Allgemeiner Politik Thread

@ werders ossi


Warum sollten die Grünen das torpedieren, wofür sie über 30 Jahre gekämpft haben? Warum sollten die Grünen einen Atomausstieg 2017 fordern, wenn sie seinerzeit in Regierungsverantwortung selbst einen schrittweisen Ausstieg mitgetragen haben, der bis 2022 geplant war?

Ein "Nein" bei bei der Abstimmung zum im Bundestag zum Atomausstieg wäre für die Grünen ein politisches Todesurteil geworden, denn damit hätten sie a) das Gros ihrer Mitglieder und Wähler verprellt, b) wie in ihren den ersten Jahren oder die Linken heute als Blockade-Partei dargestanden und c)sich für veiele Jahre, wenn nicht sogar dauerhaft sämtliche Chancen zu einer Regierungsbeteilung verbaut.

Die Grünen sind für mich einfach nur noch heuchlerisch & total nach rechts gedriftet - Ich erkenne da keine Umweltpartei mehr, sorry.
& warte mal ab, bald geht die Grüne auch mit der CDU ins Bett, das ist für mich einfach nur noch wiederlich !
Übrigens ich war schon gegen Atomkraft, da gabs die Grünen noch gar nicht als Partei. Ob nun Politik oder Fußball grüner wie ich geht schon fast nicht mehr ;)

& was "Protestkultur" betrifft - ich hatte damals eine Proestmail an alle Bundestagsparteien geschrieben, wegen eines umweltverpestenden Kraftwerkes hier ( es erfüllt die Europa-Normen nicht).
Die einzige Partei welche mich persönlich anschrieb war DIE LINKE !
 
Die Linken sind eh ne Protestpartei ohne ein klares politisches (in Sinne der Regierungsfähigkeit) Profil, für die ist sowas Wasser auf die Mühlen.

Was die Grünen angeht, so haben sie schon einen gewissen "Rechtsruck" hingelegt, aber die Definiton "Ruck zur Mitte" ist sicherlich die zutreffendere Formulierung. Aber auch die anderen Partien haben sich mehr zur Mitte hinbewegt: so ist z.B. die SPD seit Schröder nicht mehr die klassische Arbeitnehmerpartei und die Union ist auch nicht mehr so stockkkonservativ wie noch in der Ära Kohl.
 
Die Linken sind eh ne Protestpartei ohne ein klares politisches (in Sinne der Regierungsfähigkeit) Profil, für die ist sowas Wasser auf die Mühlen.

Was die Grünen angeht, so haben sie schon einen gewissen "Rechtsruck" hingelegt, aber die Definiton "Ruck zur Mitte" ist sicherlich die zutreffendere Formulierung. Aber auch die anderen Partien haben sich mehr zur Mitte hinbewegt: so ist z.B. die SPD seit Schröder nicht mehr die klassische Arbeitnehmerpartei und die Union ist auch nicht mehr so stockkkonservativ wie noch in der Ära Kohl.

Die Linke hat für mich sogar ein ziemlich klares politisches Profil & greift die Themen welche das Volk interessiert gut & zum Teil auch als Erste auf ( Mindestlohn, Atomausstieg 2017 ). & die Linke ist jetzt schon Grüner wie die Grüne selbst.
Man muß halt nicht immer nur nach die Medienhetze gegen Links richten - da macht man es sich immer sehr einfach & versucht das Volk was die Linken betrifft zu verdummen.

Außerdem ist die Linke ( zumindestens bei uns ) die Einzige Partei welche armen Leuten hilft.
 
Die Linke hat für mich sogar ein ziemlich klares politisches Profil & greift die Themen welche das Volk interessiert gut & zum Teil auch als Erste auf ( Mindestlohn, Atomausstieg 2017 ). & die Linke ist jetzt schon Grüner wie die Grüne selbst.
Man muß halt nicht immer nur nach die Medienhetze gegen Links richten - da macht man es sich immer sehr einfach & versucht das Volk was die Linken betrifft zu verdummen.

Ja, und das auch antisemitisch eingestellte Mitglieder akzeptiert werden ist auch ganz toll.
 
Man muß halt nicht immer nur nach die Medienhetze gegen Links richten - da macht man es sich immer sehr einfach & versucht das Volk was die Linken betrifft zu verdummen.

Man muss gar nicht einer angeblichen Medienhetze gegen die Linke folgen, sondern sich einfach nur mit deren Vertretern unterhalten - dann ist man sich absolut sicher, dass diese Leute nie, aber auch wirklich niemals die Verantwortung für irgendetwas tragen sollten.
 
Man muss gar nicht einer angeblichen Medienhetze gegen die Linke folgen, sondern sich einfach nur mit deren Vertretern unterhalten - dann ist man sich absolut sicher, dass diese Leute nie, aber auch wirklich niemals die Verantwortung für irgendetwas tragen sollten.

Ich kenne einen ehemaligen DDR-Bürgerrechtler, hochintelligent, welcher jahrelang im Knast saß & er ist ebenso meiner Meinung ( aber vielleicht hast Du Dich vor Ort mit einem Linken unterhalten ?, im Westen sind die Linken halt noch nicht so helle im Kopf :lol:)
 
Ja, und das auch antisemitisch eingestellte Mitglieder akzeptiert werden ist auch ganz toll.

Ist leider war! Aber Antisemitismus und Linke muss kein Widerspruch sein. Hatten wir hier schon mal vor einigen Wochen das Thema. Bei vielen Linken vermischen sich Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit. Woher das kommt, weiß ich nicht. Ausser dass Israel immer sehr pro USA eingestellt ist/war und die Linken natürlich gegen die USA sind:confused:
 
Ist leider war! Aber Antisemitismus und Linke muss kein Widerspruch sein. Hatten wir hier schon mal vor einigen Wochen das Thema. Bei vielen Linken vermischen sich Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit. Woher das kommt, weiß ich nicht. Ausser dass Israel immer sehr pro USA eingestellt ist/war und die Linken natürlich gegen die USA sind:confused:

Vielleicht liest Du dann hier http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10506 ?
 
@werders ossi

Einen Moment lang habe ich gerätselt, warum du für eine Partei schwärmst, deren Mitglieder du als "nicht besonders helle" abqualifizierst, aber als du die gute Frau Wagenknecht, die Ultrastalinistin schlechthin, als Expertin für Antisemitismus zitiertest, war mir klar, was davon zu halten ist.
 
Man muß halt nicht immer nur nach die Medienhetze gegen Links richten - da macht man es sich immer sehr einfach & versucht das Volk was die Linken betrifft zu verdummen.

Daß Parteipolitiker bzw. Anhänger der jeweilgen Parteien eine kritische Berichterstattung gerne als "Hetze" oder ähnlich diffarmieren ("linke Kampfpresse" O-Ton Helmut Kohl) oder gar als einen "Abrund an Landesverrat" (Konrad Adenauer während der Spiegel-Affaire) sehen, ist leider nicht neu. Aber gerade im Dunstkreis der Linken sollte man im sich Hinblick auf die Wurzeln der eigenen Partei bei "Verdummung durch die Medien" oder gar "Hetze" nicht zu weit aus dem Fenster lehnen...
 
Ausser dass Israel immer sehr pro USA eingestellt ist/war und die Linken natürlich gegen die USA sind:confused:

Vielleicht auch FÜR die Palästinenser? Die haben doch keine Lobby, und traditionell setzen sich Linke für die Schwächeren ein! :)

Ich persönlich kann es auch nicht ab, wenn Israel bezüglich seiner Palästinenserpolitik von uns immer mit Samthandschuhen angefasst werden muss. Denn da gibt es einiges zu kritisieren! Und wehe man tut das, wirst du von ihnen schon als antisemitisch abgestempelt! :wild:
 
Zitat von Stürmerbraut;1783111:
Vielleicht auch FÜR die Palästinenser? Die haben doch keine Lobby, und traditionell setzen sich Linke für die Schwächeren ein! :)

So pauschal kann man das kaum stehen lassen. In der DDR, der viele Angehörige der Linke ihre politische Sozialisation, setzte man sich nämlich seitens der SED nicht für die Schwachen ein, sondern verfolgte sie bevorzugt.

Zitat von Stürmerbraut;1783111:
Ich persönlich kann es auch nicht ab, wenn Israel bezüglich seiner Palästinenserpolitik von uns immer mit Samthandschuhen angefasst werden muss. Denn da gibt es einiges zu kritisieren! Und wehe man tut das, wirst du von ihnen schon als antisemitisch abgestempelt! :wild:

Gerade bei diesem Thema sollte man besonders differenzieren. Kritik an der Palästinenserpolitik ist durchaus angebracht und wird von israelischen Gesprächspartnern je nach politischem Standpunkt auch mehr oder minder bereitwillig hingenommen. Problematisch wird es immer dann, wenn die Schuld am Konflikt einseitig den Israelis zugeschoben wird oder man ihnen das Recht abspricht, sich gegen den im Namen der Palästinenser begangenen Terror zur Wehr zu setzen.
 
So pauschal kann man das kaum stehen lassen. In der DDR, der viele Angehörige der Linke ihre politische Sozialisation, setzte man sich nämlich seitens der SED nicht für die Schwachen ein, sondern verfolgte sie bevorzugt.

Ich denke da ganz gern auch mal an die linke Befreiungstheologie in Lateinamerika .....

Problematisch wird es immer dann, wenn die Schuld am Konflikt einseitig den Israelis zugeschoben wird oder man ihnen das Recht abspricht, sich gegen den im Namen der Palästinenser begangenen Terror zur Wehr zu setzen.



... oder wenn man den Palästinensern ein Bleiberecht und einen eigenen Staat zugestehen will!
 
Zitat von Stürmerbraut;1783111:
Vielleicht auch FÜR die Palästinenser? Die haben doch keine Lobby, und traditionell setzen sich Linke für die Schwächeren ein! :)

Ich persönlich kann es auch nicht ab, wenn Israel bezüglich seiner Palästinenserpolitik von uns immer mit Samthandschuhen angefasst werden muss. Denn da gibt es einiges zu kritisieren! Und wehe man tut das, wirst du von ihnen schon als antisemitisch abgestempelt! :wild:

Das ist in der Tat ein sehr heikles Thema und Antisemtismus und Anti-Israelische Haltung sind werden oft in einen Topf geworfen, was nicht richtig ist. Zu dem Konflikt und den Samthandschuhen nur so viel: was wäre in Deutschland los, wenn Frankfurt/Oder, Görlitz oder sonst eine Ostdeutsche Stadt von Polen aus mit Kassam Raketen angegriffen würde?!?! Würde Deutschland das hinnehmen?!? Und das die Hamas ihre Raketenabschussstellungen in Schulen und Krankenhäusern versteckt und dann die bösen Israelis beschuldigt, wenn diese dann angegriffen werden ist nur eine von vielen Methoden der Hamas. Aber genug. Ich denke wir Deutsche sind nicht in der Lage über Israel-Konflikt zu urteilen, weil es sehr verworren ist. Und diese Neutralität erwarte ich auch von der Linkspartei. Sicher muss man immer unterscheiden, die Palästinenser darf man nicht mit der Hamas gleichsetzen, Israel nicht mit Juden im allgemeinen! Ich war selbst 4mal in Israel habe mit vielen Israelis und auch Arabern gesprochen und dennoch fällt es mir schwer den Konflikt richtig einzuordnen und schon gar nicht zu sagen, wer "Schuld" ist, wer das Opfer und wer die Täter. Von daher finde ich es auch unerträglich wenn solche Abgeordneten der Linkspartei mit auf dieses Schiff gehen um gegen die Israelische Regierung zu protestieren. Sie wollen sich für die in ihren Augen "armen" Palästinenser stark machen. Stimmt auch, die Bevölkerung ist arm, aber diese Aktionen stärken nur die Position der Hamas und ist daher selten dämlich von deutschen Abgeordneten. Abgesehen davon, war die Aktion damals völkerrechtlich völlig in Ordnung aus israelischer Sicht. Israel hat nun mal die Sperrzone errichtet und es ist daher völlig legitim, dass es Verstöße dagegen bestraft. :tnx:
 
Zitat von Stürmerbraut;1783146:
Ich denke da ganz gern auch mal an die linke Befreiungstheologie in Lateinamerika .....





... oder wenn man den Palästinensern ein Bleiberecht und einen eigenen Staat zugestehen will!

Moment mal! So weit ich weiß, ist es die Hamas, die Israel nicht anerkennt, nicht umgekehrt. Israel hat immer gesagt, es wird keine Lösung geben, so lange die Hamas nicht Israel anerkennt! Aber auch da sollte man nichts durcheinander werfen. In Israel leben sehr viele Palästinenser/Araber auf israelischem Gebiet friedlich mit Juden und Christen zusammen (z.B. in und um Haifa!)
 
So pauschal kann man das kaum stehen lassen. In der DDR, der viele Angehörige der Linke ihre politische Sozialisation, setzte man sich nämlich seitens der SED nicht für die Schwachen ein, sondern verfolgte sie bevorzugt.


Zitat von Stürmerbraut;1783146:
Ich denke da ganz gern auch mal an die linke Befreiungstheologie in Lateinamerika .....

Man hat sich dafür eingesetzt, was dem eigenen politischen Gusto entsprach, und das bekämpft, was man ablehnte und Lateinamerika war für die Supermächte der ideale "Spielball" ihrer politischen Interessen, so haben z.B. die USA das Somoza-Regime in Nicaragua unterstützt, bis dieses mit Hilfe des Ostblock durch die Revolution der Sandinisten unter der Führung von Daniel Ortega gestürzt wurde.
 
Heute wurde im Bundestag über die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik abgestimmt. Sie ist nun endlich legalisiert.

http://www.tagesschau.de/inland/pid142.html
http://www.bild.de/politik/inland/p...leben-und-tod-im-bundestag-18731520.bild.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/...batte-ruehrt-abgeordnete-zu-traenen-1.1117227

Von der Leyen hat dazu vor zwei Tagen ein mMn sehr schlüssiges und gutes Plädoyer für die PID im Abendblatt veröffentlicht.

Ich habe als junge Ärztin in der Geburtshilfe angefangen. Auf den Fluren der Ambulanz lernte ich alle Gefühlslagen kennen, die werdende Eltern durchschreiten. Ich habe Paare erlebt, die sonnten sich in glücklicher Erwartung, andere zitterten voller Angst vor dem Ausgang ihrer Schwangerschaft.
Diese Bilder stehen mir vor Augen, wenn ich an Donnerstag denke. Dann stimmt der Deutsche Bundestag über die Präimplantationsdiagnostik ab. Es geht um die Frage, ob man künstlich befruchtete Eizellen im Reagenzglas auf schwere Erbkrankheiten hin untersuchen darf. Etwa dann, wenn die Eltern Fehlgeburten erlebt oder bereits ein schwerstbehindertes Kind zur Welt gebracht haben.
Fällt das Ergebnis positiv aus, kann die Eizelle der Mutter eingepflanzt werden. Mit einer schweren Erbkrankheit belastete Eizellen werden hingegen nicht verpflanzt, so wie auch auf natürlichem Wege viele befruchtete Eizellen verloren gehen. Die PID vor einer Schwangerschaft erspart den Eltern, die um ihr hohes Risiko wissen, die Untersuchungen erst in der Schwangerschaft und gegebenenfalls die vor allem für die Frauen traumatische Erfahrung einer Fehlgeburt, Totgeburt oder späten Abtreibung.
Ich kenne die Argumente der Befürworter des Verbots, die in der PID einen Verstoß gegen den absoluten Schutz des Lebens sehen und einen "Dammbruch" fürchten. Ich habe Respekt für diese ethisch radikale Haltung, kann sie aber in der Konsequenz nicht teilen. Meine Erfahrungen als Ärztin haben mich am strengen Verbot zweifeln lassen. Man glaubt alles zu wissen, aber die Wucht des Schicksals rund um eine Geburt kann einem den Atem stocken lassen. Seitdem bin ich sehr vorsichtig geworden mit meinem Urteil, was in einer bestimmten Situation absolut richtig ist und was falsch.
Ich bin nach reiflicher Abwägung dafür, die PID in klaren, engen Grenzen zu erlauben.
Die PID ist eine medizinische Hilfe für erblich schwer vorbelastete Paare, die Angst vor einer weiteren natürlichen Schwangerschaft haben. Ihnen wollen wir Mut machen. Die PID stärkt das Ja zum Leben, weil sie dadurch auf ein Kind hoffen können, ohne befürchten zu müssen, dass die Erbkrankheit wieder auftritt und sie in eine Situation kommen, die sie vollständig überfordert.
Um sicherzustellen, dass die PID auch korrekt angewendet wird, entscheidet eine Ethikkommission nach ausführlicher Beratung des Paares über die Zulassung der Untersuchung. Zwei Jahrzehnte guter Erfahrungen im Ausland sprechen für diesen Weg. Der Bundesgerichtshof hat sich für eine begrenzte Zulassung der PID ausgesprochen, ebenso der Ethikrat und die deutsche Ärzteschaft. In den meisten Staaten der EU und vielen hoch entwickelten Ländern der Erde ist die PID teils seit Jahrzehnten erlaubt. Für den befürchteten ethischen Dammbruch finden sich in dieser gelebten Praxis keine Anhaltspunkte. Im nahen Belgien suchen auch viele Paare aus Deutschland Hilfe. Obwohl dort kaum rechtliche Grenzen für die PID gelten, lässt sich in der Praxis keine Ausweitung etwa auf weniger schwere Krankheiten belegen. Die Fortpflanzungsmedizin wird ihrer Verantwortung gerecht.
Als Gesetzgeber müssen wir Regeln aufstellen, an die sich die Menschen halten können. Ein Verbot der PID hieße, die Augen vor den neuen Möglichkeiten der Medizin zu verschließen, schwierige moralische Konflikte aber an die Eltern weiterzudelegieren. Wer in den Fällen, um die es bei der PID geht, keinerlei Abwägung im Einzelfall zulässt, der lässt die Betroffenen in der Konsequenz alleine. Ein rigides Verbot lädt die gesamte Verantwortung bis hin zur möglichen Entscheidung über eine - in solchen Fällen legale - Spätabtreibung auf die schmalen Schultern der Eltern.
Die Wissenschaft erlaubt uns, in einen Bereich des Lebens zu blicken, in dem wir zuvor völlig im Dunkeln tappten. Doch das verändert nur, was wir sehen. Es ändert nichts an den ethischen Maßstäben, nach denen wir unsere Entscheidungen treffen. Ich bin überzeugt, dass sowohl die deutsche Ärzteschaft als auch die Eltern mit den Möglichkeiten der PID verantwortungsvoll umgehen werden. Der Schutz der befruchteten Eizelle in der Petrischale ist ein hoher Wert, aber Einfühlungsvermögen und Solidarität mit Müttern und Vätern auch. Wir sind ihnen schuldig, dass wir sie in ihrer Not nicht alleinlassen und sie in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung ernst nehmen. Deswegen werde ich am Donnerstag für die begrenzte Zulassung der PID stimmen.

:tnx:
 
Die PID ist ein sehr äußerst sensibles Thema, aber auch wenn ich die Gentechnik aus ethischen Gründen grundsätzlich ablehne, so plädiere wie UvdL für eine streng reglementierte PID.

Ich habe - dreimal auf Holz klopf - zwei gesunde Kinder, aber man darf eine solche glückliche Tatsache nicht als eine Selbstverständlichkeit ansehen. Und deshalb habe ich Verständis für jeden werdenen Elternteil, der aus bekannten Risiken vor der körperlichen, aber besonders vor der seelischen Belastung Angst hat, ein Kind durch Fehl- oder Totgeburt zu verlieren bzw. das es schwerstbehindert zur Welt kommt, wogegen man mit der reglementierten PID gegensteuern kann.

Bedenken habe ich jedoch, daß es vermutlich auch hier "schwarze Schafe" geben wird...
 
@werders ossi

Einen Moment lang habe ich gerätselt, warum du für eine Partei schwärmst, deren Mitglieder du als "nicht besonders helle" abqualifizierst, aber als du die gute Frau Wagenknecht, die Ultrastalinistin schlechthin, als Expertin für Antisemitismus zitiertest, war mir klar, was davon zu halten ist.

Wenn Du Dich mal mit Sarah Wagenknecht beschäftigen würdest, würdest Du auch wissen das sie schon lange keine Stalinistin mehr ist.
Man muß auch mal ein wenig versuchen Interna zu lesen, um sich eine Meinung zu bilden. Man nimmt die Linken keine Lernfähigkeit ab, aber das sagen gerade jene Politiker welche selbst nicht lernfähig sind !
 
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