Wesley

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Bei Diego muss man sagen, dass er schon in Porto gespielt hat. Ailton hatte er auch seine Schwierigkeiten und hatte in Cesar einen Brasilianer der lange Jahre in Europa gespielt hat und ihn an die Hand genommen hat.
Man kann auch alles relativieren...
Also ist es bei Ailton nicht Schaaf's Verdienst, aber bei Wesley Schaaf's Schuld. Mit Naldo haben wir auch jmd, an den sich Wesley sicher wenden kann... Finde diese Verallgemeinerung um die Nationalitäten auch sehr grenzwertig. @mick: ja es hab die Aussagen bezüglich übermotiviert, aber man hörte auch was über lustlos und das nicht nur beim letzten Testspiel. Er muss nun den Mittelweg finden, weiter kämpfen und vor allem taktisch lernen und dann wird er auch wieder seine Einsätze bekommen-auch wenn das die TS-'Hater' nicht wahrhaben wollen.
 
1. Ein Trainer muss Psychologe sein - ich bin Psychologe. Soll das heißen ich könnte mich da statt Thomas Schaaf hinstellen? Das mit dem "Psychologen" ist ziemlicher Käse, eine gern gedroschene Frage, die alles zu "Psychologie" erklärt, was sich mit Fakten nicht erklären lässt.

2. Der Mentaltrainer, das kann ich als Psychologe garantieren, kann niemanden vor dem Abstieg retten. Das kann im Übrigen auch kein Trainer. Der Mentaltrainer war insofern ein gutes Zeichen, als er symbolisiert hat, dass die Truppe was ändern will, das Zeichen ging von der Mannschaft aus. Das ist, wie bei der Psychotherapie, die halbe Miete. Manche glauben, man geht zum Psychologen und der dreht einen dann um. Das ist Bullshit. Der ist dazu ausgebildet, mit einem zu reden, einem dabei zu helfen, eigene Erkenntnisse auch umzusetzen. Das wichtige sind aber eben diese Erkenntnisse und die Motivation, nicht der Psychologe.

3. Die latent rassistische Metalitätskeule kann ich nicht mehr hören. Die Sübamerikaner sind so, die Afrikaner so. Bullshit. Natürlich haben es Spieler aus fremden Ländern, die kein Deutsch können, hier schwerer. Aber das liegt weder am Trainer noch an ihrer Mentalität. Ich möchte auch nicht in Brasilien leben.

Oh das meine ich nicht dass man von einem Psychologen umgedreht wird. Ich arbeite auch mit Menschen und ich weiß was körperlich kranke Menschen wenn man psychologisch mit ihnen umgeht sogar Medikamente ersetzen kann speziell in der schmerztherapie.
Wenn man psychologisch mit Menschen umgeht muss man kommunizieren und Beide müssen das wollen, wenn nicht so muss man sich trennen.
Psychologisch mit Menschen im Beruf und in der Schule umzugehen heißt didaktisch vorzugehen. dies fordere ich von einem Trainer, weil er auch Lehrer ist.
Mentalität ist bullshit?? Deine Äußerungen zeigen dass du mit Ausländern wenig zu tun hast, oder noch nie im Ausland warst. Denn es ist doch klar, dass Afrikaner, Asiaten oder Amerikaner eine ganz andere Kultur, Sitten und Gebräuche haben und wenn sie nach Europa kommen, dann müssen sie sich anpassen, das kann eine gewisse Zeit dauern bei dem einen kürzer bei dem anderen länger Dann kommt noch die verschiedenen Perönlichkeiten der Menschen hinzu. Es ist schon schwierig.
Glaube mir, ich habe im Krankenhaus viel mit ausländischen Mitbürgern zu tun und es ist manchmal schwierig sie verstehen zu lernen.
Ich halte Wesley für einen guten Fussballer und bin überzeugt, dass er es in Bremen schafft. Vielleicht sollte sich Pizarro als Frohnatur mehr um ihn kümmern, Wesley würde es gut tun.
 
Man kann auch alles relativieren...
Also ist es bei Ailton nicht Schaaf's Verdienst, aber bei Wesley Schaaf's Schuld. Mit Naldo haben wir auch jmd, an den sich Wesley sicher wenden kann... Finde diese Verallgemeinerung um die Nationalitäten auch sehr grenzwertig. @mick: ja es hab die Aussagen bezüglich übermotiviert, aber man hörte auch was über lustlos und das nicht nur beim letzten Testspiel. Er muss nun den Mittelweg finden, weiter kämpfen und vor allem taktisch lernen und dann wird er auch wieder seine Einsätze bekommen-auch wenn das die TS-'Hater' nicht wahrhaben wollen.

Ich möchte an Wesleys Situation niemand eine Schuld zuweisen. Ich möchte nur sagen, dass man von der Trainerseite und von Allofs seite die Ursachen seines Verhaltens und seines Zustandes herausfinden muss um zu helfen. Als Wesley noch gute Leistungen gebracht hatte, lachte er oft und seine Mimik strahlte voller Freude. Wenn ich ihn jetzt anschaue, dann erblicke ich Depression, Traurigkeit, Verzweiflung und Angst vor dem Versagen.
Bitte entschuldigt wenn ich falsch rübergekommen bin. Ich möchte niemand schlechtmachen oder angreifen, sondern möchte so wie ihr Ursachenforschung betreiben wie man Wesley helfen kann.
 
Wesley braucht Spieler, an denen er sich auf dem Platz orientieren kann. Taktisch schwache Spieler, nehmen wir nur das Paradebeispiel Ailton, werden dadurch besser, dass neben ihnen jemand spielt, der ihnen anzeigt, was sie zu tun haben, während des Spiels. Die Erfahrung kennt wohl jeder unterklassige Spieler, wie einfach Fußball sein kann, wenn mal neben einem ein erfahrener Aushilfsspieler aus der ersten Mannschaft steht, der noch dazu viele Anweisungen gibt. Taktisches Verhalten ist immer auch ein Resultat einer Abstimmung mit den Nebenleuten, die funktioniert bei Werder im Mittelfeld auch deswegen nicht besonders gut, weil die Spieler dort genug mit sich selbst zu tun haben, es gibt keinen Organisator, keinen, der den Spielrhythmus bestimmt. Und ohne jemanden, der ihm hilft, ist es für Wesley halt sehr schwer im Moment, eigentlich müsste er selbst so eine Rolle übernehmen, aber das kann er halt nicht.
:tnx:
Das ist der eine Aspekt.

Ein weiterer könnte die Zuarbeit vom Trainer sein. Zugegeben ist es oft so, dass junge Spieler mehr auf dem Rasen von erfahrenen (und idealerweise intelligenten) Spielern lernen als vom Trainer, weil das einfach die praktische Nähe zum Spielgeschehen und die Wechselwirkung zu den Mitspielern mit sich bringt.

Nur haben wir den Spieler, der Schaaf`s "kreatives Chaos" wenigstens in groben Zügen leitet, seit Micoud, allerspätestens aber seit den Abgängen von Baumann und Özil nun mal nicht mehr im Team. Und die werden wir auch nicht so schnell wieder bekommen, so dass der Trainer als "Organisator" wichtiger wird, er ist mehr gefordert denn je. Da muss er dann eben mehr sein als der Abteilungsleiter, den Du in ihm siehst.

Mir wären pragmatisch-strikte Konturen mit klar definierten Aufgabenteilungen auf dem Platz lieber, wo sich unsere (jungen) Spieler leichter zurechtfinden. Und kein System/ strategische Ausrichtung/ Spielidee, welches ohne herausragende "Spiritus Rektoren" a la Baumi oder Joe, also spielende Trainer auf dem Platz als verlängerte Arme, schlicht nicht funktioniert.

Wenn ein Wesley vorgegeben bekäme, dass er auf einer Seite nur die Linie hoch und runter ackern muss, natürlich auch gegen den Ball, hätte er es sicher leichter als auf einer Halbposition oder Sechs in einem System ohne ansatzweise statisches Positionsspiel.
 
Wenn ein Wesley vorgegeben bekäme, dass er auf einer Seite nur die Linie hoch und runter ackern muss, natürlich auch gegen den Ball, hätte er es sicher leichter als auf einer Halbposition oder Sechs in einem System ohne ansatzweise statisches Positionsspiel.


Das hieße aber, auf die Vorteile variablen Spiels - man betrachte nur mal, wie Klose, Müller und Özil mit ihrem variablen Positionsspiel die Holländer zur Verzweiflung getrieben haben - zu verzichten, um Wesley einzubauen. Das wäre für mich der falsche Weg. Gerade mit Spielern wie Pizarro, Arnautovic, Hunt, Marin, Ekici kann man unberechenbaren Offensivwirbel entfachen. Da muss Wesley halt sehen, wie er da die Rolle ausfüllt, die benötigt wird. Und wenn er esnicht hinbekommt, dann ist er halt Reservist. Kann man auch nicht ändern. Einer der Gründe, warum sich solche Spieler bei Werder nicht entwickeln, ist eben die Auswahl, die der Kader bietet. Warum sollte Schaaf für Wesley einen anderen Spieler auf die Bank setzen, der es besser umsetzt? Das war vielleicht in Zeiten möglich, in denen die Alternativen Flock oder Dabrowski hießen.
 
Das würde stimmen, wenn die Alternativen in puncto Flexibilität so reich gesät wären, dass Werder ungebildete Spieler ungebildet lassen kann und sie irgendwann eben abschiebt.

Gerade die letzten beiden BL-Spiele haben jeweils in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass unsere Spieler mit statischeren Rollen in klarerer Zuordnung besser zurechtkamen. Natürlich geht das teilweise zu Lasten der Flexibilität, die Schaaf so gerne bevorzugt, weil wenn Du diese hast, isses halt extrem schwer ausrechenbar. Ich halte es für einen Fehler, unter Inkaufnahme von Reibungsverlusten und nicht optimaler Nutzung der Fähigkeiten der Spieler auf Flexibilität zu setzen, wenn die Spieler diese nachweislich nicht bringen können. Dann lieber weniger variabel, aber ein besser in sich greifendes Teamgefüge. Denn es betrifft ja bei weitem nicht nur Wesley.
 
Der Vorteil dieses "Setzens auf Flexibilität" liegt aber eben mittelfristig darin, dass die Spieler sich dadurch besser entfalten können und somit auch weiterentwickeln. Gerade Spieler wie Diego oder Özil haben von diesem Raum enorm profitiert.
 
Das hieße aber, auf die Vorteile variablen Spiels - man betrachte nur mal, wie Klose, Müller und Özil mit ihrem variablen Positionsspiel die Holländer zur Verzweiflung getrieben haben - zu verzichten, um Wesley einzubauen. Das wäre für mich der falsche Weg. Gerade mit Spielern wie Pizarro, Arnautovic, Hunt, Marin, Ekici kann man unberechenbaren Offensivwirbel entfachen. Da muss Wesley halt sehen, wie er da die Rolle ausfüllt, die benötigt wird. Und wenn er esnicht hinbekommt, dann ist er halt Reservist. Kann man auch nicht ändern. Einer der Gründe, warum sich solche Spieler bei Werder nicht entwickeln, ist eben die Auswahl, die der Kader bietet. Warum sollte Schaaf für Wesley einen anderen Spieler auf die Bank setzen, der es besser umsetzt? Das war vielleicht in Zeiten möglich, in denen die Alternativen Flock oder Dabrowski hießen.

Das ist ja das Problem, dass Marin, Ekici, Arnautovic, sowie Hunt auch ihre Probleme haben und mit dem System nicht zurechtkommen. Man kann dies so spielen wie du sagst, aber man muss dazu eingespielt sein und das ist diese Mannschaft nicht. Die Nationalmannschaft, Barcelona oder die spanische Nationalmannschaft können das spielen aber Werder Bremen nicht.
 
Ich möchte an Wesleys Situation niemand eine Schuld zuweisen. Ich möchte nur sagen, dass man von der Trainerseite und von Allofs seite die Ursachen seines Verhaltens und seines Zustandes herausfinden muss um zu helfen. Als Wesley noch gute Leistungen gebracht hatte, lachte er oft und seine Mimik strahlte voller Freude. Wenn ich ihn jetzt anschaue, dann erblicke ich Depression, Traurigkeit, Verzweiflung und Angst vor dem Versagen.
Bitte entschuldigt wenn ich falsch rübergekommen bin. Ich möchte niemand schlechtmachen oder angreifen, sondern möchte so wie ihr Ursachenforschung betreiben wie man Wesley helfen kann.
Meinst du aber nicht,dass Schaaf sich schon ein paar Minütchen mal an den Fall Wesley gesetzt und sich Gedanken darüber gemacht hat? Weiß hier jemand inwieweit er ihm Mut zuspricht? Klar hat er ihn nach einer schlechten Testspielhälfte runtergenommen-aber vielleicht war genau das besser so,damit er nicht noch mehr verunsichert. Gleiches gilt für die BuLi, vllt will Schaaf Wesley einfach erst genug festigen,sodass ein Einsatz ihm wirklich Selbstvertrauen gibt und nicht noch mehr verunsichert. Viele Vielleichts und Hätte, aber das zeigt doch nur, dass keiner weiß, was Schaaf mit Wesley macht, ihm sagt und was Wesley davon umsetzt etc. Irgendwer nutzte hier den Begriff 'oberlehrerhaft' und genauso kommt es teilweise rüber. Ganz ehrlich, für wie doof muss man Schaaf halten, wenn er nicht erkennt, dass was mit Wesley ist und er nichtmal nach Ursachen sucht. Kein TS-Kritiker kann mir erzählen, dass er glaubt,dass Schaaf Wesley schon längst abgeschrieben hat-das heißt hintenrum, in Kabine, Sondergesprächen, auf dem Trainingsplatz,...wird schon genug passieren, wovon wir einfach kaum was mitbekommen und deswegen finde ich es kurios, wie man da 'pro' Wesley oder Schaaf gehen kann.
 
Der Vorteil dieses "Setzens auf Flexibilität" liegt aber eben mittelfristig darin, dass die Spieler sich dadurch besser entfalten können und somit auch weiterentwickeln. Gerade Spieler wie Diego oder Özil haben von diesem Raum enorm profitiert.
Damit nennst Du doch gute Beispiele. Özil hat davon profitiert, dennoch ist es bei ihm nicht entscheidend, denn er kann auch in einem starreren System Tempo und Rhytmus bestimmen. Diego hat von diesen Freiheiten profitiert, aber vor allem er selbst, dafür das Mannschaftsgefüge und Werders Spiel weniger.

Auf Flexibilität und Freiheiten der Spieler zu setzen, kannst Du dir leisten, wenn die Spieler flexibel genug sind, damit etwas anzufangen. Wenn nicht bewirkt es meist das Gegenteil, denn dann überforderst und verbrennst Du die Spieler, ohne sie zu entwickeln. Oder dieser Freiraum der "Entfaltung" fördert, wie bspw. im Fall Diego, sogar noch zusätzlich ein Leistungsgefälle und Ungleichgewichte innerhalb des Kollektivs, was dann ebenfalls eine Nichtentwicklung der Mannschaft nach sich ziehen kann.
 
Die Frage, worum sich hier vieles rankt ist doch, wie Wesley in Erfahrung bringen kann, dass eben durch genau diese von Euch beschriebenen Flexibilitäten Freiräume entstehen, die es ihm ermöglichen, seine zweifelsohne vorhandenen Stärken zur Entfaltung zu bringen.

Wesley wil, aber der Groschen ist noch nicht gefallen. Ihm fehlt bis heute das güldene "Aha-Erlebnis!" Wesley darf gut und gerne mal gesteckt werden, dass er mehr Schlitzohrigkeit an den Tag legen darf! Wesley wirkt auf mich, als meine er, vieles durch unermüdlichen Einsatz wett machen zu können, dabei steht er sich mE gerade damit ein wenig im Wege.
 
Die Frage, worum sich hier vieles rankt ist doch, wie Wesley in Erfahrung bringen kann, dass eben durch genau diese von Euch beschriebenen Flexibilitäten Freiräume entstehen, die es ihm ermöglichen, seine zweifelsohne vorhandenen Stärken zur Entfaltung zu bringen.

Wesley wil, aber der Groschen ist noch nicht gefallen. Ihm fehlt bis heute das güldene "Aha-Erlebnis!" Wesley darf gut und gerne mal gesteckt werden, dass er mehr Schlitzohrigkeit an den Tag legen darf! Wesley wirkt auf mich, als meine er, vieles durch unermüdlichen Einsatz wett machen zu können, dabei steht er sich mE gerade damit ein wenig im Wege.

In Braunschweig war absolut NICHTS davon zu sehen. Das war reines hängen lassen...
 
Obwohl ich Wesley sehr mag, finde ich das er irgendwie nicht in der Mannschaft drin ist.

Zumindest das was nach außen dringt. Ob das beim Training ist oder zb.: beim Freimarkt im Bayernzelt. Als er kam sah man ihn nur lachend, inzwischen sieht man ihn nur mit hängenden Mundwinkeln. Er wirkt für mich etwas insichgekert, als wenn er sich hier keine Chancen mehr ausmalt.

Er wollte damals direkt deutsch lernen und kam sehr sympathisch rüber. Aber jetz hört man gar nichts mehr von ihm und ob er mittlerweile deutsch spricht? Ich bezweifle das.

Das einen das nur weiter runterzieht ist denke ich klar. Sollte er sich nicht langsam einen Ruck geben und zumindest im Training gas geben, so das er wieder spielt, ist ein potenzieller Verkaufs/Verleihkanditat.

Wenn Wesley gut drauf ist und in Form ist, ist er ein Spieler der uns aufjedenfall weiterhilft und das auf nahezu jeder Position im Mittelfeld.
 
nachdem ich den bericht auf wk-online ein paar tage verspätet gelesen hab indem spekuliert wird was nun mit ihm los ist, seh ich da eine bedenkliche lage.

er ist wirklich ein begnadeter instinkt fussballer, aber steht sich selbst im weg durch die frustration durch seine lage seit der verletzung - es gelingt nich wirklich viel, selbstvertrauen ist flötengegangen, die ursprüngliche spiel- und lauffreude ist einer trauermine gewichen die ähnlichkeiten aufweist zu naldos haltung während seiner langen verletzung. man hat doch in dem einen super-spiel gesehen wie sehr er solche erlebnisse braucht (ich sag nur foto-aktion).

ich bin fest davon überzeugt, das man ihn wieder auf den richtigen weg bekommen kann, aber das geht nur über einsätze - das geht auch ein wenig in kritik an schaaf und allofs über. sie haben es doch in der vergangenheit auch geschafft, problematische fälle aufzubauen und zu integrieren - sei es einen solisten wie diego oder einen extravaganten arnautovic - letzterer hat zwar auch lange gebraucht um anzukommen und den frust wegzuspielen, aber es hat geklappt und die früchte dessen sah man in den spielen vor dessen roten karte.

ich würde wesley solange in den testspielen auf den platz schicken und über einwechslungen versuchen wieder aufzubauen, damit er seine spielfreude wiederentdecken kann - mit einem platz auf der tribüne nimmt man sich jedenfalls jegliche chance, da noch irgendwas dran zu retten - und seien wir ehrlich - nach dem auftritt der mannschaft vom vergangenen wochenende, kann man ihn eigentlich wahllos aufstellen ohne die mannschaft wirklich zu schwächen, wenn sie wieder so auftreten sollte.
 
ich würde wesley solange in den testspielen auf den platz schicken und über einwechslungen versuchen wieder aufzubauen, damit er seine spielfreude wiederentdecken kann - mit einem platz auf der tribüne nimmt man sich jedenfalls jegliche chance, da noch irgendwas dran zu retten

mMn könnte man Wesley mal bei der 2. Mannschaft spielen lassen, wenn er zur zeit so weit von der 1. Mannschaft entfernt ist. Hat ja bei Wagner anscheinend auch was gebracht...
 
Es liegt aber leider in der Natur von Südamerikanern, dass sie auf solche Aktionen meist negativ reagieren. Negativer als Wagner.

Es muss ja nicht eine von TS angeordnete Degradierung sein. Man könnte Wesley lediglich nahe legen dass er - wenn er will - sich zusätlich zum Training auch noch über die 2. Mannschaft für einen Einsatz in der 1. Mannschaft empfehlen kann. Ob er das Angebot dann annimmt oder nicht, wäre dann seine Entscheidung.
 
Wesley ist jetzt 1,5 Jahre hier. Davon war er fast ein halbes Jahr verletzt. Es ist dem Trainerteam (nicht nur TS alleine) ein Jahr lang nicht gelungen, Wesley taktische Disziplin oder die Spielvorstellungen Werders zufriedenstellend zu vermitteln. Es scheinen ja noch nicht einmal irgendwelche Fortschritte z.B. im Training erkennen zu sein?
Damit ist das Experiment Wesley eigentlich gescheitert und ein Abgang nach Brasilien folgerichtig.

Entspricht auch meiner Meinung. Wobei ich mich frage, was die Scouts eigentlich KATS so alles von Wesley damals berichtet haben???
Schaaf meinte damals bei seiner Verpflichtung, das Werder so einen Spielertyp (extrem schnell und dynamisch) noch nicht im Kader habe. Nur, was nützen diese Eigenschaften, wenn er nicht in das Schaafsche System passt und null taktisches Verständnis hat???

Gruß vom
Werder-Oldie
(der bei seiner Meinung bleibt, das Werder die teuren Mio-Einkäufe Marin, Arnautovic und Wesley ziemlich kopflos getätigt hat, man schien nur auf die fußballerische und individuelle Klasse zu achten ohne richtig zu berücksichtigen, ob die überhaupt ins Werder-Spiel/System passen...)
 
Genau hier liegt das Problem. Es werden Spieler nach Attraktivität und weniger nach Positionsspiel verpflichtet. Wenn sie dann da sind, stellt man überrascht fest, dass sie keine taktische Disziplin haben, was bei Brasilianer nicht nicht gerade unüblich ist.
 
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