EM: Hunde lebendig verbrannt

Das man davon ausgehen kann, dass ich sicherlich nicht alles glaube, was so diverse "Tierschutzorganisationen" so verbreiten, sollte hier eigentlich den meisten bekannt sein.

Dennoch habe ich mittlerweile diverser serösere Quellen, die viele der "Beschuldigungen" bestätigen.

Grundsätzlich, und das galt für mich schon für Südafrika, sind solche Länder in meinen Augen nicht geeignet solche Großereignisse auszutragen. Hier sollten die Sportverbände deutlichere Zeichen setzen. In Brasilien werden die Favelas ja jetzt auch schon für die WM von Polizei und Armee gestürmt und "gesäubert". Das sind einfach unhaltbare Zustände.
 
Ich finds etwas befremdlich wenn Großereignisse an Entwicklungsländer vergeben werden in der Hoffnung sie könne sich damit entwickeln- denn das kann ich meinen Augen nichts werden, da ein Land in sich wachsen muss- durch ein Großereignis werden aber automatisch einige Regionen gepusht und andere kautt gemacht.
Und- wie in Südafrika- wird ein Land mit Dingen eingedeckt, die es nicht braucht..... von den Stadion werden wohl nur noch zwei einigermaßen ordentlich genutzt.

btt: die Tötung der Hunde ist eine Katastrophe. Die armen Tiere- aber dies ist aus rein rechtlicher Sicht kein Mord: sondern allenfalls Sachbeschädgigung... auch nach deutschem Recht. Schlimm, aber wahr.

Was genau nun durch den Einsatz von Nationalspieler geändert werden soll, erschließt sich mir nicht.... denn nun wird die Ukraine nur bestrebt sein, dass ganze im Geheimen abzuziehen. An der eigentliche Situation wird es nichts ändern- allenfalls wird durch falsche Schwüre unser aller Gewissen beruhigt.
 
btt: die Tötung der Hunde ist eine Katastrophe. Die armen Tiere- aber dies ist aus rein rechtlicher Sicht kein Mord: sondern allenfalls Sachbeschädgigung... auch nach deutschem Recht. Schlimm, aber wahr.

Stimmt so nicht. Das Strafmaß bei Sachbeschädigung beträgt bis zu zwei Jahre oder Geldstrafe, bei Tötung von Tieren bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. ;)

Zum Thema: Es ist einfach unfassbar, wie verroht und unmenschlich manche Leute handeln können. Das wird einem echt schlecht.
 
Hab ich doch gar nicht gesagt. 3 Jahre für das Töten eines Lebewesens sind ein Witz.

Und wo beginnt der Begriff Lebewesen? So pauschal würde ich das nicht sagen.

Die Aktion ist echt widerlich! Dann sollten die Akteure doch lieber gemeinsam das Geld bereitstellen um die Hunde zu sterilisieren. Bei den vielen Millionen die in das ganze Unternehmen EM gesteckt werden, kann das jetzt auch nicht mehr das Riesenproblem sein...
 
Und wo beginnt der Begriff Lebewesen? So pauschal würde ich das nicht sagen.

Die Aktion ist echt widerlich! Dann sollten die Akteure doch lieber gemeinsam das Geld bereitstellen um die Hunde zu sterilisieren. Bei den vielen Millionen die in das ganze Unternehmen EM gesteckt werden, kann das jetzt auch nicht mehr das Riesenproblem sein...

denk ich mir auch- das würde Sinn machen.
Aber wie gesagt... ich zweifle dran, dass es so kommen wird.
 
Die rechtliche Bewertung ist doch mal völlig nebensächlich. Es geht hier um eine moralische Fragestellung. Es ist die Frage, ob es richtig ist, dass ein Gastgeberland eines großen Sportereignisses um für ein paar Wochen einen "guten Eindruck" zu hinterlassen tausende von Tieren tötet.
Gleiches betraf Südafrika (Umsiedlung von Menschen und Zerstörung ihrer ohnehin mehr als bescheidenen existenziellen Grundlage) und wird auch Brasilien betreffen. Die Nachrichten sind doch schon da, dass die Favelas, die ja immense Stadtviertel darstellen, von Polizei und Militär gestürmt werden, um dort für "Ordnung" zu sorgen.

Bleibe bei meiner Grundeinschätzung, dass in solchen Ländern sportliche Großereignisse nichts, aber auch gar nichts, zu suchen haben. Das können die Ukrainer, Brasilianer, Südafrikaner oder wer auch immer auch gerne Übel nehmen, aber die sollten vielleicht überlegen, ob sie die Kraft und das Geld, die ein solches Ereignis von einem Land abverlangt, nicht besser in die langfristige Verbesserung der Situation des Landes stecken sollten.
 
Die Beseitigung freilaufender Hunde ist für mich nichts schlimmes. Man kann es schonender machen, aber im Endeffekt ist es eine richtige Maßnahme. Alternativen hat hier auch keiner. Und dass freilaufende Hunde ein Ärgernis sind, gilt mit Sicherheit nicht nur, wenn ein Turnier ansteht. Ich vermute dass das den Bewohnern dieser Gegenden sehr recht ist, wenn weniger Hunde da rumrennen. Man denke nur mal an die Verbreitung ansteckender Krankheiten, Bissattacken auf Kinder, Tötung anderer Haus- und Nutztiere etc. pp. Meine einzige Kritik wäre, dass man sie nicht schmerzfrei eingeschläfert hat.
 
Kastration und Tierheime für freilaufende Hunde sind doch Kappes. Die sind oft krank, aggressiv und niemand will sie haben. Da verstehe ich auch die ganzen Kampagnen nicht oder das Ziel, "die Hunde zu retten". Gibt es noch irgendwo vielleicht ein paar Robbenbabies?

:ugly:
 
Initiative auf Facebook :lol: Meint ihr, 100000 "Das mag ich" werden die Irren davon abhalten?
 
Schonender wäre ein Anfang. Und Problemlösungen gibt es für solche Fälle durchaus. Kastrationspflicht auch für Nutzhunde, die nicht zur Zucht gedacht sind und gleichzeitig eine Zuchbeschränkung mit Nachweisen. Tiere fangen und eben einschläfern. Aber lebendig zu verbrennen und/oder zu begraben!? Zeigt mir eher die Verrohung einer Gesellschaft, die auch deshalb eigentlich schon gar nicht für mich als Gastgeber geeignet wäre.
 
Die Beseitigung freilaufender Hunde ist für mich nichts schlimmes. Man kann es schonender machen, aber im Endeffekt ist es eine richtige Maßnahme. Alternativen hat hier auch keiner. Und dass freilaufende Hunde ein Ärgernis sind, gilt mit Sicherheit nicht nur, wenn ein Turnier ansteht. Ich vermute dass das den Bewohnern dieser Gegenden sehr recht ist, wenn weniger Hunde da rumrennen. Man denke nur mal an die Verbreitung ansteckender Krankheiten, Bissattacken auf Kinder, Tötung anderer Haus- und Nutztiere etc. pp. Meine einzige Kritik wäre, dass man sie nicht schmerzfrei eingeschläfert hat.

Es geht mir auch um die Art und Weise, dass es an sich richtig ist die Anzahl freilaufender Hunde zu reduzieren sehe ich so wie du. Man kann das aber auf vielen Wegen erreichen und der hier beschrittene ist in meinen Augen nicht richtig.

In Ecuador wird aber ähnlich verfahren, da werden die Hunde dann statt vergiftet erschossen. Das Problem ist also kein ukrainisches, sondern eher ein globales. Man sollte sich in allen Ländern, in denen sich freilaufende Hunde wie wild vermehren eine andere Lösung überlegen, damit gar keiner in Versuchung gerät solche Mittel wie jetzt in der Ukraine oder anderswo zu nutzen.
 
Kastrationspflicht auch für Nutzhunde, die nicht zur Zucht gedacht sind und gleichzeitig eine Zuchbeschränkung mit Nachweisen.

Ich habe manchmal den Eindruck, die Leute stellen sich Länder wie die Ukraine oder auch Ecuador vor wie Deutschland, also da gibt es Verwaltungsbehörden, bei denen jeder Hund registriert ist, und dann schickt die Behörde allen Hundebesitzern einen Bescheid zu und die kastrieren dann brav ihre hunde.
 
Ich habe manchmal den Eindruck, die Leute stellen sich Länder wie die Ukraine oder auch Ecuador vor wie Deutschland, also da gibt es Verwaltungsbehörden, bei denen jeder Hund registriert ist, und dann schickt die Behörde allen Hundebesitzern einen Bescheid zu und die kastrieren dann brav ihre hunde.

Mitnichten stelle ich mir vor, dass dies dort jetzt so ist. Aber wenn man das Problem mit den Streunern hat, dann kann man das eben versuchen so in den Griff zu bekommen, anstatt die Tiere lebendig anzuzünden. Habe dies auch lediglich so ausgeführt, weil hier nach Alternativen zu diesem perversen vorgehen gefragt wurde. Wenn eine Gesellschaft dann lieber zu solchen Methoden greift sagt es viel über selbige aus und macht sie in meinen noch unwürdiger ein Ereignis wie eine Fussballeuropameisterschaft auszurichten.
 
Initiative auf Facebook :lol: Meint ihr, 100000 "Das mag ich" werden die Irren davon abhalten?

Nein. Aber in dieser Initiative sammeln sich auch viele "Aktive", die nicht nur auf das "Gefällt mir" klicken, sondern auch etwas unternehmen. Im Moment geht es vor allem darum, das öffentlich zu machen und Unterstützung von an der EM Beteiligten zu erhalten. Geld bewegt die Welt. So werden z.B. auch Sponsoren kontaktiert. Vielleicht kann einer von denen Druck auf den DFB ausüben, damit der Druck auf die UEFA ausübt und die schließlich auf die ukrainische Regierung (mal ganz vereinfacht dargestellt).

@maddin: Natürlich stelle ich mir das nicht so vor. Sondern Tiere einfangen, kastrieren, markieren und wieder freilassen, sobald sie sich davon erholt haben. Wird übrigens auch in Ländern wie Deutschland so gehandhabt: http://www.tieranwalt.at/upload/files/Kastrationsaktionen_Ear_tipping.pdf
 
Keine Ahnung, was da für eine Website ist, aber da das direkt an die ukrainische Regierung geht und schon fast eine halbe Million unterzeichnet hat, habe ich es gemacht: http://www.thepetitionsite.com/2/tell-ukraine-to-stop-burning-animals-alive/


Diese Adressen von PETA erhalten (Dann kann auch David Jarolim etwas für die Hunde tun, ohne die Hippies zu unterstützen ;)):

Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland
Botschafterin Natalia Zarudna
Albrechtstraße 26
10117 Berlin
Telefon: 030-28 88 70
Fax: 030-28 88 71 63
konsulat@ukrainische-botschaft.de

Präsident der Ukraine
Herr Victor Yanukovych
press@adm.gov.ua

Premierminister der Ukraine
Herr Mykola Azarov
lukjanenko@kmu.gov.ua

Parlamentsvorsitzender
Herr Volodymyr Lytvyn
adamovich@rada.gov.ua
 
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