Allgemeiner Politik Thread

Gestern durften Pierre Vogel und Bilal Philips in Frankfurt ihre islamistische Rede halten, und hunderte junge Moslems haben denen auch noch zugejubelt, ekelhaft.. :wuerg:
 
Gestern durften Pierre Vogel und Bilal Philips in Frankfurt ihre islamistische Rede halten, und hunderte junge Moslems haben denen auch noch zugejubelt, ekelhaft.. :wuerg:

Wirklich unfassbar:wall: Ich kann nicht verstehen, wie man als vernünftiger Mensch solche Thesen in der heutigen Zeit vertreten kann, wie der Vogel. Kann der Staat bei solch einem nichts machen? :confused: Solche Thesen darf man doch nicht straffrei verbreiten..:stirn:
 
Wir reden hier aber schon von Faschismus im eigenen Land und nicht der Aneignung anderer Länder oder? Das sind zwei Paar Schuhe. ;)
Und ich stufe für mich die Anarchie schlimmer ein als den Faschismus. Das heißt ja nicht, dass ich Faschismus gerne hätte. Und natürlich betrifft er dann auch mich, aber in einer Anarchie würde es mich mehr treffen.

Dir ist hoffentlich schon bewusst, dass im faschistischen Deutschland Verbrechen gegen das eigene Volk begannen wurden sind? Gegen Juden, Zigeuner, Kommunisten, Sozialdemokraten, Behinderte, Alte etc. und das Deine Haltung, mir wäre da so schnell nichts passiert, die des klassischen Opportunisten ist? Und wo bitte schön gab es Anarchie?
 
Gestern durften Pierre Vogel und Bilal Philips in Frankfurt ihre islamistische Rede halten, und hunderte junge Moslems haben denen auch noch zugejubelt, ekelhaft.. :wuerg:

Der Vogel ist sowieso ein ganz komischer Typ. Der kommt auch ungefähr so vertrauenswürdig rüber wie ein Skorpion in der Unterhose. Wie der überhaupt irgendwelche Schwachmaten findet, die ihn und sein Geschwafel ernst nehmen, ist mir schleierhaft. Verglichen mit dem wirkt ein Neonazi wie Axel Reitz geradezu intellektuell.

Hab neulich am Bahnhof einen Typen (mutmaßlich Deutscher) gesehen der einen Hoodie mit der Aufschrift "I love lslam" auf der Vorder- und der Internetadresse von Pierre Vogel auf der Rückseite trug. :ugly:
 
Dir ist hoffentlich schon bewusst, dass im faschistischen Deutschland Verbrechen gegen das eigene Volk begannen wurden sind? Gegen Juden, Zigeuner, Kommunisten, Sozialdemokraten, Behinderte, Alte etc.
Ich bin nichts davon. ;)
Wie gesagt, das Ganze ist aus einer sehr egoistischen Sichtweise dargelegt. Solange man mich in Ruhe ließe, wäre der Faschismus "angenehmer" für mich.
Hört doch mal auf, mir die Worte im Mund umzudrehen. Natürlich ist der Faschismus scheiße. Wie schon mal gesagt, ich kann Kotzen auch besser als Durchfall finden.
 
Wie der überhaupt irgendwelche Schwachmaten findet, die ihn und sein Geschwafel ernst nehmen, ist mir schleierhaft.

So rätselhaft ist das gar nicht: Die meisten Menschen wünschen sich einfache Lösungen für ihre Probleme, und viele von ihnen sind gerne bereit, die Logik für den Glauben an diese Lösungen zu opfern. Wie verbreitet diese Haltung ist, lässt sich wunderbar in jedem Forum eines beliebigen Fußballvereins in der Krise studieren...
 
Wir reden hier aber schon von Faschismus im eigenen Land und nicht der Aneignung anderer Länder oder? Das sind zwei Paar Schuhe. ;)
Und ich stufe für mich die Anarchie schlimmer ein als den Faschismus. Das heißt ja nicht, dass ich Faschismus gerne hätte. Und natürlich betrifft er dann auch mich, aber in einer Anarchie würde es mich mehr treffen. Wie Felissilvestris schon sagte, der Schwächste stirbt aus und ich würde mich nicht zu den Stärkeren zählen. Immerhin bin ich überzeugter Pazifist. In einer Anarchie könnte ich also nicht lange überleben. Im Faschismus schon ein wenig länger.

Aber im Grunde drehen wir uns im Kreis, denn wir sind uns ja einig, dass beides fürn Popo ist.

Na, da sind wir uns ja einig :beer:
 
Oh da hat aber jemand gut aufgepasst im Ethik-, bzw. Biologieunterricht:)
Anarchie bedeutet aber doch auch die völlige Abwesenheit einer Autorität und einer Kontrolle seitens des Staates. Jedenfalls meine ich mich zu erinnern, dass Bakunin das so in etwa formulierte. Und viele extrem Linke gehen ja schon in die Richtung und schließlich ist das eingekreiste "A" ein gern genommenes Symbol bei Linksextremisten. Aber ich gebe Dir natürlich Recht im Grunde stehen sich Sozialismus/Kommunismus und Anarchie konträr gegenüber!

Und das ist eben völlih konträr zu linken Ideologie. Gerade linke Politik setzt auf eine "starke staatliche Autorität", was in der Praxis völlige Überwachung und das Wegsperren, Ermorden Andersdenkender bedeutete.
 
Und das ist eben völlih konträr zu linken Ideologie. Gerade linke Politik setzt auf eine "starke staatliche Autorität", was in der Praxis völlige Überwachung und das Wegsperren, Ermorden Andersdenkender bedeutete.

So sieht es aus! Aber ich denke viele von den linken Chaoten, die z.B. Häuser besetzen oder so, haben selbst wenig Ahnung davon. Halten sich für Links aber laufen mit Anarchie Zeichen rum:grinsen: Genau wie die rechten die oftmals auch gar nicht genau wissen, was sie da für Symbole rumtragen. Viele von denen können ja nicht mal das Hakenkreuz richtig rum zeichnen sondern nehmen immer das indische Sonnensymbol:lol:
 
Wo ordnest du Anarchisten denn dann ein, wenn nicht links? Naja im Grunde sind die ja unpolitisch und dann wieder doch nicht.

Eben! Natürlich ordnen sich Anarchisten eher dem linken Spektrum zu. Schließlich war ja auch einer der Begründer des Anarchismus, Bakunin ein glühender Verehrer des Sozialismus. Hat sich dann allerdings mit den Machthabenden verworfen und seine radikal-anarchishen Theorien verfasst. Im Grunde aber sind Anarchisten auf jeden Fall unpolitisch, da ja jede Form von Politik egal in welcher Richtung wieder ein Form der Kontrolle und der Obrigkeit darstellt. Leider kennen die meisten der linken Chaoten aber anscheinend den Zusammenhang zwischen Sozialismus und Anarchie nicht...
 
Wo ordnest du Anarchisten denn dann ein, wenn nicht links? Naja im Grunde sind die ja unpolitisch und dann wieder doch nicht.

Unpolitisch sind sie nicht. Sie lassen sich nur nicht in das uns bekannte Spektrum von Rechts bis Links einordnen. Die Libertären begeben sich ja schon sehr stark in Richtung der Anarchisten, wobei diese ja weiterhin an dem uns bekannten Staatsmodell (Staatsgebiet, Staatsbürger, etc.) festhalten. Man sollte sie wahrscheinlich irgendwo in die Mitte einordnen.

Wie gesagt die meisten Leute die mit diesen "A" durch die gegen rennen, sind aber eh dem sozialistischen Spektrum zuzuordnen.
 
So rätselhaft ist das gar nicht: Die meisten Menschen wünschen sich einfache Lösungen für ihre Probleme, und viele von ihnen sind gerne bereit, die Logik für den Glauben an diese Lösungen zu opfern. Wie verbreitet diese Haltung ist, lässt sich wunderbar in jedem Forum eines beliebigen Fußballvereins in der Krise studieren...

Jupp, das hängt am Sicherheitswunsch jedes Einzelnen. Daraus resultiert auch dieses Verhaltensmuster. Dadurch erklärt sich beispielsweise auch politischer Aktionismus, der genau dort ansetzt und das Sicherheitsbestreben befriedigen möchte.
 
Anarchie würde ja die völlige Freiheit des Individums bedeuten, was auch die völlig freie Entfaltung zur Folge hätte. Am Ende des Tages würde das frei nach Darwin allein das Überleben des Stärkeren bedeuten.

So kann man das nicht sagen, da es begriffsgeschichtlich falsch ist. Anarchie bezeichnet den Zustand der Abwesenheit von Herrschaft, und die Freiheit des Individuums findet somit ihre Grenzen in der Freiheit der anderen Individuen. Anarchie bedeutet auch nicht die Abwesenheit von Normen, Regeln und Ordnung, sondern soll in ihrer Utopie eine Synthese zwischen individueller Freiheit und sozialer Verantwortung auf Grundlage kollektiver Selbstverwaltung sein. Das was Du meinst bezeichnet man eher als Anomie.
 
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