Ich muss doch nicht auf jeden Quatsch wieder antworten.
Ich habe noch ein besseres Beispiel: Nimm an Du bist die IG Metall und willst die IRWAZ von 40 auf 35 Stunden senken: Erreichst Du das, indem Deine Mitglieder alle fleißig freiwillig 45 Stunden ohne Lohnausgleich arbeiten oder durch Streik?
Natürlich kann nichts dadurch aufgeweicht werden, dass man sich daran hält. Wenn die Fans auf Pyro komplett verzichten, gibt es keinerlei Handlungsdruck. Wenn sich aber viele Fans über nervenaufreibende Durchsuchungen und inakzeptable Ordnereinsätze wie in Hoffenheim beklagen und gleichzeitig Bengalos trotzdem brennen, dann muss die Frage gestellt werden, wie man das Problem löst. Kommunikativ oder repressiv. Wenn sich alle an ein Verbot halten, egal ob es Pyrotechnik, das Überfahren roter Ampeln, Steuerhinterziehung oder oder oder ist, dann gibt es auch keinen Grund, etwas an dem Verbot zu ändern oder die Methode der Durchsetzung zu hinterfragen. Das ist auch nicht intellektuell oder schlicht, sondern einfach nur logisch und richtig.
Das ist richtig, dass musst du nicht. Aber es sagt schon einiges aus, wenn dir mit deinem eigene Zitat belegt wird, dass du nun eben doch entgegen deiner Behauptung einen Vergleich gebracht hast und du diese ignorierst.
Ich habe noch ein sehr gutes Beispiel: Die Prohibition. Prohibition wurde auch vor allem deswegen wieder abgeschafft, weil keiner mehr gesoffen hat - nicht. Das Verbot von Pyrotechnik ist eine Art Prohibition, weil Pyrotechnik wie Alkoholkonsum Risiken birgt. Dennoch sind strikte Verbote der falsche Ansatz.
Grundsätzlich ist es dennoch der falsche Weg mit dem Verstoßen gegen Verbote zu versuchen eine Gesetztesänderung zu erreichen. Oder bist du auch dafür, dass die AHS ihre Forderungen dadurch durchsetzt, dass sie sie praktiziert? Auch hier ist dass nämlich in gewissenm Sinne Ansichtssache. Meine ansicht deckt sich dort in etwa mit der des Gesetzes.
Die Reaktion der Verantwortlichen auf die Selbstbeschränkung an den ersten Spieltagen spricht Bände. Haltet Euch mal schön dran, danach kann man vielleicht mal reden. Und hinterher passiert nüscht. Ich vermute man setzt dort gezielt auf Eskalation, Gewalt und Stadionverbote.
Wie sollen die Verantwortlichen denn reagieren, wenn sich eben, wie geschehen, NICHT dran gehalten wurde.
Und komm mir nicht mit: Keine der beteiligten Gruppen....
Denn in den jeweiligen Fanszene wurde sehr wohl gezündet und wie soll man das nun differenzieren.
Das von Fanseite (speziell Pyrobefürwortern) teilweise gezielt auf Eskalation und Gewalt gesetzt wird, denke ich auch. Und hinterher dann auf die Polizei/Ordner schimpfen und gegen Stadionverbote meckern.
Ich habe noch ein besseres Beispiel: Nimm an Du bist die IG Metall und willst die IRWAZ von 40 auf 35 Stunden senken: Erreichst Du das, indem Deine Mitglieder alle fleißig freiwillig 45 Stunden ohne Lohnausgleich arbeiten oder durch Streik?
Wie jetzt, Streik ist nicht mehr in unseren Gesetzen verankert? Dann ist Streik natürlich dumm, da man damit eine berechtigten (!) Kündigungsgrund liefert.
Natürlich kann nichts dadurch aufgeweicht werden, dass man sich daran hält. Wenn die Fans auf Pyro komplett verzichten, gibt es keinerlei Handlungsdruck. Wenn sich aber viele Fans über nervenaufreibende Durchsuchungen und inakzeptable Ordnereinsätze wie in Hoffenheim beklagen und gleichzeitig Bengalos trotzdem brennen, dann muss die Frage gestellt werden, wie man das Problem löst. Kommunikativ oder repressiv. Wenn sich alle an ein Verbot halten, egal ob es Pyrotechnik, das Überfahren roter Ampeln, Steuerhinterziehung oder oder oder ist, dann gibt es auch keinen Grund, etwas an dem Verbot zu ändern oder die Methode der Durchsetzung zu hinterfragen. Das ist auch nicht intellektuell oder schlicht, sondern einfach nur logisch und richtig.
Den Handlungsdruck kann man durch Initiativen und Lobbyarbeit sehr wohl erreichen. (Was im Normalfall übrigens vor und bei Streiks die Regel ist) Warum wird dies nicht intensiver getan? Meine Vermutung(!): Man hat Angst, dass die Basis "ProPyro" nicht die Mehrheit hat. In einer Demokratie siegen nunmal die Leute, die es schaffen, einer Mehrheit zu "vereinen".
Es soll also bei Steuerhinterziehung keine Strafe geben sondern es soll lieb kommuniziert werden? Lieber Steuersünder, warum haben sie das getan?
Rote Ampeln die mir nicht passen ignoriere ich also einfach (am besten zusammen mit den Kinder), dass ist eine gute Lösung! Und wenn was passiert, verklage ich die Verantwortlichen. Nochmal: Um ernsthaft gegen Dinge vorzugehen bedarf es der Lobbyarbeit zum Schaffen von Mehrheiten.
Bei manchen Dingen (z.B. Ampeln) reicht es manchmal auch, einfach einen Antrag einzureichen.
Dieses Versprechen wurde von den Gruppen abgegeben, die in der Pyrotechnik-Kampagne mitarbeiten. Aus Bremen arbeitet dort keine Gruppe mit, insofern wurde das Versprechen nicht gebrochen, da auch keine Gruppe aus der Kampagne gezündet hat soviel ich weiß.
Es wurde aber sehr wohl in Fanszenen der beteiligten Gruppen gezündet.
Wie haben diese Gruppen es sich vorgestellt was dann passiert? Wie wollten sie ihr Versprechen halten?