EM: Hunde lebendig verbrannt

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Beim Pelz-tragen ist es meist auch so, dass nicht einfach der Pelz eines Tieres, das sowieso gegessen wird, genommen wird, sondern Tiere extra dafür gezüchtet werden und kein schönes Leben hatten, bevor sie zum Pelz verarbeitet werden, somit nimmt man für Pelz tragen meist schon eine große Quälerei der Tiere auf sich.

Nonsens. Die hatten kein schlechteres Leben als andere Tiere, die gezüchtet werden auch. Meist sogar ein wesentlich besseres, da der Pelz eines Tieres, welches Stressfaktoren ausgesetzt ist, nicht mehr zu verarbeiten ist. Das ist auch eine ganz große Mär von den ach so brutalen Pelztierfarmen. Ein Pelz muss gleichmäßig gewachsen sein und frei von Schäden, ansonsten ist selbiger nicht zu verkaufen. Wenn die Tiere wirklich so gehalten würden, wie immer gerne behauptet, dann sind selbige Stress ausgesetzt, welche zum einen zu Haarausfall führt und zum anderen viele der Pelztiere anfangen würden sich du kanibalisieren, was Bissspuren zur Folge hätte.
Man sollte sich mal mit den tatsächlichen Anforderungen auseinandersetzen.

Hinzu kommt die Alternative zum Pelz, der meist in Kunstfaserjacken besteht. Mal drüber nachgedacht, was der Grundstoff selbiger ist, wie dieser gefördert, später weiterverarbeitet und dann entsorgt wird?
 
Wer behauptet, dass man ohne Tierversuche auskäme? Also das wäre mir gänzlich neu. Versteh mich nicht falsch, ich halte Tierversuche im Rahmen der Herstellung von Kosmetika für nicht zu rechtfertigen, weil ich Abwägungsprozess da zum Recht des Tieres tendiere. Allerdings in der medizinischen Forschung, gerade in der medizinischen Grundlagenforschung, sind Tierversuche unabdingbar.

Im übrigen sollte man dabei nicht immer die Bilder vor Augen haben, die irgendwelche Organisationen in ihrem Propagandamaterial abdrucken, denn diese entsprechen zu 99,9% nicht der Realität.

Ich war noch nie in einem Versuchslabor. Von daher bleibt mir nichts anderes übrig, als die Informationen von z.B. dem deutschen Tierschutzbund zu beziehen.

Wenn es dich wirklich interessiert, dann lies dir das hier durch:

http://www.tierschutzbund.de/fileadmin/mediendatenbank_free/Broschueren/Forschung_ohne_TV.pdf

http://www.tierschutzbund.de/filead...rtikel/Sonderdrucke/SD_01-12_Tierversuche.pdf
 
Ich war noch nie in einem Versuchslabor. Von daher bleibt mir nichts anderes übrig, als die Informationen von z.B. dem deutschen Tierschutzbund zu beziehen.

Der Tierschutzbund. Nimms mir nicht übel, aber zum einen habe ich schon Labore, in denen Tierversuche gemacht werden besucht, und zum anderen kann man an dem Umgang mit den Versuchen von Herrn Prof. Dr. Kreiter sehen wie ideologisiert die Debatte geführt wird.
 
Meist sogar ein wesentlich besseres, da der Pelz eines Tieres, welches Stressfaktoren ausgesetzt ist, nicht mehr zu verarbeiten ist. Das ist auch eine ganz große Mär von den ach so brutalen Pelztierfarmen. Ein Pelz muss gleichmäßig gewachsen sein und frei von Schäden, ansonsten ist selbiger nicht zu verkaufen.

Auf S. 6 wird zu deinem Argument Stellung genommen:

http://www.tierschutzbund.de/fileadmin/mediendatenbank_free/Broschueren/Pelz_tragen.pdf
 
Der Tierschutzbund. Nimms mir nicht übel, aber zum einen habe ich schon Labore, in denen Tierversuche gemacht werden besucht, und zum anderen kann man an dem Umgang mit den Versuchen von Herrn Prof. Dr. Kreiter sehen wie ideologisiert die Debatte geführt wird.

Mag sein, dass der Tierschutzbund einiges ideologisiert, aber sie setzen sich für Tierschutz ein und das finde ich das entscheidende. Ich halte einiges vom Tierschutzbund.

Aber das ist auch alles OFF TOPIC. Wir sollten diesen Thread nicht zu einem allgemeinen Tierschutz-Thread umwandeln, denn es ging ja eigentlich um die Hunde. Zu dem Bericht von Maja gibt es gar nichts zu sagen?
 
Mag sein, dass der Tierschutzbund einiges ideologisiert, aber sie setzen sich für Tierschutz ein und das finde ich das entscheidende. Ich halte einiges vom Tierschutzbund.

Mag OT sein, aber was Tierschutzbund verschweigt ist, dass sie mit ihrer Arbeit das lindern von Leid beim Menschen verhindern.

Weisst du ein jeder sollte mal eine Kinderkrebsstation besuchen, sich beispielsweise mit leukämiekranken Kindern und deren Leid auseinandersetzen. Wenn Tierversuche das auch nur ein bisschen mildern können, die Chancen auf Heilung nur ein bisschen steigern können, dann ist es das Wert.

Was soll man zu dem Bericht sagen? Die Vorgänge in der Ukraine sind grausam und nicht zu rechtfertigen. Aber für mich ist das wieder mal nur ein Aufruf dem ganzen Geld hinter her zu schmeißen und das mach ich nicht. Begründet habe ich das genau mit dem, was du als "off topic" beschreibst. Ich werde nie für solche Organisationen auch nur einen Cent bereitstellen. Auch politisch würde ich Förderungen solcher Vereine und Verbände nicht zustimmen. Das ist mir zu einseitig.
 
Wem denn sonst? Natürlich überlasse ich das jedem selbst. Es sind doch die Tierschützer, die mir vorschreiben wollen, was ich essen soll und nicht umgekehrt.

:tnx:

Wenn ich dann auch noch diese radikalen Veganer sehe, die einem vorschreiben wollen, dass man nicht essen darf, was vom Tier stammt (Milch, Eier) dann krieg ich manchmal was zu viel. Und genau darauf zielen Tierschutzvereine eben auch ab.

Das Tier steht in der Nahrungskette eben unter dem Menschen, das sollten auch mal alle Vegetarier und Veganer einsehen. Wer das Zeug nicht essen mag, aus welchen Gründen auch immer, von mir aus. Respektiere ich. Dann sollten die aber auch respektieren, das es Menschen gibt, die die Nahrungskette befolgen.

EDIT: @Felissilvestris :tnx:
 
Na...Campino und maddin, ihr versteht mich eben (glaube ich) nicht. Nicht alle Tierschützer sind so, dass sie einem vorschreiben wollen, was man essen soll. Das ist zu engstirnig gedacht, Tierschützer damit gleichzusetzen. Wenn ich dich jetzt schon wieder falsch verstehe, ist das nicht mit Absicht, maddin. Ihr bringt einfach immer im Zusammenhang zu Tierschützern den Vergleich mit Veganern etc., so dass der EINDRUCK entsteht, dass ihr diese nicht toleriert (ich weiß, maddin, dass du was anderes gesagt hast). Hört auf, Tierschützer in diesen Beiträgen hier immer wieder darauf zu reduzieren.

@Felissilvestris: Auch ich möchte, dass den Leukämiekranken Kindern geholfen wird, ist doch logisch. Du scheinst da auch weitaus mehr Erfahrung haben, wenn du schon ein Tierversuchslabor besucht hast, so dass du das vielleicht auch besser beurteilen kannst, als ich.

Das ist eine ethische Frage, die man finde ich nicht so einfach beantworten kann. Darf ich wirklich jemandem (unnötig?) Leid zufügen, um das Leid eines anderen zu lindern? Der Zusatz unnötig?, weil ich mir nicht sicher bin, dass Tierversuche nötig sind. Ich weiß nicht, wie weit genau die alternative Forschung ist, aber man sollte ganz verstärkt darauf setzen, weil man sich dann nicht weiter diese Frage stellen muss. Ja...vielleicht sind Tierversuche zum Teil (noch) gerechtfertigt. Aber man muss aufpassen, dass man diese Rechtfertigung nicht als Rechtfertigung missbraucht, kein Geld in die Forschung von alternativen Methoden zu stecken.

Ich glaube, wenn man an die von Petra Stainko angegebene Kontoverbindung spendet, wird das Geld auch wirklich nur für die Tiere in der Ukaine eingesetzt und nicht für andere Dinge verwendet. Sie macht für mich nicht den Eindruck, als würde sie das instrumentalisieren, um das Geld für Tierversuche etc. einzusätzen. Von daher sind deine Bedenken (glaube ich) unbegründet, mögen aber sicherlich auf viele andere Tierschutzorganisationen zutreffen.
 
Alle Tierschutzorganisationen als radikal hinzustellen ist doch auch etwas einfälltig, oder? Glaubt ihr tatsächlich die haben einen Geheimplan euch alle zu Veganern zu machen und was weiß ich noch?!
Es gibt zahllose Tierschutzvereine die sich gegen Tierversuche aussprechen weil sie "billiger" sind(Kosmetikindustrie), nicht allerdings gegen Tierversuche in der Krebsforschung etc.
Hier mal eine Doku über eine besonders "Radikale"(leider in die Falsche Richtung):
http://www.youtube.com/watch?v=V95LyZAd65k
 
Hört auf, Tierschützer in diesen Beiträgen hier immer wieder darauf zu reduzieren.

Hmm. Ist das jetzt eine Vorschrift?

Außerdem will ich Tierschützer gar nicht reduzieren, mir ist auch suspekt, wie sehr sie all die grausamen Tötungmethoden kennen und diese meinen unter das Volk zu bringen. Ich bin da eher jemand, der das lieber nicht so genau wissen will. Man darf schon fragen, woher da der Eifer und die Begeisterung kommt, all diese Methoden auswendig zu lernen, auf Ekel-Plakate zu drucken etc., da bin ich sehr sehr skeptisch.
 
Hmm. Ist das jetzt eine Vorschrift?

Außerdem will ich Tierschützer gar nicht reduzieren, mir ist auch suspekt, wie sehr sie all die grausamen Tötungmethoden kennen und diese meinen unter das Volk zu bringen. Ich bin da eher jemand, der das lieber nicht so genau wissen will. Man darf schon fragen, woher da der Eifer und die Begeisterung kommt, all diese Methoden auswendig zu lernen, auf Ekel-Plakate zu drucken etc., da bin ich sehr sehr skeptisch.

Es gibt auch Leute die nicht immer nur wegschauen und sich in der schönen heilen Welt der eigenen 4 Wänder verstecken?! Ich finde Ärzte auch suspekt - woher kommt der Eifer all das Leid und den Tod zu sehen wo ich docha uch einfach wegschauen könnte anstatt auswendig zu lernen wie man solchen Leuten hilft.

Edit: Vllt. war es ja auch ein Tip deine persönliche Ansicht nicht als Faktum darzustellen und eventuell den Horizont deines Wissens zu erweitern?
 
Natürlich ist es eine ethische Fragestellung. Wir reden hier aber zum einen nicht von "Jemandem" sondern von einem Tier. Da ist es dann jedem selbst überlassen, ob er ein Tier auf eine Stufe mit dem Leben eines Menschen stellt.
Es sind immer die gleichen schwierigen Fragen, die zu beantworten sind. Ja, und es gibt viele, die sogar bereit sind, in gewisser Weise auch aus guten Gründen, das Leben einiger weniger Menschen für eine größere Anzahl von Menschen zu "opfern". Stichtwort: Luftsicherheitsgesetz. Ich vertrete hier den klaren Standpunkt, dass menschliches Leben eben nicht gegeneinander abgewogen werden kann.

Ob Tierschutzorganisationen generell "radikal" sind bezweifle ich und möchte ich auch abstreiten. Meine Lebenserfahrung zeigt nur, dass es zum einen meist eben schon darum geht mit dem erhobenen Zeigefinger Menschen zu einem angeblich "besseren" Verhalten zu erziehen und zum anderen geht mir auch hier wieder die gnadenlose Doppelzüngigkeit auf den Kecks. Frag doch mal an so nem Werbestand, ob die bereit sind im großen wie im kleinen auf Behandlungen zu verzichten, wenn diese mit Medikamenten durchgeführt werden, die eben Tierversuchsphasen durchlaufen haben. Bei Kopfschmerzen sagen se dir noch alle "Ja", wobei ich selbst das bezweifle, wenns dann ums eigene Dasein geht, dann siehst schon ganz anders aus.

Jeder kann auf tierische Produkte, auf Medikamente und Kosmetika verzichten, die an Tieren getestet wurden. Das verbietet kein Mensch. Aber die Bestrebungen durch Tierschutzorganisationen, die sind da weiss Gott nicht einzigen, das Leben auch anderer, die nicht die gleiche Auffassung vertreten, einzuschränken, sind, wenn man sich im politischen Raum bewegt, durchaus spürbar. In Bremen, Stichwort Affenversuche, ja sogar überdeutlich.
 
Natürlich ist es eine ethische Fragestellung. Wir reden hier aber zum einen nicht von "Jemandem" sondern von einem Tier. Da ist es dann jedem selbst überlassen, ob er ein Tier auf eine Stufe mit dem Leben eines Menschen stellt.
Es sind immer die gleichen schwierigen Fragen, die zu beantworten sind. Ja, und es gibt viele, die sogar bereit sind, in gewisser Weise auch aus guten Gründen, das Leben einiger weniger Menschen für eine größere Anzahl von Menschen zu "opfern". Stichtwort: Luftsicherheitsgesetz. Ich vertrete hier den klaren Standpunkt, dass menschliches Leben eben nicht gegeneinander abgewogen werden kann.

Ob Tierschutzorganisationen generell "radikal" sind bezweifle ich und möchte ich auch abstreiten. Meine Lebenserfahrung zeigt nur, dass es zum einen meist eben schon darum geht mit dem erhobenen Zeigefinger Menschen zu einem angeblich "besseren" Verhalten zu erziehen und zum anderen geht mir auch hier wieder die gnadenlose Doppelzüngigkeit auf den Kecks. Frag doch mal an so nem Werbestand, ob die bereit sind im großen wie im kleinen auf Behandlungen zu verzichten, wenn diese mit Medikamenten durchgeführt werden, die eben Tierversuchsphasen durchlaufen haben. Bei Kopfschmerzen sagen se dir noch alle "Ja", wobei ich selbst das bezweifle, wenns dann ums eigene Dasein geht, dann siehst schon ganz anders aus.

Jeder kann auf tierische Produkte, auf Medikamente und Kosmetika verzichten, die an Tieren getestet wurden. Das verbietet kein Mensch. Aber die Bestrebungen durch Tierschutzorganisationen, die sind da weiss Gott nicht einzigen, das Leben auch anderer, die nicht die gleiche Auffassung vertreten, einzuschränken, sind, wenn man sich im politischen Raum bewegt, durchaus spürbar. In Bremen, Stichwort Affenversuche, ja sogar überdeutlich.

Um nur kurz darauf einzugehen: Tierschutzorganisation machen es wie Amnesty etc. Solche Werbestände und "Straßenmitgliedschaften" werden von darauf spezialisierten Firmen und entsprechen geschulten Mitarbeitern betreut(Heute verkaufen sie dir die Amnesty Mitgliedschaft, morgen eben für Tierschutzorganisation XY). Die haben meist mit der Organisation an sich nichts zu tun :rolleyes:.

Um auch mal aufs Thema zurückzukommen: Ich finde die Doppelmoral diverser Tierschutzvereine zum kotzen! Nur weil dort eine Großveranstaltung stattfindet ist es plötzlich das große Leid. Das selbe passiert in Ungarn, Polen, Tschechien etc. auch - nur dort Interessierts gerade niemanden. Ob "ethisch korrekt" töten, kastrieren oder sonstwas die richtige Lösung ist vermage ich nicht zu beurteilen
 
Um auch mal aufs Thema zurückzukommen: Ich finde die Doppelmoral diverser Tierschutzvereine zum kotzen! Nur weil dort eine Großveranstaltung stattfindet ist es plötzlich das große Leid. Das selbe passiert in Ungarn, Polen, Tschechien etc. auch - nur dort Interessierts gerade niemanden.

Der Tierschutz instrumentalisiert die EM, um Tieren zu helfen, denke ich mal. Momentan ist es halt relativ leicht, die Massen dafür zu gewinnen, den Tieren in der Ukraine zu helfen. Tierschutzverbände setzen sich auch unabhängig von dem Turnier für Straßentiere ein, jedoch ist es jetzt einfach leichter, etwas zu erreichen und das nutzen sie aus. Ich finde in diesem Fall heiligt der Zweck (Tieren Leid ersparen) die Mittel (EM instrumentalisieren). Und ich gehe schon sehr stark davon aus, dass die Tötung derzeit verstärkt stattfindet, eben weil dieses Großereignis ansteht.

Und jetzt wo ein Bewusstsein bei den Menschen geschaffen wird, für das was in der Ukraine geschieht, lässt sich das vielleicht auch irgendwann auf andere Länder ausweiten. Und wenn es nur ist, dass wir auch mal vor unsere eigene Haustür schauen und feststellen, dass auch in Deutschland ein Problem mit Streunern vorhanden ist und das Bewusstsein dafür geschärft wird, dass jeder seine eigene Katze kastrieren lässt, damit solche Tötungsaktionen wie in der Ukraine nicht nötig sind.
 
Das ist eine ethische Frage, die man finde ich nicht so einfach beantworten kann. Darf ich wirklich jemandem (unnötig?) Leid zufügen, um das Leid eines anderen zu lindern? Der Zusatz unnötig?, weil ich mir nicht sicher bin, dass Tierversuche nötig sind.

Die Frage ob ich einem Tier Leid zufünge darf, um einem Menschen zu helfen, dann ganz klar. Denn in der Rangordnung der Natur steht der Mensch einfach mal über dem Tier.

Und der Zusatz "unnötig" ist unnötig (was ein Wortspiel). An wem soll man Medikamente sonst testen?

Und doch, Tierschützer rufen immer wieder zum fleischlosen Essen auf... die machen keinen Unterschied zwischen Hunde schützen und Hühner schützen...
 
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