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Flutlichtmast
Guest
Wenn man derzeit Positives suchen möchte, so muss man sagen, dass sich unser Abwehrverhalten als Team verbessert hat. Die extrem häufigen 1zu1-Situationen, in denen Wiese in der Vergangenheit immer wieder vor schier unlösbare Problem gestellt wurde, haben sich zusehends reduziert. Ich hoffe, dass man sich gegen die vermeintlich starken Gegner nicht wieder in ähnlicher Weise deklassieren lässt, wie in der Hinrunde und dass man das grundsätzliche Abwehrverhalten stabilisieren und weiter verbessern kann.
Die eigentliche Schwäche der Mannschaft besteht in dem außerordentlich schlechten Angriffs-/Konterspiel. Gerade gegen Köln gab es Möglichkeiten zu kontern, aber sie wurden nie wahrgenommen. Da Köln durchgängig Druck auf unseren Strafraum ausübte, gab es bei Balleroberungen auf Höhe der eigenen Strafraumgrenze etliche Möglichkeiten, umzuschalten, um Gegenangriffe zu setzen, aber es scheiterte bereits in der mangelnden Bereitschaft, die entsprechenden Antritte Richtung gegnerisches Tor zu initiieren. Die Verantwortung auf dem Platz wird immer noch von einer Vielzahl der Spieler beiseite geschoben und man fragt sich, was die Protagonisten sich eigentlich persönlich für so ein Spiel vornehmen. Es wirkt nicht so, als ob da irgendjemand auf dem Spielfeld etwas bewegen will oder Entscheidungen treffen bzw. Risiken eingehen will und so kann man auch gegen unterdurchschnittliche Kölner keinen Strohhalm gewinnen.
Die Zweikampfführung war ein Armutszeugnis und ist auch nicht mit zu wenig Erfahrung der Spieler zu erklären. Wenn unser bester Mann und eigentlich prädestinierte Kapitän namens Sokratis zu einem Duell geht, dann krachts, dann merkt jeder Stadionbesucher und jeder Gegenspieler, was Kompromisslosigkeit bedeutet. Wenn ich beispielsweise die Kopfballduelle im Mittelfeld beobachte, dann bekomme ich manchmal den Eindruck, dass die Spieler Angst vor möglichen Kopfverletzung haben, denn es wirkt dermaßen unentschlossen, dass einem die Hutschnur platzen könnte. Ähnliches ist, bei eigenem Ballbesitz zu beobachten. Da werden Bälle abgeschenkt ohne Gegenwehr, ohne Einsatz des Körpers, in einer Bravheit, die seinesgleichen sucht.
Es fehlen Spieler, die auch mal mit Ball einen Gegenspieler aussteigen lassen können und diese Fähigkeit auch variabel im Wechsel mit dem normalen Passspiel einsetzen. Unsere Spieler zeigen in puncto enger Ballführung. Tempodribbling, schnelle Richtungswechsel mit Ball, hohe Geschwindigkeit mit Ball und Fintenreichtum eklatante Mängel auf. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Ich denke, dass jeder Mittelfeldspieler in diesen Bereichen etwas zu bieten haben muss, was die Spieler in Dortmund übrigens mehr oder minder alle auszeichnet.
Ein Fußballspiel gewinnt man eben nur durch das Erzielen von Toren und wenn man Tore erzielen möchte, dann braucht man entsprechende Waffen in Form von Spielern. Wenn die Torgefahr, die eine Mannschaft ausstrahlt, nur auf wenige Schultern verteilt ist, dann ist diese Mannschaft eben ausrechenbar. Ein schönes Beispiel war ja gestern der gute Pass von Rosenberg auf Marin, welcher die sehr gute Schusschance eben kläglich vergab. Erstens spielt man sich solcher Art Chancen nur viel zu selten heraus und zweitens werden eben diese wenigen Chancen dann viel zu oft in dieser Art vergeben. Wenn sich diese Dinge wiederholen, dann kann man mit Fug und Recht behaupten, dass man ein eindeutiges Qualitätsproblem hat und leider Gottes in vielerlei Hinsicht.
Trotz der momentanen Umstände will ich unbedingt in die Europa-League. Selbst wenn wir in einigen Spielen der klassische Underdog wären, so ist ein Messen auf internationaler Ebene immer reizvoll und bringt jungen Spielern wichtige Erfahrungswerte. Zudem muss die Außenseiterrolle nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Beispielsweise war es gegen Augsburg so, dass man uns aufgrund der Verletztensituation kaum große Hoffnungen zusprach, aber man fieberte aufgrund dessen eben in einer besonderen Art und Weise mit.
Es erscheint Vieles aussichtslos, aber unmöglich ist Nichts. In den restlichen Partien ist es zweitrangig, wie unsere Mannschaft Fußball spielt, denn jetzt zählen nur unbedingter Einsatzwille, Kampfeslust und der unbändige Glauben daran, dass man die aktuell Besseren eben mit diesen Mitteln schlagen kann. Fußball wäre nicht Fußball, wenn so etwas nicht möglich wäre. Einen Kommentar zum Trainer spare ich mir, denn sämtliche vorgetragene Kritik hat seine Berechtigung. Jetzt gilt es aber, die Kräfte zu bündeln und mit Blut, Schweiß und Tränen alle Energiereserven zu bündeln und den ungemochten Bayern, Schalkern, Schwaben und Wölfen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Gleiches gilt natürlich auch für die eher gemochten Gladbacher, mit denen man allerdings nach der Hinspielschmach ein Hühnchen zu rupfen hat. Die Voraussetzungen sind schlecht die Wahrscheinlichkeiten klein, aber die Möglichkeit sind nach wie vor vorhanden und die Spieler inkl. Trainer sollten sich die Richtlinien des selbst auferlegten Kodexes zu Gemüte führen, denn es geht auch um die Ehre des Vereins.
Die eigentliche Schwäche der Mannschaft besteht in dem außerordentlich schlechten Angriffs-/Konterspiel. Gerade gegen Köln gab es Möglichkeiten zu kontern, aber sie wurden nie wahrgenommen. Da Köln durchgängig Druck auf unseren Strafraum ausübte, gab es bei Balleroberungen auf Höhe der eigenen Strafraumgrenze etliche Möglichkeiten, umzuschalten, um Gegenangriffe zu setzen, aber es scheiterte bereits in der mangelnden Bereitschaft, die entsprechenden Antritte Richtung gegnerisches Tor zu initiieren. Die Verantwortung auf dem Platz wird immer noch von einer Vielzahl der Spieler beiseite geschoben und man fragt sich, was die Protagonisten sich eigentlich persönlich für so ein Spiel vornehmen. Es wirkt nicht so, als ob da irgendjemand auf dem Spielfeld etwas bewegen will oder Entscheidungen treffen bzw. Risiken eingehen will und so kann man auch gegen unterdurchschnittliche Kölner keinen Strohhalm gewinnen.
Die Zweikampfführung war ein Armutszeugnis und ist auch nicht mit zu wenig Erfahrung der Spieler zu erklären. Wenn unser bester Mann und eigentlich prädestinierte Kapitän namens Sokratis zu einem Duell geht, dann krachts, dann merkt jeder Stadionbesucher und jeder Gegenspieler, was Kompromisslosigkeit bedeutet. Wenn ich beispielsweise die Kopfballduelle im Mittelfeld beobachte, dann bekomme ich manchmal den Eindruck, dass die Spieler Angst vor möglichen Kopfverletzung haben, denn es wirkt dermaßen unentschlossen, dass einem die Hutschnur platzen könnte. Ähnliches ist, bei eigenem Ballbesitz zu beobachten. Da werden Bälle abgeschenkt ohne Gegenwehr, ohne Einsatz des Körpers, in einer Bravheit, die seinesgleichen sucht.
Es fehlen Spieler, die auch mal mit Ball einen Gegenspieler aussteigen lassen können und diese Fähigkeit auch variabel im Wechsel mit dem normalen Passspiel einsetzen. Unsere Spieler zeigen in puncto enger Ballführung. Tempodribbling, schnelle Richtungswechsel mit Ball, hohe Geschwindigkeit mit Ball und Fintenreichtum eklatante Mängel auf. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Ich denke, dass jeder Mittelfeldspieler in diesen Bereichen etwas zu bieten haben muss, was die Spieler in Dortmund übrigens mehr oder minder alle auszeichnet.
Ein Fußballspiel gewinnt man eben nur durch das Erzielen von Toren und wenn man Tore erzielen möchte, dann braucht man entsprechende Waffen in Form von Spielern. Wenn die Torgefahr, die eine Mannschaft ausstrahlt, nur auf wenige Schultern verteilt ist, dann ist diese Mannschaft eben ausrechenbar. Ein schönes Beispiel war ja gestern der gute Pass von Rosenberg auf Marin, welcher die sehr gute Schusschance eben kläglich vergab. Erstens spielt man sich solcher Art Chancen nur viel zu selten heraus und zweitens werden eben diese wenigen Chancen dann viel zu oft in dieser Art vergeben. Wenn sich diese Dinge wiederholen, dann kann man mit Fug und Recht behaupten, dass man ein eindeutiges Qualitätsproblem hat und leider Gottes in vielerlei Hinsicht.
Trotz der momentanen Umstände will ich unbedingt in die Europa-League. Selbst wenn wir in einigen Spielen der klassische Underdog wären, so ist ein Messen auf internationaler Ebene immer reizvoll und bringt jungen Spielern wichtige Erfahrungswerte. Zudem muss die Außenseiterrolle nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Beispielsweise war es gegen Augsburg so, dass man uns aufgrund der Verletztensituation kaum große Hoffnungen zusprach, aber man fieberte aufgrund dessen eben in einer besonderen Art und Weise mit.
Es erscheint Vieles aussichtslos, aber unmöglich ist Nichts. In den restlichen Partien ist es zweitrangig, wie unsere Mannschaft Fußball spielt, denn jetzt zählen nur unbedingter Einsatzwille, Kampfeslust und der unbändige Glauben daran, dass man die aktuell Besseren eben mit diesen Mitteln schlagen kann. Fußball wäre nicht Fußball, wenn so etwas nicht möglich wäre. Einen Kommentar zum Trainer spare ich mir, denn sämtliche vorgetragene Kritik hat seine Berechtigung. Jetzt gilt es aber, die Kräfte zu bündeln und mit Blut, Schweiß und Tränen alle Energiereserven zu bündeln und den ungemochten Bayern, Schalkern, Schwaben und Wölfen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Gleiches gilt natürlich auch für die eher gemochten Gladbacher, mit denen man allerdings nach der Hinspielschmach ein Hühnchen zu rupfen hat. Die Voraussetzungen sind schlecht die Wahrscheinlichkeiten klein, aber die Möglichkeit sind nach wie vor vorhanden und die Spieler inkl. Trainer sollten sich die Richtlinien des selbst auferlegten Kodexes zu Gemüte führen, denn es geht auch um die Ehre des Vereins.


hoch und Hebel umlegen!



