Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Leider kann ich Dir gar nichts verbieten, nur waren wir auf den letzten Seiten schon um einiges weiter mit vielen sinnvollen Beiträgen und dann kommen wieder solche Plattitüden. Es nervt und bringt eine Diskussion nicht wirklich weiter, denn das ist immer noch ein Diskussionsforum. Ich halte mich da nun aber raus, bin schließlich kein Mod.

Schön das du mir nix verbieten kannst, wie nett von Dir. Ob für Dich die Beiträge sinnvoll od nicht sinnvoll , ob konstruktiv oder oder contra konstruktiv sind, interessiert mich eigentlich nicht die Bohne . Fakt ist " so toll manche Beiträge auch sind " oder "so schlecht sie auch sind " ändern tut sich nix .
Und in diesen Fall habe ich einen Beitrag zitiert der an " sinnvollen Beiträgen " od Plattitüden kaum zu überbieten war , aber das hast Du anscheinend nicht gemerkt weil er ja pro TS war .
Und das ein TS in der CL nix gerissen hat , auch taktisch da schwere Fehler gemacht wurden, sei wohl un beschritten .
Zur jetzigen Situation bin ich schon länger für TS ( seid dem 20 Spieltag )
und vielleicht auch nach der Saison weil es eh wieder bei null anfängt.
Sehe uns in absehbarer zeit nur noch in der Grauzone der Buli.
Und das sich Fehler die schon über Jahre andauern irgendwann mal summieren und dann nicht so einfach abgestellt werden können war auch klar .
 
Fakt ist " so toll manche Beiträge auch sind " oder "so schlecht sie auch sind " ändern tut sich nix .

Die Beiträge ändern nichts. Das ist auch nicht der Zweck eines Forums. Den Anschein, dass sich im Generellen nichts ändert, obwohl die Lage kritisch ist, ist wohl jenen vorbehalten, die denken, dass Veränderungen sich nur darin äußern, Leute auf die Straße zu setzen. Wer aber mal näher hinschaut, wird schon erkennen, dass diejenigen, die Verantwortung tragen, ihren Arbeitsrhythmus sehr wohl geändert haben.
 
1.) Man sollte dem Bären erst das Fell abziehen nachdem man ihn erlegt hat

2.) Wenn der Schnee getaut ist sieht man wo der Bär gekackt hat ...

... um nur 2 nette Zitate aus Schalke zu nennen ...

Am Ende werden wir sehen wer in der Tabelle besser dasteht, Schalke oder Werder. Und JA, ich denke schon das TS mit den Ergebnissen von Felix Magath in den letzten Jahren mithalten kann!
Zur neuen Saison werden wir ausserdem sehen was TS leisten kann :)

P.S.: TS nach einer schlechten Saison so schlecht zu reden nach allem was er für Werder Bremen geleistet hat ist lächerlich, kurzsichtig und kleinkariert. Wir sollten TS und KA die Zeit geben aus den Fehlern in der Vergangenheit zu lernen, dann wird unser SVW zur neuen Saison erblühen! Da wette ich!!!

Um Fehler von KATS vergeben zu können müssen die beiden Personen erst ihre Fehler erkennen und bekennen. Außerdem ist dieses Geschäft schnellebig. Was ich verlange, dass man ein Konzept für die Zukunft hat. Dass man auch neue Ideen für eine neue Mannschaft hat. Die Veräumnisse auf der linken Abwehrseite konnte man seit jahren nicht lösen. Der Verein braucht neue Ideen und Konzepte, ja neue Visionen, diese sind bei KATS nicht sichtbar. Man wurschtelt weiter. Ob man gelernt hat aus den Fehlern wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Ich fürchte dass es am Samstag wieder einen Rückschritt gibt. Für mich steigt Werder diese Saison ab.
 
Um Fehler von KATS vergeben zu können müssen die beiden Personen erst ihre Fehler erkennen und bekennen. Außerdem ist dieses Geschäft schnellebig. Was ich verlange, dass man ein Konzept für die Zukunft hat. Dass man auch neue Ideen für eine neue Mannschaft hat. Die Veräumnisse auf der linken Abwehrseite konnte man seit jahren nicht lösen. Der Verein braucht neue Ideen und Konzepte, ja neue Visionen, diese sind bei KATS nicht sichtbar. Man wurschtelt weiter. Ob man gelernt hat aus den Fehlern wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Ich fürchte dass es am Samstag wieder einen Rückschritt gibt. Für mich steigt Werder diese Saison ab.

Das werden wir wie gesagt am Samstag sehen! MMn wirst Du Deine Sicht der Dinge dann korrigieren! ;)
 
Ob man gelernt hat aus den Fehlern wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Ich fürchte dass es am Samstag wieder einen Rückschritt gibt. Für mich steigt Werder diese Saison ab.

Yeremi, auch wenn es einen Rückschritt am Samstag gibt, sollte man bei dann noch ausstehenden 8 Spielen nicht aufgeben. Wir werden dann auch noch die Möglichkeit haben den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Da würde ich es extrem schlecht sehen, wenn KATS so denken würden, wie du das jetzt darstellst. Wie bereits zuvor gesagt, der Abstiegskampf (wie übrigens auch eine Meisterschaft) ist lang und beschwerlich, es ist eine langwierige Story mit vielen Zwischenteilen, man sollte einen langen Atem haben. Nach den letzten beiden Spielen, kann man zumindest zuversichtlicher sein. Ich gebe dir recht, davor hätte ich diese Schlussfolgerung wie du gezogen. Jetzt aber haben wir diese Tendenz zum Positiven verändert. Darauf gilt es aufzubauen.
 
Hmm.
Ich würde allen das Interview mit Thomas Schaaf empfehlen, dass heute in der Kreiszeitung veröffentlicht wurde: http://www.kreiszeitung.de/sport/fussball/werder-bremen/wir-alle-sind-daran-beteiligt-1155153.html

Ich denke bei aller Diskussion die wir auf allen Ebenen immer führen, wir können bestimmte Dinge nicht sehen, weil, vor allem bei Werder, sehr diskret auch mit Informationen umgegangen wird. Andere Vereine sind in der Hinsicht ein Offenbarungseid. Wenn ich mir Schalke oder HSV anschaue dann lach ich mich kaputt, aber irgendwie tun die mir mittlerweile auch Leid.

Kritik ist immer insofern sinnvoll, wenn Sie immer einen konstruktiven Charakter hat. Wir können vieles Hinterfragen, und werden hierzu Antworten bekommen.

Es ist aber eine Tradition bei Werder, dass die Antworten immer sehr dünn ausfallen und an der Oberfläche bleiben, jedenfalls jene Antworten an die Presse. Wer glaubt, aus solchen Aussagen die Struktur des Vereins oder ein Konzept zu erkennen ist auf dem Holzweg. Das will der Verein auch nicht so stark offenbaren, weil ein solches Modell dann für andere Vereine leichter zu "kopieren" ist. Viele Vereine haben Werder über Jahre als Vorbild gesehen. In der Hinsicht, ist die zunehmende Konkurrenz im Übrigen auch ein Verdienst des Vereins SVW. Ich finde das darf man auch nicht vergessen. Man sollte auch mal sehen, dass andere Vereine auch besseren Fussball mittlerweile präsentieren also vor 5 Jahren.

Es ist richtig, dass bei Erfolg die Handschriften der Verantwortlichen sichtbar sind, und auch bei Misserfolg ist davon auszugehen, dass auch hier die Handschriften sichtbar sind. Aber der sportliche Verlauf ist immernoch zu einem großen Teil von den Spielern abhängig und deren Einstellung zum Spiel.

Meine Meinung zum Thema ist, das Werder den Umbruch hätte früher einleiten müssen, weil einige Spieler doch sehr gesättigt sind und verwöhnt.

Aber dennoch glaube ich, dass nachwievor ein Konzept zu erkennen ist.
 
Das Interview ist sehr lesenswert.

Ich fand es darüber hinaus auch bemerkenswert. Der Trainer macht darin einen wesentlich lockereren oder besser gesagt weniger überstressten Eindruck, er vermittelt viel mehr das Gefühl, er habe alles in der Hand, als dies bis zum HSV-Spiel der Fall war. Ein weiteres kleines positives Signal in unserer Lage.

Dieses Signal bitte am Wochenende mit 3 Punkten und einer Leistung, die beim Spiel in Freiburg anknüpft, bestätigen !
:svw_schal:

Was das Konzept angeht: Ich habe beim Spiel in Hamburg in den ersten 30 Minuten gewisse taktische Veränderungen bemerkt, aber auch aufgrund der schlechten Umsetzung kein klares Konzept. Gegen Leverkusen war dann erkennbar, das TS etwas ganz anderes spielen läßt als zuvor. Und dieser Eindruck hat sich - von einigen Nuancen abgesehen, die sicher mit der Einstellung auf den speziellen Gegner zu tun hatten - im Spiel gegen Freiburg bestätigt.

Seitdem kann man ganz sicher von einem vorhandenen und gut erkennbaren Konzept sprechen, bei dem in etlichen Punkten mit dem gebrochen wird, was man bislang (mit großer Erfolglosigkeit) spielte.

Wie gesagt: Vor dem Rückspiel gegen den HSV konnte man ein richtiges Konzept gar nicht mehr erkennen, außer vielleicht das gröbste Grundkonzept, auf Ballkontrolle zu setzen. Das ging, wie übrigens schon etwa beim HSV unter Startrainer Doll - voll in die Hose.
 
Auch ich hatte noch vor ein paar Spielen die relativ feststehende Erwartung, dass es nächstes Jahr in Liga 2 weitergehen wird. Wir haben das in der Dauerkartengemeinschaft auch schon besprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir selbstverständlich auch in Liga 2 dem SV Werder die Treue halten werden.

Nun scheint sich das Blatt aber ja doch ein wenig zu wenden. Ein Auswärtssieg in Freiburg ist da ein ebenso starkes Signal wie der hart erkämpfte Punkt gegen Leverkusen. Hierbei halte ich es für verfehlt, wenn manche diese Punktgewinne als "glücklich" hinstellen und kleinreden. Natürlich gehört immer auch eine Portion Glück dazu. Wer so argumentiert, der dürfte dabei dann aber auch nicht verschweigen, welches Pech in dieser Saison zu manchem Punktverlust geführt hat (+ z.T. extreme Schiribenachteiligung).
Gleichzeitig schwächelt die Abstiegskonkurrenz auch recht gewaltig und schon sicher geglaubte Mannschaften mischen wieder munter mit im "Kampf um die letzten 3 Plätze" der Tabelle. D.h. auch der Kreis möglicher hinter einem stehender Mannschaften ist wieder deutlich größer geworden.

Gegen Gladbach sollte nicht verloren werden. Wenn da tatsächlich sogar ein Sieg herausspringen würde, wäre ich endgültig positiv gestimmt für die restlichen Spiele.

Wenn man betrachtet, was sich in Sachen Trainer und Außendarstellung dieser Tage bei anderen Vereinen so tut, kann man wirklich nur froh sein, dass solch planlos peinliches, vereinsschädigendes Agieren beim SV Werder nicht an der Tagesordnung ist.

Inspiriert von den tollen Metaphern, die TS in seinem Interview so eingestreut hat, möchte ich mal folgenden Vergleich wagen:
Wenn man einen guten, kompetenten Arzt hat, der sich rührend um einen kümmert und (über eine lange Zeit) dazu beiträgt, dass man sich regelmäßig bester Gesundheit erfreut und sich von kleinen Wehwehchen regelmäßig schnell wieder erholt, sollte man eher nicht sofort nach einem anderen Arzt rufen, wenn es einen mal etwas heftiger erwischt und der Doktor tatsächlich einmal ein wenig länger braucht, um die richtigen Diagnosen zu stellen und die Krankheit wieder in den Griff zu bekommen.

Der Patient SV Werder ist nun tatsächlich nach einer außergewöhnlich langen Phase guter bis bester Gesundheit ein wenig ernsthafter erkrankt. Ich halte es da für absolut richtig, weiter auf das bislang so erfolgreiche Ärzteteam zu vertrauen. Man sieht doch, dass das Fieber schon langsam wieder sinkt ...
 
Da irrst du dich ! Du wirst ja meinen Ausführungen ja hoffentlich entnommen haben, dass ich das Thema "effektive Zielplanung" gelegentlich unterrichte (u.a.). Und da kannst du mal sicher davon ausgehen, dass ich nicht anderen Menschen (in meiner nebenamtlichen Dozententätigkeit) etwas nahe bringe, das ich selbst für "grundsätzlich nicht notwendig" bzw. "grundsätzlich unsinnig" halte.

Das Problem in der Diskussion zum Thema "Zielplanung" (ob nun in privatwirtschaftlichen Betrieben, in der öffentlichen Verwaltung oder eben bei einem Bundesligaverein) sehe ich aber darin, dass die allermeisten der User, die hier zu diesem Thema etwas zum Besten geben, nur eine sehr nebulöse Vorstellung davon haben werden. So platt, wie z.B. du das rübergebracht hast, lässt sich dieses Thema meiner Meinung nach nicht abhandeln. Es geht nicht darum, "ob eine Zielplanung notwendig ist oder nicht" bzw. "ob das Planen von Zielen sinnvoll ist oder nicht". Grundsätzlich ist eine effektive Zielplanung, bei der die grundlegenden Maßgaben hierfür beachtet werden, ein absolut sinnvolles Instrument in vielen Lebensbereichen - nicht nur in Beruf oder Sportverein. Da du so „brennend“ interessiert bist, fasse ich mal in ein paar - hoffentlich verständlichen - Punkten zusammen, was bei einer effektiven Zielplanung zu berücksichtigen ist:

1. Das Ziel sollte konkret und eindeutig formuliert werden (ohne Interpretationsspielraum).
2. Es sollte messbar sein, ob ein Ziel erreicht wurde.
3. Das Ziel sollte von den Beteiligten akzeptiert sein.
4. Es sind klare Zeitangaben vorzugeben (bis wann ist welches (Teil)ziel zu erreichen?)
5. Das geplante Ziel sollte realistisch (=erreichbar) sein.
6. Das Erreichen des Ziels sollte initiierbar sein (d.h. es liegt weitestgehend in meiner Hand, das angestrebte Ziel zu erreichen)

So sinnvoll und wichtig eine effektive Zielplanung ist, so fragwürdig kann dieses Instrument werden, wenn man diese Grundsätze nicht beherzigt. Eine Ausgabe von Zielen um der Ausgabe willen (weil man ja weiß, dass so was sein muss, weil es modern ist etc) kann mitunter sogar negative Auswirkungen haben (z.B. Frustration über das wiederholte Nichterreichen von Zielen).

Was die (in meinen Augen überflüssige) Ausgabe eines Saisonziels „Platz 1-3“ betrifft, stellen die Punkte 1. - 4. sicher kein Problem dar. Beim Punkt 5. wird es dann allerdings schon etwas schwierig, da hier zu viele Faktoren eine Rolle spielen (werden), die im Zeitpunkt der Zielplanung nicht wirklich bekannt sind. Welchen Tabellenplatz man „realistischer Weise“ mit einem Team erreichen könnte, hängt ja z.B. nicht nur von der Summe der individuellen Fähigkeiten der einzelnen Spieler eines Teams ab. Auch wie die gegnerischen Teams aufgestellt sind und welcher Teamspirit sich dort während der Saison entwickelt, ist nicht wirklich realistisch vorherzusehen. Endgültig problematisch ist da dann aber Punkt 6.. Der zielplanende Verein hat es eben deutlich nicht allein in der Hand, ein solch plakatives Ziel wie „Platz 1-3“ zu erreichen.

Es spricht nichts dagegen, wenn die Verantwortlichen (auch) des SV Werder vor einer Saison äußern, welche Erwartungen/Hoffnungen sie in Bezug auf das Abschneiden in der Saison hegen. Das hat aber mit „Zielplanung“ im eigentlichen Sinne wenig zu tun. Und das ist es, was mich an den z.T. recht platten Aussagen a la „Saisonziel nicht erreicht“ stört.

TS wird selbstverständlich Zielplanungen (in dem oben dargestellten sinnvollen Rahmen) betreiben. Da gibt es in der Arbeit mit der Mannschaft sicher eine Vielzahl kleiner Teilziele, an deren Erreichen mit Akribie gearbeitet wird (z.B. Verbesserung des Fitnesszustands einzelner Spieler, Einstudieren bestimmter Pass- und Laufwege, neue Eckballvarianten :p etc.). Über diese Zielplanungen ist aber natürlich zu wenig bekannt, als dass ich mir ein Urteil darüber erlauben könnte.

By the way:
Ein sehr erhellendes Interview mit TS in der heutigen Ausgabe der Kreiszeitung !

Sehr guter Beitrag.
Aber leider kommt da wenig von KATS. Man weiß nichts was der Verein in der Zukunft plant. Wenn man dies der Öffentlichkeit erklären würde, dann könnte man die jetzige Lage auch verstehen und könnte sie besser unterstüzen.
 
Sehr guter Beitrag.
Aber leider kommt da wenig von KATS. Man weiß nichts was der Verein in der Zukunft plant. Wenn man dies der Öffentlichkeit erklären würde, dann könnte man die jetzige Lage auch verstehen und könnte sie besser unterstüzen.
was meinst du, weshalb sich alle vereine offiziell zieren, das m-wort in den mund zu nehmen (bis auf die bayern natürlich)? weil sie gnadenlos und unerbittlich an den kommunizierten zielen gemessen werden, nach jedem gegentor, nach jedem nicht gewonnenen spiel, etc.

warum sich also unnötigem druck aussetzen? davon hat man eh schon genug. es kann einem doch keiner erzählen, dass vereine wie der BVB, bayern, schalke, WOB, LEV, auch werder, nicht vor beginn der saison das (heimliche) ziel hatten, meister zu werden! natürlich hatten sie es, aber blöd wären sie gewesen, es auch nach außen zu kommunizieren - man sieht an den bayern, zu welch´ häme das führt.

insofern wird gerade das kommuniziert, was die öffentlichkeit eh erwartet, minus einen vorsichtigkeitsabschlag - die bayern brauchen doch nicht erzählen, sie hätten als ziel das "erreichen eines CL-platzes", werder braucht nicht erzählen, man wolle "die klasse halten". das kauft man dem FCK ab, aber nicht dem SVW, LEV oder S04.

also was erwartest du?
 
was meinst du, weshalb sich alle vereine offiziell zieren, das m-wort in den mund zu nehmen (bis auf die bayern natürlich)? weil sie gnadenlos und unerbittlich an den kommunizierten zielen gemessen werden, nach jedem gegentor, nach jedem nicht gewonnenen spiel, etc.


Das Gerede beim Nichteinhalten von selbst verkündeten Zielvorgaben ist kein alleiniges Problem von Profifußballvereinen, dieses ist in vielen beruflichen und auch privaten Bereichen existent, wenn natürlich auch in jeweils anderen Dimensionen. Wenn z.B. mein Nachwuchs mir sagt, das Ziel für Fach X ist eine 2 und die Entwicklung läuft auf eine 4 im Zeugnis hinaus, dann fasse ich während des Halbjahres natürlich nach, woran es liegt und versuche, mit dem Kind gemeinsam dagegenzusteuern.
 
Ich meine doch nicht die Zielsetzung dass man in dieser Saison Deutscher Meister werden möchte, das will jeder. Oder dass man den Abstieg vermeiden möchte, das wollen auch die anderen Vereine.
Zielsetzung meine ich Konzepte wie der Verein sich noch besser aufstellen kann um in der der Liga oben mitspielen zu können. Oder Die zielsetzung die KATS hatten, die viererkette in der Mannschaft Hoffähig zu machen weg vom altbekannten Libero. Oder eine Mannschaft aufzubauen welche die Raute spielen kann. Oder Konzepte entwickeln dass man sich international besser behaupten kann.
Was ich von KATS und von der verinsführung erwarte neue Konzepte, ja neue visionen wohin man zielstrebig hinarbeitet. DieViererkette und Raute ist verwirklicht aber ist überholt. Ich verlange eine weiterentwicklung der Mannschaft und des Systems und hier entwickelt man sich zurück und deshalb spielt man auch um den Abstieg.
Sorry wenn KATS dazu nicht in der Lage sind dann müssen sie denHut nehmen und einem neuen Trainer Platz machen dersolche Konzepte und solche Visionen hat.
Also es muss sich in allen Bereichen tiefgründige Veränderungen stattfinden wie zu der Zeit nach Rehhagel. Die alten Zöpfe müssen ab.
 
#1:
Ich meine doch nicht die Zielsetzung dass man in dieser Saison Deutscher Meister werden möchte, das will jeder.
#2:
Zielsetzung meine ich Konzepte wie der Verein sich noch besser aufstellen kann um in der der Liga oben mitspielen zu können.
jetzt musst du mir mal den unterschied zwischen #1 und #2 erklären.


"oben mitspielen" heisst normal in jedem medien-statement: meister werden wollen, aber gleich zugeben, das man´s vllt nicht schaffen könnte, damit die häme nicht zu stark wird, wenn´s nicht klappt.
 
Ganz besonders interessant aus dem Interview vor allem das....
Zitat von Thomas Schaaf:
Die Erfahrung sagt, dass es Zeit braucht, um da wieder rauszukommen. Der Spieler weiß, er macht etwas falsch, und er sieht auch was. Wir wissen genau, er kann das, aber er tut es nicht. Und irgendwann macht es dann in einer ganz bestimmten Situation klick – und es läuft. Gewisse Dinge kann ich trainieren, andere nicht. Ein Beispiel. Sie sagen einem kleinen Kind, das die Treppe hinuntergeht: Pass auf, dass du jede Stufe richtig triffst, doch das Kind schaut jedes Mal nicht richtig hin. Das passiert einmal, zweimal, dreimal – und beim zehnten Mal macht’s klatsch. Das Kind tut sich weh, nicht schlimm, aber es schmerzt. Und ich garantiere Ihnen: Beim elften Mal ist es vorsichtig.
Passt exakt in das Bild, worüber wir auf den letzten Seiten gesprochen haben. Seine Ansicht, dass Menschen und somit eben auch Spieler aus dem Selbstlern-Prozeß heraus zu Erkenntnissen über eigene Stärken und Schwächen gelangen und dadurch selbst Mechanismen entwickeln. Das ist wie schon einmal erwähnt philosophisch gesehen eine völlig andere Weltsicht als der grosse Rest der Trainer.

Darin liegt m. E. der Grund, warum TS die Dinge oftmals lange laufen lässt (was den fachkundigen Betrachter zugegeben manchmal schier an den Rande des Wahnsinns treiben kann) und sehr spät (taktisch) eingreift. So dass Werder immer wieder positive und negative Serien und diese sogar zu ähnlichen Zeitpunkten hat. Da liegt eine der Kernfragen, die wir hier auch schon stellten, nämlich die, inwieweit beide Serien direkt miteinander zu tun haben und unvermeidbar sind.

Wer aber diese "Philosophie Schaaf" einmal verstanden hat, der hätte vor ein paar Wochen auch nicht das Panikgeschrei mitgemacht, nachdem wir praktisch schon klarer Absteiger als Tabellenletzter waren. TS hat im Übrigen immer am 26. oder 27. ST nach schlechten Rückrundenstarts die Kurve bekommen. Fast immer kam dann die nächste Serie, diesmal die positive. Und das ist ein Stück weit erklärbar, wenn ich mir obiges Zitat so durchlese.

Dennoch bleiben natürlich Zweifel, ob diese Vorgehensweise dauerhaft noch durchzuhalten ist, gerade weil im modernen Fussball derzeit ein Paradigmenwechsel stattfindet - hin zu immer konzentrierterem und aggressiven Systemfussball. Denn nach dem Schaaf`schen Theorem gelingt es zwar, die Individualität der Spieler extrem zu fördern, also das aus ihnen rauszuholen, was sie schon können, aber der Nachteil ist eben, dass Spieler auf diese Weise wenig fortgebildet werden. Deshalb glänzen hier viele Spieler und brechen beim nächsten Verein dann ein, weil sie unter TS ihre Stärken ausspielen können, aber kaum dazu gezwungen werden, an ihren Schwächen zu arbeiten.

Auch wenn ich dasThema dadurch schon wieder aufreisse - aber bei dieser Philosophie ist und bleibt es extrem wichtig, dass Schaaf genug relativ fertige Spieler in seinem Kader hat, die entweder von vornherein das strategische Talent haben oder eben intelligent genug sind + die nötige Erfahrung mitbringen, das auf dem Platz zu begreifen, was der Trainer will. Diese Mischung müssen wir schnellstens hinbekommen, sonst fürchte ich, werden Spielzeiten wie diese bis zum 24. ST, unter TS keine Seltenheit mehr sein.
 
was meinst du, weshalb sich alle vereine offiziell zieren, das m-wort in den mund zu nehmen (bis auf die bayern natürlich)? weil sie gnadenlos und unerbittlich an den kommunizierten zielen gemessen werden, nach jedem gegentor, nach jedem nicht gewonnenen spiel, etc.

warum sich also unnötigem druck aussetzen? davon hat man eh schon genug. es kann einem doch keiner erzählen, dass vereine wie der BVB, bayern, schalke, WOB, LEV, auch werder, nicht vor beginn der saison das (heimliche) ziel hatten, meister zu werden! natürlich hatten sie es, aber blöd wären sie gewesen, es auch nach außen zu kommunizieren - man sieht an den bayern, zu welch´ häme das führt.

insofern wird gerade das kommuniziert, was die öffentlichkeit eh erwartet, minus einen vorsichtigkeitsabschlag - die bayern brauchen doch nicht erzählen, sie hätten als ziel das "erreichen eines CL-platzes", werder braucht nicht erzählen, man wolle "die klasse halten". das kauft man dem FCK ab, aber nicht dem SVW, LEV oder S04.

also was erwartest du?

Ich schließe mich dem voll an. Zielvorgaben der meisten Vereine sind intern, und da gehören sie auch hin. Ich denke schon, dass es unter den Vereinen aber verschiedene Ansichten gibt, wie man in Krisenfällen umgeht, und dass ist eine Charakterfrage und eine Frage wie Aufgaben klar verteilt werden, und dann ist das abhängig davon wie man intern kommuniziert. Bei Werder ist man scheinbar in der Führungsabteilung ein Team. Bis auf eine kleine "Reiberei zwischen Willi Lemke und Klaus Allofs" sickerte jedenfalls nichts durch, und das sehe ich sehr positiv. Somit zeigt sich auch, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen und von der Arbeit eigentlich überzeugt sind.

Eine taktische Ausrichtung verstehe ich nicht nur als Konzept, ein Konzept ist vielmehr als eine taktische Ausrichtung. Eine Spielphilosophie ist nur ein Baustein des Konzepts. Ich glaube das verwechseln viele!:thumb:
 

Es war ja zu erwarten, dass Ziele SMART formuliert sein sollen und man entlang dieses Akronyms die Kriterien zur eindeutigen Definition von Zielen aufgezählt bekommt, die seit ca. 50 Jahren in der Literatur herumgeistern und mittlerweile in fast jedem Buch vorkommen, welches sich mit Projekt-, Zeit- oder Selbstmanagement beschäftigt. Ergänzend hierzu sollte man dann aber noch erwähnen, dass es unterschiedliche Zielebenen gibt und es nur auf der untersten Zielebene sinnvoll ist, Ziele entlang dieser Kriterien zu konzeptualisieren, d. h. nicht alle Ziele müssen operational formuliert und smart sein. Zudem können viele Ziele nicht direkt gemessen werden, so dass die dafür verwendeten Kennzahlen nur eine sehr begrenzte Aussagekraft haben. Darüber hinaus bleibt die Frage nach dem „Warum“ bei der smarten Zielformulierung häufig auf der Strecke.
 
#1:
#2:
jetzt musst du mir mal den unterschied zwischen #1 und #2 erklären.


"oben mitspielen" heisst normal in jedem medien-statement: meister werden wollen, aber gleich zugeben, das man´s vllt nicht schaffen könnte, damit die häme nicht zu stark wird, wenn´s nicht klappt.


Greif doch nicht zwei unwichtige Punkte aus meinem Schrieben heraus lies weiter. Ich meine neue konzepte, neues Spielsystem, Visionen um das wirtschaftsunternehmen Werder weiterzuentwickeln. Strukturen ändern. Das habe ich mit Zielsetzungen gemeint.
Jeder möchte oben mitspielen so wie ein Wirtschaftsunternehmen mehr umsatz steigern möchte und noch höheren Gewinn erziehlen möchte, so muss auch der SV Werder konzepte entwickeln um dort hin zu kommen wo man hin möchte. Der Weg dorthin muss anders werden.
Daran haberts bei Werder. Strukturen sind überaltert, Konzepte sind überaltert, Mannschaft das Spielsystem muss geändert werden.
Der FC Bayern ist der einzige Verein der dies kontinuierlich versucht und sich weiterentwickelt, deshalb ist er auch der reichste und bestaufgestellte Verein in Europa. Die Schalker versuchen es auch, aber haben leider nicht die Geduld dazu.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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