Klaus Allofs

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Also die Umbauten wurden von der Stadion GmbH getragen ne 100%ge Tochter.

Stimmt so mWn. nicht.

An der GmbH ist die Stadt Bremen mit 50% beteiligt. Das war schlussendlich der Grund dafür, dass auf den dritten Oberrang verzichtet wurde. Die Banken haben für die erhöhten Baukosten durch die damals extremen Stahlpreise Bürgschaften verlangt. Werder Bremen war bereit diese Bürgschaften zu hinterlegen, die Stadt Bremen aufgrund ihrer Haushaltslage jedoch nicht.

Übrigens bin ich der Meinung, dass man eine Bürgschaft nicht in voller Höhe bereit halten muss. Wenn eine Bürgschaft fällig wird, kann diese auch in Form eines Kredits bereitgestellt werden, der Kreditnehmer (in diesem Fall Werder) muss dafür nur Kreditwürdig sein oder über Kapital verfügen. Beides ist im Falle Werder gegeben.
 
Das es nach dem Abgang MÖ´s in der Offensive haperte und hausinterne "Hoffnungsträger" leider nicht diese Aufgabe übernehmen konnten, war über die letzte Saison deutlich und schmerzlich zu erkennen.
So gesehen war es natürlich richtig, dort zu handeln. Das tat man, für Werder-Verhältnisse, sogar recht fix. Was mich seinerzeit auch durchaus positiv überraschte. Soweit so gut.
Nur bleibt jetzt natürlich die Frage, ob man sich dieses frühzeitige investieren der nun auch nicht grade mickrigen 5 Mio´s wirklich hätte leisten können/solen/dürfen, wenn noch weitere Baustellen warten und das Budget scheinbar damit bereits ausgeschöpft war!? Denn die Notwendigkeit in der IV war durch Mertes, Prödl´s und Naldo´s Fehlen, letztlich deutlich sichtbar. Zudem gab man Petri "unvorichtigerweise" den Laufpass... Alles in allem in meinen Augen nicht wirklich schlüssig.

1899% Zustimmung :tnx:

Und unter diesem Aspekt "rächt" sich auch die Tatsache, daß man in den letzten Jahren in der Nachwuchsförderung "geschlampt" hat, denn seit der Doublesaison hat es außer Aaron Hunt und Philip Bargfrede keiner aus dem eigenen Nachwuchs mehr geschafft, in der Bundesligamannschaft zu einigermaßen regelmäßigen Einsatzzeiten zu kommen, und das paßt nun gar nicht zu dem eigenen Bekunden von Werder Bremen, daß die Nachwuchsförderung elementaren Charakter hat.

Es ist zwar nachvollziehbar, daß man ein gewisses Leistungsniveau mit zu vielen Talenten nicht halten kann, aber gerade wenn man sich teures Stammpersonal leistet, dann ist es um so wichtiger, daß zumindest der Unterbau verstärkt aus dem dem eigenen Nachwuchs rekrutiert wird, um den finanziellen Aufwand für die Top-Spieler zumindest teilweise kompensieren zu können. Aber wenn man dieses Minimalziel noch nicht einmal erreicht während bei Bayern, Schalke oder Dortmund U23-Spieler zu Leistungsträgern und teilweise sogar zu Nationalspieler gereift sind, dann wird einem dieses Dilemma bei Werder besonders deutlich.
 
Aufsichtsrat bremst Allofs aus

Bremen - Nichts geht mehr – die Transferbemühungen von Werder Bremen stehen still. Dabei erwartet Trainer Thomas Schaaf aufgrund der Verletztenmisere sehnlichst einen weiteren Innenverteidiger. Klaus Allofs würde dem Coach diesen Wunsch auch gerne in Person von Sokratis Papstathopoulos erfüllen, doch der Vorsitzende der Geschäftsführung hat das zur Verfügung stehende Budget bereits ausgeschöpft und gesteht: „Ich bräuchte grünes Licht vom Aufsichtsrat, das kriege ich aber im Moment nicht.“ Selbst das angestrebte Leihgeschäft ist nicht möglich, denn die Hüter der Werder-Finanzen fordern ganz klar: Allofs muss erst Spieler verkaufen, um neue verpflichten zu können.



Wenn das so stimmt dann droht uns evtl schon bald der Lizenzentzug !!
Werder was ist denn hier los ?????? Tim Wiese etc. machen auch schon seid geraumer Zeit solche Anspielungen !! OHHHH mein Gott Werder Bremen ich war mal stolz auf unseren Verein aber dieser Raffzahn Lemke ist doch mit Schuld das die Kohle futsch ist und das ggf Bilanzen gefälscht gewesen waren das Thema war doch schonmal heiss mit Pizarro Born Affäre !! Es ist echt traurig das man die ganze Kohle verspekuliert hat !!!! ARMES Bremen und wenn sogar der Kicker schon auf dem Titelbild so eine Schlagzeile Raushaut dann wird wohl schon was dran sein das die Kohle futsch ist !!

http://www.gomopa.net/Pressemitteilu...-Geschaedigten
Hier nochmal der Link den wollten einige nochmal haben hier ist er !!
 
Das mit dem Ersetzen hat in der vergangenen Saison ja auch wunderbar geklappt, nicht wahr?

Sowohl das offensive Mittelfeld aufgrund der mangelnden Spielgestaltung als auch die Abwehr wegen der vielen Verletzten waren Baustellen, die bearbeitet werden mussten. Schwach wäre höchstens gewesen, sich nur um die Abwehr zu kümmern in der bereits durch die letzte Saison widerlegten Hoffnung, dass es vorne schon irgendwie gehen würde.

Natürlich gibt es auch in der Offensive genügend Probleme, die man angehen müsste. Wenn aber Transferbudget von wenigen Millionen zur Verfügung steht und man folglich schnell an die absolute Schmerzgrenze kommt, wieso leistet man sich dann einen Königstransfer, der den Großteil des Geldes frisst, ohne dass andere Bereiche adäquat verstärkt werden können? Der Frings-Abgang war nachvollziehbar und absehbar, und da kann es nicht angehen, dass keine "mickrige" Million für den ausgewählten Nachfolger da ist.

Diese starke Beschneidung des Spielraums wirft ja auch noch weitere Fragen auf: Wieso gehen für Risikotransfers wie Arnautovic und Wesley fast 15 Millionen drauf, wenn man WEIß, dass eine Saison ohne internationales Geschäft völlig ausreicht, um die ganze Personalpolitik in ihrem erforderlichen finanziellen Aufwand über den Haufen zu werfen?
Entweder wird gerade wider besseren Wissens und wider besseren Möglichkeiten der Verein ins absolute Mittelmaß zurückgefahren, oder Allofs samt Aufsichtsrat haben sich bei den Kosten, die für Werder möglich sind, in den vergangenen Jahren gehörig verschätzt.
 
Stimmt so mWn. nicht.

An der GmbH ist die Stadt Bremen mit 50% beteiligt. Das war schlussendlich der Grund dafür, dass auf den dritten Oberrang verzichtet wurde. Die Banken haben für die erhöhten Baukosten durch die damals extremen Stahlpreise Bürgschaften verlangt. Werder Bremen war bereit diese Bürgschaften zu hinterlegen, die Stadt Bremen aufgrund ihrer Haushaltslage jedoch nicht.

Übrigens bin ich der Meinung, dass man eine Bürgschaft nicht in voller Höhe bereit halten muss. Wenn eine Bürgschaft fällig wird, kann diese auch in Form eines Kredits bereitgestellt werden, der Kreditnehmer (in diesem Fall Werder) muss dafür nur Kreditwürdig sein oder über Kapital verfügen. Beides ist im Falle Werder gegeben.

Stimmt Werder hält 50% aber die Bürgschaft hat Werder komplett übernommen.
 
Ich kann mir ja vorstellen, dass die Beluga-Millionen, die die als Sponsoren gezahlt haben, fehlen werden, aber du hast hier immer noch kein Beweis gebracht, dass WB in einen Fond investiert hat.
Und das Interview hab ich keine Lust zu suchen.
Kannnste selber machen.
 
Das Werder keine Kristallkugel hat, ist schon klar. Nur sollte wie in jedem normalen Wirtschaftsbetrieb gewisse Szenarien und mögliche Lösungen angedacht werden. Das "berühmte" best and worst case Szenario.
Ich gebe zu, dass dieses in der Buli sehr schwer ist, aber auch nicht unmöglich.

Paß auf, es kann durchaus sein, daß hier wieder mancher hervorgekrochen kommt und behauptet, daß man den Profisport nicht mit einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen vergleichen kann, was imho nicht nur wegen der umgesetzten Millionensummen eine äußerst fragile These ist, denn mit 127 Mio € Umsatz im letzten Geschäftsjahr stellt die Werder Bremen GmbH & Co. KGaA zahlreiche "normale" mittelständische Unternehmen in den Schatten. ;)
 
ich mutmaße, dass wir auf Jahre hin nur Mittelmaß wenn nicht um den Abstieg spielen.... bzw. verbleib im Oberhaus.

Ich weiß nicht wo die Statement geblieben sind, dass Werder ein oder zwei Jahre ohne Einnahmen aus dem Internationalem Geschäft den Kader halten und überleben kann?

Was ist mit dem Satz geschehen, dass die Mehrkosten des Stadionumbaus, nicht zu lasten der Mannschaft gehen?

Wenn man nun plötzlich gezwungen ist, die Leistungsträger (Wiese, Merte und eventuell Marin) zu verkaufen, wird man 1. geringere Preise erzielen, bzw. ist gezwungen, kleine Preise zu akzeptieren (wie schon bei Harnik, JJM und Niemeyer!, die man ja quasi verschenkte) 2. gibt man auf lange sicht auf, guten Fussball in Bremen zu zeigen und an die Internationalen Töpfe heranzukommen.

Letzte Saison war eine Ausnahme, wo kleine Mannschaften was reißen. Es ist meistens das Jahr nach einem großen Turnier!

Ich verstehe nicht, was hier gespielt wird. Das Management dieses Vereins gilt es zu hinterfragen.

Gruß
D.A.
 
Diese starke Beschneidung des Spielraums wirft ja auch noch weitere Fragen auf: Wieso gehen für Risikotransfers wie Arnautovic und Wesley fast 15 Millionen drauf, wenn man WEIß, dass eine Saison ohne internationales Geschäft völlig ausreicht, um die ganze Personalpolitik in ihrem erforderlichen finanziellen Aufwand über den Haufen zu werfen?

Vllt. weil man mit diesen Transfers alles auf eine Karte setzen wollte. Oder man wollte davon nichts wissen.
 
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