Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

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@Kobold

Ich glaube, übertragen auf Fussball, stecken wir immer noch im ersten Quartal. Man kann also höchstens von "Anzeichen einer Stagnation" sprechen. Quartalsergebnisse gibt es erst, wenn man einmal gegen alle Gegner gespielt hat. Erst dann kann man einen vernünftigen Vergleich starten.

Dort, und da sind wir uns wahrscheinlich einig, müssen Konsequenzen gezogen werden, um nicht in eine Stagnation zu geraten.

Fakten konnte übrigens keiner nennen, was die Rezession angeht. Logischerweise ist die Wirtschaft zu komplex, um eine Vorausschau über mehr als 3 Monate zu starten.
Wenn du einen Beleg dafür haben willst, sieh dir die ständigen Korrekturen der "Wirtschaftsweisen" an.
Die Anzeichen verdichtetet sich, aber Fakt war es keinesfalls.

Nicht ganz so komplex, aber nicht minder kompliziert ist das im Fussball. Vergleich zwischen 18 Mannschaften, Verletzungen, Moral, Pech, Schiedsrichter und am Ende werden die Bayern Meister ;)
 
Was heißt hier eigentlich Stagnation? Absolut richtig ist, dass die sportliche Leitung die Mannschaft jederzeit hinterfragen muß und auch Korrekturen vorzunehmen sind. Aber worüber und auf welchem hohen Niveau kritisieren und hinterfragen wir hier?? Nimmt man das Blatt Papier, so hat Werder aus den letzten 3 Bulispielen sogar 7 Punkte und 8-2 Tore geholt.

Die Diskussion hier spiegelt so richtig schön die Stimmung bei Werder-Heimspielen wieder. Die "Schwachen" müssen abgefidelt werrden, man geht schon mit dem 3-Punkte-Gefühl ins Stadion. Gegen Stärkere wirds etwas schwerer, aber "gewinnen werden sie ja wohl gegen die auch noch allemal". Völlig abgehoben, alle anderen können ja nicht viel.

Die, die den Verein Werder Bremen wirklich verstanden haben, diskutieren hier nicht über Thomas Schaaf bzw. dessen "Auswechslung". Gerade weil alles vertraut ist und ein Rädchen ins andere greift, geht hier so viel. Nur verstehen eben einige auch nicht, was Werder hier aus den Möglichkeiten macht. Ginge es danach, müßten Vereine wie Schalke, Hamburg, sogar Köln oder Berlin, jedes Jahr vor uns stehen.

Ich möchte nie wieder eine Art "Nach-Rehhagel-Ära" erleben, bei der Werder aufgrund der Eigenheiten des Vereins einfach nicht den richtigen Trainer findet. Und ich bin in einigen Jahren, wenn Allofs und Schaaf mal nicht mehr wollen, sogar für das Doppel Eilts / Bode!! Eilts stößt sich jetzt die Hörner ab, irgendwann ist er reif für Werder. Bode sowieso.

Man muß bei all dem auch kapieren, dass Werder an gewisse Grenzen stößt. Der Ausrüstervertrag ist nochmal eine Steigerung, der Stadionumbau mit Abstrichen auch. Aber so viel mehr geht dann nicht mehr. Höchstens mal ein Viertel- oder Halbfinale in der CL spült dann z.B. mehr Geld rein.

Ich sehe jedenfalls jedes Jahr, in denen Werder einigermaßen oben mitspielt und sogar vor einigen "Großvereinen" steht, als Erfolg. Und wie man nach den letzten Jahren überhaupt über Schaaf diskutieren kann, nur weil man mal auf Platz 7 steht, ist mir ein großes Rätsel. Und das hat wahrlich nichts damit zu tun, dass ich nicht sogar äußerst kritisch mit Werder umgehen würde...
 
Den Begriff "Stagnation" kann man aus meiner Sicht durchaus so stehenlassen. Er bedeutet zum einen, dass Werder, zumindest für mich bedauerlicherweise, seit dem Meistertitel, immer wieder Defizite in Bereichen aufweist, die nichts mit dem Toreschießen und Vorbereiten zu tun haben, d.h. als Schlagworte Raumaufteilung, Defensivarbeit und strategische Spielführung. Daran zu arbeiten wäre wünschenswert. Ich muss dazu aber sagen, dass ich als Außenstehender weder beurteilen kann, ob das unter/ mit Schaaf und seiner Philosophie möglich ist, noch, ob und inwieweit das mit der bisherigen Effektivität der Offensive zu vereinbaren ist.
Zwar finde ich weiter, dass die Qualität des Aufbauspiels seit 2004, 2005 nachgelassen hat. Es ist zugleich ausrechenbarer und planloser geworden.
Auch das finde ich auffällig und bedauerlich. Wobei eben auch gesagt werden muss, dass Werders Offensivspiel nach wie vor (Krisenzeiten mal ausgenommen) hohe Qualität hat, wie an den Zahlen abzulesen ist. Und das ist natürlich nichts selbstverständlich. Da ist man vielleicht an sehr hohe Standards gewöhnt und verwöhnt.
Zudem gibt es ja Rahmenbedingungen, die halt vorhanden sind. Die Gegner stellen sich auf Werders Spielweise ein. Ständige Fluktuation führt auch nicht gerade dazu, dass die Automatismen perfektioniert werden können. Ein Spieler wie Micoud ist nicht zu ersetzen.

Aber selbst wenn man diese Aspekte der Stagnation eher negativ bewertet, bleibt die andere Seite, auf die Linienrichter Jablonski völlig zurecht hingewiesen hat: Bei all dem darf man nicht vergessen, dass die Stagnation auf einem sehr hohen Niveau stattfindet. Bis auf diese Saison könnte man sie genauso als Etablierung als nationale Spitzenmannschaft verkaufen. Und selbst jetzt, wo Werder vielleicht bestimmte Defizite einholen, aber auch Pech dabei ist bzw. einfach mal eine Krise da ist, bleibt die Tatsache, dass Werder innerhalb dieser "Krise" (zumindest bisher) nur im Mittelfeld gelandet ist und noch Anschluss nach vorn hat. Ich bin genauso unzufrieden mit der bisherigen Saison wie die meisten anderen, aber auch das muss man mal sehen.

Ich habe ja vor einiger Zeit Schaaf sozusagen "in Frage gestellt". Das hat mit dem zu tun, was ich oben geschrieben habe. Ich denke auch weiterhin, dass sich Werder in einer Phase befindet, wo man sich perspektivisch Gedanken machen muss, wie es weitergeht. Das muss allerdings mit Augenmaß geschehen. Aus den nackten Zahlen der letzten 3 Jahre lässt sich eine Trennung von Schaaf keinesfalls herleiten und selbst wenn diese Saison so endet, wie sie zwischenzeitlich aussah und zum Teil noch aussieht, kann dies kein Automatismus darstellen.

Aber Werder und seine Akteure sind auch nicht unfehlbar.

MFG dkbs
 
Die, die den Verein Werder Bremen wirklich verstanden haben, diskutieren hier nicht über Thomas Schaaf bzw. dessen "Auswechslung".
(...)
Ich sehe jedenfalls jedes Jahr, in denen Werder einigermaßen oben mitspielt und sogar vor einigen "Großvereinen" steht, als Erfolg. Und wie man nach den letzten Jahren überhaupt über Schaaf diskutieren kann, nur weil man mal auf Platz 7 steht, ist mir ein großes Rätsel.

:tnx::tnx::tnx:

Weil ich nicht zuviel zitieren will - hier nur zwei markante Auszüge aus dem Post, der zu fast 100% zusammenfasst, was ich (und alle Werder-Fans, zu denen ich persönlichen Kontakt habe, nur mal so nebenbei bemerkt ...) zu der "Trainerdiskussion" hier denke.
 
:tnx:
Und die Sätze von Weserjunge sollten auch noch hervorgehoben werden:

Die Diskussion hier spiegelt so richtig schön die Stimmung bei Werder-Heimspielen wieder. Die "Schwachen" müssen abgefidelt werrden, man geht schon mit dem 3-Punkte-Gefühl ins Stadion. Gegen Stärkere wirds etwas schwerer, aber "gewinnen werden sie ja wohl gegen die auch noch allemal". Völlig abgehoben, alle anderen können ja nicht viel. :tnx:
 
Zwar finde ich weiter, dass die Qualität des Aufbauspiels seit 2004, 2005 nachgelassen hat. Es ist zugleich ausrechenbarer und planloser geworden.

Die große Frage ist nur, ob es überhaupt eine theoretische Chance gab, das von Dir gelobte Aufbauspiel aus der Doublesaison weiter zu pflegen.

Wir haben nacheinander mit dem bei uns zeitweise in Weltklasseform spielenden Fabe Ernst (war zum Zeitpunkt seines Abschieds laut "Kicker" der beste Feldspieler der Liga!) und mit Joe Micoud zwei für diese Spielweise ganz entscheidenden Spieler verloren und durch extrem andere Spielertypen ersetzen müssen.

Auf Micouds Position spielt nun Diego, der komplett anders tickt. Manchmal ist das schade, manchmal ist es ein Gottesgeschenk. Er hält den Ball länger und macht andere Dinge auf dem Spielfeld, als es Micoud je gekonnt oder gewollt hätte.

Nun könnte man einerseits anmahnen, dass durch den Tausch Micoud/Diego manches nicht mehr da ist, was früher da war. Man könnte aber auch kosntatieren, dass der Erfolg unter dem Strich weiterhin da ist und wir statt schwindelerregendem Kurzpass-Spiel nun eben öfter mal eine Diego-Gala bewundern können.

In meinen Augen ist es nicht zulässig, eine durch eine komplett runderneuerte Mannschaft veränderte Spielweise dem Trainer als Versäumnis anzulasten, wenn es offensichtlich ist, dass unser Mittelfeld aus ganz anderen Mosaiksteinchen besteht als früher.

Vielleicht ist es sogar genau andersrum: Vielleicht wären wir viel ausrechenbarer, wenn wir immer noch und seit Jahren ein Mittelfeldspiel à la Micoud pflegen würden, sind aber durch Diegos Spielweise an guten Tagen dennoch nicht zu stoppen. Wer weiß das schon? Das sind jedenfalls alles Dinge, die man zur Beurteilung der Gesamtlage im Kopf haben sollte.
 
Linienrichter, Du hast meine volle Zustimmung. Das habe ich im Forum schon x-mal gepostet, das System Micoud wird eben nie zu toppen sein. Das aber kann man niemandem vorwerfen.
 
Ich möchte hier keine düstere Prophezeiungen machen, es wirkt vielleicht auf manche so, aber ich möchte Hinweise geben, dass sich etwas in der Mannschaft verändern muss, dass man nicht nur versuchen sollte, dass die Spieler ihre Form finden. Es müssen Veränderungen her. Werder ist für andere Mannschaften zu berechenbar geworden. Die Mannschaft kann dem Gegner nicht mehr ihr Spiel aufzwingen wie es früher war. Sie entwickelt sich nicht weiter. Dies macht mir sorgen.
Um missverständnisse vorzubeugen. Damit ist nicht gemeint dass man TS gegen einen neuen Trainer auswechseln sollte, damit löst man nicht das Problem, sondern dass sich an der Struktur der Mannschaft etwas ändern muss, aber auch in der Taktik.

Man kann noch so viel diskutieren ob STAGNATON positiv oder negativ ist, es ist und bleibt negativ. Wenn ich in meinem Beruf mich nicht fortbilde bleibe ich beruflich immer hinten dran und irgendwann wird einer kommen der mehr kann und weiß als ich und nimmt mir meinen Arbeitsplatz ab. Das bedeutet, dass ich im Wissen im Beruf immer auf den neusten Stand sein muss. In der wirtschaft, Beruf, Finanzen so auch beim Fußball ist es so, da braucht man nicht lange darüber zu diskutieren. Das ist so.
Werder steht vor einem Wendepunkt.
Am Sonntag wird es sich zeigen wo der Weg von Werder hingeht. dies gilt übrigens auch für den HSV. Ich fürchte, dass es dieses Jahr für Werder nicht gut ausgeht. Ich weiß nicht was ich mir wünschen soll. Einerseits wünsche ich mir dass man siegt, dann werden Versäumnisse wieder bedeckt. Andererseits wenn man verliert ärgere ich mich, dass der HSV den ich nicht so mag gewonnen hat, aber die Versäumnisse werden noch deutlicher sichtbar. Ich weiß nicht. Die Zeit wird es zeigen.
 
Ich möchte hier keine düstere Prophezeiungen machen, es wirkt vielleicht auf manche so, aber ich möchte Hinweise geben, dass sich etwas in der Mannschaft verändern muss, dass man nicht nur versuchen sollte, dass die Spieler ihre Form finden. Es müssen Veränderungen her. Werder ist für andere Mannschaften zu berechenbar geworden. Die Mannschaft kann dem Gegner nicht mehr ihr Spiel aufzwingen wie es früher war. Sie entwickelt sich nicht weiter. Dies macht mir sorgen.
Um missverständnisse vorzubeugen. Damit ist nicht gemeint dass man TS gegen einen neuen Trainer auswechseln sollte, damit löst man nicht das Problem, sondern dass sich an der Struktur der Mannschaft etwas ändern muss, aber auch in der Taktik.

Man kann noch so viel diskutieren ob STAGNATON positiv oder negativ ist, es ist und bleibt negativ. Wenn ich in meinem Beruf mich nicht fortbilde bleibe ich beruflich immer hinten dran und irgendwann wird einer kommen der mehr kann und weiß als ich und nimmt mir meinen Arbeitsplatz ab. Das bedeutet, dass ich im Wissen im Beruf immer auf den neusten Stand sein muss. In der wirtschaft, Beruf, Finanzen so auch beim Fußball ist es so, da braucht man nicht lange darüber zu diskutieren. Das ist so.
Werder steht vor einem Wendepunkt.
Am Sonntag wird es sich zeigen wo der Weg von Werder hingeht. dies gilt übrigens auch für den HSV. Ich fürchte, dass es dieses Jahr für Werder nicht gut ausgeht. Ich weiß nicht was ich mir wünschen soll. Einerseits wünsche ich mir dass man siegt, dann werden Versäumnisse wieder bedeckt. Andererseits wenn man verliert ärgere ich mich, dass der HSV den ich nicht so mag gewonnen hat, aber die Versäumnisse werden noch deutlicher sichtbar. Ich weiß nicht. Die Zeit wird es zeigen.

Ich bin mir sicher, dass deine Wortwahl nur sehr unglücklich war und du nicht in die gleiche Schiene gehörst, wie manch andere Forenteilnehmer, die sich geradezu wünschen, dass Werder verliert, um ihre Theorie bestätigt zu wissen.

Sicherlich ist es notwendig, ja sogar Pflicht, sich im Beruf weiterzubilden, um nicht in Rückstand zu geraten, wobei es aber nicht unbedingt notwendig ist, sich alle Jahre neu zu erfinden. Ein schlechtes Jahr wird von keinem gut organisierten Unternehmen als Grund genommen einen hochverdienten Mitarbeiter zu ersetzen, schon garnicht durch jemandem, der noch über keinerlei Erfahrung in dem Segmentverfügt, will meinen, Experimente werden nicht gemacht.
Was spricht dagegen, dass es diese Mannschaft noch schaffen kann, sich aus dieser "Stagnation" zu lösen? Warum wäre es so schwer zu vertreten, dass ein (hoffentlich) überzeugender Sieg am Wochenende der erste Schritt aus dieser Lethargie wäre?
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es im Winter Veränderungen geben wird, aber grundsätzlich zweifel ich nicht die Qualität des Kaders an.

Wenn man als Stagnation sehen muss, dass Werder nicht an den Bayern vorbeikommt bzw. vorbeigezogen ist, kann ich gut mit dieser Theorie der Stagnation leben. Wie bereits über mir gut dargestellt wurde, ist es utopisch zu glauben, dass wir a) eine Grösse in Europa werden und b)in der Liga eine CL-Platz-Garantie erobern können.
5 Jahre CL haben vielleicht gereicht, um bessere Sponsorenverträge zu bekommen, aber auch so können wir nicht die gleichen Voraussetzungen für Spieler schaffen, wie Bayern oder Schalke.
 
Es müssen Veränderungen her. Werder ist für andere Mannschaften zu berechenbar geworden. Die Mannschaft kann dem Gegner nicht mehr ihr Spiel aufzwingen wie es früher war. Sie entwickelt sich nicht weiter. Dies macht mir sorgen.

(...)

Werder steht vor einem Wendepunkt.
Am Sonntag wird es sich zeigen wo der Weg von Werder hingeht. dies gilt übrigens auch für den HSV. Ich fürchte, dass es dieses Jahr für Werder nicht gut ausgeht. Ich weiß nicht was ich mir wünschen soll. Einerseits wünsche ich mir dass man siegt, dann werden Versäumnisse wieder bedeckt. Andererseits wenn man verliert ärgere ich mich, dass der HSV den ich nicht so mag gewonnen hat, aber die Versäumnisse werden noch deutlicher sichtbar.

Was ist denn das alles für ein unglaublicher Nonsens???

Oberer Absatz: Wir sind zu berechenbar, weil wir es nicht mehr schaffen so wie früher zu spielen? Und weil wir nicht mehr so spielen wie früher, entwickeln wir uns nicht weiter?

Unten ist es völlig abenteuerlich: Das eine Spiel zeigt nun plötzlich, "wo der Weg hingeht". Da ziehst Du also ein Fazit, das nichts damit zu tun hat, ob Werder danach möglicherweise fünf Spiele am Stück gewinnt. Und der 14. Spieltag ist der Tag der großen Erkenntnisse. Warum nicht der 11. oder der 15. Spieltag?

Und ganz klasse ist, dass Du als vermeintlicher Werder-Fan nicht weißt, ob Du Dir nicht eine Niederlage wünschen sollst. Dazu fällt mir wirklich gar nichts mehr ein, und damit disqualifizierst Du Dich eigentlich für die ganze Diskussion hier.

Aber um weiter bei Deiner Logik zu bleiben: Du schreibst, dass das Spiel am Sonntag "zeigen wird, wo Werders Weg hingeht", aber schreibst weiter unten, dass Du nicht weißt, ob Du überhaupt willst, dass Werder gewinnt. Schlussfolgerung: Nach Deiner Ansicht ist das Spiel am Sonntag richtungweisend für die Zukunft, aber unter Umständen wünschst Du Dir dennoch eine Niederlage.

Wer solche Fans hat, braucht keine Feinde.
 
Sorry ich bin hier völlig missverstanden worden. Natürlich wünsche ich mir, dass Werder jedes spiel gewinnt. Ich hoffe sogar dass ich mit meiner Vermutung unrecht habe. Vielleicht ist doch die Vermutung von KATS richtig, dass die Mannschaft unter der mangelhaften Saisonvorbereitung und der Olympiateilname von Diego und Tosic in spielerischer Hinsicht nicht die Leistung wie im vorjahr bringt. Nur as klingt mir zu einfach.
Das mit dem HSV-Spiel ist so gemeint, dass wenn man gewinnt wird man unter die erstn 5 Plätze in der Tabelle kommen. Wenn man verliert wird man wieder auf den 11 Platz wieder abrutschen. Dies gilt auch für den HSV.
Aber
 
@ Kobold

Vielleicht wäre es sinvoll wenn du deine Posts mal an einander reihen würdest und diese als einen Text lesen würdest, ich bin mir ziemlich sicher das du die wiedersprüche erkennst.:beer:

Natürlich muss sich jede Manschaft und jeder Verein weiter Entwickeln nur geht das bei dem einen Verein schneller als bei dem anderem. Wir haben, und das ist unbestritten, in den vergangenen fünf Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht und so Vereine die "normaler Weise" vor uns stehen müsste deutlich hinter uns gelassen. Das, und auch das ist unbestritten, wir irgendwann auch an unsere Grenzen stoßen ist völlig normal.
Das was der Verein momentan durchmacht haben HSV und LEV und auch BVB schon durchmachen müssen. Alle diese Vereine sind nur knapp dem Abstieg entgangen. Wenn man denn vergleicht das wir zur Zeit unsere schwerste (und soweit ich mich erinnern kann die erste) Kriese durchmachen und mit einem Sieg am Sonntag die Internationalen Plätze erreichen können muss man sagen Hut ab SV Werder Bremen und alle Verantwortlichen die dazu bei tragen.:svw_schal::svw_schal::svw_schal:

Das Problem an der momenstanen Situation ist das die Formschwäche von Leistungsträgern eine gesamte Manschaft mit runterzieht, die Formschwäche gepaart mit Verletzungen von potenziellen Ersatzkräften kann einen Verein in sehr grosse Schwierigkeiten bringen.
 
Sorry ich bin hier völlig missverstanden worden. Natürlich wünsche ich mir, dass Werder jedes spiel gewinnt. Ich hoffe sogar dass ich mit meiner Vermutung unrecht habe. Vielleicht ist doch die Vermutung von KATS richtig, dass die Mannschaft unter der mangelhaften Saisonvorbereitung und der Olympiateilname von Diego und Tosic in spielerischer Hinsicht nicht die Leistung wie im vorjahr bringt. Nur as klingt mir zu einfach.

Ist es nicht viel einfacher nach 14 Spieltage zu behaupten, dass Werder stagniert, obwohl man keinen Einblick in Internas hat?

Leider ist es doch so, dass Leute gerne als gegeben ansehen, was die Presse schreibt ohne einen Blick in die Kulissen zu wagen (oder wagen können). Gerade bei den KATS-Interviews sieht man doch, dass beide weniger gesprächsbereit sind als Arnold in Terminator. Heisst das nun, sie hätten keine Ideen bzw. würden keine neuen Elemente einfliessen lassen? Oder konzentrieren sie sich lieber auf das elementar wichtige und lassen die Reporter ohne Sensationsbericht aussen vor?
 
@Sopho
Du hast ja recht. Man kann nur Schlüsse ziehen von dem was man sieht und was die Presse schreibt. Aber was die Gedanken von KATS sind weiß man nicht. Nehme an dass sie auch ihre Gedanken sich machen. Es soll ja auch nicht alles publik gemacht werden.
Ob ich mich widerspreche, glaube ich nicht. Nur muss ich gestehen, dass ich meinen Gedanken zu viel freien Raum gegeben habe, dass hier zu Mißverständnissen geführt hat. Dafür möchte ich mich entschuldigen.
Aber glaubt mir, Werder liegt mir am Herzen und ich wäre glücklich wenn die Mannschaft wieder zu ihrerer alten Stärke und Form finden würde.
Es heißt warten und hoffen.
 
Kobold, ich glaube Dir absolut, dass Werder Dir am Herzen liegt. Im Grunde genommen merkt man das sogar an den Einträgen, seien sie auch manchmal different.

Ich sehe das alles nicht so schwarz, würde mir aber sehr wohl mal richtig starke Außenpositionen wünschen. Streng genommen liegt es vor allem dort im Argen, vor allem auch die Ausrechenbarkeit derzeit.

Bei mir ist das Glas jedenfalls halbvoll statt halbleer. Immerhin hat Werder in der Liga 7 Punkte und 8-2 Tore in Folge geholt, und das trotz mittelmäßiger Leistungen. Das ist doch was.

Diese Woche kann man unglaublich was gerade rücken. Am HSV vorbeiziehen, in Famagusta den Grundstein für ein Überwintern in der CL legen und gegen Frankfurt endgültig wieder Anschluß zu bekommen, zumindest an Platz 3.

Mit ist völlig klar, dass das ne heiße Kiste und sehr schwer werden wird und man sich dafür deutlich steigern muß. Aber Werder würde so ein "Durchstarten" nicht zum ersten Mal gelingen. Positiv zu denken - dafür gibt es in meinen Augen weiterhin genug Anhaltspunkte. Und wenn Werder in Hasmburg gut spielt, aber knapp verliert, dann ist das auch nicht der Untergang.

Wir klagen weiterhin auf sehr sehr hohem Level...
 
Also eigentlich haben wir ganz gut gespielt, und ich kann der Mannschaft nicht wirklich einen Vorwurf machen. In Hamburg kann man verlieren. Wir haben die Punkte gegen Bielefeld, Dortmund, Gladbach,... liegengelassen.

Was ich allerdings ueberhaupt nicht verstehe ist, warum wir 11 Minuten gebraucht haben, um nach den Rueckstand einen weiteren Stuermer einzuwechseln. Nicht nur das, es kam der kopfballschwache Rosenberg.

Wir hatten gefuehlte 20 Standardsituationen in den letzten 15 Minuten. Warum kann man dann nicht einen der besten Kopfballspieler der Bundesliga einwechseln?
 
Über 80 Minuten in so einem Spiel und später bei Rückstand keinen einzigen Wechsel gemacht und dann kommt Rosenberg für Hunt. Ich weiß nicht... manchmal bin ich bei diversen Entscheidungen von Schaaf einfach nur sauer und kann das nicht nachvollziehen.
 
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