Wobei Stark sich ja auch noch damit herausredet, die Verantwortung nicht zu tragen, da dies ja die Polizei täte. Also sagt Stark aus, dass er keinerlei Verantwortung übernehme und einzig und allein die Austragung des Spiels im Auge hat.
Das kann mE so nicht angehen, dass man aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten hier Verantwortungsmikado betreibt.
Stark gibt ja selbst zu, dass er unter den gegebenen Umständen nicht mehr in der Lage war, die Verantwortung zu tragen oder zu übernehmen, aber auf Ansage der Polizei hin, die Fortsetzung der Partie auch ohne Verantwortungsübernahme - verlangt hat.
Das ist eine Schlussfolgerung die man auch anders treffen kann.
Wenn ein Spieler vor einem Bundesliga-Spiel im Weserstadion den Schiri fragt: "Können SIE die Sicherheit gewährleisten?" Was soll der Schiedsrichter dann sagen? Davon ausgehend, dass der Schiedsrichter nicht Chuck Norris heißt wird es immer so sein dass ein Schiedsrichter sich auf das korrekte Arbeiten der Security/Polizei verlassen muss. Das hat nichts mit mangelnder Verantwortung zu tun!
Mit seiner letzten Aussage hat Wingenbach das Blatt ein wenig gedreht.
Was schreibt Welt Online sich hier eigentlich für einen Salat zusammen? Wie kann man ein Blatt "ein wenig" drehen? Ist das sowas wie "ein bischen schwanger"?




