Klaus Allofs

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Fußball spielen lassen.

Mal im Ernst, ist doch egal wie die Tore gefallen sind. Sie kamen geradezu zwangsläufig und folgerrichtig, weil Werder in 90 Minuten einen Angriff hinbekommen hat.
 
Packe es mal hier rein, weil die Diskussion hier ja momentan nicht nur Allofs, sondern auch zum Beispiel Lemke, Schaaf und die Finanzen betrifft:
Lemke, die ein oder andere Person neben ihm und die damit verbundene mittlerweile völlig verkrustete hanseatisch-familiäre Philosophie sind sicherlich weitere Probleme, denen man sich bei Werder schnellstens entledigen muß. Man spricht an der Weser gerne vom Standortnachteil gegnüber vielen anderen Bundesligisten, weshalb man finanziell nicht mithalten könne. Warum werden dann nicht zumindest alle Einnahmemöglichkeiten ausgeschöpft? Warum beispielsweise ist Werder der einzige Verein in der Bundesliga, der den Stadionnamen noch nicht verkauft hat? Mag ja für Fußballromantiker eine tolle Sache sein, aber ist das ein Grund um auf jährliche Zusatzeinnahmen in Millionenhöhe zu verzichten? Warum werden ortansässige Weltfirmen wie zum Beispiel Beck's nicht stärker mit ins Boot genommen? Warum hat man sich in den fetten Jahren so klein gemacht und immer davon gesprochen, dass man darauf angewiesen sei entwicklungsfähige, junge Leute zu verpflichten, gleichzeitig aber zig Millionen in Vertragsverlängerungen mit Spielern wie Pasanen, Vranjes, Jensen oder Fritz gesteckt, bei denen man zwar wußte, was man hat, aber auch, dass bei ihnen jene Luft nach oben einfach nicht mehr vorhanden war? Warum spricht man von Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, die einem weiterhelfen müssen, tut aber nix erkennbares dafür, sondern sieht beinahe tatenlos zu, wie die zweite Mannschaft zum zigsten Mal in den letzten Jahren sportlich abgestiegen ist? Warum wird das angeblich so wenige Geld, welches man hat, nicht in offensichtliche Baustellen gesteckt, anstatt in Millionentransfers wie Alberto (dessen Transfer keinen Sinn machte, weil mit Diego ein fast identischer Spielertyp bereits im Kader stand), Marin und Arnautovic oder Wesley (zu den Dreien hatte ich in meinem vorherigen Post schon etwas geschrieben), zu investieren? Warum werden Nachwuchsleute, die gute Ansätze zeigen, wie Trinks, Thy und jetzt vermutlich auch Trybull, erst mutig ins kalte Wasser geworfen und dann wieder komplett fallen gelassen? Warum werden Leute wie Wagner und Schmitz verpflichtet, von denen man weiß, was sie im Optimalfall "anbieten" können, um sie dann, wenn sie das tun zu verleihen oder auf die Bank zu setzen? Warum wollte man unbedingt die schnucklige "Arm gegen Reich-/Wir sind das gallische Dorf im Haifischbecken Bundesliga-Geschichte" aufrecht erhalten, anstatt, wie unbedingt nötig, den Verein parallel zu den Erfolgen wachsen zu lassen? Warum ist es den Verantwortlichen wichtiger "anders" zu sein, als die Konkurrenz, anstatt das Erreichte als Sprungbrett zu sehen sich weiterzuentwickeln, als Verein und als Mannschaft, anstatt in der Entwicklung stehen zu bleiben und der Konkurrenz die Möglichkeit zu geben wieder gleich- und vorbeizuziehen? Warum schwärmt man in Bremen von einem Umfeld, dass einen "in Ruhe arbeiten lässt", anstatt den Druck einzufordern, den jeder Spitzenverein der Welt bekommt, wundert sich aber gleichzeitig darüber, dass die Mannschaft so oft "mit der falschen Einstellung" in die Spiele geht? Warum sind in Bremen die marktüblichen Mechanismen ein totales Tabu-Thema, während man selbst im beschaulichen Freiburg nicht vor unpopulären Personalentscheidungen Halt macht? Warum werden nach drei Auswärtsklatschen in Folge, bei Gegnern, mit denen man sich nach Werder-Ansprüchen eigentllich messen will, die Verträge von Trainer und Sportdirektor verlängert, während 14 Spieler mit auslaufendem Vertrag nicht wissen, wie ihre Zukunft aussieht?
 
Packe es mal hier rein, weil die Diskussion hier ja momentan nicht nur Allofs, sondern auch zum Beispiel Lemke, Schaaf und die Finanzen betrifft:
Lemke, die ein oder andere Person neben ihm und die damit verbundene mittlerweile völlig verkrustete hanseatisch-familiäre Philosophie sind sicherlich weitere Probleme, denen man sich bei Werder schnellstens entledigen muß. Man spricht an der Weser gerne vom Standortnachteil gegnüber vielen anderen Bundesligisten, weshalb man finanziell nicht mithalten könne. Warum werden dann nicht zumindest alle Einnahmemöglichkeiten ausgeschöpft? Warum beispielsweise ist Werder der einzige Verein in der Bundesliga, der den Stadionnamen noch nicht verkauft hat? Mag ja für Fußballromantiker eine tolle Sache sein, aber ist das ein Grund um auf jährliche Zusatzeinnahmen in Millionenhöhe zu verzichten? Warum werden ortansässige Weltfirmen wie zum Beispiel Beck's nicht stärker mit ins Boot genommen? Warum hat man sich in den fetten Jahren so klein gemacht und immer davon gesprochen, dass man darauf angewiesen sei entwicklungsfähige, junge Leute zu verpflichten, gleichzeitig aber zig Millionen in Vertragsverlängerungen mit Spielern wie Pasanen, Vranjes, Jensen oder Fritz gesteckt, bei denen man zwar wußte, was man hat, aber auch, dass bei ihnen jene Luft nach oben einfach nicht mehr vorhanden war? Warum spricht man von Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, die einem weiterhelfen müssen, tut aber nix erkennbares dafür, sondern sieht beinahe tatenlos zu, wie die zweite Mannschaft zum zigsten Mal in den letzten Jahren sportlich abgestiegen ist? Warum wird das angeblich so wenige Geld, welches man hat, nicht in offensichtliche Baustellen gesteckt, anstatt in Millionentransfers wie Alberto (dessen Transfer keinen Sinn machte, weil mit Diego ein fast identischer Spielertyp bereits im Kader stand), Marin und Arnautovic oder Wesley (zu den Dreien hatte ich in meinem vorherigen Post schon etwas geschrieben), zu investieren? Warum werden Nachwuchsleute, die gute Ansätze zeigen, wie Trinks, Thy und jetzt vermutlich auch Trybull, erst mutig ins kalte Wasser geworfen und dann wieder komplett fallen gelassen? Warum werden Leute wie Wagner und Schmitz verpflichtet, von denen man weiß, was sie im Optimalfall "anbieten" können, um sie dann, wenn sie das tun zu verleihen oder auf die Bank zu setzen? Warum wollte man unbedingt die schnucklige "Arm gegen Reich-/Wir sind das gallische Dorf im Haifischbecken Bundesliga-Geschichte" aufrecht erhalten, anstatt, wie unbedingt nötig, den Verein parallel zu den Erfolgen wachsen zu lassen? Warum ist es den Verantwortlichen wichtiger "anders" zu sein, als die Konkurrenz, anstatt das Erreichte als Sprungbrett zu sehen sich weiterzuentwickeln, als Verein und als Mannschaft, anstatt in der Entwicklung stehen zu bleiben und der Konkurrenz die Möglichkeit zu geben wieder gleich- und vorbeizuziehen? Warum schwärmt man in Bremen von einem Umfeld, dass einen "in Ruhe arbeiten lässt", anstatt den Druck einzufordern, den jeder Spitzenverein der Welt bekommt, wundert sich aber gleichzeitig darüber, dass die Mannschaft so oft "mit der falschen Einstellung" in die Spiele geht? Warum sind in Bremen die marktüblichen Mechanismen ein totales Tabu-Thema, während man selbst im beschaulichen Freiburg nicht vor unpopulären Personalentscheidungen Halt macht? Warum werden nach drei Auswärtsklatschen in Folge, bei Gegnern, mit denen man sich nach Werder-Ansprüchen eigentllich messen will, die Verträge von Trainer und Sportdirektor verlängert, während 14 Spieler mit auslaufendem Vertrag nicht wissen, wie ihre Zukunft aussieht?


Mit Ausnahem vom Becks-Argument (hier haben wir mit Haake-Becks einen nicht unwichtigen Sponsor) sehr viele richtige Fragen, die genauso gestellt werden müssen!
 
@werderaner

Du scheibst sicher einges, was ich auch so sehe, aber auch vieles, was ich sich in meinen Augen widerspricht.

Um nur mal einen Aspekt rauszugreifen. Du kritisiert die Vertragsverlängerungen von Spielern die Vranjes, Jensen, Fritz... bei denen man "wusste was man an ihnen hat, es aber nicht nach ganz oben reicht". Gleichzeitig kritisierst du aber auch die Verpflichtung von Spielern wie Arnautovic oder Wesley. "Verpflichtungen mit Fantasie" wie KA es nannte, die genau dieses Entwicklungspotenzial haben, mit denen man aber auch scheitern kann.
Also was denn nun? Für einen Weg muss sich Werder entscheiden, denn Robberys können wir uns nicht leisten.
Und ein Carlos Alberto wurde als Nachfolger von Diego geholt, weil es wohl klar war, dass der nicht mehr lange zu halten ist. Ein Nachfolger, der die Zeit hat sich einzugewöhnen und nicht von heute auf morgen den Superstar Diego ersetzen soll. Diese Idee fand ich gut. Das man sich da wohl menschlich nicht genug informiert hatte, steht auf einem anderen Blatt.
 
Eben, man hat sich nicht informiert. Man hatte irgendwann Geld und hat Geld ausgegeben in Spieler, die irgendwelche Fähigkeiten hatten, die man für toll hielt, anstatt wie früher systematisch eine Mannschaft aus den benötigten Bausteinen zusammenzusetzen.

Darum sehe ich auch dieses "Think Big" gefasel sehr sehr kritisch. Da ist man am Ende pleite, spielt in der Kik-Arena in Niedersachsen auf der grünen Wiese und keiner kommt mehr. Ich würde dann jedenfalls nicht hingehen.

Das Problem war doch, dass man dachte, man könne mit Transfers wie Alberto, Moreno, Marin, Wesley und Co. das große Rad drehen. Konnte man aber nicht, man hat das Geld versenkt. Man hätte bei seinen Leisten bleiben und Spieler holen müssen, die verhältnismäßig günstig waren und zu Werder passten. Diese sind aber zu anderen Vereinen gegangen, die uns inzwischen überholt haben.
 
Packe es mal hier rein, weil die Diskussion hier ja momentan nicht nur Allofs, sondern auch zum Beispiel Lemke, Schaaf und die Finanzen betrifft:
Lemke, die ein oder andere Person neben ihm und die damit verbundene mittlerweile völlig verkrustete hanseatisch-familiäre Philosophie sind sicherlich weitere Probleme, denen man sich bei Werder schnellstens entledigen muß. Man spricht an der Weser gerne vom Standortnachteil gegnüber vielen anderen Bundesligisten, weshalb man finanziell nicht mithalten könne. Warum werden dann nicht zumindest alle Einnahmemöglichkeiten ausgeschöpft? Warum beispielsweise ist Werder der einzige Verein in der Bundesliga, der den Stadionnamen noch nicht verkauft hat? Mag ja für Fußballromantiker eine tolle Sache sein, aber ist das ein Grund um auf jährliche Zusatzeinnahmen in Millionenhöhe zu verzichten? Warum werden ortansässige Weltfirmen wie zum Beispiel Beck's nicht stärker mit ins Boot genommen? Warum hat man sich in den fetten Jahren so klein gemacht und immer davon gesprochen, dass man darauf angewiesen sei entwicklungsfähige, junge Leute zu verpflichten, gleichzeitig aber zig Millionen in Vertragsverlängerungen mit Spielern wie Pasanen, Vranjes, Jensen oder Fritz gesteckt, bei denen man zwar wußte, was man hat, aber auch, dass bei ihnen jene Luft nach oben einfach nicht mehr vorhanden war? Warum spricht man von Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, die einem weiterhelfen müssen, tut aber nix erkennbares dafür, sondern sieht beinahe tatenlos zu, wie die zweite Mannschaft zum zigsten Mal in den letzten Jahren sportlich abgestiegen ist? Warum wird das angeblich so wenige Geld, welches man hat, nicht in offensichtliche Baustellen gesteckt, anstatt in Millionentransfers wie Alberto (dessen Transfer keinen Sinn machte, weil mit Diego ein fast identischer Spielertyp bereits im Kader stand), Marin und Arnautovic oder Wesley (zu den Dreien hatte ich in meinem vorherigen Post schon etwas geschrieben), zu investieren? Warum werden Nachwuchsleute, die gute Ansätze zeigen, wie Trinks, Thy und jetzt vermutlich auch Trybull, erst mutig ins kalte Wasser geworfen und dann wieder komplett fallen gelassen? Warum werden Leute wie Wagner und Schmitz verpflichtet, von denen man weiß, was sie im Optimalfall "anbieten" können, um sie dann, wenn sie das tun zu verleihen oder auf die Bank zu setzen? Warum wollte man unbedingt die schnucklige "Arm gegen Reich-/Wir sind das gallische Dorf im Haifischbecken Bundesliga-Geschichte" aufrecht erhalten, anstatt, wie unbedingt nötig, den Verein parallel zu den Erfolgen wachsen zu lassen? Warum ist es den Verantwortlichen wichtiger "anders" zu sein, als die Konkurrenz, anstatt das Erreichte als Sprungbrett zu sehen sich weiterzuentwickeln, als Verein und als Mannschaft, anstatt in der Entwicklung stehen zu bleiben und der Konkurrenz die Möglichkeit zu geben wieder gleich- und vorbeizuziehen? Warum schwärmt man in Bremen von einem Umfeld, dass einen "in Ruhe arbeiten lässt", anstatt den Druck einzufordern, den jeder Spitzenverein der Welt bekommt, wundert sich aber gleichzeitig darüber, dass die Mannschaft so oft "mit der falschen Einstellung" in die Spiele geht? Warum sind in Bremen die marktüblichen Mechanismen ein totales Tabu-Thema, während man selbst im beschaulichen Freiburg nicht vor unpopulären Personalentscheidungen Halt macht? Warum werden nach drei Auswärtsklatschen in Folge, bei Gegnern, mit denen man sich nach Werder-Ansprüchen eigentllich messen will, die Verträge von Trainer und Sportdirektor verlängert, während 14 Spieler mit auslaufendem Vertrag nicht wissen, wie ihre Zukunft aussieht?

:tnx::tnx::tnx::tnx::tnx:
Klasse Post. Kann ich locker unterschreiben !
 
So schlecht liegst du gar nicht. Seit dem 1-4 in Hannover gab es 11 Spiele, in denen Werder mit 3 oder mehr Toren Unterschied verlor:

Inter - Werder 4-0
Stuttgart - Werder 6-0
Schalke - Werder 4-0
Tottenham - Werder 3-0
Köln - Werder 3-0
HSV - Werder 4-0
Gladbach - Werder 5-0
Bayern - Werder 4-1
Schalke - Werder 5-0
Werder - Mainz 0-3
Stuttgart - Werder 4-1

und ganze 2-Mal nur ein Anschlusstreffer gemacht... klasse Leistung
 
Eben, man hat sich nicht informiert. Man hatte irgendwann Geld und hat Geld ausgegeben in Spieler, die irgendwelche Fähigkeiten hatten, die man für toll hielt, anstatt wie früher systematisch eine Mannschaft aus den benötigten Bausteinen zusammenzusetzen.

Darum sehe ich auch dieses "Think Big" gefasel sehr sehr kritisch. Da ist man am Ende pleite, spielt in der Kik-Arena in Niedersachsen auf der grünen Wiese und keiner kommt mehr. Ich würde dann jedenfalls nicht hingehen.

Das Problem war doch, dass man dachte, man könne mit Transfers wie Alberto, Moreno, Marin, Wesley und Co. das große Rad drehen. Konnte man aber nicht, man hat das Geld versenkt. Man hätte bei seinen Leisten bleiben und Spieler holen müssen, die verhältnismäßig günstig waren und zu Werder passten. Diese sind aber zu anderen Vereinen gegangen, die uns inzwischen überholt haben.

Also mit diesem "Think Big" wie du es nennst, kann ich auch nichts anfangen und einen Investor will ich hier auch keinen sehen. Und ich finde es genial, dass wir noch im Weserstadion an der Weser spielen, wobei ich nicht verhehle, dass ich enttäuscht war, dass man die Kapazitätserweiterung Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) hat.
Dennoch bin ich nicht ganz bei dir, was die Neuverpflichtungen angeht. Ich fand es schon völlig ok, Spieler in der Größenordnung zwischen 6-9 Millionen zu holen, unabhängig jetzt mal von den einzelnen Namen. Bei einem Diego wusste man auch nicht, dass er sich so integriert und einschlägt. Und zu CA, Wesley und so weiter, kann man sagen (5 Euro ins Phrasenschwein), dass man nachher immer schlauer ist. Klar schmerzt es ungemein, wenn man bedenkt, dass diese 25-30 Millionen auch in Leute hätte investiert werden können, die einschlagen. Fehler im Scouting und bei der Einschätzung gewisser Spieler sind aber ohne Zweifel gemacht worden und das war der Anfang eines langsamen Abstieges. Generell würde ich die Größenordnung der Transfers in der Zeit aber nicht kritisieren.
 
Grundsätzlich richtig, aber leider nicht komplett.

In der Transfergrößenordnung 7-10 Millionen war Werder eben nur ein kleines Licht und hat in dieser Preisklasse eben nur gekriegt, was übrig blieb. In der Preisklasse 3-6 Millionen war man aber nach Jahren der CL eine Topadresse. Darum hätte man gut getan, da einen Gang herauszunehmen.
 
Ich bin froh über den zusammenhalt der führungsriege bei Werder dass man zu KATS hält. Das Trainerteam zu entlassen würde die Probleme der Mannschaft nicht lösensondern würde bedeuten diese unter dem Teppich zu kehren.
jedenfalls hat die Mannschaft das Potenzial oben mitzuspielen und es fehlt vielleicht ein echter Spielmacher umddie Mannschaft komplett zu haben. Ihr könnt darüber lachen, aber erinnert euch an die vorrunde als alle Werder lobten und sagten dass KATS alles richtig gemacht haben. Hat man dies hier vergessen????
Woran ich in der nächsten Saison KATS messe ist das Problem des vielen Verletzungen zu lösen. Hier muss daran gearbeitet werden. Hier muss auch die medizinische Abteilung in Frage gestellt werden.
Wenn man dies nicht in den Griff bekommt, muss nicht nur Herr Schaaf gehen sondern auch Allofs. diese Positionen müssen dann Leute gegeben werden die dieses Problem lösen. Zwei Jahre so viele Verletzungen zu haben ist nicht normal da läuft etwas falsch. Daran messe ich die sportliche Leitung bei Werder. Hier ist auch der Aufsichtsrat gefragt.

Von welcher guten Hinrunde redest du. Das wir da so viele Punkte geholt haben lag ja nicht daran das wir so gut waren sondern nur daran das die anderen noch schlechter waren. Nur während die meisten anderen Vereine ihren Spielrythmus gefunden haben, hat sich bei Werder eben nichts weiter entwickelt.
 
Grundsätzlich richtig, aber leider nicht komplett.

In der Transfergrößenordnung 7-10 Millionen war Werder eben nur ein kleines Licht und hat in dieser Preisklasse eben nur gekriegt, was übrig blieb. In der Preisklasse 3-6 Millionen war man aber nach Jahren der CL eine Topadresse. Darum hätte man gut getan, da einen Gang herauszunehmen.

Das ist ein interessanter Ansatz, aber ich weiss nicht, ob man es so einfach sagen kann. Auch im Preissegment zwischen 7-10 Millionen gab es sicher genug gute Spieler für Werder.
Im Nachhinein und mit der Erkenntnis, dass viele davon gefloppt sind, hat man natürlich keine Argumente mehr, aber ich fand diese Größenordnung gerade noch ok.
Und man hat ja auch mit Transfers um die 3 Millionen, siehe Tosic und Co. genug verbraten ;)
 
richtig was du sagst. Man hat sich gewundert über die mentale Stärke der Mannschaft und den kämpferischen Einsatz den die Mansnchaft gezeigt hat das Optimale herauszuholen. Aber warum war das so. Weil man keine Verletzte hatte. Naldo hatte wieder gespielt der in der Rückrunde ausgefallen war. Da fing das Dilemma erst wieder an. Die Mansnchaft hatte in der Vorrunge Struktur gehabt diese ging durch die vielen Verletzungen zu Brüche.
Man sprach dass werder über ihre Verhältnisse spiele, was blödsinn war. Das sagt man nur weil man dies der Mannschaft diese Leistung nicht zugetraut hatte.
Eine Pizarroabhängigkeit ist vorhanden, deshalb muss im Sturm nachgerüstet werden sowie im offensiven Mittelfeld. Hier haben wir ein Übergewicht an defensiven Mittelfeldspielern. Marin ist kein Stürmer und kein Mittelfeldspieler sondern ein Rechtsaußen ala Ribery und Robben. Er passt nicht ins Mannschaftsgefüge. Deshalb sollte man ihn verkaufen.

übrigens lachen ist gesund, lache ruhig weiter.:knutsch:

Ich erinnere da noch einmal ans Hinrunden spiel gegen Berlin. Als man mit ach und krach in der Nachspielzeit gegen 9 Berliner in Führung ging… Das war nicht das einzige Graupenspiel. Da brauchst du mir nix von einer guten Hinrunde erzählen.
 
Im Moment liegt das Problem darin, dass man einen Systemwechsel wagte, dafür Spielermatierial verpflichtete und gescheitert ist. Jetzt spielt man wieder das herkömmliche erfolgreiche System, hat aber Spieler, die dort nicht unbedingt ihre Stärken haben.

Gut, und warum ist man dann mit dem System gescheitert, wenn man dafür angeblich die richtigen Spieler hatte?

Das erinnert mich ein wenig an den Besoffenen, der nachts unter einer Straßenlaterne seinen Schlüssel sucht, den er ein paar Meter weiter im dunklen Gebüsch verloren hat, weil unter der Straßenlaterne mehr Licht ist ...
 
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