Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Statistik der Spieltage 18-25 unter Schaaf, von möglichen 24 Punkten haben wir wie folgt geholt:

1999/2000: 3 Siege, 1 Remis, 3 Niederlagen = 10 Punkte

2000/2001: 5 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen = 16 Punkte

2001/2002: 2 Siege, 1 Remis, 5 Niederlagen = 7 Punkte

2002/2003: 1 Siege, 1 Remis, 6 Niederlagen = 4 Punkte

2003/2004: 7 Siege, 1 Remis, 0 Niederlagen = 22 Punkte

2004/2005: 5 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen = 16 Punkte

2005/2006: 1 Sieg, 1 Remis, 6 Niederlagen = 14 Punkte

2006/2007: 3 Siege, 2 Remis, 3 Niederlagen = 11 Punkte

2007/2008: 2 Siege, 2 Remis, 4 Niederlagen = 8 Punkte

2008/2009: 1 Sieg, 3 Remis 4 Niederlagen = 6 Punkte

2009/2010: 3 Siege, 3 Remis 3 Niederlagen = 11 Punkte

2010/2011: 2 Siege, 3 Remis 3 Niederlagen = 9 Punkte

Und 2011/2012? Stehen wir bei 7 Punkten, bei einem Sieg am Sonntag bei 10. Wäre irgendwie genau im Soll. Es ist der übliche gebrauchte Rückrundenstart. Unser schlechtestes Saisonquartal. Und es waren öfter Heimniederlagen gegen spätere Absteiger oder Abstiegskandiaten dabei - Bochum, Bielefeld, Duisburg - genauso wie Pleiten gegen viele Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel. Oder 3:6-Klatschen.
Wobei mir immer noch schleierhaft ist, warum das so ist. Die Vermutung, dass uns in Belek was ins Müsli gemischt wird, ist immer noch da. :ugly:
 
Statistik der Spieltage 18-25 unter Schaaf, von möglichen 24 Punkten haben wir wie folgt geholt:

1999/2000: 3 Siege, 1 Remis, 3 Niederlagen = 10 Punkte

2000/2001: 5 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen = 16 Punkte

2001/2002: 2 Siege, 1 Remis, 5 Niederlagen = 7 Punkte

2002/2003: 1 Siege, 1 Remis, 6 Niederlagen = 4 Punkte

2003/2004: 7 Siege, 1 Remis, 0 Niederlagen = 22 Punkte

2004/2005: 5 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen = 16 Punkte

2005/2006: 1 Sieg, 1 Remis, 6 Niederlagen = 14 Punkte

2006/2007: 3 Siege, 2 Remis, 3 Niederlagen = 11 Punkte

2007/2008: 2 Siege, 2 Remis, 4 Niederlagen = 8 Punkte

2008/2009: 1 Sieg, 3 Remis 4 Niederlagen = 6 Punkte

2009/2010: 3 Siege, 3 Remis 3 Niederlagen = 11 Punkte

2010/2011: 2 Siege, 3 Remis 3 Niederlagen = 9 Punkte

Und 2011/2012? Stehen wir bei 7 Punkten, bei einem Sieg am Sonntag bei 10. Wäre irgendwie genau im Soll. Es ist der übliche gebrauchte Rückrundenstart. Unser schlechtestes Saisonquartal. Und es waren öfter Heimniederlagen gegen spätere Absteiger oder Abstiegskandiaten dabei - Bochum, Bielefeld, Duisburg - genauso wie Pleiten gegen viele Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel. Oder 3:6-Klatschen.

Wenn man dann aber eine Statistik vom 26. - 34. Spieltag daneben stellt, wird man sehen, dass die Mannschaft dort in den letzten Jahren immer wieder die Saison gerettet hat, egal ob sie sich in die Champions League, in 2 Pokalfinals spielten oder leider wie letztes Jahr einen Abstieg verhindert haben.

Jeder Verein hat seine Phasen - starke wie schlechte...
 
Wenn man dann aber eine Statistik vom 26. - 34. Spieltag daneben stellt, wird man sehen, dass die Mannschaft dort in den letzten Jahren immer wieder die Saison gerettet hat, egal ob sie sich in die Champions League, in 2 Pokalfinals spielten oder leider wie letztes Jahr einen Abstieg verhindert haben.

Jeder Verein hat seine Phasen - starke wie schlechte...

Ich bin allerdings gespannt ob das dieses Jahr mit ausschliesslich Gegnern aus der oberen Tabellenhälfte auch so sein wird...
 
Ist doch fast wie immer. Zugänge kommen spät, haben keine Sonne von nichts, weil sie die Vorbereitung nicht mitgemacht haben und peu a´peu sortierts sich, um dann im Endspurt zu rocken.
 
Jedenfalls ist es ja auch auffällig wie schlecht wir zumeist in den Vorbereitungsspielen sind. Also da läuft ja offensichtlich schon einiges schief. Woran das jedoch genau liegt, weiss ich nicht, da ich auch noch nie ein Traingslager oder eine Vorbereitung vor Ort verfolgt habe. Das diese Vorbereitung durch Verletzungen und späte Neuverpflichtungen wieder unter einem sehr schlechten Stern stand, ist klar.
 
Schaaf ist, auch wenn ich persönlich gerne mal was anderes sehen würde, ein sehr guter Trainer, taktisch stark und mit guten Konzepten.

Das kann ich so nicht unterschreiben. Vor allem taktisch seit der Rückrunde meiner Meinung nach eine Katastrophe.
Wie ich schon geschrieben habe, ist das Ausblenden des Gegners und die Konzentration auf die eigenen Dinge nicht mehr zeitgemäß.
Über die Fehleinwechslungen und Start11 und Formation müsssen wir ja gar nicht anfangen.
 
Wie ich schon geschrieben habe, ist das Ausblenden des Gegners und die Konzentration auf die eigenen Dinge nicht mehr zeitgemäß.

Verzeihung, aber das ist Quatsch und nichts weiter.

Es geht dabei überhaupt nicht um zeitgemäß oder nicht, sondern schlicht um zwei unterschiedliche Philosophien. Die von Schaaf bevorzugte aktive Philosophie setzt darauf, dass es egal ist, was der Gegner macht, wenn man das eigene System konsequent umsetzt und so den Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kommen lässt. Diese Philosophie verlangt den Spielern eine Menge ab, aber sie bietet ihnen Freiraum zum Einbringen ihrer eigenen Stärken und verspricht den Zuschauern viel. Die gegenteilige Philosophie, die offensichtlich auch von einigen Usern bevorzugt wird, setzt hingegen eine genaue Analyse des Gegners voraus, um anhand der Analyse jedem Spieler eine genaue Aufgabe zuzuweisen, die sich nur auf den jeweiligen Gegner bezieht. Diese reaktive Philosophie ist für die Spieler einfacher umzusetzen, weil sie ihnen weniger Eigeninitiative abverlangt, aber ihr Potential ist begrenzt.

Letztlich gibt es bei diesen beiden Philosophien aber kein richtig oder falsch, kein zeitgemäß oder altmodisch. Wichtig ist nur - wie bei den Spielsystemen -, ob sie den eigenen Bedürfnissen entsprechend nachhaltig angewandt werden, alles andere ist eine Frage des Geschmacks, ähnlich wie bei Autos: Es gibt gute Gründe dafür, einen Kombi zu fahren, ebenso wie es auch gute Gründe für Sportwagen gibt. Ein Kombi ist wesentlicher einfacher zu bezahlen und zu beherrschen, aber wenn man es sich leisten kann, macht ein Sportwagen unbestreitbar mehr Spaß.
 
Vorausgesetzt, die simplen Basics werden mit berücksichtigt und alles, was dafür nötig ist. Nur da fängt es doch bei uns schon an.

Naja nur bin ich da eher bei 5vor12 als dem Sofatester, dass da nicht nur der Trainer Schuld ist, weil er zu viel Konzentration und Aufmerksamkeit fordert, sondern auch die Spieler. Trotz kompliziertem System o.Ä. kann man wohl ein Ball annehmen und über 3m weiterleiten, nur können wir das in dieser RR gar nicht. Wenn man alleine sieht was unserer Lebensversicherung derzeit die Bälle verspringen...

Und zu den Standards, soweit ich gelesen hatte, werden die doch auch geübt und Schaaf wechselt ja mittlerweile auch die Schützen, da es anscheinend partout keinem gelingt die mal gefährlich in den Strafraum zu bringen.
 
Ich verstehe gar nicht, wo das Problem ist. Die Mannschaft spielt doch in der Rückrunde nicht viel schlechter als in der Hinrunde - mit dem einzigen Unterschied, dass Pizarro Ladehemmungen hat. Dafür werden jetzt auch die Ergebnisse erzielt, die zu der Spielweise passen. Und bald kann man auch wieder straffrei behaupten, dass die Tabelle nicht lügt.

Die fehlenden vier Punkte zum Nichtabstieg werden wir auch vor dem 33. Spieltag zusammen haben und damit ist doch diese Saison ein klarer Fortschritt im Vergleich zur letzten Saison zu erkennen. Der Trend stimmt, wie sind wieder auf dem Weg nach oben. :thumb:




P.S.: wer die Ironie findet, darf sie gerne behalten
 
In meinen Augen ist es immernoch das System, das auf herausragende Einzelkönner ausgelegt ist, ohne das solche vorhanden wären.

Die Rolle des herausragenden Ideengebers fällt nun immer mal auf diesen, mal auf jenen, und alle haben sie gemein, dass sie meist vollkommen überfordert sind mit dieser Rolle und so schlechter darstehen, als sie eigentlich sind, inklusive Selbstbewusstseins-Knick. Davon krankt dann das Werder-Spiel.

Pizza, hauptverantworticher Ballgewinner, -verteiler und -verwerter zerreisst sich förmlich und hält uns so in der oberen Tabellenhälfte, nein sogar (noch zumindest) im europäischen Geschäft, und kaum hat er Ladehemmung geht es merklich bergab.

Ich persönlich mag Schaaf unglaublich gern, und so tut es weh das festzustellen, aber er scheint die Antwort nicht mehr zu kennen. Dafür wirken er und Mannschaft einfach oft zu konzept- und ratlos.

Natürlich ist Schaaf Werder, und er wird es auch immer bleiben, aber Werder ist eben nicht nur Schaaf. Ein dogmatisches Festhalten an einer Kultfigur ist eine romantische Fan-Vorstellung, aber Werder ist das wohl eher nicht zuträglich.
 
Naja nur bin ich da eher bei 5vor12 als dem Sofatester, dass da nicht nur der Trainer Schuld ist, weil er zu viel Konzentration und Aufmerksamkeit fordert, sondern auch die Spieler.

Die Frage ist wer die Spieler holt und denkt das diese in dieses System passen:D
Das ein Bargi Schwierigkeiten in der Spieleröffnung hat und eher in einer Doppelsechs nebst Spiel bzw. Passstärkeren Spieler funktionieren würde :) Ist und war auch schon letztes Jahr bekannt.

Auch das Werder seid gefühlten 10 Jahren Probleme in der Rückwärtsbewegung hat ist auch schon bekannt. Auch hier merke ich keinen Fortschritt bzw. Entwicklung...Jahre konnte es man durch starke Spielmacher kaschieren ohne irgendetwas zu verändern :)

Jetzt fliegt uns halt irgendwie alles um die Ohren :) Es rächt sich irgendwann alles...in den fetten Jahren hat man geschlafen und nun ist man zu faul aufzuwachen

Naja watt solls :) wir sind 2004 Meister + Pokalsieger geworden...von diesen Siegen darf man ja wohl noch ne weile zehren und ist somit unkritisierbar :)
 
Verzeihung, aber das ist Quatsch und nichts weiter.

Es geht dabei überhaupt nicht um zeitgemäß oder nicht, sondern schlicht um zwei unterschiedliche Philosophien. Die von Schaaf bevorzugte aktive Philosophie setzt darauf, dass es egal ist, was der Gegner macht, wenn man das eigene System konsequent umsetzt und so den Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kommen lässt. Diese Philosophie verlangt den Spielern eine Menge ab, aber sie bietet ihnen Freiraum zum Einbringen ihrer eigenen Stärken und verspricht den Zuschauern viel. Die gegenteilige Philosophie, die offensichtlich auch von einigen Usern bevorzugt wird, setzt hingegen eine genaue Analyse des Gegners voraus, um anhand der Analyse jedem Spieler eine genaue Aufgabe zuzuweisen, die sich nur auf den jeweiligen Gegner bezieht. Diese reaktive Philosophie ist für die Spieler einfacher umzusetzen, weil sie ihnen weniger Eigeninitiative abverlangt, aber ihr Potential ist begrenzt.

Letztlich gibt es bei diesen beiden Philosophien aber kein richtig oder falsch, kein zeitgemäß oder altmodisch. Wichtig ist nur - wie bei den Spielsystemen -, ob sie den eigenen Bedürfnissen entsprechend nachhaltig angewandt werden, alles andere ist eine Frage des Geschmacks, ähnlich wie bei Autos: Es gibt gute Gründe dafür, einen Kombi zu fahren, ebenso wie es auch gute Gründe für Sportwagen gibt. Ein Kombi ist wesentlicher einfacher zu bezahlen und zu beherrschen, aber wenn man es sich leisten kann, macht ein Sportwagen unbestreitbar mehr Spaß.

Das sehe ich schon anders und hoffe auch, dass TS das nicht wirklich Erst meint, sondern dies seine typische "Stopperantwort" für aufmüpfige Journalisten ist, um den gleich ins Unrecht zu setzen bzw. in die Schranken zu verweisen:D.

Bitte, wer oder was ist auf dieser Welt den unabhängig von Anderen oder noch vielmehr vom Gegner? Egal wo, muss man immer schauen, was macht die Konkurrenz, wo sind sie stark oder schwach. Man stelle sich selbst Bruce Lee vor, sicher ein Könner seines Faches. Der hätte nie gesagt, mir egal ob der andere mit Kettensäge oder Kalaschnikov kommt., Ich hau ihn um. Nein ,die Beobachtung des Gegners regiert die eigene Reaktion und die darauffolgende Aktion. Ist es Federer egal, wenn Djoko immer meterhohe Topspins spielt und zieht seinen Stiefel runter? Sicher nicht.Selbst ein Ali hat sich auf den Gegner eingestellt. Natuerlich sollte man deshalb nicht seinen eigenen Grundstil verlieren, aber dennoch immer wachsam verfolgen, was der Gegner macht oder typischerweise macht. Und ich glaube auch nicht, dass TS das so meinte, wie es hier interpretiert wird. Dazu gehört auch mehr Erfolg in der jüngeren Statistik, wenn man überhaupt zu so einer überheblichen Herangehensweise jemals gelänge...
 
Auch wenn Dein Beitrag viele Dinge mMn richtig bewertet, bin ich bei diesem Punkt, der in Deinem Beitrag mehrfach benannt wird, absolut nicht bei Dir. Wir haben in meinen Augen derzeit viele Spieler im Kader, die ich qualitativ für sehr überschaubar halte. Einige ganz einfach für fußballerisch äußerst schlecht.

:tnx: Ein Klagelied, welches sich letztlich bereits seit Jahren singen lässt. Traurig genug, daß unser Übungsleiter dennoch genug stoische Ignoranz walten lässt.

In meinen Augen braucht man da gar nicht so wild spekulieren, denn diese
Auffälligkeit sieht man leider in beinahe jedem Spiel, daß Bälle verspringen, Pässe den Mitspieler auf Höhe der Kniescheibe erreichen, oder einfach im Nirwana. Das sind elementare, grundlegende Defizite in der Grundausbildung. Technisch mangelhaft. Gut ausgebildete Spieler? Nicht wirklich. Das technische 1mal1 scheint manche schon zu überfordern, wie man in Bedrängnis all zu oft sehen muß.
Jep. Aber auch das ist doch im grunde nicht wirklich neu und war auch schon in der HR zu sehen. An Kreativität und Ideen sind wir absolut unterernährt! Grade gegen biedere Herthaner, die im Grunde 90 Min. mit randvollen Hosen über den Platz zitterten, ist ein ein Armutszeugnis, so derart ungefährlich zu agieren. Jeder der MF-Akteure versuchte zum Ende hin lediglich mit kläglichen Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Sei es durch sinn- und erfolglose Dribblings wie bei Marin, oder uninspirierte und unplatzierte Fernschüsse vom ME. Die Ungefährlichkeit unseres MF´s ist kaum in Worte zu fassen. Selbst gegen Hertha, die uns Platz boten und uns einluden, wie es keine andere Mannschaft in der 1. BL machen wird.Da sind wir wieder bei dem Punkt. Ich glaube keineswegs, daß die Spieler "gut genug" sind. Ich behaupte sogar, daß wir in den letzten Jahren kaum einen Kader hatten, der technisch-fußballerisch so limitiert war, wie der jetzige. KATS haben uns diesbzgl. leider sehr heruntergewirtschaftet und nicht zuletzt durch kranken Jugendwahn dafür gesorgt, daß wir nun den Fußball spielen, den wir derzeit ertragen müssen. Von daher sind solche dekdenten Behauptungen, man bräuche keinen X oder Y schon ziemlich abstrakt.

Acuh diese Feststellung ist nicht wirkllich neu, was bspw das flexible Einstellen und Reagieren auf den Gegner betrifft.
Viele Fehler ziehen sich wie ein roter Faden durch weite Teile seiner Schaffenszeit bei uns.
Mehr als zuvor manifestiert sich bei mir das Gefühl, daß TS dem Ganzen keinerlei Impulse mehr verleihen kann. Es ist kaum eine Struktur, eine Spielidee zu erkennen, die auf ein Konzept schließen ließe. Unser Spiel basiert leider mittlerweile größtenteils auf dem Faktor Zufall.
Die Statements von TS und auch von KA, sind mittlerweile nichts weiter als Phrasen und sich wiederholende Floskeln, die es sich nicht mehr lohnt anzuhören. Rat- und Hilflosigkeit klingen da mit. Auch KA´s sicher gut gemeinte Feststellung, daß man "nicht einfach so zur Tagesordnung" übergehen könne, sind ja nett gemeint, aber seien wir mal ehrlich, wie oft hat man solch halbgare Drohgebärden in den letzten Zeiten schon gehört, ohne das sich nahhaltig irgendwas änderte!? Und auch die x-te Videoanalyse wird da vermutlich so schnell nichts ändern oder bewirken können.
Das einzig postivie ist für mich derzeit, daß wir, nicht zuletzt auch aufgrund der Unfähigkeit der Konkurrenz, überhaupt noch über die EL als Ziel reden können. Wenn man sich allein die Auftritte der RR vor Augen führt, so treten wir derzeit eher wie ein Abstiegskandidat auf und ich fürchte, wenn sich an dieser Verfassung nicht schnellstens etwas ändert, wird auch das Thema EL bald nur noch eine Art Wunschdenken werden. Ich gebe zu, daß mein Vertrauen und die Hoffnung in TS nahe dem Nullpunkt angelangt ist.
Könnte ich so unterschreiben!
Es scheint auch in der mentalen Einstellung etwas ganz Entscheidendes zu fehlen!
Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein!
Das hilflose Gekicke im Mittelfeld ist mehr als ein Indiz dafür.
In der letzten Saison griffen die Spieler in Eigeninitiative zu einem Mentaltrainer,um ihre Blockaden aufzulösen.
Im Grunde ein Alarmzeichen dafür,daß ein Trainer das Gesamtpaket an Potential bei seinen Spielern nicht abrufen kann!
Unabhängig davon,sie auch dort einzusetzen,wo sie sich optimal entwickeln können!
Es ist auch nicht das Problem falschen Scoutings!

Nein,ich bin mir inzwischen sicher,daß die knöcherne,blasse,wie ausgebrannte
Ausstrahlung des Herrn Schaaf wie ein Spiegelbild auf die kreative Einfallslosigkeit dieser Mannschaft zurückwirkt.

Dieser Mann,mit allen Meriten,wird das Feuer nicht mehr entfachen,was die einzelnen Spieler brauchen,um über sich hinaus zu wachsen.-Das aber ist das A&O für flexiblen Fortschritt.

Selbst wenn das Spiel gegen 96 mit 150%-er Einstellung gewonnen werden sollte,-ich befürchte,daß das nicht reichen wird,das gesteckte Ziel zu erreichen.

Und das hat auch nichts mit Pessimismus zu tun,das sind Beobachtungen über die gesamte Saison.Es zieht sich durch wie ein roter Faden!Leider!
 
Was mich im Moment am meisten ankotzt (und das nehm ich wörtlich) ist, das es nach jedem schlechten Spiel heißt "Wir haben ja eine junge Mannschaft" und blablabla, als ob man sich dadurch schützen könnte nach den gezeigten miserablen Leistungen! Die Frage die sich mir immer stellt, warum haben wir denn eine so junge Mannschaft? Wir haben nur Rentner und Jugend forscht, eine komplette Spieler Generation zwischen 24 und 29 fehlt bis auf wenige Ausnahmen!
Es ärgert mich zutiefst, was mit unserem tollen Verein gerade passiert und keiner bekommts mit...ist halt typisch Werder irgendwie...

Das habe ich auch gedacht. Die Fußballer im so genannten "besten Alter" fehlen bei uns fast komplatt, auch "Rentner" haben wir nicht allzu viele (mir fallen eigentlich nur Pizarro und Silvestre ein, die deutlich älter als 30 sind). Es fehlt da einfach schlicht auch an Erfahrung und an der Kaderzusammenstellung sind KATS natürlich schuld.
Ein bisschen passt es, wenn man den berühmten Spruch "Zu viele Häuptlinge und keine Indianer" umdreht, wir haben schlicht zu viele Indianer. Gut, einige davon sind verletzt (Naldo, Hunt, auch Borowski würde ich nach seiner starken RR dazu zählen), zumindest Naldo und Boro sind aber mittlerweile über die Maßen verletzungsanfällig und keiner weiß, ob sie jemals wieder eine Saison lang konstant verletzungsfrei bleiben. Das ist schon auch Teil des Problems in meinen Augen und ein Aspekt, den man nicht vernachlässigen sollte. Alles als "Umbruch" zu titulieren ist mir aber auch zu mager, denn sollte sich einer unserer Jungen hervorragend entwickeln, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein finanzkräftiger Verein uns diesen Spieler wegkauft. Im Übrigen bin ich in dieser Frage aber bei @5vor12 und sehe bei keinem unserer Jungspunde (Ausnahme Trybull) sensationelles Überfliegertalent und einen neuen Götze oder Reus.

Bei mir ist es eher Fatalismus. Niemand ist gegen Schaaf und niemand traut ihm mehr den großen Wurf zu. Ich selbst wäre für seinen Abgang gewesen, da er die letzte Saison grob mitverbockt hat. Nur rechnen konnte man damit nicht und insofern finde ich auch die wiederkehrenden Schaaf-raus Postings nach jeder Niederlage als störend und unsinnig. Schaaf ist, auch wenn ich persönlich gerne mal was anderes sehen würde, ein sehr guter Trainer, taktisch stark und mit guten Konzepten. Die Kritik geht hier viel zu schnell in die falsche richtung und ins Grundsätzliche.

Zustimmung zum unterstrichenen Teil, Verneinung zum Rest. Zu rechnen war durchaus mit einer weiteren mittelprächtigen Saison und der Lernresistenz von TS.

Es ist der übliche gebrauchte Rückrundenstart. Unser schlechtestes Saisonquartal. Und es waren öfter Heimniederlagen gegen spätere Absteiger oder Abstiegskandiaten dabei - Bochum, Bielefeld, Duisburg - genauso wie Pleiten gegen viele Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel. Oder 3:6-Klatschen.

Nur ist in dieser Saison m.E. unser Kader deutlich schlechter als in den Jahren zuvor und ob wir wirklich diesmal am Ende der Saison bombastisch punkten werden wage ich mal zu bezweifeln. Bei der Qualität der Gegner würde es mich in dieser Saiosn sehr verwundern.

Ich verstehe gar nicht, wo das Problem ist. Die Mannschaft spielt doch in der Rückrunde nicht viel schlechter als in der Hinrunde - mit dem einzigen Unterschied, dass Pizarro Ladehemmungen hat. Dafür werden jetzt auch die Ergebnisse erzielt, die zu der Spielweise passen. Und bald kann man auch wieder straffrei behaupten, dass die Tabelle nicht lügt.

Da ist auch viel Wahres dran.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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