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Wetten, dass? - Moderator
Apropos: Wo ist die andere Hälfte? Schon verbraucht??![]()
Der Joschka war damals hier und...

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Apropos: Wo ist die andere Hälfte? Schon verbraucht??![]()

Das lässt sich auch gerne umdrehen: Diejenigen, die seit Jahren wegen Fischer, Trittin, Özdemir, Schröder usw. wegen diverser Dinge herunkrakeelt haben, halten plötzlich einen solchen Betrug für eine profane Nebensächlichkeit. Dazu zählt im Übrigen auch Deine FDP, die ansonsten mit Rücktrittsforderungen wo es sich anbot, nicht sparsam umgegangen sind. Da können wir uns beliebig im Kreis drehen und im Übrigen macht eine Ungerechtigkeit eine andere nicht wett.

"Wer ohne Sünde ist, der Werfe den ersten Stein."
KTzG ist ein überdurchschnittlich gebildeter Mensch, Berufspolitiker und entstammt einer Generation, die mit der medialen Präsenz aufgewachsen ist. Von daher hätte er wissen müssen, daß der politische und mediale Support nur so lange uneingeschränkt gültig ist, wenn es in der Karierre bergauf geht; hat man sich etwas zu Schulden kommen lassen, kann man ganz schnell wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen werden. Für seine politische Karierre hat KTzG wie kein bundesdeutscher Politiker vor ihm mit dem medialen Feuer gespielt - aber wie besagt ein chinesisches Sprichwort: "wer mit dem Feuer spielt, kommt darin um."
E
Grundsätzlich ja, aber wenn er für seine Dissertation den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages in Anspruch genommen hat, obwohl dieser ausschließlich für mandatsbezogenen Tätigkeiten bestimmt ist, dann ist mehr als eine Privatangelegenheit.
Mir konnte hier noch keiner argumentativ erklären, warum jemand, der vor nur ein paar Jahren Doktorvater, Universität und Öffentlichkeit hinters Licht geführt hat (zuletzt vollmundig am Freitag), integer genug ist, ein solches Amt zu führen, das nun mal viel Vertrauen benötigt. Da helfen auch Bibelsprüche nichts.
Vllt. ist das die Auslebung der gemeinen Wünsche eines Adeligen, sich so geben zu können wie das (im ursprünglichen Sinne) gemeine Volk.
VG kommt auffällig gut bei Bild weg. Dafür gibts demnächst vielleicht eine kleine Homestory oder eine Werbung für eine Sendung der Gattin beim Schmuddelsender RTL2. Beide Seiten profitieren davon.
Quelle Wikipedia: Im März 2002, kurz bevor Karl-Theodor zu Guttenberg die politische Laufbahn einschlug, wurden die Aktien für 260 Millionen Euro an die HypoVereinsbank verkauft.
Bei solchen Summen schwebst du gewiss in anderen Sphären bzw. Kreisen. Soll kein Vorwurf sein, es ist einfach so. Also vermutlich nix mit "eins mit dem gemeinen Volk".
Im Übrigen äußert sich meine FDP zu der Frage gar nicht. Genauso haben wirs übrigens, so zumindest in Bremen, bei allen Fragen gehalten, die nicht belegt sind. Nicht zuletzt auch bei der Frage, ob Jürgen Pohlmann (MdBB der SPD) irgendwie für die DDR spioniert haben soll.
Ich schrieb nicht von der Bremer FDP, sondern dass allgemein jede Partei - und darunter auch die FDP - die Chance nach Rücktrittsforderungen nutzen wird, wenn es sich ihr bietet. Und selbst wenn es relativ sinnlos ist, wie zuletzt die Rücktrittsforderungen an Trichet.
Zum Vorverurteilen vor dem Abschluss von Untersuchungen muss auch gar nicht soweit blicken, da kann man den Herrn Guttenberg und die BILD mal gerne zum Thema Gorch Fock und den Umgang mit dem Kapitän befragen. Da war er sehr fix mit dem Zerstören einer Karriere, noch bevor die Untersuchungskommission an Bord gelangte.
Und was die Sendung von Frau zu Guttenberg betrifft, so kann man mit dem Totschlagargument "wer kann etwas gegen Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauch von Kindern haben" alles mögliche befürworten, auch Internetzensur oder schlimmere Dinge. Dass dieses Format zumindest umstritten ist, da es mehr der medialen Ausschlachtung von Kindesmissbrauch dient, als irgendeiner sachlichen Aufklärung oder Debatte und dass die Aufnahmen von der Staatsanwaltschaft gar nicht verwertet werden können, wird dann gerne übersehen. Gibt im Blog der Sueddeutschen auch einen netten Kommentar von Johannes Boie zum Sendekonzept:
http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2010/10/08/medialer-missbrauch/
Gibt im Blog der Sueddeutschen auch einen netten Kommentar von Johannes Boie zum Sendekonzept:
http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2010/10/08/medialer-missbrauch/
Den Link wollte ich auch gerade posten, danke dafür. Auch Bildblog.de widmet sich diesem Thema. Wer sucht, wird fündig.
Edit für Felissilvestris: Vielleicht können wir ja Frau v.G aus der Diskussion zumindest zeitweise heraus nehmen, denn die kann ja nichts für die Betrügereien ihres Ehemannes.
Mache da ja selbst in diesem Vorgang "Guttenberg" für mich einen Unterschied, ob er eben "nur" abgekupfert hat und damit bei der Erstellung seiner Doktorarbeit geschummelt hat
Soweit ich weiss ist der Kapitän der Gorch Fock nicht aus der Budesmarine entlassen worden, sondern ist bis zum Abschluss der Untersuchungen vom Schiff abberufen worden. Und für mich liegt der Fall auch nicht ganz vergleichbar, denn Fall der Gorch Fock geht es um Verfehlungen, die direkt die "Amtsführung" (habe gerade Wortfindungsstörungen, mir fehlt gerade der richtige Begriff) des Kapitäns betreffen und nicht irgendetwas was er in seinem privaten Bereich treibt. Sollten sich die Vorwürfe gegen den Kapitän nicht bestätigen wird er sein "Kommando" (da ist ja das Wort) sicherlich wieder bekommen.
Wie gesagt ich habe bisher nur über diese Sendung gelesen und mir gefällt das, was ich gelesen habe auch ganz und gar nicht. Nur ein Urteil kann ich mir nur dann bilden, wenn ich diese selbst gesehen habe.
Zum anderen weiss ich eben nur, dass die Freifrau zu Guttenberg Präsidentin der deutschen Sektion von "Innocence in Danger" ist und ich diese Engegement durchaus gut finde.
Das ist glaube ich der Unterschied in unserer Sichtweise auf diesen Vorfall. "Schummeln" und "Abkupfern" klingt so ein wenig nach Schüler, der bei einer Klausur abspickt. Aber das Erschleichen eines akademischen Titels durch (und so sieht es bisher aus) systematisches Verschleiern, dass ein Großteil der Arbeit keine wissenschaftliche Eigenleistung darstellt sind kein Kavaliersdelikt. Es beschädigt Titel, Doktoranden und die Universität Bayreuth massiv und stellt einen akademischen Betrugsfall dar, mit dem ein persönlicher Vorteil in Form eines Karrierevorteils erlangt werden sollte. Das ist kein Schummeln von Klein-Karl Theodor bei der Lateinklausur in der achten Klasse.
Kapitän Schatz ist vorverurteilt worden, obwohl zunächst etwas anderes angekündigt worden ist. Auf Druck der BILD-Zeitung, die Guttenberg vorab vom Aufmacher berichtet hatte, wurde er dann "abberufen" bzw. suspendiert, ohne vorher angehört worden zu sein. Dass er, dermaßen beschädigt, je wieder Kapitän des Flaggschiffes wird, ist sehr sehr unwahrscheinlich. So etwas nennt man Abservieren auf Druck des Boulevards und Schatz steht steht vor den Trümmern seiner Karriere - ohne Anhörung, ohne Untersuchung. Und wenn die Umstände auf der Gorch Fock wirklich schon länger anhalten, dann ist es irgendwie sehr merkwürdig den vorangegangenen (und auch nicht unumstrittenen) Kommandanten wieder einzusetzen.
Das ist mir wohl bewusst. Aber umsonst habe ich das Bibelzitat eben dann doch nicht gebraucht.
Studiere ja selbst und stehe kurz vor Abschluss des selbigen. Im Grunde brauch ich "nur" noch die Examensklausuren. Und wenn ich sehe, dass es eben vollkommen normal ist, das eigentlich bei allen Arbeiten nicht nach den Regeln gespielt wird, dann relativiert sich das für mich eben ein wenig. Geht hier auch nicht um Klausuren in der 8. Klasse, sondern teilweise auch um Examensklausuren.
[...]
Wer von Redlichkeit an deutschen Universitäten ausgeht ist in meinen Augen völlig falsch gewickelt. Und wenn man in Bremen in bestimmten Fachbereichen nicht eine bestimmte politische Richtung geht, kann einem das auch ganz schnell das Genick brechen. Ist nun einmal leider so. Als ich hier anfing zu studieren, war mir das im Übrigen auch gar nicht so bewusst. Und wenn ich nicht verheiratet wäre und somit auch darauf angewiesen bin, das meine Frau entsprechend überall auch einen Job findet, hätte ich die Uni nach dem vierten Semester gewechselt.
Dein Jurastudium in allen Ehren, aber weder das, noch die Arbeitsmethoden der Uni Bremen stehen hier zur Debatte.
Es steht zur Debatte, dass ein Doktorand bei einer Arbeit von knapp 400 Textseiten auf fast 270 Seiten fremde Texte genutzt hat, ohne sie zu kennzeichnen und damit nicht nur unwissenschaftlich arbeitet, sondern fremde Leistung als seine eigene ausgibt. Das fängt nicht erst bei Ausarbeitungen des wissenschaftlichen Dienstes an (hier fängt die direkte Verquickung mit seinem politischen Amt an), sondern beim ersten Beitrag, den er ungekennzeichnet nutzt. Wenn selbst die Einleitung dieser Doktorarbeit, die doch das persönlichste an einem solchen Werk überhaupt ist, in der der Doktorand das Ziel seiner Arbeit, seine Thesen und seine Methodik vorstellt, aus der FAZ übernommen wird und diese Arbeitsweise sich durch die ganze Arbeit erstreckt, dabei ein Duktus entsteht, der keineswegs flüssig ist, sondern gekennzeichnet von wilden Gedankensprüngen und kruden Überleitungen, dann liegt für mich die Annahme nahe, dass hier jemand sehr wohl wusste, was er tut und nicht aus Versehen in der Korrektur drei, vier Textstellen übersehen hat (insbesondere dann, wenn selbst die Fußnoten fremder, nicht als Zitat ausgewiesener, Texte als eigene Fußnoten ausgegeben werden, inklusive der Rechtschreibfehler)...
Nur weil es im Wissenschaftsbetrieb inzwischen leicht und vermutlich auch nicht unüblich ist, nachzuhelfen wo es nur geht - der Täuschungsversuch (in dem Fall: die Täuschung) wird dadurch keine Lappalie. Und erst recht nicht dann, wenn diese Täuschung wider besseres Wissen bis gestern vom Minister zurückgewiesen wird. Da ist er dann nämlich, aber das habe ich heute schonmal geschrieben, nicht mehr nur wissenschaftlich, sondern auch politisch unglaubwürdig.
Ich glaube immer mehr, dass er die ganze Arbeit gar nicht selbst geschrieben hat, sondern hat schreiben lassen. Deswegen hat er auch so vehement behauptet, es gäbe keinen Plagiat...er wusste es selbst nicht, wie auch?!?
Erst jetzt hat er sich die Arbeit durchgelesen und gemerkt, dass sie "Handwerkliche Fehler" enthält..
lustige Umschreibung...:grinsen:
Da würden die Gehälter der meisten FDP und CDU Politiker, besonders der Schawan aber ganz schnell unter die Armutsgrenze fallen:grinsen: ich meine klar, mit 240,00 im Monat ist es halt schwierig für Merkel ihre Hosenanzüge zu kaufen:grinsen::grinsen::grinsen::grinsen: