Allgemeiner Politik Thread

So nicht ganz richtig. Es ist insbesondere Bedingung Frankreichs gewesen, dass das geeinte Deutschland schnellstmöglich den Weg zu einer einheitlichen Europäischen Währung frei macht. Ansonsten keine Zustimmung zur Einheit!

Mitterrand forderte Euro als Gegenleistung für die Einheit

Endlich ist der Schuldige gefunden - "Der Erzfeind" :lol:;)

Letzter Absatz des Artikels:

"Vertreter der damaligen Bundesregierung bestreiten dagegen, dass die Einführung des Euro der Preis für die Einheit gewesen ist. "Einen solchen Handel hat es nie gegeben", sagte der frühere Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble dem SPIEGEL. Der damalige Finanzminister Theo Waigel sagte: "An dieser These ist nichts dran. Der Euro ist genau im vorgesehenen Zeitplan gekommen."

Hm.. wer sagt denn da die Wahrheit?
 

Der Euro wäre so oder so gekommen, da hat Bremen schon recht, aber nicht so schnell.
Es ist zumindest so, dass Leute, die zur damaligen Zeit in den Ministerien gearbeitet haben, die Version bestätigen, dass Mitterrand auf die Einführung des Euro gedrängt hat, wenn die Wiedervereinigung kommen sollte. Auch die Briten verlangten, dass ein geeintes Deutschland noch sträker in Europa integriert sein müsse. Was im Grunde nichts anderes hieß, dass die Briten wollten, dass Deutschland Kompetenzen auf die europäische Ebene abgeben sollten, damit Deutschland nicht "wiedererstarke", was eine große Sorge dort war.
 
Wenn ihr schon so mit eurem Wissen protzt, dann googelt wenigstens richtig, @felis und die anderen, die entweder in den USA oder bei der SPD die "Schuld" für die Krise suchen.

Was eine Regierung beschließt kann die darauffolgende ja rückgängig machen, die CDU hat aber die Einführung und Zulasung für Hedgefonds nicht gestoppt und auch nicht zurückgenommen. Dann redet ein Müntefering in einer CDU/SPD Koalition von Heuschrecken - hat er sie mitunter selber reingelassen?
Vielleicht. Keine Partei der Welt kann, auch wenn IKB Kfw und LBs Körperschaften sind bzw. Aktiengesellschaften ihnen vorschreiben, wie sie investieren. Und wenn die einseitig auf Gäule setzen, die nicht nur schwächeln, sondern schon tot sind, dann stehen sie (die POlitiker) halt machtlos da. Und lassen sich auch noch von Leuten wie der HSH, IKB wie Ochsen am ring durch die Manege führen.

Die Problematik ist einerseits marktimmanent und andererseits abwendbar: Man muß nur "von Fach sein". Und von der Materie. Von Finanzwirtschaft verstand zum damaligen Zeitpunkt und davor, nicht einmal Steinbrück was, schon gar nicht der Oppositionelle in persona Oskar bzw. Frau Wagenkncht und Gysi mit ihrer "banken verstaatlichen" theorie. Jedoch auch keiner der CDU Granden, wie auch der FDP Granden nicht - alle haben es ja begrüßt, daß sich Deutschland dem Kapital- und Finanzmarkt öffnet. Dann muß man aber auch die systemimmanenten Begelitumstände akzeptieren.
Die Krise hat ja gezeigt, daß der Markt funktioniert - die Politiker suchten nach Möglichkeiten das zu kitten, was sie selber anstellten. wie der Zauberlehrling von Goethe. Und wie bei derselben parabel machten sie damit nur noch alles schlimmer.
Banker können keine Politik und Politiker keine Bank. Ist so.
 
Ach, das Gemotze über die Hedgefonds und wer sie reingelassen hat. also in meiner welt funktioniert der Kapitalismus ohne Spekulanten, Kapitalgeber, Banker etc. pp. überhaupt nicht. Darum gibt es auch nichts blöderes als das gerede davon, man müsse die Spekulanten an die Kandarre nehmen oder irgendwelche Transaktionen verbieten. Grober Unfug.
 
Hab heute morgen im Deutschlandfunk einen Kommentar gehört, der mal wieder Merkel als heimliche Siegerin sieht.

Sie hat nachgegeben, aber es gibt jetzt einen Präsidenten, der politisch und von der Sozialisation vor allem zu einer Spitzenpolitikerin passt wie Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) auf eimer: Zu Merkel. Mit seinen Positionen und Redebeiträgen wird vermutlich jeder andere Spitzenpolitiker jeder anderen Partei mehr Probleme haben als Merkel.
 
Hab heute morgen im Deutschlandfunk einen Kommentar gehört, der mal wieder Merkel als heimliche Siegerin sieht.

Sie hat nachgegeben, aber es gibt jetzt einen Präsidenten, der politisch und von der Sozialisation vor allem zu einer Spitzenpolitikerin passt wie Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) auf eimer: Zu Merkel. Mit seinen Positionen und Redebeiträgen wird vermutlich jeder andere Spitzenpolitiker jeder anderen Partei mehr Probleme haben als Merkel.

Wollen wir wetten, dass Merkel die Bundestagswahl haushoch gewinnen und mit einer vor Bundestagswahlen traditionell wundersam erstarkten und die 5% Hürde wuppenden FDP weiterregieren wird?
 
Möglich, aber an die Wiederauferstehung der FDP ausgerechnet unter einer Oberknallcharge wie Rösler glaube ich ganz und gar nicht. Das wird Merkel aber nicht sonderlich stören, sondern sie regiert dann halt mit rot oder grün weiter.

Einige Grüne nörgeln ja bereits an Gauck rum, der scheinbare Sieg von rot-grün ist gar keiner. Gauck war ja von Gabriel und Trittin nie vorgesehen als Bundespräsident, sondern nur als der Kandidat ausgemacht, der wegen seiner biographischen Nähe zu Merkel und wegen seines Ansehens in der FDP den größen Schaden in der Koalition anrichten konnte.

Nun mussten Gabriel, Trittin und Co. so tun, als ob sie Gauck wirklich gewollt hätten, denn das wäre keine 2 Jahre später sonst sehr unglaubwürdig rübergekommen. Politisch ist Gauck für diejenigen bei rot-grün, die überhaupt noch politisch denken, ein schlechter Kandidat, wogegen Merkel mit ihm keine Probleme haben dürfte. Sie wollte nur nach Köhler lieber einen Politiker und hat aufs falsche Pferd gesetzt.
 
Möglich, aber an die Wiederauferstehung der FDP ausgerechnet unter einer Oberknallcharge wie Rösler glaube ich ganz und gar nicht. Das wird Merkel aber nicht sonderlich stören, sondern sie regiert dann halt mit rot oder grün weiter.

Einige Grüne nörgeln ja bereits an Gauck rum, der scheinbare Sieg von rot-grün ist gar keiner. Gauck war ja von Gabriel und Trittin nie vorgesehen als Bundespräsident, sondern nur als der Kandidat ausgemacht, der wegen seiner biographischen Nähe zu Merkel und wegen seines Ansehens in der FDP den größen Schaden in der Koalition anrichten konnte.

Nun mussten Gabriel, Trittin und Co. so tun, als ob sie Gauck wirklich gewollt hätten, denn das wäre keine 2 Jahre später sonst sehr unglaubwürdig rübergekommen. Politisch ist Gauck für diejenigen bei rot-grün, die überhaupt noch politisch denken, ein schlechter Kandidat, wogegen Merkel mit ihm keine Probleme haben dürfte. Sie wollte nur nach Köhler lieber einen Politiker und hat aufs falsche Pferd gesetzt.


Oberknallcharge Rösler wird vor der Wahl bestimmt noch entsorgt.
 
Hab heute morgen im Deutschlandfunk einen Kommentar gehört, der mal wieder Merkel als heimliche Siegerin sieht.

Sie hat nachgegeben, aber es gibt jetzt einen Präsidenten, der politisch und von der Sozialisation vor allem zu einer Spitzenpolitikerin passt wie Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) auf eimer: Zu Merkel. Mit seinen Positionen und Redebeiträgen wird vermutlich jeder andere Spitzenpolitiker jeder anderen Partei mehr Probleme haben als Merkel.

:eek: Wirklich unfassbar, dass die Merkel aus solchen Krisen immer gestärkt hervor geht. Das liegt wohl daran, dass sie im Grunde keine eigene Linie hat, keine eigene Politik verfolgt, deswegen kann man sie auch auf keine Meinung festlegen. Aber normal ist das nicht! Wenn man das auf eine "normale" Firma überträgt wäre es ja so, dass der Chef eine bestimmte Personalentscheidung meinetwegen des Vorstandes vehement ablehnt nur um dann 1 Tag später den Kurs um 180 Grad zu ändern. Also solch ein Chef würde schon ein wenig an Image verlieren...:tnx:
 
Wollen wir wetten, dass Merkel die Bundestagswahl haushoch gewinnen und mit einer vor Bundestagswahlen traditionell wundersam erstarkten und die 5% Hürde wuppenden FDP weiterregieren wird?

Glaube ich kaum. Wäre auch gegen das Prinzip "Gottesanbeterin" das die Kanzlerin verfolgt. Erst hat sie in 4 Jahren großer Koalition die SPD platt gemacht, dann in 4 Jahren die FDP zur Bedeutungslosigkeit verkommen lassen, 2013 müssten demnach die Grünen dran sein. :)

Es dürfte allerdings spannend werden, welche Regierungskoalitionen in Frage kämen 2013. Laut letzten Umfragewerten käme CDU/CSU auf 35%, SPD auf 28% und Grüne aus 14%. Dann Rot/Grün also 42%...reicht das zum Regieren? Ich denke durch die Piraten-Partei ergeben sich neue Konstellationen. Wenn es für Rot/Grün nicht reichen würde, wäre es bitter. Dann bliebe am Ende nur dass, was viele befürchten, durch immer neue, kleinere Parteien, die um die 7-9% rum-krebsen (Linke, Piraten, etc..?) kann es in naher Zukunft nur noch große Koalitionen geben. :wuerg: Das einzig gute: bei der nächsten Bundestagswahl wird die FDP vermutlich gar nicht mehr geführt werden, sondern unter "Sonstige Parteien" laufen. Dann müssen wir auch nicht mehr die Nasen in den Interviews ertragen. :lol::lol::lol::lol:
 
Jetzt merken die Grünen plötzlich, dass Gauck ja eigentlich gar nicht zu ihren Vorstellungen und Idealen passt. Oh man, wie blöd sind die Parteien denn eigentlich????
Das Gauck programmatisch viel eher zur CDU, also zu rot-grün passt, dass wussten die doch vorher. Bin echt mal gespannt, welche Posse diese Wahl noch wird. Einfach nur noch :wall::wall::wall::wall:
 
Die etablierten Parteien sind doch beliebig austauschbar geworden... sorry für den Fatalismus. Ist doch wurscht wer od. was gewählt wird.. ich kann da nur dümmliches Parteien-Geplänkel erkennen, profillose und selbstgerechte Dampfplauderer, die Politik mitspielen dürfen.. in der deutschen Parteipolitik ist doch schon lange nichts mehr los.. da wird aus jedem Fliegendreck das letzte ausgepresst und als Nugget verkauft.
 
Jetzt merken die Grünen plötzlich, dass Gauck ja eigentlich gar nicht zu ihren Vorstellungen und Idealen passt. Oh man, wie blöd sind die Parteien denn eigentlich????
Das Gauck programmatisch viel eher zur CDU, also zu rot-grün passt, dass wussten die doch vorher. Bin echt mal gespannt, welche Posse diese Wahl noch wird. Einfach nur noch :wall::wall::wall::wall:

Tja, da haben sich wohl die Grünen vorGAUCKEln lassen, es wäre programmatisch ihr Kandidat, die Kanzerlin, die genau wusste, was Gauck für einer ist, hat so getan, als wäre sie gegen ihn, wohl wissend, dass es am Ende doch auf ihn herauslaufen würde. Dann hat sie großmütig und weise, ihre Entscheidung geändert und sie bekommt ihren Wunschkandidaten. :D
 
Mittlerweile glaube ich fast, dass die Merkel die Sache mit dem Wulff inszeniert hat! Man stelle sich dies Szenario vor: Wir wissen ja, dass die Merkel Leute, die ihr gefährlich werden könnten vergrault. Sie muss ja auch schwache Politiker (Pofalla, Rösler, Brüderle, von der Leyen, Christina Schröder etc...) um sich haben, damit sie selbst noch glänzen kann. Was ist, wenn Merkel von den Skandalen Wulffs wusste und sich gedacht hat: "Der Wulff ist so beliebt, nicht dass der mir den Kanzlerposten streitig macht..." Also tut sie 2010 so, als wolle sie Gauck verhindern, obwohl er doch nach ihrem Geschmack ist: ein Dackel, der auf ihrer Linie ist, keine Widerworte macht und dankbar ist. Also so wie Köhler, bevor der 2010 sein Gewissen wieder entdeckt hat. Sie lässtalso Wulff zum Präsidenten wählen, wohl wissend, dass der in spätestens 2 Jahren weg ist. Dann tut sie kurz so, als wäre Gauck der Kandidat von Rot/Grün, ziert sich etwas. Nur um dann Gauck zu ermöglichen und die großmütige Kümmerin spielen zu können, die auf die Opposition (angeblich) zugeht um Schaden von der Koalition abzuwenden. In Wahrheit schlägt sie im Februar 2012 zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie beendet Wulffs politische Karriere für immer und sie hat wieder einen Präsidenten in Berlin, der tut was sie sagt.

Klingt weit hergeholt? Mag sein, aber ich traue dieser "Frau" einach alles zu, wirklich alles, damit sie unangefochten an der Macht bleibt.:(
 
Das ist mir jetzt doch ein bisschen zu viel Spekulation. Merkel hatte Wulff mit der Nominierung fürs Präsidentenamt doch eigentlich schon eliminiert. Das war damals sicher auch mit Kalkül diesbezüglich geschehen. Aber das ein Präsident nochmal Kanzler wird, halte ich doch für sehr sehr unwahrscheinlich und Wulff hatte sich auch ohne die Skandale jetzt nicht wirklich ein eigenes Profil verschafft. Also ich fand ihn viel zu blaß und soooo beliebt war er ja auch nicht. Er war einfach da, ein unspektakulärer Langweiler.
Was Merkel angeht, habe ich mitlerweile den Eindruck, dass sie ne One-Man-Show abzieht und einfach nur pragmatisch handelt, ohne dabei allzusehr an ihre Partei zu denken. Das hat imho aber auch seine Vorteile wie ich finde, auch wenn sie vieles naturgemäß zum Erhalt ihrer macht tut.
Dabei muss sie ja auch die Konkurrenz eines Siegmar Gabriel nicht wirklich zu fürchten.
 
Mittlerweile glaube ich fast, dass die Merkel die Sache mit dem Wulff inszeniert hat! Man stelle sich dies Szenario vor: Wir wissen ja, dass die Merkel Leute, die ihr gefährlich werden könnten vergrault. Sie muss ja auch schwache Politiker (Pofalla, Rösler, Brüderle, von der Leyen, Christina Schröder etc...) um sich haben, damit sie selbst noch glänzen kann. Was ist, wenn Merkel von den Skandalen Wulffs wusste und sich gedacht hat: "Der Wulff ist so beliebt, nicht dass der mir den Kanzlerposten streitig macht..." Also tut sie 2010 so, als wolle sie Gauck verhindern, obwohl er doch nach ihrem Geschmack ist: ein Dackel, der auf ihrer Linie ist, keine Widerworte macht und dankbar ist. Also so wie Köhler, bevor der 2010 sein Gewissen wieder entdeckt hat. Sie lässtalso Wulff zum Präsidenten wählen, wohl wissend, dass der in spätestens 2 Jahren weg ist. Dann tut sie kurz so, als wäre Gauck der Kandidat von Rot/Grün, ziert sich etwas. Nur um dann Gauck zu ermöglichen und die großmütige Kümmerin spielen zu können, die auf die Opposition (angeblich) zugeht um Schaden von der Koalition abzuwenden. In Wahrheit schlägt sie im Februar 2012 zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie beendet Wulffs politische Karriere für immer und sie hat wieder einen Präsidenten in Berlin, der tut was sie sagt.

Klingt weit hergeholt? Mag sein, aber ich traue dieser "Frau" einach alles zu, wirklich alles, damit sie unangefochten an der Macht bleibt.:(

Deine Hetze gegen Merkel in allen Ehren, aber das ist denke ich etwas weit hergeholt.

Ich frage mich ja bei deinen Hasstiraden immer, wem du die Führung dieses Landes eher zutrauen würdest. Einer rot-grünen Koalition mit Roth, Özdemir, Trittin, Lauterbach und Gabriel am Steuer? Ganz ehrlich, da wäre mir selbst die Fortführung der jetzigen Koalition lieber, auch wenn ich derzeit stark zu einer großen Koalition tendiere. Es sieht ja zum Glück auch so aus, als würde das 2013 das Wunschergebnis der Wähler sein.
 
Deine Hetze gegen Merkel in allen Ehren, aber das ist denke ich etwas weit hergeholt.

Ich frage mich ja bei deinen Hasstiraden immer, wem du die Führung dieses Landes eher zutrauen würdest. Einer rot-grünen Koalition mit Roth, Özdemir, Trittin, Lauterbach und Gabriel am Steuer? Ganz ehrlich, da wäre mir selbst die Fortführung der jetzigen Koalition lieber, auch wenn ich derzeit stark zu einer großen Koalition tendiere. Es sieht ja zum Glück auch so aus, als würde das 2013 das Wunschergebnis der Wähler sein.

Ganz ehrlich: ich bin überzeugt davon, dass die oben genannten es wesentlich besser machen würden, als unsere schwarz-gelbe Chaos-Kombo. Auch wenn ich wahrlich kein Fan von Claudia Roth bin. :D Aber mittlerweile wäre ich einfach nur froh, wenn ich die Merkel mit ihren Hosenanzügen nicht mehr sehen müsste, egal was danach kommt. :tnx:
 
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