Zitat von Stürmerbraut;1655981:Gib mir mal deinen Lütten. Ich schätze mal, dass der schon vernünftiger argumentieren kann als du.![]()
Bestimmt sogar... nur nicht, daß du ihm gegenüber dann in
Erklärungsnöte kommst.
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Zitat von Stürmerbraut;1655981:Gib mir mal deinen Lütten. Ich schätze mal, dass der schon vernünftiger argumentieren kann als du.![]()
Ja, ich bin u.A. beruflich Vater. Und dabei habe ich eine Erfahrung
gemacht : Die Lebensqualität meines Sohnes hat sich drastisch
erhöht, nachdem er die Grundschule verlassen und das Gymnasium
besucht hat. Der braucht nun kein Sanostol mehr, um den Schulalltag
zu ertragen; sein Selbstbewußtsein ist gestärkt, da nun seine
Leistungsfähigkeit und seine Leistungsbereitschaft anerkannt und
gefördert wird. Und das lege ich ihm nicht in den Mund aus
ideologischer Überzeugung. Das ist meine Erfahrung.
Zitat von Stürmerbraut;1655951:Meine Dozentin für Sonderpädagogik hält im übrigen Bremen für das Bundesland einer der gelungensten inklusiven Schulpolitik. :thumb:

" Zum Teil " gilt da nicht. Entweder, du stimmst ihm zu, oder eben nicht.
Zitat von Stürmerbraut;1656005:@Niedersachse
Dem kann ich allerdings zustimmen. Die Ausbildung, aber auch die Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Pädagogen lässt wirklich zu wünschen übrig. Auch der Stellenwert insgesamt, der díe Schulbildung für Kinder einnimmt, ist bei uns ziemlich gering.
Ich denke aber, auch heute ist eine Schulart bei uns nicht homogen. In der 1. Klasse kann der Leistungsunterschied innerhalb einer Klasse nicht größer sein.
In jeder anderen Schulart findet man auch große Leistungsunterschiede, also Heterogenität. Ist doch ein Irrglaube, dass alle Gymnasiasten den gleiche Leistungsstand haben. Die Konsequenz wäre: noch mehr splitten und differenzieren.
Heterogenität gibt es sowieso, also muss der Unterricht so organisiert werden, dass alle Kinder was davon haben. Was glaubst du, wieviel Prozent des Frontalunterrichts und gleichschrittigen Lernens an wieviel Prozent der Kinder glatt vorbei geht?
Ich mag gar nicht dran denken.
Und da wirHeterogenität schon haben, können in gewissem Umfang auch Kinder mit Behinderungen/emotionalen und sozialen Schwierigkeiten inkludiert werden. (Ich spreche bewusst nur von einem gewissen Umfang. Einigen Kindern wird der kleine beschütze Rahmen einer Sonderschule besser gerecht werden.)
Deshalb bedeutet ein guter Unterricht sowohl eigenverantworliches Lernen, als auch zieldifferenter Unterricht.
Den besonders wichtigen Teil habe ich einmal hervorgehoben. Das ist nämlich nach Ansicht vieler Experten der entscheidende Faktor im schulischen Erfolg. Eine Lehre, die man aus dem PISA-Erfolg Finnlands hätte ziehen können, ist, wie bedeutsam die pädagogische Qualifikation des Lehrpersonals ist, und wissenschaftliche Studien lassen vermuten, dass diese Qualifikation größeren Einfluss auf den Erfolg der Kinder hat als die Schulform. Da es aber billiger ist, in Sammelschulen zu investieren als in mehr und besser ausgebildete Lehrer, feiert das Schreckgespenst der Einheitsschule fröhlich seine Wiederauferstehung.

Sorry! Da kann ich aber nun wirklich nur lachen. Wir haben nicht mal genug Plätze für die Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf, so dass sie theoretisch durch die halbe Stadt gekarrt werden müssten. Was haben die Eltern also jetzt nach der Grundschule gemacht? Sie haben ihre Kinder als "normale" Kinder an den weiterführenden Schulen (bei uns nur Oberschulen) angemeldet, so dass sich diese Kinder bald in Klassen wiederfinden, die eben keine Sonderausstattung für diese Kinder bekommen. Ja. Auf dem Papier klingt das Konzept gut. In der Realität ist das der größte Mist aller Zeiten. Empfehle da mal den Besuch in den Stadtteilbeiräten und das Gespräch mit den Eltern dieser Kinder.
Es ging auch nicht darum, dass die anderen ebenso vieles falsch machen. Das ist unstrittig.
Bemerkenswert sind solche Wahlergebnisse, die in Summe über den Horizont der allgemeinen Wählerschaft doch einiges aussagen.
Den besonders wichtigen Teil habe ich einmal hervorgehoben. Das ist nämlich nach Ansicht vieler Experten der entscheidende Faktor im schulischen Erfolg. Eine Lehre, die man aus dem PISA-Erfolg Finnlands hätte ziehen können, ist, wie bedeutsam die pädagogische Qualifikation des Lehrpersonals ist, und wissenschaftliche Studien lassen vermuten, dass diese Qualifikation größeren Einfluss auf den Erfolg der Kinder hat als die Schulform. Da es aber billiger ist, in Sammelschulen zu investieren als in mehr und besser ausgebildete Lehrer, feiert das Schreckgespenst der Einheitsschule fröhlich seine Wiederauferstehung.
Zitat von Stürmerbraut;1656032:Ich weiß jetzt echt nicht, warum dir da zum Lachen ist. Das macht das Diskutieren mit dir sehr unangenehm.
So siehts aus. Und an dem ganzen Gefasel kann auch nicht viel dran sein, denn Deutschland ist mit dem dreigliedrigen Schulsystem zu einem der erfolgreichsten Industrieländer der Welt geworden. Bergab ging es erst ab den 70ern.
Weil es lächerlich ist, bei den Verhältnissen hier vor Ort davon zu reden, dass wir eins der besten inklusiven Systeme hätten. Praktisch ist das nämlich völlig falsch. Die Kinder bekommen keine Plätze und plötzlich verschwinden ganz viele Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf, weil die Eltern diesen nicht mehr beantragen, um ihre Kinder nicht die Kilometerweit zur Schule fahren lassen zu müssen.
Bremen hat das schlechteste Bildungssystem aller Bundesländer und die spiegelt sich eben nicht nur in Vergleichstest wieder.
Was er gerade wiederbei Anne Will eindrucksvoll unter Beweis stellt. Wenn solch, sachlich unsinniges Geschwätz populär ist, braucht man sich über Horizonte von Wählern nicht mehr zu unterhalten. Dann lieber unpopulär, aber diejenigen erreichen, die mit Verstand an die Sache gehen. Leider erreicht man so freilich keine Wahlergebnisse, das stimmt wohl.Nachdem der Parteivorsitzende z.B. nicht mal annähernd die Klasse und Popularität des ehemaligen grünen Außenministers erreicht ...
Die sog. Einheitsschule nennt sich aber Oberschule.
Sicher ist das so.
Wenn die Lehrkräfte ungeeignet sind, sich auf Kinder und Jugendliche einzulassen, kann das ausgetüftelste System wenig Erfolg bringen.
Die sog. Einheitsschule nennt sich aber Oberschule. Diese hat nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Einheitsbrei zu tun. Die neue Schule muss Schulzweigprofile herausarbeiten und diese umsetzen und ständig evaluieren. Die Schule muss die bisherige Qualität der Abschlüsse in den verschiedenen Schulzweigen garantieren.
MMn bietet diese neue Form der Schule viele Möglichkeiten, auf die jeweiligen Bedürfnissen der Kommunen einzugehen. Wie die Oberschule pädagogisch ausgestaltet wird, hängt von den Lehrkräften und Schulleitungen ab.
Ich bewerte die Oberschule in den meisten Aspekten als gutes Modell für Nds., obwohl ich den Regierungsparteien nicht sonderlich nahe stehe.
Zitat von Stürmerbraut;1656044:Bremen als Stadtstaat mit anderne Flächenstaaten zu vergleichen wird wohl kaum gehen, und darin liegt wohl auch ein mathematischer Irrtum.

Ich hab mich bei den letzten Bundestagswahlen auch über den Horizont von 15 Prozent-FDP-Wählern gewundert. Aber der Großteil davon würde diesen Fehler heute sicher nicht mehr machen. Nachdem der Parteivorsitzende z.B. nicht mal annähernd die Klasse und Popularität des ehemaligen grünen Außenministers erreicht und Rößler eine Politik für die Pharmindustrie macht und völlig gegen die größtenteils gesetzlich versicherte Wählerschaft.