Allgemeiner Politik Thread

Wir müssen jetzt nicht aufzählen und gegenrechnen.

Für mich jedenfalls stellen die Rechten allein schon wegen ihres perfiden Menschenbildes und der praktizierten Gewaltbereitschaft gegen Menschen die gegenwärtig größere Gefahr für unseren Rechtsstaat dar, als es die Linken tun.

Übrigens, auch wenn es vielleicht nicht den Anschein hat: Wäre ich Polizeichef, würde ich bei Verstößen, egal von rechts oder links, mit allen möglichen Mitteln einschreiten, die mir der Rechtsstaat zur Verfügung stellt.
 
Für mich jedenfalls stellen die Rechten allein schon wegen ihres perfiden Menschenbildes und der praktizierten Gewaltbereitschaft gegen Menschen die gegenwärtig größere Gefahr für unseren Rechtsstaat dar, als es die Linken tun.

Auch wenn ich für die Aussage hier gleich verbal wieder auf die Schnauze bekommen werden, aber kann das auch daran liegen, dass man linke Gewalt öffentlich gar nicht so wahrnimmt, weil in einem großen Teil der deutschen Medien linke Straf- und Gewalttaten verharmlost, gar gerechtfertigt oder wie bei Radio-Bremen damals das gewaltsame Eindringen ins FDP-Haus sogar noch abgefeiert werden?
Nochmal für das Opfer von Gewalt ist es ziemlich sch*** egal aus welcher Richtung er auf die Schnauze bekommen hat. Und wie gesagt ich habe meine Erfahrungen von rechts wie von links.
Im übrigen ist das Menschenbild der "Linksradikalen" auch nicht viel harmloser wie die Geschichte eindrucksvoll bewiesen hat.

Der Streit, was angeblich gefährlicher oder weniger gefährlich ist, ist völlig sinnfrei. Hilft uns nicht nämlich nicht weiter.
 
Nur finde ich dass man nicht sagen kann Linksradikale sind schlimmer als Rechtsradikale.
Wieso denn nicht? Ist doch nur eine Meinung. Ich kann für mich sprechen und sagen, dass ich zwar weder in dem einen, noch in dem anderen Deutschland leben möchte, aber wenn ich wählen müsste, dann eben lieber in einem faschistischen Deutschland als in einer Anarchie, denn Faschismus betrifft mich normalerweise nicht, eine Anarchie schon.
 
Diese Sorgen und Auseinandersetzungen sind entnervend deutsch.

"Da ist ein Rechtsradikaler mit NPD-Fahne! Ich muß sofort Stellung

beziehen."

SED-PDS-Linke...? Nö.

Der einäugige Wächter von Demokratie und Rechtstaat ist König

im blinden Deutschland.
 
@ Beckfahne

In gewisser Weise hast Du mit Einäugikeit recht, aber ich vermute, daß das Focus verstärkt auf die Extreme gerichtet wird, von der aktuell das vermeidlich oder tatsächliche höhere Gefahrenpotential ausgeht.

In den 70er und 80er Jahren war es genau anderes herum, da lag das Augenmerk verstärkt auf den Linksradikalismus, bedingt durch den internationalen Terrorismus von der Roten Armee Fraktion (Deutschland) Brigate Rosse (Italien) und Action Directe (Frankreich) sowie deren Verbindungen zu den kommunistischen Staaten. Der Rechtsradikalismus war in diesem Zeitfenster vergleichsweise unbedeutend, das änderte sich erst Mitte/Ende der 80er Jahre als rechtspopolitische Parteien in Landesparlamente einzogen und rechte Horden Brandanschläge und Ausländerhatz mit Toten und Verletzten verübten.
 
Wieso denn nicht? Ist doch nur eine Meinung. Ich kann für mich sprechen und sagen, dass ich zwar weder in dem einen, noch in dem anderen Deutschland leben möchte, aber wenn ich wählen müsste, dann eben lieber in einem faschistischen Deutschland als in einer Anarchie, denn Faschismus betrifft mich normalerweise nicht, eine Anarchie schon.

:eek: Bitte??! :stirn: Das kann jetzt aber nicht Dein Ernst sein, oder? Ich meine bei allem Respekt, aber keiner, der bei Verstand ist, kann sich ernsthaft wünschen, in einem faschistischen Staat leben zu wollen, selbst wenn die Alternative Anarchie lauten würde. Du hast wohl den Geschichtsunterricht in der Schule verschlafen, oder? Sonst wüsstest Du, dass Faschismus sehr wohl JEDEN betrifft, auch Dich! Auch wenn Du vielleicht nicht zu den klassischen verfolgten Gruppen gehören magst, aber Faschismus ist eine Diktatur, ohne Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, und alle weiteren Vorzüge der Demokratie.:wild: Sicher ist Anarchie auch gefährlich, aber Faschismus darf es nie wieder in einem Land auf dieser Erde geben! Natürlich bringt es jetzt nichts zu vergleichen, was schlimmer ist. Das ist albern und kindisch. Ich merke dass Du einen ziemlichen Hass auf alles Linke zu haben scheinst, aber bevor Du so weit gehst und "lieber in einem faschistischen Staat" leben möchtest, solltest Du vielleicht Deine Beiträge vorher überdenken:rolleyes:
 
Auch wenn ich für die Aussage hier gleich verbal wieder auf die Schnauze bekommen werden, aber kann das auch daran liegen, dass man linke Gewalt öffentlich gar nicht so wahrnimmt, weil in einem großen Teil der deutschen Medien linke Straf- und Gewalttaten verharmlost, gar gerechtfertigt oder wie bei Radio-Bremen damals das gewaltsame Eindringen ins FDP-Haus sogar noch abgefeiert werden?
Nochmal für das Opfer von Gewalt ist es ziemlich sch*** egal aus welcher Richtung er auf die Schnauze bekommen hat. Und wie gesagt ich habe meine Erfahrungen von rechts wie von links.
Im übrigen ist das Menschenbild der "Linksradikalen" auch nicht viel harmloser wie die Geschichte eindrucksvoll bewiesen hat.

Der Streit, was angeblich gefährlicher oder weniger gefährlich ist, ist völlig sinnfrei. Hilft uns nicht nämlich nicht weiter.

:tnx: Richtig! Darum geht es auch gar nicht. Man sollte einfach jede Form von politischem Extremismus kritisch beäugen und darf weder die eine noch die andere Form verharmlosen!

Und natürlich ist es vollkommen egal, von wem man auf's Maul bekommt. Da bist Du natürlich deutlich im Nachteil. Ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen, könnte ich mir vorstellen, dass Du von rechts auf's Maul bekommen hast, wegen Deiner arabischen Herkunft und von links, weil Du in der FDP bist?:confused::(
 
Ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen, könnte ich mir vorstellen, dass Du von rechts auf's Maul bekommen hast, wegen Deiner arabischen Herkunft und von links, weil Du in der FDP bist?:confused::(

Vereinfacht ausgedrückt: Ja!

Zur Faschismus/Anarchie-Debatte. Beides ist abzulehnen. Da gibt es gar kein vertun. Aber gerade das politisch linke Spektrum mit "Anarchie" in Verbindung zu bringen, habe ich nie verstanden. Anarchie läuft all den Zielen des Sozialismus/Kommunismus zuwieder. Anarchie würde ja die völlige Freiheit des Individums bedeuten, was auch die völlig freie Entfaltung zur Folge hätte. Am Ende des Tages würde das frei nach Darwin allein das Überleben des Stärkeren bedeuten.
 
Vereinfacht ausgedrückt: Ja!

Zur Faschismus/Anarchie-Debatte. Beides ist abzulehnen. Da gibt es gar kein vertun. Aber gerade das politisch linke Spektrum mit "Anarchie" in Verbindung zu bringen, habe ich nie verstanden. Anarchie läuft all den Zielen des Sozialismus/Kommunismus zuwieder. Anarchie würde ja die völlige Freiheit des Individums bedeuten, was auch die völlig freie Entfaltung zur Folge hätte. Am Ende des Tages würde das frei nach Darwin allein das Überleben des Stärkeren bedeuten.

Oh da hat aber jemand gut aufgepasst im Ethik-, bzw. Biologieunterricht:)
Anarchie bedeutet aber doch auch die völlige Abwesenheit einer Autorität und einer Kontrolle seitens des Staates. Jedenfalls meine ich mich zu erinnern, dass Bakunin das so in etwa formulierte. Und viele extrem Linke gehen ja schon in die Richtung und schließlich ist das eingekreiste "A" ein gern genommenes Symbol bei Linksextremisten. Aber ich gebe Dir natürlich Recht im Grunde stehen sich Sozialismus/Kommunismus und Anarchie konträr gegenüber!
 
Zitat von Löw der wahre Werder Trainer;1686783:
Ich wäre dafür eine Gegendemo komplett zu verbieten und diese an einen anderen Tag zu legen, denn oft eskaliert die Situation eben durch eine solche Gegendemo. Und mMn geht die Eskalation oft von eben jenen Leuten aus die an dieser Gegendemo teilnehmen.

du weißt schon, dass man eine gegendemo bzw demos allgemein nicht verbieten kann?
 
du weißt schon, dass man eine gegendemo bzw demos allgemein nicht verbieten kann?

Ich denke es gibt Möglichkeiten, wenn die Sicherheit stark gefährdet ist, oder wenn es mit anderen Großveranstaltungen korreliert. (bzw. dann muss die Demo oder Gegendemo an neutralem Ort stattfinden. Also z.B. die Nazis demonstrieren auf dem Waterfront Parkplatz und die Gegendemo ist auf dem Weserpark Parkplatz...)
 
:eek: Bitte??! :stirn: Das kann jetzt aber nicht Dein Ernst sein, oder? Ich meine bei allem Respekt, aber keiner, der bei Verstand ist, kann sich ernsthaft wünschen, in einem faschistischen Staat leben zu wollen, selbst wenn die Alternative Anarchie lauten würde. Du hast wohl den Geschichtsunterricht in der Schule verschlafen, oder? Sonst wüsstest Du, dass Faschismus sehr wohl JEDEN betrifft, auch Dich! Auch wenn Du vielleicht nicht zu den klassischen verfolgten Gruppen gehören magst, aber Faschismus ist eine Diktatur, ohne Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, und alle weiteren Vorzüge der Demokratie.:wild: Sicher ist Anarchie auch gefährlich, aber Faschismus darf es nie wieder in einem Land auf dieser Erde geben! Natürlich bringt es jetzt nichts zu vergleichen, was schlimmer ist. Das ist albern und kindisch. Ich merke dass Du einen ziemlichen Hass auf alles Linke zu haben scheinst, aber bevor Du so weit gehst und "lieber in einem faschistischen Staat" leben möchtest, solltest Du vielleicht Deine Beiträge vorher überdenken:rolleyes:

Wir reden hier aber schon von Faschismus im eigenen Land und nicht der Aneignung anderer Länder oder? Das sind zwei Paar Schuhe. ;)
Und ich stufe für mich die Anarchie schlimmer ein als den Faschismus. Das heißt ja nicht, dass ich Faschismus gerne hätte. Und natürlich betrifft er dann auch mich, aber in einer Anarchie würde es mich mehr treffen. Wie Felissilvestris schon sagte, der Schwächste stirbt aus und ich würde mich nicht zu den Stärkeren zählen. Immerhin bin ich überzeugter Pazifist. In einer Anarchie könnte ich also nicht lange überleben. Im Faschismus schon ein wenig länger.

Aber im Grunde drehen wir uns im Kreis, denn wir sind uns ja einig, dass beides fürn Popo ist.
 
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