Allgemeiner Politik Thread

Wer genau erwirtschaftet denn Gewinne, und wofür genau wird Geld gesammelt? Eben - wenn du die Fragen ernsthaft beantwortest, wird klar, dass deine Argumentationskette deinem Niveau nicht gerecht wird.

Die Kollegen von kirchlichen Wohlfahrsverbände stehen in Einkauszentren und kommen an deine Haustür um die beispielsweise Fördermitgliedschaften anzudrehen. Dabei wird dir dann erzählt, dass das Geld aus der Pflegeversicherung nicht ausreiche um beispielsweise ausreichend Windeln zu kaufen. Schrecklichste Zustände werden beschrieben. Schmackhaft wird dir so eine Mitgliedschaft noch durch steuerliche Vorteile gemacht. Schaut man hinter die Fassade sieht man eben, dass es sich eben mitnichten um reine Nächstenliebe geht, sondern um das erzielen von Gewinnen. Mache niemandem zu Vorwurf Geld mit seiner Arbeit verdienen zu wollen und auch Rücklagen zu bilden. Was mich stört ist die Doppelzüngigkeit. Das wäre so als wenn Dieter Zetsche morgen in der Glotze auftreten würde und uns erzählen wollte, dass Daimler allein aus reiner Nächstenliebe Autos bauen würde.

Die Kirchen und auch die kirchlichen Wohlfahrsverbände nehmen durchaus eine wichtige Aufgabe wahr. Aber sie machen es eben nicht nur weil sie anderen so gerne helfen. Auch wenn ich vielen Leuten, die eher am unteren Ende der Nahrungskette stehen, das sogar unterstellen möchte.
 
Dass die Finanzen von kirchlichen Wohlfahrtsverbänden und die Finanzen der Kirchen nur bedingt etwas miteinander zu tun haben, sollte dir bewusst sein. Wenn du auf diesem billigen Niveau debattieren willst, solltest du dir allerdings das beharren auf Sachlichkeit in anderen Diskussionen verkneifen.
 
Neben den Kirchenaustritten dürfte sich durch den Wegfall des Zivildienstes die finanzielle Lage der Kirchen nochmals dramatisch verschlechtert haben.

Nur mal so eine Vermutung, ohne Häme.
 
Das ist durchaus richtig. Die Frage ist nur, warum die Kirche ihre Wohlfahrsverbände nicht selbst intensiver unterstützt. Darum ging es mir.

Möglicherweise, aber nur möglicherweise liegt die Antwort darauf in der Erkenntnis, dass die Wohlfahrtsverbände bei weitem nicht die einzige Aufgabe sind, die die Kirchen zu finanzieren haben. Aber auch das sollte dir bewusst sein...
 
Möglicherweise, aber nur möglicherweise liegt die Antwort darauf in der Erkenntnis, dass die Wohlfahrtsverbände bei weitem nicht die einzige Aufgabe sind, die die Kirchen zu finanzieren haben. Aber auch das sollte dir bewusst sein...

Ein Beispiel aus meiner kommunalen Tätigkeit: Wenn eine Kirche ihre Gemeinderäume umbauen möchte, dann sollte sie das meiner Meinung nach selbst bezahlen. Stattdessen werden Förderanträge gestellt und leider auch mehrheitlich befürwortet. Gleichzeitig verfügen die Kirchen aber über unglaubliche finanzielle Ressourcen. Und diese werden ja nicht weniger. Ja. Die Kirchen übernehmen vielfältige Aufgaben. Aber das tun auch andere weltliche Vereine und Verbände. Und auch bei Kleingartenvereinen ging es mir mitunter auf den Kecks, wenn sie in jeder Förderperiode wieder angekrochen kommen, um sich dann hier und da noch was bezahlen zu lassen. Gleichzeitig werden dann Vereinsheime kommerziell vermietet. Und zwar zu ganz ordentlichen Summen. Und über diesen Vereinen steht dann kein Dachverband, der über entsprechenden Ressourcen verfügt.

Für mich ist es auch ok, wenn kirchliche Dienstleistungen Gewinne abwerfen, aber wenn man Gewinne erzielen kann, dann werden in meinen Augen staatliche Fördergelder nicht zwingend benötigt. Man kann sich da lange drüber streiten. Wer von Wohltätigkeit redet, der sollte mit gute Beispiel voran gehen. Und das werfe ich eben der Kirche als Institution vor. Sie sieht sich als moralische Instanz, handelt aber nicht nur da gegen ihr eigenes Reden.

Übrigens Förderanträgen für kirchliche Jugendfreizeiten habe ich sogar immer zugestimmt, weil mir auch bewusst war, dass diese sonst in Wasser fallen, wenn die ihre Cofinanzierung nicht bekommen. In gewisser Weise wird man da dann auch erpresst.
 
Jau, und eine derzeitige Splitterpartei, die eigentlich unter "Sonstige Parteien" geführt werden müsste, nimmt aber klaglos Wahlkampfkostenerstattung des Bundes, sprich Steuergelder in Anspruch.

Aber das ist natürlich gaaaanz was anderes.
 
Ein Beispiel aus meiner kommunalen Tätigkeit: Wenn eine Kirche ihre Gemeinderäume umbauen möchte, dann sollte sie das meiner Meinung nach selbst bezahlen.

Das wäre der Idealfall.

Stattdessen werden Förderanträge gestellt und leider auch mehrheitlich befürwortet. Gleichzeitig verfügen die Kirchen aber über unglaubliche finanzielle Ressourcen. Und diese werden ja nicht weniger.

Und da bist du im Irrtum, denn - wenigstens bei meiner Konfession - wäre der Löwenanteil des Umbaus von der betreffenden Gemeinde zu schultern, nicht von der gesamten Kirche. Die Kirche wird sicher einen Zuschuss geben, aber der Hauptteil liegt bei der Gemeinde, der Fördermittel ganz sicher enorm helfen.

Ja. Die Kirchen übernehmen vielfältige Aufgaben. Aber das tun auch andere weltliche Vereine und Verbände. Und auch bei Kleingartenvereinen ging es mir mitunter auf den Kecks, wenn sie in jeder Förderperiode wieder angekrochen kommen, um sich dann hier und da noch was bezahlen zu lassen. Gleichzeitig werden dann Vereinsheime kommerziell vermietet. Und zwar zu ganz ordentlichen Summen. Und über diesen Vereinen steht dann kein Dachverband, der über entsprechenden Ressourcen verfügt.

Tja, da geht es den Vereinen kaum anders als den Gemeinden. Wenn dich das stört, solltest du dich allerdings besser für eine veränderte Förderpraxis einsetzen als den Empfängern vorzuwerfen, dass sie sich die vorhandenen Möglichkeiten zunutze machen.

Für mich ist es auch ok, wenn kirchliche Dienstleistungen Gewinne abwerfen, aber wenn man Gewinne erzielen kann, dann werden in meinen Augen staatliche Fördergelder nicht zwingend benötigt. Man kann sich da lange drüber streiten.

Und noch einmal: Dein Vorwurf ist grob verkürzt und damit reichlich albern. Kirche ist kein großer Moloch mit einer einzigen Kasse, in der alle Einnahmen landen und aus der alle Ausgaben bestritten werden. Jede kirchliche Einrichtung und jede Gemeinde hat ihren eigenen Haushalt. Wenn also eine Einrichtung Gewinne erwirtschaftet, werden damit nicht automatisch Verluste bei anderen Einrichtungen ausgeglichen.

Wer von Wohltätigkeit redet, der sollte mit gute Beispiel voran gehen. Und das werfe ich eben der Kirche als Institution vor. Sie sieht sich als moralische Instanz, handelt aber nicht nur da gegen ihr eigenes Reden.

Weil kirchliche Einrichtungen sich öffentlichen Fördermitteln nicht verweigern?

Übrigens Förderanträgen für kirchliche Jugendfreizeiten habe ich sogar immer zugestimmt, weil mir auch bewusst war, dass diese sonst in Wasser fallen, wenn die ihre Cofinanzierung nicht bekommen. In gewisser Weise wird man da dann auch erpresst.

Das nennst du Erpressung?
 
Um mal ganz kurz wieder zum Euro zu kommen. Hier kann man ein Dokument des slowakischen Parlamentspräsidenten zu Eurorettung runter laden. Ist auf der Homepage seiner Partei Sloboda a Solidarita (Freiheit und Solidarität) sowohl in Slowakisch als auch (ganz interessant eben) in Deutsch veröffentlicht worde. Die SaS ist Mitglied der ELDR.

Vieles ist natürlich auf die Slowakai bezogen, aber insgesamt zeigt es doch auf, worum es eigentlich bei der Eurorettung geht. Die 19 Seiten (recht groß geschrieben) sind wirklich sehr lesenswert.
 
@Niedersachse

Vielleich habe ich mich nicht ganz klar ausgedrückt.

Mir ist vollkommen bewusst, dass die unterschiedlichen Gemeinden und Einrichtungen selbständig wirtschaften. Der Punkt ist, dass die Kirchen immer von Solidarität reden, aber wenn es irgendwo in einer Gemeinde klemmt als erstes mal nach dem Staat rufen und sich nicht gegenseitig stützen.

Und ja, man müsste etwas an den Förderrichtlinien ändern. Aber auch du weisst, dass es unheimlich schwer ist bestimmte Besitzstände aufzubrechen. Das Theater erleben wir gerade beim (Bundes-)Programm "Soziale Stadt", weil die schwarz/gelbe Bundesregerung hier Kürzungsmaßnahmen vornimmt. Und ich weiss auch, dass aus diesem Programm sehr viele sinnvolle Dinge bezalt werden, aber zu einem großen Teil auch Dinge deren Wirksamkeit man getrost in Zweifel ziehen kann, aber aufgrund gewisser Besitzsstände gewahrt bleiben. Ich habe während meiner gesamten kommunalen Tätigkeit regelmäßig mit der Vergabe solcher Gelder zu tun gehabt, auch wenn die offiziell über andere Stellen vergeben werden, hatte wir uns als Kommunalparlament zumindest ein "Vetorecht" erkämpft, welches aber nicht wirklich von der Mehrheit ausgenutzt wurde.

@Schimmelreiter: Dann muss du dich aber entscheiden. Möchtest du Parteien, die sich privat (Mitgliedsbeiträge, Spenden etc.) finanzieren oder durch öffentliche Gelder. Bisher ist uns immer ein Vorwurf gemacht worden, dass wir ein überproprtional hohes Spendenaufkommen haben.
 
Wenns danach geht, müßte jeder, solange/soviel Geld spenden, bis nirgendwo auf der Welt niemand mehr hungert. Die kath. Kirche (deren Hauptaufgabe die Organisation von Religion und Glaube vor Ort ist) soll Geld spenden, aber man selbst nicht?

Darum geht es nicht. Es paßt "nur" nicht zusammen, wenn die Kirchen einerseits zu Spenden für die Hungernden aufrufen, aber andererseits ein Papstbesuch durch den pompösen Aufwand Millionen verschlingt.

In diesem Zusammenhang paßt es übrigens auch nicht zusammen, daß die katholische Kirche nach wie vor Verhütungsmittel ablehnt, so daß der Hungertod von vielen Kindern vorprogrammiert ist.


Abgesehen davon: Ich würde eine Papstmesse wie heute wie ein Konzert sehen. Man geht hin, weil man seinen "Star" einmal live sehen will und man am Programm Freude hat. Der Papst geht sozusagen auf Tournee.

Der entscheidene Unterschied ist der, daß die Kosten für ein Konzert durch die verkauften Eintrittskarten gedeckt wird, sprich durch diejenigen, die ihren Star sehen wollen. Beim Papstbesuch hingegen kommt für viele Kosten der Steuerzahler auf, sprich auch von denjenigen, die sich dafür nicht interessieren oder einen solchen Besuch sogar ablehnen.
 
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Beim Papstbesuch hingegen kommt für viele Kosten der Steuerzahler auf, sprich auch von denjenigen, die sich dafür nicht interessieren oder einen solchen Besuch sogar ablehnen.

Fakt ist doch, dass das Oberhaupt des Staates Vatikan einen Staatsbesuch in Deutschland vornimmt. Und solche Staatsbesuche kosten halt Steuergelder. Wenn der Präsident des Landes XYZ unser Land besucht, kostet das auch ein Heidengeld. Nur regt es uns nicht so auf. Das ist halt der Preis für die Verständigung und der Diplomatie.
 
Zitat von GreenWhiteTürkiye;1887394:
Ein seltsamer Vergleich, der Papst ist immer noch Staatsoberhaupt und Angela Merkel meines Wissens nach kein Geistlicher.

Stimmt irgendwie vergess ich immer, dass Ratzi auch Staatsoberhaupt ist. Fällt mir halt schwer ein männliches Staatsoberhaupt in Frauenkleidern ernst zu nehmen.:) Das der Vatikan ein richtiger Staat ist, vergisst man gerne mal. Dabei gibt es sogar eine deutsche Botschaft im Vatikan und eine in Rom:stirn: Die Botschaft im Vatikan heißt "Botschaft beim heiligen Stuhl" (= auf englisch "holy shit"!). Als ich in Rom lebte war das einzig gute am Vatikan immer die Post. Die war nämlich viel schneller, als die italienische. Wir haben damals einfach unsere Briefe am Petersplatz eingeworfen, die kamen dann wenigstens an (vermutlich mit göttlichem Beistand von oben :cool:)
 
Fakt ist doch, dass das Oberhaupt des Staates Vatikan einen Staatsbesuch in Deutschland vornimmt. Und solche Staatsbesuche kosten halt Steuergelder. Wenn der Präsident des Landes XYZ unser Land besucht, kostet das auch ein Heidengeld. Nur regt es uns nicht so auf. Das ist halt der Preis für die Verständigung und der Diplomatie.

Vermutlich ist die Toleranz gegenüber dem Vatikan kleiner. Denn der Vatikan steht nun mal, auch wenn es ein richtiger Staat ist, für die katholische Kirche. Und die hat halt nicht den besten Ruf...Stichwort: Missionierung, Hexenverbrennungen, Verfolgung von Wissenschaftlern, Kreuzzüge, Wegschauen im Holocaust, Missbrauchsskandale....

Ich rege mich auch immer darüber auf, dass der Papst gern auch in die armen Länder Afrikas fliegt, auf deren Kosten, sich dann hinstellt und gegen Kondome ist, obwohl er genau weiß, wie viele Kinder an AIDS sterben...:stirn::stirn::stirn::stirn::stirn::stirn:
 
Fakt ist doch, dass das Oberhaupt des Staates Vatikan einen Staatsbesuch in Deutschland vornimmt. Und solche Staatsbesuche kosten halt Steuergelder. Wenn der Präsident des Landes XYZ unser Land besucht, kostet das auch ein Heidengeld. Nur regt es uns nicht so auf. Das ist halt der Preis für die Verständigung und der Diplomatie.

Das ist durchaus richtig. Und auch nicht weiter schlimm, auch wenn gestern ein Freund von mir kommentiert: "6000 Polizisten beschützen den Papst in Berlin. Wo ist das Gottvertrauen?" :D
Das Problem ist irgendwie nur, dass man sich ja von anderen Staatsbesuchen etc. irgendwelche Vorteile sei es wirtschaftlicher oder strategischer Natur verspricht. Ist beim Vatikanstaat irgendwie nicht so der Fall. Bin jetzt auf jeden Fall dafür, dass wir als nächste Ayatolla Ali Chamenai einladen vor den Bundestag zu sprechen. Der ist oberster Rechtsgelehrter (gibt ja keine geistlichen im Islam) und Staatsoberhaupt. Sogar von nem richtigen Staat. :ugly:
 
Das ist durchaus richtig. Und auch nicht weiter schlimm, auch wenn gestern ein Freund von mir kommentiert: "6000 Polizisten beschützen den Papst in Berlin. Wo ist das Gottvertrauen?" :D
Das Problem ist irgendwie nur, dass man sich ja von anderen Staatsbesuchen etc. irgendwelche Vorteile sei es wirtschaftlicher oder strategischer Natur verspricht. Ist beim Vatikanstaat irgendwie nicht so der Fall. Bin jetzt auf jeden Fall dafür, dass wir als nächste Ayatolla Ali Chamenai einladen vor den Bundestag zu sprechen. Der ist oberster Rechtsgelehrter (gibt ja keine geistlichen im Islam) und Staatsoberhaupt. Sogar von nem richtigen Staat. :ugly:

Vielleicht gibt es ja demnächst im Bundestag Oblaten und Messwein vor jeder Sitzung...:lol: Oder der Vatikan schickt uns die Schweizer Garde um den nächsten Castor-Transport zu sichern....
 
Vermutlich ist die Toleranz gegenüber dem Vatikan kleiner. Denn der Vatikan steht nun mal, auch wenn es ein richtiger Staat ist, für die katholische Kirche. Und die hat halt nicht den besten Ruf...Stichwort: Missionierung, Hexenverbrennungen, Verfolgung von Wissenschaftlern, Kreuzzüge, Wegschauen im Holocaust, Missbrauchsskandale....

Ich rege mich auch immer darüber auf, dass der Papst gern auch in die armen Länder Afrikas fliegt, auf deren Kosten, sich dann hinstellt und gegen Kondome ist, obwohl er genau weiß, wie viele Kinder an AIDS sterben

Ich stimme dir voll und ganz zu. Nur ist der Papst nun mal Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, der immerhin mindestens 30 Prozent der deutschen Bevölkerung angehören. Und dieses kann man nicht ganz außer acht lassen.

Die Katholiken aus meinem Bekanntenkreis lehnen übrigens die meisten Dogmen und Vorschriften der Kirche ab. Warum sie dennoch Mitglied der Kirche bleiben, müssen sie selbst entscheiden.
 
Vermutlich ist die Toleranz gegenüber dem Vatikan kleiner. Denn der Vatikan steht nun mal, auch wenn es ein richtiger Staat ist, für die katholische Kirche. Und die hat halt nicht den besten Ruf...Stichwort: Missionierung, Hexenverbrennungen, Verfolgung von Wissenschaftlern, Kreuzzüge, Wegschauen im Holocaust, Missbrauchsskandale....

Ich rege mich auch immer darüber auf, dass der Papst gern auch in die armen Länder Afrikas fliegt, auf deren Kosten, sich dann hinstellt und gegen Kondome ist, obwohl er genau weiß, wie viele Kinder an AIDS sterben...:stirn::stirn::stirn::stirn::stirn::stirn:

:tnx:

Die Tage habe ich gehört, dass die "modernen" Missbrauchsopfer, die Schutzbefohlene waren, eine Unterschrift leisten müssen, nachdem sie von der kath. Kirche finanziell "entschädigt" wurden. Sie dürfen nicht mehr darüber reden. Wenn sich also jemand von Opferseite dazu durchgerungen hat diese "Vorkomnisse" aufzuarbeiten, sie versucht zu verarbeiten verbietet die kath. Kirche dies... diese Kirche bzw. nicht wenige ihrer Vertreter ist für mich ein reines Machterhaltungsinstrument welches nun auch die Kanzlerin und der Bundespräsident nutzen.
 
Übrigens hier der Beitrag aus der vorgestrigen Sendung von "Plusminus" zur der Frage, wie gefährdet die Banken tatsächlich sind bei einer Griechenlandpleite. Leider ist die gezeigte Grafik zum Rettungsmechanismus nicht ganz vollständig. Da fehlt der Pfeil von den stilisierten Bankentürmen zur Europaflagge. Im übrigen bin ich auch dagegen pleitebedrohte Banken zu retten.
 
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