Klaus Allofs

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http://www.weser-kurier.de/Artikel/Werder/Profis/560664/Allofs-rechnet-mit-Pizarro-Verbleib.html

Sie hatten in der Vergangenheit kein glückliches Händchen mit zwei Transfers aus Brasilien. Sportlich und finanziell nicht...

Allofs: Nein, das ist falsch. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist der Wesley-Transfer zwar nicht neutral, aber dort haben wir wieder einen sehr guten Preis erzielt. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten war auch Carlos Alberto etwas weniger dramatisch, weil er in einer Zeit verpflichtet wurde, in der hohe Gewinne erzielt wurden. Wenn wir nicht investiert hätten, hätten wir diese Gewinne versteuern müssen.



Ahhhh, wen ich so was lese, dann könnte ich durchdrehen. Genau so ist es bei den Leuten, die sich eine Verlustbeteiligung nach der anderen andrehen lassen und sich einen Loch in den Bauch freuen, weniger Steuern zahlen zu müssen. Dass sie dabei tatsächlich große wirtschaftliche Verluste fahren, spielt für diese Leute keine Rolle. Hauptsache Steuern gespart...
 
Die Idee kam mir, weil darunter der Thread "Medizinische Abteilung" stand. Vielleicht wurde die ja auch von Dimanski behandelt.
 
Also Leute das geht zu weit! Frau Lierhaus ist durch eine zentrale Einblutung nach Clipping massiv eingeschränkt. Das ist ein schwerer Schicksalsschlag, dem man keinem aber auch gar keinem Menschen wünscht oder über das man sich lustig macht!
 
Da ist ein Video mit einem 8:1 für Werder zu sehen und was folgt hier ? Es wird sich mal wieder über Rosi lustig gemacht. Laaaaaaaaangweilig. Und dann auch noch bei nem Spiel in dem er eingewechselt ein Tor schiesst und ne Vorlage gibt und in der Saison noch 13 Tore und 8 Vorlagen folgen lässt.
Naja....
 
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Werder/Profis/560664/Allofs-rechnet-mit-Pizarro-Verbleib.html

Sie hatten in der Vergangenheit kein glückliches Händchen mit zwei Transfers aus Brasilien. Sportlich und finanziell nicht...

Allofs: Nein, das ist falsch. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist der Wesley-Transfer zwar nicht neutral, aber dort haben wir wieder einen sehr guten Preis erzielt. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten war auch Carlos Alberto etwas weniger dramatisch, weil er in einer Zeit verpflichtet wurde, in der hohe Gewinne erzielt wurden. Wenn wir nicht investiert hätten, hätten wir diese Gewinne versteuern müssen.



Ahhhh, wen ich so was lese, dann könnte ich durchdrehen. Genau so ist es bei den Leuten, die sich eine Verlustbeteiligung nach der anderen andrehen lassen und sich einen Loch in den Bauch freuen, weniger Steuern zahlen zu müssen. Dass sie dabei tatsächlich große wirtschaftliche Verluste fahren, spielt für diese Leute keine Rolle. Hauptsache Steuern gespart...

Tja da versucht sich Allofs mit ner billigen Ausrede zu retten. Der Steuersatz war damals bei 25,5% + Soli 5,5 also insg. bei etwa 26,5%. Der Steuersatz bei der Körperschaftssteuer ist nicht progressiv wie bei der Einkommensteuer. Im Fall CA hat man im Prinzip 2/3 des Geldes verloren.

Ja ist aber tatsächlich so das einige sich so verhalten. Wurde vor kurzem noch gefragt von jemanden ob er sich ne Maschine kaufen soll um Steuern zu sparen. Wenn er eine braucht ist das ja okay und wäre in dem Fall sinnvoll gewesen. Er hatte allerdings keinen Bedarf für diese. Letztlich kann er dann ca. 16% der AK an Steuern einsparen den Rest hätte er aus dem Fenster geworfen.
 
@Syker1983

So tragisch das für Frau Lierhaus auch ist...

man sollte auch nicht alles so ernst nehmen.;)

Ein bisschen schwarzer Humor sollte doch erlaubt sein...
 
Tja da versucht sich Allofs mit ner billigen Ausrede zu retten. Der Steuersatz war damals bei 25,5% + Soli 5,5 also insg. bei etwa 26,5%. Der Steuersatz bei der Körperschaftssteuer ist nicht progressiv wie bei der Einkommensteuer. Im Fall CA hat man im Prinzip 2/3 des Geldes verloren.
Finanziell gut war es nicht, aber das behauptet er ja auch gar nicht. Aber es war auch nicht so dramatisch wie häufig dargestellt. Was wirklich ein finanzielles Disaster war, waren die Gehälter.
 
Finanziell gut war es nicht, aber das behauptet er ja auch gar nicht. Aber es war auch nicht so dramatisch wie häufig dargestellt. Was wirklich ein finanzielles Disaster war, waren die Gehälter.

Das ist richtig:tnx:


Wo wir beim Thema Gehälter sind möchte ich auch noch was loswerden.
Es wird ja oft gefordert das die Spieler erfolgsabhängige Gehälter bekommen. Die Vorteile liegen ja auf der Hand!

Allerdings im Erfolgsfall sind dann auch die Gehaltskosten wesentlich höher als normal. Zudem streben Spieler gerade aufgrund ihrer recht kurzen Karriere Planungssicherheit an. Da wird ein Vertrag mit weniger variablen bevorzugt. Um diesen Effekt auszugleichen muss dann noch ne Schippe Gehalt draufgelegt werden damit der erfolgsabhängige Vertrag attraktiver ist.

Im Worst case braucht man sich dann nicht wundern wenn man CL spielt und nur geringe Gewinne oder gar keinen Gewinn mehr einfährt.
 
Das ist ja der Knackpunkt. Werder hatte zwei Möglichkeiten in den fetten Jahren.

-Verlängern zu immer höheren Bezügen
Erfolg bleibt kurzfristig, das Plus auf dem Konto wächst aber nur sehr gering
-Spieler ziehen lassen und Erfolg weg

Also im Grunde hat man dann lieber den Erfolg genommen und vermutlich war das auch richtig so. Aber irgendwann war der Punkt erreicht, wo man Spieler dann doch hätte ziehen lassen sollen, weil sie einfach nicht mehr dauerhaft diese Leistung bringen konnten und durch die hohen Gehälter auch weniger Spielraum bei Neuverpflichtungen war.

Meiner Meinung nach war dieser Punkt irgendwo 2007 bis 2008. Da hätte schon ein leichter Umbruch stattfinden müssen.
 
Ja iwann hatte man die Gehaltsspirale überdreht um den Status quo beizubehalten. Ich würde vom Gefühl auch sagen das man hätte ab 2008 in etwa gegensteuern müssen. Insofern stimme ich dir da voll zu.
 
Das ist richtig:tnx:


Wo wir beim Thema Gehälter sind möchte ich auch noch was loswerden.
Es wird ja oft gefordert das die Spieler erfolgsabhängige Gehälter bekommen. Die Vorteile liegen ja auf der Hand!

Allerdings im Erfolgsfall sind dann auch die Gehaltskosten wesentlich höher als normal. Zudem streben Spieler gerade aufgrund ihrer recht kurzen Karriere Planungssicherheit an. Da wird ein Vertrag mit weniger variablen bevorzugt. Um diesen Effekt auszugleichen muss dann noch ne Schippe Gehalt draufgelegt werden damit der erfolgsabhängige Vertrag attraktiver ist.

Im Worst case braucht man sich dann nicht wundern wenn man CL spielt und nur geringe Gewinne oder gar keinen Gewinn mehr einfährt.

Prima. :tnx: Hoffentlich lesen das ein paar von den Softcheckern und begreifen, warum Werder nach ein paar Jahren in der CL keine 8-stelligen Festgeldkonten führt. :thumb:
 
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