@fdb
Die Buli ist in den europäischen Rahmen eingebettet und unterliegt somit deren Gesetzen. SGB ist davon größtenteils unberührt und berührt Länderrecht.
Beim damaligen Treffen der 36 Profi-Clubs waren 35 gegen eine Satzungsänderung in Bezug auf 50+1. Es gab Fanaktionen mit über 100T Unterschriften, die dagegen votiert haben.
Das entspricht einer gewissen Sozialromantik vieler Fans. Diese Vereine sind aber längst ausgelagerte KGs und unterliegen dem jeweiligen Gesetzbuch.
Viele Fans leben noch in der Welt: "Der Präsi hat gesagt."
Bei Werder ist WL als ASR-Vorsitzender quasi einem "Präsidenten" gleich zu setzen.
Ich gehöre nämlich auch zu der Fraktion der Forumtrollen, die hier seit 2 Jahren schreiben, dass grundlegende Änderungen in der Personalpolitik eintreten müssen.
Man ist diese Sasion voll ins Risiko gegangen, indem man mit einem (finanztechnisch) CL-Kader versuchte, dass Ruder nochmals herum zu reissen.
In der Vergangenheit hat man aus Gründen der "Sozialhygiene" die Gehälter der eher mittelmässigen Spielern denen der Topstars angeglichen, wodurch der Kader so teuer wurde. Ein Phänomen, mit dem sich auch Dortmund und Gladbach in den nächsten Jahren auseinander setzen dürfen, weil es den Marktgepflogenheiten entspricht.
Dieser Werder-Kader ist um 15 Mio zu teuer, den besagten CL-Einnahmen. Mit den jetzt vollzogenen Abgängen hat man dies geschafft und wahrscheinlich gehaltstechnisch übertroffen?
Viel Geld für Neuzugänge ist nicht vorhanden. Ein Pizarro hat hier 4 Mio verdient. Diese 4 Mio stehen sicher zur Disposition, so dass man einen Spieler in der Preisklasse (Ablöse + Gehalt + Handgeld) kaufen kann. Nur ist man dabei im unteren Preissegment, das sehr umkämpft ist. Ein Petersen wird zB auch in Hoffenheim gehandelt. Werder hat eine große Historie, nur die Zukunft ist ungewiss.
Daher meine Forderung: Sich in den nächsten 2-3 Jahren konsolidieren und sich unabhängiger von den Fernsehgeldern und dem sportlichen Erfolg, sprich EL oder CL, machen. Vordringliches Ziel muss immer der Klassenerhalt sein.