In der Saison haben die anderen alle extrem geschwächelt, sonst wäre Werder nicht mehr aus den Tiefen des Mittelfelds so weit nach vorn gekommen. Außerdem: Der Erfolg überdeckt häufiger mal interne Spannungen.Letzte Saison dann bekanntlich nicht mehr.
Das der genannte Spieler, der diese Saison nicht mehr dabei ist, vorher einer der Bosse und "Lautsprecher" im Team war, ist bekannt.
Auch das er öfter mal in der Presse Mitspieler stark kritisierte und sich dadurch selbst hervor tat (obwohl er selbst mitunter stärkere Schwankungen in seinen Leistungen hatte und man merkte, das sein Zenit weit überschritten war).
Sowas ist -das kann jeder bestätigen, der selber länger im Verein gespielt hat- für das gute Miteinander nicht unbedingt förderlich, besonders wenn es -wie letzte Saison- keinen richtigen Gegenpol gab und der "Lautsprecher" dazu noch Käptn war.
Ist letzten Endes aber müßig. Ohne "interne" Kenntnisse aus der Mannschaft wird das niemand richtig beurteilen können, und wer solche Interna kennt, schweigt besser über seine Quelle.
Letzten Endes reicht es, wenn man diese Saison das Ergebnis sieht:
Eine Mannschaft, die sich füreinander zerreisst, bei der direkte Konkurrenten einander anfeuern und sich über den Erfolg des anderen freuen und eine Mannschaft, die wieder besser spielt und viel viel mehr läuft (besonders ohne Ball) als im Jahr davor.
Wenn wir die Tendenz der ersten 5 Spieltage und die Entwicklung der Mannschaft sehen kann man nur sagen: Hervorragende Arbeit, KA !