Medizinische Abteilung

Seine Verantwortung ist größer, aber ansonsten ist er genauso Angestellter wie wir alle. Warum also nicht vergleichbar?

wenn da, was Sporti wunderbar aufgelistet hat, seit Jahren gehäuft verzögerte Heilungen und Rückfälle zu verzeichnen sind
Tja, aber exakt das können wir nur schwerlich beurteilen, wie und warum jemand einen Rückfall erleidet. Also aus unserer Sicht gibt es schlichtweg keine überzeugenden Anhaltspunkte. Den Verantwortlichen dürften viel mehr Informationen zur Verfügung stehen und sie kommen nicht auf diese Idee. Also ich mag das nicht so recht glauben, dass das Problem dort liegt.
 
Die Bloodhound Gang hat mal über ihren Schlagzeuger gesagt: "Der ist wie ein Papiertaschentuch. Man wirft es weg und holt sich ein neues". Ich glaube, das ist mit Mannschaftsärzten nicht anders ;)

DAS ist bei Mannschaftsärzten mit Sicherheit mitnichten so, aber das ist ein anderes Thema.
Übrigen hat Sporti das für 1Jahr aufgezeigt...

@Eisbaer: Ich glaube schon, dass die Verantwortlichen auch auf diese Idee kamen. Nur wenn man sich die Belastungen der einzelnen Spieler anguckt, dann wird einem schnell klar, dass hier die wahrscheinlichste Stellschraube ist. Und daran lässt sich nur sehr schwer etwas ändern.
 
Doch. Trainingsbelastung dosieren und mehr rotieren. Groß genug war der Kader dafür immer. Und viele Bankdrücker verdienten mehr, als anderswo Stammspieler.

Doch TS war lange Zeit sehr zögerlich, überhaupt auszuwechseln (wenn dann sehr spät) er war sehr zögerlich, Nachwuchsspieler einzubauen und er bestand lange Zeit (evtl. wegen der Finanznot ???) darauf, mit albernen Minikadern von 15 oder 16 Spielern anzutreten (und dann wiederum wenig zu wechseln).

Eine Stellschraube, an der vom verantwortlichen Cheftrainer lange Zeit viel zu wenig gedreht wurde - und das hatte ich bspw. schon vorletzte und letzte Saison ausgiebig kritisert.

Wollen wir hoffen, das TS jetzt endlich anfängt, umzudenken. Wie schon erwähnt: Ich hatte ihn letzte Saison lange Zeit sehr scharf kritisiert, in der Zeit der größten Krise machte TS dann viele Sachen besser, was sicher mit zum Klassenerhalt beitrug, dadurch holte er sich bei mir viel verlorenes Vertrauen zurück und diese Saison muss er beweisen, das er dieses nach wie vor verdient hat.
Ich hoffe sehr darauf, das das gelingt. :)
 
letzte saison war ja ne ideale testwiese um die u23 jungs zu bringen und die hat er dann ja auch genutzt - teilweise zwar aus der not heraus, aber auch zum teil einfach um zu sehen wie sie sich machen wenn man sie ins kalte wasser schmeisst.
 
Zitat von [Sportfreund];1804837:
Wie gesagt, so wie es im Moment läuft kann es nicht weitergehen. Und warum sollte man - wo doch, wenn es woanders nicht läuft, es auch gemacht wird - nicht mal personelle Konsequenzen fordern dürfen? Spieler, Trainer, Manager - alle können ersetzt werden... nur die medizinische Abteilung scheint in den Augen einiger unfehlbar. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie bei so einer dramatischen Entwicklung einige hier noch so ruhig sein können. Und solange diese Entwicklung anhält, werde ich weiter meinen nicht-medizinisch-studierten Senf abgeben, egal ob es passt oder nicht.

Das ist sicherlich richtig. Aber mal im Ernst: Glaubst Du, bei Werder hätte man diese Situation mit den ganzen Verletzen nicht auch schon so gut wie möglich analysiert? KATS sind diejenigen, die am meisten unter den ganzen Verletzungen leiden, TS weil ihm die Spieler, mit denen er plant, nicht zur Verfügung stehen, KA weil er die Spieler für teures Geld geholt hat und monatlich bezahlt, die dann nicht zur Verfügung stehen. Die wären doch bescheuert, wenn sie nicht auch schon die medizinische Abteilung oder die Trainingsmethoden genauer unter die Lupe genommen hätten. Hier wird dann aber wieder von einigen, die scheinbar am liebsten aus blindem Aktionismus Entlassungen der beteiligten Personen sehen würden, das ruhige Vereinsumfeld als Argumentation dafür genommen, bei Werder würde ja nichts passieren und jeder könnte in Ruhe weiter pfuschen, ohne dass es mal knallt. Ich bin genauso frustriert über die Verletztensituation wie alle hier, aber das kann ich mir dann doch nicht so wirklich vorstellen.
 
Doch. Trainingsbelastung dosieren und mehr rotieren. Groß genug war der Kader dafür immer. Und viele Bankdrücker verdienten mehr, als anderswo Stammspieler.

Doch TS war lange Zeit sehr zögerlich, überhaupt auszuwechseln (wenn dann sehr spät) er war sehr zögerlich, Nachwuchsspieler einzubauen und er bestand lange Zeit (evtl. wegen der Finanznot ???) darauf, mit albernen Minikadern von 15 oder 16 Spielern anzutreten (und dann wiederum wenig zu wechseln).

Eine Stellschraube, an der vom verantwortlichen Cheftrainer lange Zeit viel zu wenig gedreht wurde - und das hatte ich bspw. schon vorletzte und letzte Saison ausgiebig kritisert.

Wollen wir hoffen, das TS jetzt endlich anfängt, umzudenken. Wie schon erwähnt: Ich hatte ihn letzte Saison lange Zeit sehr scharf kritisiert, in der Zeit der größten Krise machte TS dann viele Sachen besser, was sicher mit zum Klassenerhalt beitrug, dadurch holte er sich bei mir viel verlorenes Vertrauen zurück und diese Saison muss er beweisen, das er dieses nach wie vor verdient hat.
Ich hoffe sehr darauf, das das gelingt. :)

Stimmt alles ;)
Aber ich habe ja auch geschrieben "sehr schwer" etwas ändern und nicht "nichts ändern"...denn ich sehe viele dieser Probleme auch in fehlender Qualität (was man wiederum auch KA anlasten muss) und auch fehlenden Finanzen
 
:eek: also wirklich nur ein fitnesstrainer. finde ich um ehrlich zu sein sehr schwach. die großclubs haben meist einen pro spieler :rolleyes:. wäre vllt auch mal bei uns ein anfang zumindest ein personal trainer auf 3-4 spieler. Statistisch gesehen senken solche Maßnahmen die Verletzungshäufigkeiten recht deutlich.

Einen Fitnesstrainer pro Spieler :confused:
Das ist mal ne Ansage
Aber ich glaube eher du hast keine Ahnung von was du faselst
 
:eek: also wirklich nur ein fitnesstrainer. finde ich um ehrlich zu sein sehr schwach. die großclubs haben meist einen pro spieler :rolleyes:. wäre vllt auch mal bei uns ein anfang zumindest ein personal trainer auf 3-4 spieler. Statistisch gesehen senken solche Maßnahmen die Verletzungshäufigkeiten recht deutlich.

Ich habe in einer renommierten Fachzeitschrift ein Artikel gelesen, worin erklärt wird, dass Fußballprofis 30% mehr an Leistung erbringen können, wenn jeder ein Personal-Trainer hat und jeder auf seinem eigenen Trainingsplatz trainieren darf. Demnach müssten wir nicht nur mehr Fitness-Trainer einstellen, sondern noch 30 weitere Trainingsplätze bauen.


IRONIE
 
schön das du es so ironisch findest. du könntest natürlich auch einmal ein bisschen etwas darüber nachlesen und würdest herausfinden das es stimmt.

ein perfektes beispiel dafür war milan nach der einführung des milan labs - somit konnte milan die anzahl der verletzungen in den darauffolgenden 3 jahren um 90% senken(vgl. mit den 8 vorhergehenden). das war 2002, mitlerweile machen das fast alle clubs so. wenn du nun ein bisschen auf transfermarkt oder sonstwo schnüffelst studier mal die verletzenlisten der großclubs über die letzten 5 jahre wo der spieler nicht gerade robben heißt.

weiters habe ich nie etwas von leistung sondern von verletzungsvorbeugung geschrieben, aber es stimmt natürlich bringen fittere spieler auch mehr leistung


wenn man keine ahnung hat und so
 
Ich verstehe auch nicht wirklich, warum er mit derartigen Beiträgen hier so von der Seite angemacht wird...

Einen Fitnesstrainer pro Spieler :confused:
Das ist mal ne Ansage
Aber ich glaube eher du hast keine Ahnung von was du faselst

Das ist sogar so schwach, daß der auch noch ab und an bei der Nationalelf aushilft. "Ironie off"

Er hat doch gar nicht bezweifelt, dass Kugel gute Arbeit macht. Aber es liegt ja nun nicht neu, dass optimalste Trainingsmethoden, die Verletzungsanfälligkeit drastisch senken...und es liegt doch irgendwo auf der Hand, dass sich diese verbessern lassen, wenn jeder ganz individuell auf die eigenen anatomische Voraussetzungen abgestimmt, trainiert würde.
Ob das praktisch und vorallem finanziell für uns umsetzbar ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Eine Squadsystem könnte es z.B. sein...
 
Zitat von [Sportfreund];1804837:
Erst einmal hat Werder wie erwähnt die größte "Rückfallquote" und sehr lange Ausfallzeiten (Behandlungen dieser "Beinverletzungen" dauern verglichen mit anderen Vereinen durchweg länger - kann aber auch an dem Heilfleisch der Spieler liegen). Entweder werden Spieler also zu früh gesund geschrieben, suboptimal behandelt ... oder - und das würde die medizinische Abteilung entlasten - vom Trainerteam trotz Warnungen der Ärzte zu früh eingesetzt. Dann wird die medizinsiche Abteilung sicher auch mit über die Belastungen ein Wort mitreden dürfen, die im Training "dosiert" werden. Da holt sich das Trainerteam sicher auch den ein oder anderen Rat.

Wie gesagt, so wie es im Moment läuft kann es nicht weitergehen. Und warum sollte man - wo doch, wenn es woanders nicht läuft, es auch gemacht wird - nicht mal personelle Konsequenzen fordern dürfen? Spieler, Trainer, Manager - alle können ersetzt werden... nur die medizinische Abteilung scheint in den Augen einiger unfehlbar. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie bei so einer dramatischen Entwicklung einige hier noch so ruhig sein können. Und solange diese Entwicklung anhält, werde ich weiter meinen nicht-medizinisch-studierten Senf abgeben, egal ob es passt oder nicht.

:tnx:

Aber für diese Meinung kriegt man leider sehr viel Gegenwind (siehe z.B. im Naldothread Page 419-424) und muss ne Menge Anfeindungen über sich ergehen lassen :wuerg:
 
Das ist sicherlich richtig. Aber mal im Ernst: Glaubst Du, bei Werder hätte man diese Situation mit den ganzen Verletzen nicht auch schon so gut wie möglich analysiert? KATS sind diejenigen, die am meisten unter den ganzen Verletzungen leiden, TS weil ihm die Spieler, mit denen er plant, nicht zur Verfügung stehen, KA weil er die Spieler für teures Geld geholt hat und monatlich bezahlt, die dann nicht zur Verfügung stehen. Die wären doch bescheuert, wenn sie nicht auch schon die medizinische Abteilung oder die Trainingsmethoden genauer unter die Lupe genommen hätten. Hier wird dann aber wieder von einigen, die scheinbar am liebsten aus blindem Aktionismus Entlassungen der beteiligten Personen sehen würden, das ruhige Vereinsumfeld als Argumentation dafür genommen, bei Werder würde ja nichts passieren und jeder könnte in Ruhe weiter pfuschen, ohne dass es mal knallt. Ich bin genauso frustriert über die Verletztensituation wie alle hier, aber das kann ich mir dann doch nicht so wirklich vorstellen.

Pass auf, das läuft folgendermaßen: Thomas Schaaf und Klaus Allofs, die maßgeblichen Verantwortlichen eines mittelständischen Unternehmens, sind komplett blind für das was sich direkt vor ihren Augen abspielt. Dagegen gibt es Leute die, in Absenz jedweder Kompetenz oder auch nur irgendwie gearteter Kenntnis von Interna, die Sache durchschaut haben und daher vollkommen zu recht Köpfe fordern dürfen! Koste es was es wolle, bringe es was es wolle.

Ich frage mich ja, ob man sich nicht irgendwann selbst dumm bei sowas vorkommt....
 
Zu Recht, weil sie in keinster Weise fundiert ist.

ob unsere ausfallquoten länger sind als üblich hab ich selbst noch nie überprüft. ist auch schwer fundiert zu sagen weil schlicht jeder mensch unterschiedlich ist. das wir verglichen mit europäischen und auch den deutschen topclubs verhältnissmäßig sehr hohe verletzungsraten haben ist durchaus fundiert. dies zu hinterfragen finde ich jetzt weder ketzerisch noch sonstwas.
 
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