Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

Klingt für mich so ein bisschen danach als ob man darauf abzielt die Sympathien irgendeines Ölscheichs zu bekommen. Warum sollte man sonst jedes Jahr seine Trainingslager in Dubai errichten? Das Klima ist das gleiche, die Gegner genauso schwach wie bisher als man noch in der Türkei überwinterte.... :p

Jawohl! Unser Vorbild heißt jetzt Manchester City.... :p Aber wir haben einen besseren Manager.

Fazit: In spätestens 10 Jahren sind wir die unangefochtene Nr. 1 in Europa. :eek: Und wer ist dann noch Fan unseres SVW? :confused:

;)
 
Mal ohne Witz, genau solche Gedankengänge habe ich auch gehabt. Das kommt doch nicht von ungefähr, dass wir ausgerechnet kurz nach Filbys Engagement bei Werder unser Trainingslager in Dubai aufstellen. Sonst immer nur Belek, Norderney oder Österreich...und jetzt Dubai???? Also mal ganz ehrlich, rein fußballtechnisch ist das jetzt nicht gerade die Creme de la creme, so in der Wüste. Ich denke auch, da steckt mehr geschäftliches Kalkül dahinter. Würde mich wirklich nicht mehr wundern, wenn da, na sagen wir mal in 1-2 Jahren ein finanzielles Engagement aus der Wüste ins grün-weiße Haus stünde.

Bin mal gespannt....:D
 
Er setzt gleich mal seine Fähigkeiten unter beweis, er bringt frischen Wind mit. Gegen so einen Deal wie Bayern mit adidas oder Audi hätte ich nämlich nichts - so lange es nicht so wird wie bei Hoffenheim oder Wolfsburg.
 
Ich denke auch, da steckt mehr geschäftliches Kalkül dahinter.
Da macht ja niemand einen Hehl draus. Im Gegenteil. Es wurde ja schon mehrfach gesagt, warum man die Einladung aus Dubai annahm. Stichwort: internationale Vermarktung und Erschließung neuer Märkte.
Würde mich wirklich nicht mehr wundern, wenn da, na sagen wir mal in 1-2 Jahren ein finanzielles Engagement aus der Wüste ins grün-weiße Haus stünde.
Die Bayern sind da jahraus jahrein, ohne dass sich daraus ein finanzielles Engagement ergab. Es geht einfach nur darum, mal über den gewohnten (langweiligen) Tellerrand in Belek, Österreich, Norderney hinauszuschauen, damit man auch von anderen wahrgenommen wird.
 
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Die Bayern sind da jahraus jahrein, ohne dass sich daraus ein finanzielles Engagement ergab. Es geht einfach nur darum, mal über den gewohnten (langweiligen) Tellerrand in Belek, Österreich, Norderney hinauszuschauen, damit man auch von anderen wahrgenommen wird.

Es geht schon um mehr. Ein Engagement eines ausländischen Investors ist ja nur eine Möglichkeit, von solchen Auftritten zu profitieren. "von anderen wahrgenommen wird" ist da schon die richtige Formulierung. Die Bayern profitieren von derartigen Wegen wirtschaftlich schon, auch in Asien bspw.
Ein Verein, der sich auf einem anderen Kontinent einen Markt erschließt, steigert damit damit im besten Fall seine Attraktivität auch für hiesige Investoren, so diese an jenem Markt ebenso aktiv sind.



Filbry auf werder.de

zu Märkten:

Dubai ist ein Anfang. Wenn wir nach Hause kommen, werden wir gemeinsam genau analysieren, welche Märkte sich für ein intensives Engagement anbieten. Das kann hier der Mittlere Osten sein, Nordamerika oder Asien sind aber auch mögliche Kandidaten.

zu Investoren:

Solche strategischen Partner zu finden, wird für jeden Bundesligaklub ganz schwer. Wir und jeder andere Bundesligaklub müssen dafür noch härter arbeiten. Der Markt muss intensiv sondiert werden und man muss ganz genau überlegen, welche Partner wirklich Sinn machen. Wir werden ganz langsam und behutsam damit beginnen, mögliche Kandidaten herauszufiltern.
 
ich finde filbrys interview auf werder.de sehr interessant und ich finde er wirkt glaubwürdig und sympathisch. ich war, zugegeben, ein wenig skeptisch als es darum ging einen externen ins team zu holen, der eigentlich keine werder-vergangenheit hat. aber ich finde sein weg, den er zu gehen versucht, klingt gut. frischen wind reinbringen, werders potenzial noch besser ausschöpfen, dabei aber nicht die vereinsphilosophie umkrempeln.
bin mal gespannt, wie das so weitergeht, aber das hört sich schon mal alles vernünftig an.

achja: willkommen, klaus^3 ;)
 
Zumindest scheint dieser Mann gewillt sein, etwas zu bewegen - neue Wege zu gehen. Bin schon auf den zukünftigen Trikotsponsor gespannt. Glaube ein ähnliches Namen-chaos wie in der Vergangenheit wird es unter Filbry nicht mehr geben.
 
Finde den Weg den er gehen möchte nur förderlich. Ein Trainingslager in Dubai scheint sportlich nicht wirklich ins Gewicht zu fallen, denn der FC Bayern fährt damit auch sehr gut. Unsere Sponseren kann man in kommenden Vertragsverhandlungen ein neues Argument geben, um den ein oder anderen Taler drauf zu legen, denn sie werden weltweit wahr genommen. Genau dahin muss der Weg gehen um ständig konkuzrenzfähig zu sein.

Bin gespannt auf weitere Entwicklungen.
 
Ich sehe Filbry wie auch die Schreiber vor mir eigentlich bis jetzt recht positiv an, ich habe bloß bei ihm, der bisher mehr Modern als Traditionel aufgetreten ist, ein bisschen Angst, dass er sich vielleicht an unserem wunderbaren Weserstadionnamen "vergreift". Sollte dem so sein hoffe ich, dass Allofs und Fischer das verhindern. Aber man soll ja nicht verteufeln was man noch gar nicht weiß.;)
 
Ich sehe Filbry wie auch die Schreiber vor mir eigentlich bis jetzt recht positiv an, ich habe bloß bei ihm, der bisher mehr Modern als Traditionel aufgetreten ist, ein bisschen Angst, dass er sich vielleicht an unserem wunderbaren Weserstadionnamen "vergreift". Sollte dem so sein hoffe ich, dass Allofs und Fischer das verhindern. Aber man soll ja nicht verteufeln was man noch gar nicht weiß.;)

:tnx: Ich finde ihn mittlerweile auch immer sympathischer!!!:svw_applaus:
 
... ich habe bloß bei ihm, der bisher mehr Modern als Traditionel aufgetreten ist, ein bisschen Angst, dass er sich vielleicht an unserem wunderbaren Weserstadionnamen "vergreift"...

Ich denke, dass er zum Einen eine gewisse (seine) Modernität mit hinein bringt, zum Anderen aber doch eine gewisse Bodenständigkeit im Umgang mit der "Ware" Fußball inne hat:

Bundesliga-Spiele gehören in die Heimstadien, zu ihren Fans. Sonst verkommt der ganze Wettbewerb zu einem Zirkus. In den USA kann man sich einiges abschauen, aber Footballspiele der NFL in London gehören nicht dazu. Das schadet der Sportart. Das wäre für Fußball der falsche Weg. Und egal, was wir Marketingmenschen planen: der Sport muss im Vordergrund stehen. Ich gebe mir da klare Grenzen vor.

Fußball darf nicht nur Show sein. Fußball hat ein Herz und eine Seele und er muss glaubwürdig bleiben: Zwei Halbzeiten ohne Unterbrechung, die Pause, der Spielfluss – daran darf man nichts ändern. Man kann aber die Fankultur weiter stärken, die auch Werder ausmacht. Rund um das Stadion muss was los sein. Bei Werder fängt das mit der Kneipenszene im Viertel an und soll nicht mit der zuletzt eingeführten Anreise per Schiff aufhören. Das ganze Drumherum gehört doch auch zu den Stadionbesuchen. Mit dem Papa an der Hand durch dieses ganze Treiben zum Stadion zu laufen, das gehörte für mich als Kind auch zur Faszination Fußball.

Nein, das steht momentan überhaupt nicht auf unserer Agenda. Der Name Weser-Stadion ist etwas ganz Besonderes. Wenn es einmal so weit wäre, müssten wir das intensiv diskutieren und abwägen. Wir müssten dann Vor- und Nachteile vergleichen. Aber wie gesagt, das ist alles hypothetisch. Ich sehe auch gerade keine Möglichkeit, große Summen damit aufzutreiben. Dafür sind die wirtschaftlichen Zwänge der meisten Unternehmen momentan zu groß.
 
Es ist ja auch nur so eine leise, heimliche Angst - ich hoffe natürlich, dass das Weserstadion bleibt wie es ist (bis auf den Umbau natürlich ;) ). Ansonsten finde ich ihn bis jetzt eigentlich total sympathisch.
 
Klaus Filbry gibt gleich nach Amtsantritt schon ziemlich gut Gas. Dass er Ahnung davon hat, einen Verein in wirtschaftlichen Dingen verstärken zu können, ist aus seiner Adidas-Vergangenheit unbestritten. Was das Weser-Stadion namensmäßig angeht, so gibt er den Fans die Garantie des Mitspracherechts. Sowas ist nicht selbstverständlich. Was Sympathie angeht, so hat er auch bei mir schon bestens gepunktet.
 
Artikel in der Kreiszeitung
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Seit sieben Monaten ist er in der Geschäftsführung des Bundesligisten und Nachfolger von Manfred Müller. Seine Arbeit findet aber eher im Verborgenen statt.
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Die ehemalige Führungskraft von adidas weiß genau, was sie will: Werder noch bekannter machen, erst in Deutschland, dann weltweit. Trainingslager im Osten der Republik, in Asien oder in den USA sollen dabei helfen. „Wir müssen den Verein in die nächste Ära führen“, sagt Filbry.
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In sechs Monaten soll es einen neuen Internetauftritt geben, ab der Saison 2011/12 im Weserstadion eine elektronische Zugangskontrolle und bargeldloses Bezahlen mit einer speziellen Karte. Kein Thema ist dagegen der Verkauf des Stadionnamens. „Das machen wir nicht“, versichert Filbry. Ebenso schließt er den Einstieg eines Großunternehmers wie Kühne beim HSV aus, der an einzelnen Spielern beteiligt ist: „Da wäre kein Werder-Weg, weil dadurch indirekt auf den sportlichen Bereich Einfluss genommen werden kann.“
 
Was macht eigentlich dieser Mitarbeiter in der aktuellen Situation bzw. welchen Nutzen ziehen wir aus der Arbeit von Hr. Filbry?
Generiert Hr. Filbry neue Geldquellen, knüpft Hr. Filbry Kontakte zu potenziellen Investoren, nimmt Hr. Filbry unserem KA Aufgaben ab ???
 
Was macht eigentlich dieser Mitarbeiter in der aktuellen Situation bzw. welchen Nutzen ziehen wir aus der Arbeit von Hr. Filbry?
Generiert Hr. Filbry neue Geldquellen, knüpft Hr. Filbry Kontakte zu potenziellen Investoren, nimmt Hr. Filbry unserem KA Aufgaben ab ???

berechtigte Fragen, als ich den Thread soweit oben gesehen haben musste ich zwangsläufig an horst heldt denken...:D
 
Interview mit Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry

"Das Werder-Image hat Kredit"

Eine Aufgabe von Klaus Filbry ist es, das Produkt Werder Bremen gut zu verkaufen. Wenn der sportliche Erfolg da ist, ein relativ leichtes Spiel. Im Moment jedoch schwächelt Werder Bremen wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Im Gespräch mit Marc Hagedorn sagt Werders Geschäftsführer, was die aktuelle Krise für den Klub, sein Image und die Zukunft bedeutet.
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Werder/News/310658/"Das+Werder-Image+hat+Kredit".html
 
Aber wir haben nach wie vor sehr gute Image-Werte bei den Sponsoren, bei den Fans. Da ist einiger Kredit vorhanden. Wir sind nach wie vor der sympathischste Verein der Bundesliga. Wir haben sechs Millionen Menschen in Deutschland, die Werder-Fans sind, wir haben 28 Millionen Sympathisanten. Wir sind die Nummer 1 im Osten und die Nummer 2 bei den weiblichen Zuschauern.

Bla Bla Blubb ... :zzz: Aber immer hin gewinnen wir die Erkenntnis, das wir die Nr. 1. im Osten sind. Topp! :thumb: Freue mich schon auf heisse Derbys mit den Cottbussern.

Nein, wir haben auch Konzeptänderungen im West- und im Ostbereich vorgenommen. Wir haben jetzt einen zu 100 Prozent ausverkauften VIP-Bereich West. Wir werden auch den VIP-Bereich Ost neu konzipieren, das kostet Geld.

Das hat auch absolute Priorität. Jetzt fehlt nur noch Beckham, damit haben die VIP-Trullas auch noch was Schönes zum gucken haben. :thumb:
 
Dass wir 6 Millionen Fans haben bezweifle ich doch sehr stark. ;)
6 Millionen Leute, die hin und wieder mal Werder gucken, das triffts wohl eher.
 
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