Moin zusammen!
Eine Nacht drüber geschlafen, siehe, am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne!
Es ist mir gelinde gesagt zu billig, zu primitiv, Siege den Spielern zuzuschreiben, gleichwohl für Niederlagen Trainer und Manager verantwortlich zu machen.
Gladbach hat jüngst in Freiburg mit prinzipiell derselben Mannschaft gespielt und verloren. Trotz recht gediegener Abseitsfalle.
War Favre nun in Freiburg schlicht zu dämlich? - Sicher nicht.
Die Bayern hatten gestern im Mann gegen Mann Vergleich gegen Dormund klar die Nase vorn, zudem spielten sie vor heimischer Kulisse, dennoch haben sie 0:1 verloren, haben das Spiel auch nicht mehr drehen können.
Das ist im übrigen dieselbe Truppe, die in dieser Saison allein in der ersten Halbzeit schon so manchen Gegner schwindelig gespielt hat.
Hat Heynckes vielleicht seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit nicht mehr erreicht? Braucht er ein Megaphon? - Blödsinn.
Unsere Nationalmannschaft hat in ihrem vorletzten Spiel gegen die Ukraine viele Leute sprachlos gemacht. Einige Tage darauf im Spiel gegen Holland spielten Jogis Jungs phasenweise super. -
War Jogis Vorbereitung gegen die Ukraine vielleicht auf russisch/ukrainisch, hingegen beim Hamburgspiel wieder auf deutsch/badisch? - Unfug.
Oliver Kahn sagt im Interview, damit Profis ihre Topleistungen abfordern können und tatsächlich würden, müßten sie bis in die Haarspitzen motiviert sein. Daher sei ein Kick gegen die Ukraine nicht das Niveau wie ein Spiel gegen die Niederlande, wo man aus Prestige gewinnen wolle.
Mich erstaunt, wie gestande Profis in ihrer Arbeit großen Schwankungen unterliegen, je nachdem, ob sie bis in die Haarspitzen motiviert sind.:stirn:
Unabhängig vom Job bin ich davon überzeugt, daß allgemein größter Wert darauf gelegt wird, daß jedermann/frau
kontinuierlich gute Arbeit abliefert.
Wenn ich nach Intelligenz auf dem Spielfeld suche, dann werde ich am ehesten beim Trainer fündig.
http://youtu.be/pUdHOR8WZ3A
Der Stellenwert Micouds wird deutlich. - Und solche Leute sind dünn gesät.