Uni-Thread

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas eLmo
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Du überlegst, Biochemie ODER einen 2-Fach-Bachelor Biologie UND Chemie zu studieren - je nach Uni. Was ich dir eben erzählt habe, bezieht sich auf den 2-Fach-Bachelor. Für jedes Fach musst du einzeln zugelassen werden.

Studierst du aber Biochemie als Fachbachelor, musst du natürlich nur für Biochemie zugelassen werden.


Deine Prüfungsfächer interessieren meistens niemanden. Je nach Auswahlverfahren der Uni können uU deine Bio und Chemienoten doppelt zählen. Das fällt aber in den Spielraum, den eine staatliche Uni gesetzlich zugesichert selber hat und womit sie den Großteil der Studienplätze vergibt (60%).
 
Du überlegst, Biochemie ODER einen 2-Fach-Bachelor Biologie UND Chemie zu studieren - je nach Uni. Was ich dir eben erzählt habe, bezieht sich auf den 2-Fach-Bachelor. Für jedes Fach musst du einzeln zugelassen werden.

Studierst du aber Biochemie als Fachbachelor, musst du natürlich nur für Biochemie zugelassen werden.


Deine Prüfungsfächer interessieren meistens niemanden. Je nach Auswahlverfahren der Uni können uU deine Bio und Chemienoten doppelt zählen. Das fällt aber in den Spielraum, den eine staatliche Uni gesetzlich zugesichert selber hat und womit sie den Großteil der Studienplätze vergibt (60%).



ich kenn ja Medizin-Studenten, die Bio abgewählt haben, nie Latein hatten und ihr Abi mit Deutsch-Kunst gemacht haben ;)
 
ich kenn ja Medizin-Studenten, die Bio abgewählt haben, nie Latein hatten und ihr Abi mit Deutsch-Kunst gemacht haben ;)

Weil es in Medizin wurscht ist. Das wird über das zentrale Vergabeverfahren geregelt, während Schwerpunktfächer, wenn dieser Modus überhaupt vorhanden ist, im Ermessen jeder einzelnen Uni liegen. Ich bin durch meine Deutsch- und Politknoten in meinen Studiengang reingekommen, obwohl der NC über der Abinote lag. Die Fächer zählten in der Gewichtung doppelt - das habe ich aber erst erfahren, als ich mich über die Zulassung gefreut und über den ermittelten NC gewundert hatte.


@loozy: Die Fremdsprachenanforderungen für Fremdsprachen Studenten (v.a. Lehrer) sind zum Teil wirklich abenteuerlich, das stimmt.
 
@Zoggg: ich habe dich schon verstanden. Ich wollte nur zu verstehen geben, dass meine Sorgen nicht sind, überhaupt nen Studienplatz zu finden, sondern eher die, an welchen Unis ich mich neben Bremen, Greifswald und Berlin bewerben soll. Meine Prognose sieht relativ gut aus, was den Abischnitt angeht.
 
@loozy: Die Fremdsprachenanforderungen für Fremdsprachen Studenten (v.a. Lehrer) sind zum Teil wirklich abenteuerlich, das stimmt.

Naja, die Anforderungen gab es nicht nur für Lehramt sondern auch für Magister; sogar die Kunsthistoriker mussten es machen; das habe ich nicht ganz nachvollziehen können.

Graecum und Latinum für Alte Geschichte, das passt, aber Mittellatein für Geschichte, das ist bekloppt, so leid es mir tut. Ich habe das große Latinum, aber mit Mittellatein konnte ich null anfangen :stirn:
 
Naja, die Anforderungen gab es nicht nur für Lehramt sondern auch für Magister; sogar die Kunsthistoriker mussten es machen; das habe ich nicht ganz nachvollziehen können.

Graecum und Latinum für Alte Geschichte, das passt, aber Mittellatein für Geschichte, das ist bekloppt, so leid es mir tut. Ich habe das große Latinum, aber mit Mittellatein konnte ich null anfangen :stirn:

Aber auch das ist bundesland- und u.u. auch uniabhängig.

Du bist Geschichtslehrerin? Ich hatte dir irgendwie Deutsch und Englisch angedichtet. Weiß ich ja, mit wem ich mich mal austauschen kann.


@werderfan0406: Da du das ja sonst auch selbstbewusst über schulische Leistungen äußerst, was okay ist, frage ich offen heraus, welchen Schnitt du ansteuerst.
 
Aber auch das ist bundesland- und u.u. auch uniabhängig.

Du bist Geschichtslehrerin? Ich hatte dir irgendwie Deutsch und Englisch angedichtet. Weiß ich ja, mit wem ich mich mal austauschen kann.


@werderfan0406: Da du das ja sonst auch selbstbewusst über schulische Leistungen äußerst, was okay ist, frage ich offen heraus, welchen Schnitt du ansteuerst.

Bei mir ist es Ba- Wü, aber gut, wir können hier weder Hochdeutsch noch Hochschulpolitik :p

Ich bin Englisch, Geschichte, Deutsch und Philosophie- LA- Kandidatin :D und habe einen Bachelor in Fine Arts in Englisch und Geschichte :)
 
Was wieder meine Annahme der Deutsch- und Philosophiestudenten bestätigt, die sonst nix gefunden haben.

Spaß beiseite. 4 Fächer sind im Bachelor-Master schon gar nicht mehr möglich. 3 sind da das höchste der Gefühle - falls überhaupt.


Und so schlecht ist BaWü im Lehramtsstudium nicht. Das ist weitaus offener und mit weniger Auflagen in der Fächerkombination verbunden als in vielen anderen Bundesländer. Auch das Drittfach geht dort relativ bequem, zumindest, was die Kombinationen angeht.
 
Was wieder meine Annahme der Deutsch- und Philosophiestudenten bestätigt, die sonst nix gefunden haben.

Spaß beiseite. 4 Fächer sind im Bachelor-Master schon gar nicht mehr möglich. 3 sind da das höchste der Gefühle - falls überhaupt.


Und so schlecht ist BaWü im Lehramtsstudium nicht. Das ist weitaus offener und mit weniger Auflagen in der Fächerkombination verbunden als in vielen anderen Bundesländer. Auch das Drittfach geht dort relativ bequem, zumindest, was die Kombinationen angeht.

Pfff... Ich geb Dir mal einen kurzen Umriss meines bisherigen Studienverlaufs:

Habe 2 Jahre in Heidelberg studiert, Englisch, Geschichte und Italienisch auf Magister, war dann in Galway und habe dort meinen Bachelor in FA in Englisch und Geschichte gemacht; habe dann ein Jahr Auszeit genommen um Geld für das Higher Diploma in Education zu verdienen, was aber wegen der Wirtschaftskrise nicht möglich war.
Ging zurück nach Deutschland und bewarb mich an der PH Karlsruhe für Europalehramt in Englisch und Geschichte; als affines Fach wurde mir Deutsch ans Herz gelegt, da es meine Chance, im Ausland zu unterrichten erhöht. Europalehramt ist bilinguales Lehramt, da lernt man, seine Fächer in einer Fremdsprache zu unterrichten. Wir brauchen aber noch ein Grundlagenwahlfach und das ist bei mir Philosophie.

Ba- Wü als Land für Lehramt ist mit das Beste, die Lehrer sind heißbegehrt, nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in der Schweiz und Österreich; und da bilinguales Lehramt immer mehr in den Vordergrund rückt, sind Absolventen der PH Karlsruhe noch begehrter :D
 
Ich war sehr überrascht, als mit der Abirechner, nachdem ich prognostizierte, aber durchaus realistische Werte eingegeben hatte, den Wert 1,8 ausspuckte. mit allem, was besser ist als 2,3 wär ich aber schon sehr zufrieden.
 
Ich stimme der Allgemeinheit zu, der Thread war laengst ueberfaellig :)
Klausurenstress krieg ich erst im Mai, aber dafuer habe ich jetzt auch eine Menge schriftlicher Arbeiten zu erledigen :rolleyes:


Ich bin Englisch, Geschichte, Deutsch und Philosophie- LA- Kandidatin :D und habe einen Bachelor in Fine Arts in Englisch und Geschichte :)

Bei euch heisst das Fine Arts? :eek: Ich wuerde ja unter Bachelor in ine Arts was ganz anderes verstehen!
 
@werderfan0406: Mit einer Abinote, die zwischen 1,8 und 2,3 liegt bist du schon aus dem Raster gefallen, das so mancher Bio-NC setzt. Die sind z.t. wirklich noch höher. Also höher im Sinne von tiefer, also weißt schon, was ich meine.

Will sagen: Informiere dich über Numeri Clausi/ Numerusse Claususse (:D) und hab das im Hinterkopf. Aber: Keine Panik. NC werden auch häufig überbewertet und sind eben keine fester Grenzwert, sondern passen sich jährlich an das laufende Verfahren an. Vorjahreswerte sind bestenfalls eine grobe Orientierung.
Biochemie ist, meine ich, ein recht begehrter Naturwissenschaftlicher Studiengang.

@loozy: Wenn Unis inklusive unserem gesamten Hochschulbildungssystem mal einen Schuss hören würden (wobei den viele, die es nur bedingt ändern können schon haben) würde man v.a. statt der fachlichen Ausbildung (4 Fächer sind wirklich überdurchschnittlich viel, damit bist du die Ausnahme) mal der Pädagogik mehr Relevanz zukommen lassen.


@schnattchen:


....



Hi! :knutsch:
:D
 
@loozy: Wenn Unis inklusive unserem gesamten Hochschulbildungssystem mal einen Schuss hören würden (wobei den viele, die es nur bedingt ändern können schon haben) würde man v.a. statt der fachlichen Ausbildung (4 Fächer sind wirklich überdurchschnittlich viel, damit bist du die Ausnahme) mal der Pädagogik mehr Relevanz zukommen lassen.

An der PH Karlsruhe hat jeder 4 Fächer ;) Die Europaleute haben sogar noch Europäische Kulturstudien und Bilinguales Lehren & Lernen auf ihrem Programm. Ist recht heavy :zweifeln:

Und was die Pädagogik an der PH angeht, da kann man sich nicht beschweren, ganz ehrlich; da sind die Leute an den Unis ärmer dran, die PH ist viel praktischer orientiert. Wenn wir unser Staatsexamen machen, dann haben wir 5 Praktika hinter uns mit ca 130h Praxiserfahrung an Schulen, davon ca 80h selber unterrichtet. Deswegen habe ich mich auch für die PH entschieden, obwohl ein Studium an der Uni kürzer gewesen wäre.
 
Wobei ich auch schon gehört habe, dass der Praxisvorsprung an FH überschätzt wird. Die pädagogischen Hochschulen sind ja badenwürtembergisches Konzept. Zumindest in Hochschulen, von denen ich weiß, besteht der Unterschied beispielsweise in Pädagogik nur darin, dass nach dem Studium das Anerkennungsjahr in der Praxis anschließt.
(Was in Niedersachsen diskutiert wird. Schlaue Politiker. :wall:)


Wobei pädagogische und didaktische Ausbildung an zahlreichen Unis nicht nur ein quantitatives Problem ist. Manche Referendare und jüngere Lehrer triefen beispielsweise nur so von auswendiggelernten Konzepten, Lernmethoden und der Stundengestaltung.
 
Wobei ich auch schon gehört habe, dass der Praxisvorsprung an FH überschätzt wird. Die pädagogischen Hochschulen sind ja badenwürtembergisches Konzept. Zumindest in Hochschulen, von denen ich weiß, besteht der Unterschied beispielsweise in Pädagogik nur darin, dass nach dem Studium das Anerkennungsjahr in der Praxis anschließt.
(Was in Niedersachsen diskutiert wird. Schlaue Politiker. :wall:)

Was die FH angeht, da geh ich konform mit Dir; mein Vater ist FH- Absolvent und jetzt Dozent an einer, und der sagt selber, dass die FHs in den letzten paar Jahren zu sehr versuchen, sich an die Uni anzugleichen :rolleyes:

Ich glaube übrigens , dass genau wegen dieser Praxis- Studiums- Kombination die Ba- Wüler so begehrt sind.

Wg Niedersachsen: Eh, echt jetzt? Oh Mann :rolleyes:

Unis kann man wirklich in der Pfeife rauchen, wenn es um richtige Lehrerausbildung geht. Wenn ich an die Referendare denke, die wir im Gymnasium hatte, oh Mann, die konnten mal gar nix, ganz ehrlich; die haben nur doziert.
 

Fine Arts ist eigentlich der Ueberbegriff der "Visual Arts", also Malerei, Bildhauerei und den ganzen Kram und "Performing Arts" also Musik, Theater zusammenschliesst, als Studiengang heisst das ganze dann Bachelor of Arts in Fine Arts und idR sucht man sich halt einen der beiden Schwerpunkte aus ;)

Kommt uebrigens aus den USA und ist in Europa aber noch nicht so verbreitet, also dieses interdiszplinaere, oft ist es noch konservativ BA in Music usw. Aber auch in GB gibt es immer mehr Fine Arts Programme.
 
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