Hausaufgabenhilfe

Bräuchte Hilfe bei meinen VWL-Hausaufgaben wäre klasse wenn mir jemand helfen könnte.

1) Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Entwicklung der Arbeitsteilung und der Entwicklung von der Natural- zur Geldwirtschaft?

Ich verstehe die Frage nichteinmal.

2) Welche Funktionen muss Geld erfüllen?
- dort habe ich bisher nur Tausch- und Zahlungsmittel zum Erhalt von Gütern und Dienstleistungen

und

- Wertaufbewahrungsmittel, wie z.B Diamanten, welche ihren Wert konstant halten

3) Welche Eigenschaften muss Geld haben?

4) Welche Arten des Geldes lassen sich unterscheiden?



Bedanke mich schonmal im Vorraus bei allen Helfern. :beer:
 
Zur ersten Frage würde ich ja gerne eine kurze Kapitaleinführung geben, aber es verhält sich vereinfacht so: Damit die eine Arbeitsleistung gegen die andere ausgetauscht werden kann, muss die eine Arbeit mit der anderen vergleichbar gemacht werden. Weil aber derjenige, der 50 Kühe loswerden will und dafür Kleidung, Gemüse etc. pp. braucht, nicht immer (oder besser: nie) jemanden findet, der ihm genau das anbietet, was er für seine Kühe haben will, verkauft er seine Kühe für Geld und geht damit los und kauft die Dinge die er will. Findet man auch bei Adam Smith schön erklärt, kuckst Du wikipedia oder so.

Die anderen Fragen sind leicht zu beantworten, wenn man mal ein wenig nach Geld googelt.
 
Ich würde da anders ran gehen.

1) Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Entwicklung der Arbeitsteilung und der Entwicklung von der Natural- zur Geldwirtschaft?

Zum Frage verstehen: Arbeitsteilung gab es noch nicht immer

Ich verstehe die Frage nichteinmal. Früher hat beispielsweise ein Handwerker sein Produkt hergestellt. Arbeitsteilung war groß im Kommen, als die Massenproduktion in Manufakturen losging und kam mit technischen Fortschritt.

In einer Naturalgesellschaft versorgt sich jeder Mensch selber (z.B. anhand von dem, was er in der Natur findet - beispielsweise geht er auf die Jagd). Mit dem Geld kann man in einer Geldwirtschaft jetzt Sachen besorgen, zu denen man vorher keinen Zugriff hatte.

Vllt hilft das, die Aufgabe zu verstehen. Beantworten musst du sie selber. ;)


2) Welche Funktionen muss Geld erfüllen?
- dort habe ich bisher nur Tausch- und Zahlungsmittel zum Erhalt von Gütern und Dienstleistungen

und

- Wertaufbewahrungsmittel, wie z.B Diamanten, welche ihren Wert konstant halten

mir fallen spontan noch ein:

- Verpfändung (Geld als Auszahlung von Pfand)
- Möglichkeit, Kredite zu bekommen


Tipp: Denke mal daran, was passieren würde, wenn Geld nicht Geld wäre, was nur die Bank drucken könnte, sondern wenn man z.B. mit Tannenzapfen zahlen würde.
 
Zum Frage verstehen: Arbeitsteilung gab es noch nicht immer

Dem würde ich widersprechen. Arbeitsteilung gab es bereits bei den Jägern und Sammlern, sonst hießen sie ja nicht so. Es ist nur so, dass erst in dem Maße, in dem man sicher sein kann, für Geld die Dinge des täglichen Bedarfs, also für die Reprduktion, zu bekommen, man sich selbst nicht mehr darum kümmern muss. Und erst dieser Schritt, dass der einzelne Mensch sich nicht mehr um seinen täglichen Bedarf zu kümmern braucht, ermöglicht eine viel weitergehende Arbeitsteilung als die, dass einer jagen und einer sammeln geht.

Arbeitsteilung hängt insofern auch mit der Entwicklung von Privateigentum und Staatlichkeit zusammen. Solange Menschen in der Horde umherziehen und das jagen und sammeln, was sie (ver-) brauchen, solange müssen sie auch nicht darüber nachdenken, wie sie tauschen. Unter ihnen herrscht eine Art "Frühkommunismus". Privater Besitz und die rechtmäßige Garantierung desselben beginnt erst dort an Bedeutung zu gewinnen, wo der Übergang zu systematischem Ackerbau und einer Viehzucht beginnt. Denn wer das bessere Land und mehr von den besonders fetten Viechern hat, der hat auch am Ende des Tages etwas übrig, das er tauschen kann. Tausch funktioniert aber nur, wo die Tauschpartner sich als "Gleiche" gegenüber stehen und wo "Vertragsfreiheit" herrscht. Der Ackerbauer und Viehzüchter braucht also jemanden, der ihm garantiert, dass er die Viecher und den Acker besitzen darf - den Souverän, den Staat. Denn sonst müsste man nicht mit ihm tauschen, sondern könnte ihn totschlagen und sich die Viecher einfach nehmen.

Der Staat ist deswegen für die Entwicklung und Tausch wichtig, aber vor allem auch deswegen, weil er dafür garantiert, dass die Münze, die Währung, überhaupt gilt. Nicht umsonst wurde fast überall das Gesicht des Herrschers auf die Münzen gedruckt. Der Übergang zu einer warentauschenden Gesellschaft setzt voraus, dass das Privateigentum gesischert wird und dass für die Gültigkeit eines allgemein anerkannten Tauschmittels gesorgt wird, dass es ein Gesetz gibt und dass dieses auch durchgesetzt wird.

Um den Bogen zur Ausgangsfrage zurückzuspannen: Ich denke so wird ein wenig deutlicher, wie sich der Übergang von der Subsistenz- oder Natural- zur Geldwirtschaft gesellschaftlich durchgesetzt hat und warum das Geld als allgemein anerkanntes, staatlich garantiertes Tauschmittel hierfür eine so wichtige Rolle spielt. Besonders interessant ist die Aktualität dieser Frage in der sogenannten "Staatsschuldenkrise" heute, die in Wirklichkeit eine Währungskrise ist. Das bedeutet, dass etliche Menschen die Gültigkeit des Zahlungsmittels, der Währung Euro z.B., bezweifeln. Geld ist ein abstraktes Konzept und wenn man darüber nachdenkt, was die "10" auf dem Geldschein eigentlich bedeuten soll, 10 von was überhaupt, könnte man fast verrückt werden. Darum ist die Frage, was Geld eigentlich ist (und vor allem die, ob es "Geld" überhaupt geben kann und nicht nur Währungen) eine, an der selbst die Gelehrten verrückt werden.
 
Ich muss in Deutsch 'ne Werbebriefanalyse schreiben. Ich hab sowas noch nie gemacht, von daher:

Wie bau ich sowas auf? Kennt jemand Beispiele? Hab mal im Netz etwas gesucht, aber ich hab nirgends ein gutes Beispiel gefunden, was mir nun wirklich weiterhelfen würde.
 
@Maddin: Alles richtig. Ich habe mit meiner Formulierung mal wieder im Forum geaast und hätte schreiben sollen, dass die Arbeitsteilung in der Produktion von Gegenstände, ein Aspekt ist, der in der Naturalwirtschaft nur im persönlichen Umfeld vorkam. Für sein Viechfutter war besagter Bauer selber verantwortlich, und das Fleisch hat er auch selber verwurstet - bzw versteakt. Heute würde einer das Fleisch produzieren, einer das Gewürz, einer die Kräuterbutter, mehrere den Kartoffelsalat und einer den Grill.

Ansonsten @DK-15 hat maddin dir grade deine Hausaufgaben gemacht.


Ich muss in Deutsch 'ne Werbebriefanalyse schreiben. Ich hab sowas noch nie gemacht, von daher:

Wie bau ich sowas auf? Kennt jemand Beispiele? Hab mal im Netz etwas gesucht, aber ich hab nirgends ein gutes Beispiel gefunden, was mir nun wirklich weiterhelfen würde.

Ich habe das auch noch nicht gemacht, würde es aber wie eine Sachtextanalyse bzw. Argumentationsanalyse aufziehen. Zunächst einmal, das ist dir aber selber klar, Einleitung, Hauptteil, Schluss.

Einleitung das Thema ansprechen, worum es sich handelt, Eckdaten und was beworben wird.

Im Hauptteil dann analysieren, wie die Werbung im Brief funktioniert, also rhetorische Mittel und ihre Funktion benennen, evtl. Eye-Catcher ansprechen, Metaphorik, Text auf bestimmte Werbekonzepte untersuchen (falls ihr sowas gemacht habt - ich kenne mich da nicht aus, weiß aber, dass es sowas gibt. In Werbespots zum Beispiel das Aida-Prinzip. In dem Fall kannst du an das Prinzip auf 1 Beispiel im Text anwenden), Argumenatationsstruktur, falls vorhanden.

Vorgehen am besten nach dem Muster: Inhalt finden, belegen wo er im Text steht, analysieren. Nächster Inhalt.

Und am Ende ein stinknormaler Schluss.

Merke: Mit genug lauter Musik arbeitet es sich am besten.
 
Moin, ich soll demnächst mit 2 anderen einen Vortrag über die Industrieurbanisierung halten und habe dabei folgende 2 Unterpunkte:

1. Folgen für das Umland bzw. Umland erkläutern
2. Eigene Meinung

Allerdings finde ich, dass ich momentan noch recht wenig zu 1. habe und fände es nett, wenn ihr mir dabei helfen könntet noch einige Aspekte zu finden.

LG Tobi

Ich Poste auch glaich mal, was ich schon habe.
 
So, bisher hab ich folgendes:

- Verlagerung der Arbeitsplätze ins Umland
- Verlagerung der Wohnorte --> Entvölkerung des Umlands durch Stadtzug
- Bedeutungsverlust von innerstädtischen Läden
- Entlastung für Innensatdt

Wie gesagt nicht so viel... :(
 
Was man ja auch inden meisten Städten sieht: Industriegebiete sind am Rand. Davon profitiert die Industrie aufgrund gut erreichbarer Zufahrts- und Lieferwege, aber auch die Stadt, die die hässlichen Industriegebäude aus der Innenstadt draußen hat.

-Infrastruktur spielt noch eine Rolle. Aber meistens siedeln sich Unternehmen erst dann an, wenn die Infrastruktur da ist. Gibt auch Ausnahmen, mir fällt aber spontan kein Beispiel ein, in dem u.a. wegen dem Unternehmen Infrastruktur ausgebaut wird.

-Stadtprestige bzw. überregionale Bekanntheit
 
Was man ja auch inden meisten Städten sieht: Industriegebiete sind am Rand. Davon profitiert die Industrie aufgrund gut erreichbarer Zufahrts- und Lieferwege, aber auch die Stadt, die die hässlichen Industriegebäude aus der Innenstadt draußen hat.

-Infrastruktur spielt noch eine Rolle. Aber meistens siedeln sich Unternehmen erst dann an, wenn die Infrastruktur da ist. Gibt auch Ausnahmen, mir fällt aber spontan kein Beispiel ein, in dem u.a. wegen dem Unternehmen Infrastruktur ausgebaut wird.

-Stadtprestige bzw. überregionale Bekanntheit

Hmmm, ok, das hab ich z.T. schon in der eigenen Meuinung drin. Aber irgendwie ist das zu wenig. Irgendwas fehlt da, aber ich find nichts mehr...

Unser Lehrer meinte Leipzig wäre ein geeignetes Beispiel, aber irgendwie kann ich das da nich so drauf beziehen... ;)
 
Danke schonmal an zoggg, hat vielleicht noch jemand anderes Informationen zu dem Thema, bzw. kann den Bezug zu Leipzig herstellen? ich suche grad nach Industriekarten.
 
Jo, eine Werbeanalyse zu einem Werbebrief. Vllt. ist's so verständlicher ausgedrückt. :D

Wenn ich es noch richtig in Errinerung habe, dann geht man wiefolgt vor: Der erste Eindruck (Übersicht / Aufbau der Werbung), Darstellung (etwaiige Metaphern/Farben/Personen) Werbetext (was damit auf das Produkt bezogen wird/Wortspiele, Vergleiche, etc..).

Ich bin mir nicht sicher, ob da noch ein Schlussstatement dazukommt.
Ansonsten schreibst du Deine eigene Meinung zu der Werbung darunter - wie sie auf dich wirkt, ob die Werbung dich zum Kauf veranlassen würde oder dich eher abschreckt und was man hätte besser machen können (letzteres haben wir in den Klausuren dazu jedoch nie gemacht, da es ausgebildete Werbedeginer gibt, die bei sowas eigentlich keine Fehler machen sollten).

:beer:
 
Danke schonmal an zoggg, hat vielleicht noch jemand anderes Informationen zu dem Thema, bzw. kann den Bezug zu Leipzig herstellen? Ich suche grad nach Industriekarten.

So, Industriekarten habe ich gefunden bzw. selbst erstellt, da sich das mit der BMW-Filiale dort gut machen ließ.

Aber gibts außer diesen Stichpunkten noch was?

-Industriegebiete in Randlage
-gut erreichbare Zufahrts- und Lieferwege („BMW-Allee“)
-Verlagerung der Arbeitsplätze
 „Rush Hour“
-Entvölkerung des Landes
-Industriegebäude aus der Innenstadt draußen
-Infrastruktur spielt noch Rolle, aber meistens schon da
-Stadtprestige bzw. überregionale Bekanntheit
-Entstehung von Gewerbeflächen auf „grüner Wiese“
 Bedeutungsverlust für kleine innerstädtische Läden
 Nachzug von Fachgeschäften
 
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