Du hast zwar Recht das Kurzschlusshandlungen nicht bringen, aber nicht jeder Trainerwechsel, wie du ihn beschreibst, führt automatisch zum absoluten Exodus des Klubs. Das ist schlicht und ergreifend übertrieben. Schaaf ist ein Super-Mensch und auch ein toller Trainer, aber die Ergbnisse stimmen nun einmal überhaupt nicht und die Art wie Werder sich oftmals präsentiert (mutlos, nervös, desorientiert) gibt einem als kritischen Fan Grund zur Sorge. Ich würde gerne sagen, dass Schaaf daran nicht zumindest einen Teil Mitschuld trägt. Das wäre aber schlicht und ergreifend gelogen. Thomas Schaaf ist Teil dieser mMannschaft und sollte fairerweise auch wie jeder Spieler sportlich objektiv bewertet werden. Das dies nicht von heute auf morgen geschehen kann und vergangene Erfolge nicht einfach ignoriert werden können, spricht für sich. Man kann sich aber auch nicht hinstellen und sagen "Es ist noch immer jut jejange" sowie es die Kölner gerne als Lebensphilosophie haben. Das hilft uns nicht weiter
Wir haben doch alle eines gemeinsam: Wir wollen das Werder Erfolg hat. Jeder hat andere Vorstellungen, die respektiert werden sollten. Ich respektiere jeden, der Angst vor einem Trainerwechsel hat und dies damit begründet, dass Schaaf viele Jahre gute Arbeit geleistet hat und ein Wechsel eben etwas Neues und Unbekanntes wäre, was auch nach hinten losgehen kann. Kann,und werde ich nicht abstreiten und immer als vernünftige Gegenposition akkzeptieren. Im Gegenzug sollte man aber eben auch hinnehmen, dass es Leute gibt, die die Ansicht vertreten, dass ein Wechsel im Trainerbereich neue Impulse bringen könnte, die Werder Bremens doch etwas eingeschlafene Spielphilosophie zum neuen Leben erwecken könnte. Ebenso wie die Contra-Schaaf-Fraktion nicht beweisen kann, dass ein neuer Trainer alles besser machen würde, kann die Pro-Schaaf-Fraktion beweisen, dass es ohne Schaaf nicht vielleicht doch besser laufen würde. Ständig auf die Nach-Rehhagel-Phase in dieser Diskussion zu verweisen ist auch wenig hilffreich und unzeitgemäß