Schreib das lieber nicht ... sonst wird uns noch dessen Nachfolger als abschreckendes Beispiel um die Ohren gehauen.![]()

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Schreib das lieber nicht ... sonst wird uns noch dessen Nachfolger als abschreckendes Beispiel um die Ohren gehauen.![]()

Die sieht man mal, wie schnell man eine "überzogene Erwartungshaltung der FAns" untergejubelt bekommt, auf der dann auch noch rumgeritten wird.
Mir ist es lieber, wenn wir eine beherzt auftretende Truppe haben, mit der wir am Ende 13. werden, als mit einem so überwiegend blutleeren Gekicke der beiden letzten Jahre auf Rang 9 eine Saison beenden.
@ Werder-Wü
Wenn Deiner Ansicht nach meistens der Erfolg zählt, dann müßte man ja Erfolgsfan sein...
Statistisch zählt natürlich nur der Erfolg, aber Statistik ist was mathematisches, etwas berechenbares mit wenig Emotionen. Und was ist schon ein Fanleben ohne Emotionen (ok, in Hoffenheim braucht man sowas nicht)? Denn wenn ich ins Stadion gehe, dann möchte ich mich heute wie vor 28 Jahren, als ich mir meine erste Dauerkarte gekauft habe (Stehplatz Ost, Schüler, hat glaube ich 90 DM gekostet) mich von meiner Mannschaft begeistern lassen und mir das Spiel nicht mit einem Rechenschieber unter mathematischen Gesichtspunkten ansehen. Mir macht ein Spiel mehr Spaß, wenn Werder nach großem Kampf in Unterzahl Mönchengladbach ein 2:2 abtrotzt, als wenn unsere Truppe sich zu elft gegen 9 Herthaner zu einem mühevollen 2:1 würgt.
Und selbst im Falle einer Niederlage kann ich stolz auf "meine" Mannschaft sein, sofern sie das Gefühl vermittelt, sich mit Kampf, Laufbereitschaft und Einsatzfreude gegen eine drohende Niederlage gewehrt zu haben, auch wenn die Mühe vergebens war.
Komisch, ich habe hier kein Wort davon geschrieben, dass für mich nur das Mitspielen um Titel zählt, an dem ich fest mache, ob es bergab geht oder nicht.
Ist dir eigentlich aufgefallen, auf wen ich geantwortet habe? Als kleiner Hinweis: Du warst es nicht.

Allofs formuliert ja Ziele vor der Saison. Werden die Kernziele verpasst, wird es halt schwierig eine Saison als erfolgreich zu bezeichnen.
Es kann ja jeder für sich selbst entscheiden was für einen ein Abwärtstrend ist, aber er war m.M. nach schon damals zu erkennen. Letzte Saison hat man das Ziel "internationale Plätze" verpasst und diese Saison wird es wahrscheinlich auch so enden. Die Frage, die sich doch stellt, ist doch folgende: Hätte es überhaupt (bezogen auf die aktuelle Situation) soweit kommen müssen? Dass wir praktisch wieder bei 0 beginnen - Ich denke nein...Eben, und genau darum geht es.Es kann ja jeder für sich selbst entscheiden was für einen ein Abwärtstrend ist, aber er war m.M. nach schon damals zu erkennen. Letzte Saison hat man das Ziel "internationale Plätze" verpasst und diese Saison wird es wahrscheinlich auch so enden. Die Frage, die sich doch stellt, ist doch folgende: Hätte es überhaupt (bezogen auf die aktuelle Situation) soweit kommen müssen? Dass wir praktisch wieder bei 0 beginnen - Ich denke nein...
Herzog war nie ein "echter Spielmacher". Rehhagel erkannte dies und suggerierte Herzog "Du bist kein Gestalter, aber ein sehr guter Individualist" (war damals u. a. in Bremer Zeitungen nachzulesen). Trotzdem ein Individualist, wie Rehhagel ihn für sein System brauchte, denn in diesem gab es eigentlich nie wirklich einen Spielmacher. Rehhagel setzte auf eine klare Hierarchie in den Mannschaftsteilen, im Fundament mit erfahrenen Spielern, und forcierte in erster Linie das Spiel über aussen. Deshalb spielten dort eben die vermeintlich besten Kreativ-Akteure zunächst Norbert Meier, später Herzog als hängender Linksaußen. Fehlte die Kreativität in diesem Bereich, wie in der Zeit zwischen 89 und Herzog, wurde Werder` s Spiel ausrechenbar und unansehnlich. Weil Otto das (Defensiv-) Zentrum des Mittelfeldes stets mit abgezockten Spielern wie Eilts und Votava besetzte, die für Räume zustellen/ zulaufen und Balleroberung zuständig waren, aber eben dann kein Ersatz für das auf aussen verlagerte (Kreativ-) Spiel sein konnten.Moment...99? Haben wir da nicht mit Doppelspitze Frings plus hängender Spitze Maximow (Bode) gespielt? Im Übrigen hatten wir da noch mit Andi Herzog noch einen echten Spielmacher.
Du hast Meister Propper geantwortet, der meine Argumentation aufgenommen und weiter geführt hat. Wo ist der Unterschied?![]()
Und was wäre deiner Meinung nach richtiger gewesen?
TS zu entlassen? Was gibt dir die Gewissheit, dass z.B. die RR dann besser gelaufen wäre?
Mich würde inzwischen einfach mal interessieren, was ein anderer Trainer aus der Mannschaft rausholt. Ich habe jedenfalls keine Ahnung wo ihr die Hoffnung hernehmt, dass sich bsp. das miserable Umschaltverhalten nochmal irgendwann ändert? Das haben wir mittlerweile schon seit Jahren mit wechselndem Personal... Ein Favre schafft es bsp. innerhalb eines Jahres aus einer Schießbude eine solide Abwehr zu formen - TS schafft das inzwischen seit Jahren nicht... 
Die sieht man mal, wie schnell man eine "überzogene Erwartungshaltung der FAns" untergejubelt bekommt, auf der dann auch noch rumgeritten wird.
Mir ist es lieber, wenn wir eine beherzt auftretende Truppe haben, mit der wir am Ende 13. werden, als mit einem so überwiegend blutleeren Gekicke der beiden letzten Jahre auf Rang 9 eine Saison beenden.
Jep, für mich einer der Hauptkritikpunkte. Das Personal wechselte mehrfach, der Coach blieb. Für mich ein mittlerweile recht eindeutiges Indiz dafür, daß es weniger an den Spielern liegen kann....Mich würde inzwischen einfach mal interessieren, was ein anderer Trainer aus der Mannschaft rausholt. Ich habe jedenfalls keine Ahnung wo ihr die Hoffnung hernehmt, dass sich bsp. das miserable Umschaltverhalten nochmal irgendwann ändert? Das haben wir mittlerweile schon seit Jahren mit wechselndem Personal...
Was LF dort geschafft hat, ist in der Tat beeindruckend. Denn wenn wir mal ehrlich sind, sind Spieler wie Brouwers oder Stranzl für sich gesehen qualitativ nun wahrlich nicht die Creme de la Creme, dennoch stehen sie hinten sehr sattelfest. Selbst ein bis vor kurzem nur noch belächelter M. Hanke blüht undter LF derart auf, wie ich es dem Ex-Knappen wahrllich nicht mehr zugetraut hätte.Ein Favre schafft es bsp. innerhalb eines Jahres aus einer Schießbude eine solide Abwehr zu formen - TS schafft das inzwischen seit Jahren nicht...![]()
Jep, für mich einer der Hauptkritikpunkte. Das Personal wechselte mehrfach, der Coach blieb. Für mich ein mittlerweile recht eindeutiges Indiz dafür, daß es weniger an den Spielern liegen kann.

[...] so sieht man anhand von BMG dennoch deutlich, daß ein anderer Coach sehr wohl aus Spielern Dinge rauskitzeln kann, die unter dem vorherigen Coach ziemlich brach lagen.
Zitat von Badener:[...]Es scheint man hats hier als Fürsprecher von TS recht schwer![...]
Edit: Ja und Kontertore fallen nun einmal, wenn man das Tor vorne nicht trifft, dann weiter aufrückt und den Gegner stark werden lässt. Ganz zu schweigen von dämlichem Verhalten bei Ecken, das garantiert nicht antrainiert wird.
Das ist mir zu einfach. Dem kann man als Trainer einfach entgegenwirken, indem man bei einer Ecke bsp. einen Mann zur Absicherung zurückzieht.
Darauf hab ich auch keine Antwort, aber die Ecken kommen in der Tat etwas gefährlicher seitdem.Noch dazu dann diese bescheuerte Idee 2 Leutz eine Ecke ausführen zu lassen :stirn:
Das ist mir zu einfach. Dem kann man als Trainer entgegenwirken, indem man bei einer Ecke bsp. einen Mann zur Absicherung zurückzieht. Noch dazu dann diese bescheuerte Idee 2 Leutz eine Ecke ausführen zu lassen :stirn:, wenn man sowieso schon Probleme in der Defensive hat... Man sollte sich in Erinnerung rufen, dass wir mal mit eine der gefährlichsten Mannschaften nach Standards und Ecken waren - was davon übrig geblieben ist, ist einfach nur erschreckend. Wenn man sich in schöner Regelmäßigkeit nach einer EIGENEN Ecke Tore fängt, muss was gewaltig schief laufen. Das, was wir da teilweise dem Gegner anbieten, ist kein Buliniveau.


