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Whythat_ersatz
Guest
Kann dem nur beipflichten. @5vor12 musste leider arbeiten, sonst hätte ich ähnliches geschrieben. Das Arbeitsfeld von einem sogenannten Coach und so einen haben die Spieler aufgesucht, ist u.a innerhalb eines Unternehmens bei Konflikten oder Problemen,die innerhalb eines Teams auftreten, gemeinsam mit dem Team oft auch unter Einbezug des Vorgesetzten Lösungsansätze für o.g zu erarbeiten. Es ist keinesfalls so, dass dieser jetzt die Brandreden für TS halten wird oder die Mannschaft auf den kommenden Gegner. Eher wirds darum gehen wie schon welche vorher erwähnt haben, die aufgrund der Krise entstandenen Blockaden vielleicht auch Missverständnisse die durch solch eine Situation in der Kommunikation untereinander passieren, zu bereinigen. Neben der zunächst folgenden Analyse des ist-zustandes und der Konflikte und Probleme innerhalb des Teams werden Lösungen erarbeitet, diese Lösungen sollen aber von den Mitglieder selbst ergründet werden und werden nicht vom Coach vorgeschlagen. Wichtig ist es einen Coach nicht mit einem "Ihr-Schafft-Alless Schakka-Typen " zu verwechseln. Im Grunde ist ein Coaching, wenn der Coach gut ist ein sehr seriöses und konstruktives Unterfangen. Der Coach hat aufgrund seiner Ausbildung zum Coach plus seiner Berufserfahrung + psychologisches Wissen (oft im Studium erlangt) die Möglichkeit als objektiver Beobachter die Probleme zu erkennen. Mittels sogenannter zugeschnittener Tools versucht er die Klienten multidimensionale Sichten auf ein Problem aufzuzeigen z.B wenn 2 miteinander einen Konflikt haben, versucht er beiden die jeweilige Sicht des anderen nachzuvollziehen, damit sie sich gegebnseitig verstehen und ihre Kommunikation verbessern können. Gerade wenns kriselt, und man schlecht drauf ist kommt es aufgrund von Missinterpretationen zu fatalen Missverständnissen, die die Situation immer mehr verschlimmern. Wichtig bei dem ganzen ist immer, dass die Klienten Bereitschaft zu Veränderung haben und auch Einsichten zeigen. Es kommt auch manchmal vor, dass ein Chef eine Teamsitzung beschliesst und die Mitarbeiter den Sinn nicht verstehen und daher auch eher abgeneigt sind. Daher ist es in dem Fall schonmal super, dass die Spieler durch das anheuern eines Coaches Veränderungsbereitschaft zeigen, dadurch dass ja TS auch dran teilnehmen ist es keineswegs ein Übergehen des Trainers. Wie von anderen schon erwähnt, hat ein seriöser Coach Kompentenzen, die ein Trainer bzw. ein Vorgesetzter ohne zusätzliche Ausbildung nicht inne haben. daher ist es auch nicht verwerflich und überhaupt kein Affront gegen TS. Unglücklich ist vielleicht zum einen die Darstellung der Bild und zum Unmut führt des Weiteren das viele gar nicht wissen, was bei einem Coaching gemacht wird und es mit psycho blabla gleichsetzen, was es überhaupt nicht ist. Statistiken beweisen, dass Coaching einen sehr förderlichen Effekt hat, und man geplante Entlassungen bzw Veränderungen im Personalbereich vermeiden kann durch diese Maßnahme.:thumb:
Motivationstrainer gibt es auch in der freien Wirtschaft, aus gleichen Motiven. Deswegen gibt es sie ja - weil sie Aufgabenbereiche abdecken, die nicht jeder Chef a) intus hat und b) die Zeit hat, sie zu bewerkstelligen. Man kann über diese Branche denken, was man will. Aber in meinen Augen hat sie durchaus ihre Daseinsberechtigung und ihr Einsatz ist keineswegs die Bankkrotterklärung diverser Betriebsführungen in Sachen Menschenführung, sondern soll vielmehr ein zusätzlicher Faktor sein, der die Produktivität der Arbeitnehmer steigert.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht die mittelalterlichen Denkweisen hier nicht und auch nicht, warum so ein Aufhebens davon gemacht wird.
Personelle Veränderungen haben oft nur einen kurzfristigen Effekt, weil oft die eigentliche Probleme nicht damit bekämpft werden.


