Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Ich sehe mich nicht als Hoffmann Gegner.
Bernd H. hat sehr viel für den Verein getan, vorallem im finanziellen Bereich.
Leider ist die sportliche bei weitem nicht so gestiegen wie die wirtschaftliche Entwicklung. Damit meine ich die Platzierung in der Bundesliga.
Mit dem Kader der vergangen 3-4 Jahre hätte man eigentlich deutlich besser in der Bundesliga abschneiden müssen.
Der Widerstand gegen Bernd H. im Verein hat die letzten Jahre doch ein wenig zugenommen.
Evtl. ist ein Neuanfang mit einem kompletten neuen Vorstand auch ein richtiger Weg.
Nur der Zeitpunkt ist meiner Meinung nach einfach eine Katastrophe.
Im Sommer soll ein Umbruch der Mannschaft vollzogen werden, der auch notwendig ist.
Wenn man sich jetzt aber überlegt, dass die Kaderzusammenstellung und die Trainerwahl für die neue Saison von einem Vorstand durchgefährt werden soll, der in ein paar Wochen nicht mehr im Verein ist oder dort nichts mehr zu sagen hat, dann gute Nacht HSV.

Daher ist das Votum des AR gegen Bernd H. nicht nachvollziehbar, den Vertrag nicht zu verlängern, da der Sportchef erst im Sommer da ist und vorallem es noch keinen neuen Trainer und keinen neuen VV gibt.

Bei der Nichtverlängerung des Vertrages spielen dann wohl eher persönliche Gründe eine Rolle als wirtschaftliche.

schlimm genug
 
Angesichts des Zustands, in dem sich der Verein derzeit präsentiert, ist Vehs Entscheidung nur konsequent.

Jepp, es ist schon eine abstruse Szenerie: Die Admiralität macht Smutje Reinhardt zum Flottenkommandeur, um diesen nach wenigen Monaten auf die Planke zu schicken, wirft anschliessend die anderen beiden Flottenkommandeure Hoffmann und Kraus über Bord, worauf Kapitän Veh seine Überlegung vom Schiff zu gehen endgültig in die Tat umsetzt.

:stirn:
 
Ich bin auch gespannt, ob Arnesen unter diesen Bedingungen überhaupt kommt. Wenn ich sehe wie sich dieser Verein selbst kaputt macht, könnte man kurzzeitig in die Versuchung geraten, Mitleid zu haben;).
Im Ernst, wie gravierend müssen denn die persönlichen Animositäten in der Chefetage sein, daß man es nicht schafft als Team zu agieren. Und Veh kann ich gut verstehen, er macht ja schon eine Weile einen etwas distanzierten Eindruck und dieses Kaspertheater muß er sich nicht antun.
Unter diesen Bedingungen werden sich wohl auch potentielle Neuverpflichtungen zweimal überlegen ob sie, zur nächsten Saison zum HSV wechseln.
 
Weiss wirklich nicht wie man einen Verein so dermaßen unprofessionell führen kann.
Es kommt einem vor als wenn in irgendeiner Dorfklitsche in haufen Männer rumsitzen, bei denen sich einer wichtiger nimmt als der andere.
 
Ich wette viele HSV-Fans sind wahnsinnig neidisch auf unsere Art und Weise mit schweren Krisen umzugehen, nämlich nicht an das öffentliche Diffamieren und Ausfechten in den Medien zwischen Vorstand und Trainer und Manager.

So wie es bei uns gehandhabt wird ist es genau richtig, das was viele Schaaf-Kritiker hier immer zum Besten geben, was falsch wäre.

Auf der anderen Seite des Zaunes ist das Gras eben immer grüner...
 
Tja, jetzt müssen die HSV Fans mal ordentlich einstecken. Noch vor ein paar Tagen wurde mir als Werderfan von befreundeten HSVern dauernd der "Saftladen" Spruch (wo alle gecheckt haben, dass das n Scherz von Arnautovic war - außer die Hamburger) reingedrückt.
So schnell kann es gehen. Anscheinend ist der selbsterklärte Weltclub HSV der wirkliche Saftladen. Unfassbar, was da abgeht. Einerseits kann ich eine gewisse Schadenfreude nicht abstreiten, andererseits ist auch etwas fremdschämen angesagt. Peinlich, sehr peinlich HSV! Wie in so einem kleinen Dorfklub...
 
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