Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pingy
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Sehr guter Beitrag von Sascha79.
ich meine, dass TS nicht entlassen wird. Ich glaube vielmehr, dass er menschlich von seinen Spielern masslos enttäuscht ist. So wie die in Stuttgart und auf Schalke aufgetreten sind, dass ist schon nicht mal mehr grenzwertig. Das war glatte Arbeitsverweigerung.
Daher kann es gut sein, wenn sich dieses in der Rückrunde wiederholt, was leider zu befürchten ist, dass er von selbst hinschmeisst.
Werder hat natürlich das Potential für die CL-Quali (evtl. reicht ja auch Platz 4 diese Saison?), aber man darf auch nicht die Augen davor verschließen, was Werder in den letzten Jahren in der CL erreicht hat. Das war gar nichts. Ich erinnere nur an Famagusta usw. Der Blick verklärt sich hier, weil man gegen eine völlig unmotivierte Mannschaft Inter gewonnen hat.

platz 4 wird definitiv nicht reichen! unter keinen umständen! Der zusätzliche CL platz kommt erst nächste Saison wenns klappt (sieht ja gut aus) und der CL sieger kriegt seine gratis qualifikation nur wenn er sich nicht über die liga qualifiziert, ansonsten verfällt sie.
 
...naja weil inter den Pfosten getroffen hat


...aber eben nicht alle


...aber..aber es wurden Fehler gemacht



das hängt von verschiedenen Faktoren ab:
an ungeraden Bundesligaspieltagen an denen ein Heimspiel verloren wird ist der Grund: Schaaf erreicht die Mannschaft nicht mehr

an Championsleaguespieltagen an denen man den amtierenden CL-Sieger zu null schlägt, war der Gegner zu schlecht

bei allen anderen Spielen ist es Aaron Hunt

Werder hätte auch drölf null gewinnen können und trotzdem würde manch einer noch sagen: Was freut ihr euch denn, die sind doch ausgeschieden.


Das ist so einen Quark was du da schreibst.
Zeig mir ein Fussballspiel der Welt wo keine Fehler gemacht werden!!!
Zeig mir ein Spiel der Welt wo alle Chancen zu Toren gemacht werden!!!
So was gibt es nicht!!!Un fang nich schon wieder mit Hunt an das is genauso ein Unsinn.Eine Manschaft besteht aus 11 Spielern un nicht aus einem.
Und ja wir sind ausgeschieden, und das is bitter,aber für Werder ist jeder Sieg wichtig egal gegen welchen Verein.
 
Das ist so einen Quark was du da schreibst.
Zeig mir ein Fussballspiel der Welt wo keine Fehler gemacht werden!!!
Zeig mir ein Spiel der Welt wo alle Chancen zu Toren gemacht werden!!!
So was gibt es nicht!!!Un fang nich schon wieder mit Hunt an das is genauso ein Unsinn.Eine Manschaft besteht aus 11 Spielern un nicht aus einem.
Und ja wir sind ausgeschieden, und das is bitter,aber für Werder ist jeder Sieg wichtig egal gegen welchen Verein.

Ähm. Du hast mitbekommen, dass das nicht ernst gemeint war?! Also offensichtlich nicht, aber ich dachte, ich sag's mal.
 
...Also ich sehe hier kein Stahlrohr, sondern durchaus etwas flexibleres.
Und ob andere Trainer hier mehr in petto haben, stelle ich durchaus auch mal in Frage.

Das kannst du durchaus für dich in Frage stellen, eine Antwort wirst du aber wohl nie bekommen.

Ob Dutt, Klopp oder Tuchel hier in Bremen etwas positives bewirken könnten, ist so spekulativ, wie das Konjuntiv in diesem Satz. Andereseits: warum eigentllich nicht? Ist Werder mit TS verheiratet? Ist TS der einzige der diesen Verein trainieren kann? Ist TS die Eierlegendewollmilchsau?

TS taktische Blindheit oder Unflexibilität vorzuwerfen, ist meiner Meinung nach falsch. Die Umstellung von der Raute auf die Doppelsechs oder eine sich ständig veränderde Sturmformation zeigen, dass er mehr als eine Formation im Petto hat. Anderseits ist ein gewisse Verschleiserscheinung bei TS taktischem Denken zu beobachten. Er hat es in all den Jahren nicht geschafft, ein defensiv satbiles Mittelfeld zu formen, hat meiner Meinung zu lange an der Raute festgehalten und seine persönlichen Spielerlieblinge sind ja schon legendär.

Darum ist der Verweis auf andere Trainer, die im Moment hervorragende Arbeit in ihren Vereinen leisten, nicht unbedingt schädlich für Werder. Denn eins ist sicher: sie würden nicht die gleichen Fehler begehen wie TS; dafür halt andere.:)
 
Sehr guter Beitrag von Sascha79.

ich meine, dass TS nicht entlassen wird. Ich glaube vielmehr, dass er menschlich von seinen Spielern masslos enttäuscht ist. So wie die in Stuttgart und auf Schalke aufgetreten sind, dass ist schon nicht mal mehr grenzwertig. Das war glatte Arbeitsverweigerung.
Daher kann es gut sein, wenn sich dieses in der Rückrunde wiederholt, was leider zu befürchten ist, dass er von selbst hinschmeisst. [...]

1. sehe ich auch so: Sascha79 :tnx:

2. Das glaube ich nicht. TS ist nicht so jemand, der alles gleich persönlich nimmt. Der kann das schon richtig einordnen. Das er selbst hinschmeißt glaub ich auch nicht, da er dazu viel zu pflichtbewußt ist. Außerdem: Werder ist auch sein Lebenswerk.

Ich denke er sollte seinen aktuellen Vertrag erfüllen und bis dahin einen Nachfolger aufbauen. Ich finde es sehr wichtig, dass die Nachfolger von KATS eine ähnliche Philosophie verfolgen was ruhiges Arbeiten, Kontinuität und innere Geschlossenheit angeht. Das hat uns in den letzten Jahren stark gemacht (Nebenbei: Das wird uns auch durch diese Krise bringen.)

Mit Baumann als Assistent von KA wurde das evtl. schon begonnen (Ob er tatsächlich sein Nachfolger wird - wer weiß ? - aber ich finde es würde von Weitblick zeugen wenn es so wäre.
Ein ähnliches Nachfolge-Management ist m.E. auch auf der Trainerposition notwendig.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ein neuer Trainer kein eigenes System haben darf und alles nur nachmachen soll. Dann bräuchte man ja keine Nachfolge. Frischer Wind wäre mal wichtig aber bitte kontrolliert und nicht weil gerade Krise ist und dem Aufsichtsrat nichts anderes einfällt.
Der Nachfolger sollte 1-2 Jahre als Co-Trainer unter TS arbeiten. Da lernt er die Mannschaft und den Club kennen, kann mit Einfluss nehmen auf Neuzugänge und Jugendarbeit usw. Außerdem kann man die Zusammenarbeit mit Baumi/KA-Nachfolger erproben.

So gut ich KATS finde: Machen wir uns nichts vor, es wird irgendwann enden müssen! Wenn der SVW das aktiv organisiert, dann ist das eine Qualität, die kein anderer Verein hat.
Das wäre für mich der richtige Weg für die nächsten 2 Jahre.
 
Das kannst du durchaus für dich in Frage stellen, eine Antwort wirst du aber wohl nie bekommen.

Ob Dutt, Klopp oder Tuchel hier in Bremen etwas positives bewirken könnten, ist so spekulativ, wie das Konjuntiv in diesem Satz. Andereseits: warum eigentllich nicht? Ist Werder mit TS verheiratet? Ist TS der einzige der diesen Verein trainieren kann? Ist TS die Eierlegendewollmilchsau?

TS taktische Blindheit oder Unflexibilität vorzuwerfen, ist meiner Meinung nach falsch. Die Umstellung von der Raute auf die Doppelsechs oder eine sich ständig veränderde Sturmformation zeigen, dass er mehr als eine Formation im Petto hat. Anderseits ist ein gewisse Verschleiserscheinung bei TS taktischem Denken zu beobachten. Er hat es in all den Jahren nicht geschafft, ein defensiv satbiles Mittelfeld zu formen, hat meiner Meinung zu lange an der Raute festgehalten und seine persönlichen Spielerlieblinge sind ja schon legendär.

Darum ist der Verweis auf andere Trainer, die im Moment hervorragende Arbeit in ihren Vereinen leisten, nicht unbedingt schädlich für Werder. Denn eins ist sicher: sie würden nicht die gleichen Fehler begehen wie TS; dafür halt andere.:)

So ehrlich sollte man sein und erkennen, dass möglicherweise Magath, Tuchel oder der momentan so angesagte Trainerguru Klopp, der aktuell das Maß aller Dinge zu sein scheint (im letzten Jahr war´s ja noch der Gelsenkirchener), dass einer, möglicherweise auch alle, in diesem Jahr mehr auf die Kette bekommen hätten. Wie gesagt, alles denkbar. Aber man muss den Faden schon ein wenig weiter spinnen, denn es wird auch danach ein weitere Saison folgen.

Ich denke, worauf viele der Fürsprecher Schaaf´s hinaus wollen, ist, dass a) Werder sein Lebenswerk ist und er langfristige Entwicklungen vorantreibt und b) es einfach unumgänglich ist, auch mal eine situative Krise zu durchlaufen, um diese kontinuierliche Entwicklung weiter verfolgen zu können. Das ist in dem schnelllebigen Fußballgeschäft durchaus selten, dass ein Trainer hierzu überhaupt die Gelegenheit bekommt, es ist letztlich aber der einzige Weg, trotz wirtschaftlicher Benachteiligungen, nachhaltig im oberen Bereich des Fußball-Oberhauses mitspielen zu können. Die Kontinuität war schon zu Otto´s Zeit Werders Faustpfand. Ob ein anderer Trainer auf diesem Niveau, wie z.B. die oben Genannten, hierzu in der Lage sind, haben sie noch nicht nachgewiesen. Mit Klopp versuchen die Dortmunder nun das, was hier bereits gelungen ist. Im Grunde versucht es eigentlich jeder Verein, weil jede Vereinsführung weiß, dass das der richtige Weg ist. Nur viele, die es versuchen (Hertha, HSV, Stuttgart), packen es aus verschiedensten Gründen nicht, weil sie nicht die Geduld mitbringen, dieses unvermeidliche Tal auch mal zu durchschreiten. Deswegen treten sie auch langfristig auf der Stelle, weil immer wieder ein Komplettumbruch die Gesamtentwicklung zurückwirft.

Wir sollten klüger sein und diesen Beispielen nicht folgen.
 
So ehrlich sollte man sein und erkennen, dass möglicherweise Magath, Tuchel oder der momentan so angesagte Trainerguru Klopp, der aktuell das Maß aller Dinge zu sein scheint (im letzten Jahr war´s ja noch der Gelsenkirchener), dass einer, möglicherweise auch alle, in diesem Jahr mehr auf die Kette bekommen hätten. Wie gesagt, alles denkbar. Aber man muss den Faden schon ein wenig weiter spinnen, denn es wird auch danach ein weitere Saison folgen.

Ich denke, worauf viele der Fürsprecher Schaaf´s hinaus wollen, ist, dass a) Werder sein Lebenswerk ist und er langfristige Entwicklungen vorantreibt und b) es einfach unumgänglich ist, auch mal eine situative Krise zu durchlaufen, um diese kontinuierliche Entwicklung weiter verfolgen zu können. Das ist in dem schnelllebigen Fußballgeschäft durchaus selten, dass ein Trainer hierzu überhaupt die Gelegenheit bekommt, es ist letztlich aber der einzige Weg, trotz wirtschaftlicher Benachteiligungen, nachhaltig im oberen Bereich des Fußball-Oberhauses mitspielen zu können. Die Kontinuität war schon zu Otto´s Zeit Werders Faustpfand. Ob ein anderer Trainer auf diesem Niveau, wie z.B. die oben Genannten, hierzu in der Lage sind, haben sie noch nicht nachgewiesen. Mit Klopp versuchen die Dortmunder nun das, was hier bereits gelungen ist. Im Grunde versucht es eigentlich jeder Verein, weil jede Vereinsführung weiß, dass das der richtige Weg ist. Nur viele, die es versuchen (Hertha, HSV, Stuttgart), packen es aus verschiedensten Gründen nicht, weil sie nicht die Geduld mitbringen, dieses unvermeidliche Tal auch mal zu durchschreiten. Deswegen treten sie auch langfristig auf der Stelle, weil immer wieder ein Komplettumbruch die Gesamtentwicklung zurückwirft.

Wir sollten klüger sein und diesen Beispielen nicht folgen.

100% zustimmung.
 
So ehrlich sollte man sein und erkennen, dass möglicherweise Magath, Tuchel oder der momentan so angesagte Trainerguru Klopp, der aktuell das Maß aller Dinge zu sein scheint (im letzten Jahr war´s ja noch der Gelsenkirchener), dass einer, möglicherweise auch alle, in diesem Jahr mehr auf die Kette bekommen hätten. Wie gesagt, alles denkbar. Aber man muss den Faden schon ein wenig weiter spinnen, denn es wird auch danach ein weitere Saison folgen.

Ich denke, worauf viele der Fürsprecher Schaaf´s hinaus wollen, ist, dass a) Werder sein Lebenswerk ist und er langfristige Entwicklungen vorantreibt und b) es einfach unumgänglich ist, auch mal eine situative Krise zu durchlaufen, um diese kontinuierliche Entwicklung weiter verfolgen zu können. Das ist in dem schnelllebigen Fußballgeschäft durchaus selten, dass ein Trainer hierzu überhaupt die Gelegenheit bekommt, es ist letztlich aber der einzige Weg, trotz wirtschaftlicher Benachteiligungen, nachhaltig im oberen Bereich des Fußball-Oberhauses mitspielen zu können. Die Kontinuität war schon zu Otto´s Zeit Werders Faustpfand. Ob ein anderer Trainer auf diesem Niveau, wie z.B. die oben Genannten, hierzu in der Lage sind, haben sie noch nicht nachgewiesen. Mit Klopp versuchen die Dortmunder nun das, was hier bereits gelungen ist. Im Grunde versucht es eigentlich jeder Verein, weil jede Vereinsführung weiß, dass das der richtige Weg ist. Nur viele, die es versuchen (Hertha, HSV, Stuttgart), packen es aus verschiedensten Gründen nicht, weil sie nicht die Geduld mitbringen, dieses unvermeidliche Tal auch mal zu durchschreiten. Deswegen treten sie auch langfristig auf der Stelle, weil immer wieder ein Komplettumbruch die Gesamtentwicklung zurückwirft.

Wir sollten klüger sein und diesen Beispielen nicht folgen.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Top Beitrag 1899% Zustimmung
 
So ehrlich sollte man sein und erkennen, dass.......

Ich denke, worauf viele der Fürsprecher Schaaf´s hinaus wollen, ist, dass..........

Wir sollten klüger sein und diesen Beispielen nicht folgen.

Sehr guter Beitrag :tnx: der für meinen Geschmack allerdings eine kleine Ergänzung oder Klarstellung vertragen könnte:

Wir sind richtigerweise im Moment in einer "Umbruchsituation", die zudem mit einer Krise einher geht. Die Frage, ob man trotzdem auf Kontinuität bei der sportlichen Leitung setzt, kann man aber nicht mit den obigen Gedanken allein abhaken, sondern man muss sich ganz nüchtern die Frage stellen, ob man diesen Umbruch mit der gleichen Leitung angeht oder nicht.

Denn gerade ein sowieso anstehender Umbruch sind wohl der beste Anlass, in geordneten Bahnen (zB. zum Saisonende) auch die Leitung zu tauschen.

Richtiger Weise sollte man also die Entscheidung daran festmachen, ob man das Vertrauen darin hat, das die "alte" sportliche Leitung

*die Kraft und den Elan
*ein überzeugendes Konzept
*die nötige selbstkritische Reflexion über eigene Fehler und
*gute Gedanken über zukünftige Verbesserungen

besitzt. Die Geschäftsführung hat dieses Vertrauen offenbar und der momentane, langsame aber dafür stetige Aufwärtstrend bestätigt dies vorerst. Was letztlich das mittel- und langfristige Konzept für den Umbruch ist, werden die meisten von uns Fans allerdings erst in den nächsten 2 Saisons erkennen können (hoffentlich !).

Was das Coaching von TS angeht, bin ich mir da nicht so sicher, aber es sind bei einigen Dingen, die einen in der Vergangenheit zur Weißglut treiben konnten immerhin, zumindest manchmal Verbesserungen zu erkennen:

*Wenn man schon einen großen Kader und eine teure U23 hat, sollte man die zur Verfügung stehende Kaderstärke von 18 Mann auch stets ausnutzen. Sind viele Spieler verletzt, sollte man entsprechend von der U23 Spieler nachnominieren und dann entsprechend U19 Leute in die U23 nachrücken lassen. Die U23 hat einzig und allein dazu zu dienen, möglichst viele sehr gute junge Talente an die 1. Elf heran zu führen. Die Zuführung oder Vervollständigung des 1.Kaders muss immer Vorrang vor den Ergebnissen der U23 haben.

Das wurde jetzt in der größten Not zweimal gemacht, danach aber wieder nicht. 17, 16 oder gar nur 14 oder 15 Mann im Kader sollte die absolute Ausnahme bei disziplinarischen Verfehlungen oder absolut grottigen Trainingsleistungen bleiben.

*Wenn man die Spieler bei Laune halten und allzu große Unterschiede zwischen 1.Elf und Reservespielern oder U23 Youngstern vermeiden will, dann muss man den Leuten in der 2. und 3. Reihe Einsatzzeiten geben. Das bedeutet, das man auch bis auf Ausnahmen jedes Spiel 3x wechseln muss.

Ist zwar bei TS schon deutlich besser geworden, aber immer noch nicht in jedem Spiel optimal.

*Bei einigen Personalien sollte es mal größere Beweglichkeit geben. Einige Spieler bekamen mMn. zu lange immer wieder Einsatzzeiten, andere zu wenig.

Ist zwar Ansichtssache und letztlich muss gerade das allein der Trainer entscheiden, mir wäre da aber ein wenig mehr Ausgewogenheit lieber. Aaron und Boro zB. hatten bei schlechten Leistungen zuviel Nachsicht und Geduld seitens TS bekommen, was evtl. auch für danach überzogene Kritik mitverantwortlich war. Eine frühere Denkpause für schwache Spieler hätte die beiden evtl. vor der extrem überzogenen Kritik, die es dann gab, geschützt. Umgekehrt gibt es Spieler wie Huse, bei denen man sich als Fan vielleicht lieber selber davon überzeugt hätte, das der Trainer mit seiner wohl eher negativen Bewertung richtig liegt - zB. in dem sie wenigstens ein paar Startelf-Einsätze bekommen hätten, nachdem einige Kurzeinsätze ja gar nicht mal so schlecht waren.

*Es kam jetzt schon mehrfach bei abgewanderten Spielern (Diekmeier, Kruse) zu Bemerkungen der Art, das TS mit den jungen Spielern zu wenig spricht, unnahbar ist und die jungen Spieler nicht unbedingt besonders unterstützt bzw. stark redet, sondern sich eher konzentriert mit ein paar alten Leistungsträgern wie Frings und Piza (mit denen er mit Unterbrechungen schon fast die ganzen 11 Jahre zusammen arbeitet) redet.

Die Trainer der sehr erfolgreichen jungen Mannschaften (Klopp, Tuchel und auch Heynckes) sind da offenbar kommunikativer und offener mit den jungen Spielern aus der 2.Reihe. TS wird sich sicher nicht umkrempeln, aber er sollte sich diesbezüglich nicht scheuen, sich da mal zu hinterfragen, ob ein wenig mehr Offenheit gerade für die jungen Spieler nicht besser wäre.

Bei der Gelegenheit: Bei gut laufenden Spielen auch den ganz jungen Leuten mal wenigstens ein paar Minuten Einsatzzeit schenken. Alle, die in der U23 bei uns spielen sind so gut, das man sie bei 2 Toren Vorsprung mal 5 Minuten vor Schluss bringen kann. Sowas kann bei (noch nicht völlig vom Geld verdorbenen) Youngstern mehr motivieren als irgend was sonst.

Wenn ich mich kürzer fassen müßte, würde ich dem Posting von Berder Wremen oben voll zustimmen. :tnx:
 
@ sofatester:
grundsätzlich gebe ich dir recht.

Aber denkst du nicht, dass es bei einem solchen Umbruch nicht das Risiko nochmals erhöht, wenn man neben einem Großteil (wie groß der tatsächlich ist, werden wir noch sehen) der Mannschaft auch noch den Trainer (und/oder Manager - was ja auch von einigen gefordert wird) austausche und damit ein oder zwei weitere, dafür aber ganz entscheidende Variablen dazugebe?
Warum sollte ich einen Trainer, dem ich grundsätzlich vertraue, auch noch austauschen, anstatt mit ihm, dazu einige bekannte Spieler (in unserem Fall z.B. Wiese, Naldo, Fritz, Almeida, Piza, Hunt) den Umbruch und Neuanfang zu wagen?!
 
Gute Frage !

Die Antwort KÖNNTE lauten: Weil bei einem Umbruch sowieso viele neue Leute geholt werden müssen bzw. alte Spieler weg gehen und dann ein neuer Trainer eher die Gelegenheit hat, gleich die Spieler oder Spielertypen zu holen, die bezahlbar sind und mit denen er bei dem Budget am liebsten arbeitet. Das geht nicht oder nur mit kaum bezahlbaren Summen, wenn man noch sehr viele Spieler langfristig gebunden hat, die man dann evtl. nicht los bekommt (à la Vranjes) oder für zu wenig Geld transferieren muss.

Ich habe übrigens nicht gesagt, das ich dafür bin, TS auszutauschen, sondern :

Richtiger Weise sollte man also die Entscheidung daran festmachen, ob man das Vertrauen darin hat, das die "alte" sportliche Leitung
*die Kraft und den Elan
*ein überzeugendes Konzept
*die nötige selbstkritische Reflexion über eigene Fehler und
*gute Gedanken über zukünftige Verbesserungen
besitzt.


Ich bin überzeugt, das die Geschäftsführung mit TS auch über das Saisonende weiter machen wird und bei dem momentanen Aufwärtstrend gibt es daran nicht viel auszusetzen.

Ob sich auch die übrige Kritik erledigen wird oder welches Konzept TS für die Zukunft hat und ob es funktionieren wird, ist völlig im Dunkeln. Da kann man nur das Beste hoffen.

Was aber wohl verkehrt ist, das ist pauschales Anti-TS Gemecker ebenso wie sklavisches "Pro-TS" Geschwafel. Werder ist nicht nur größer als jeder Spieler, sondern auch größer als TS. Was also zählt, ist das was ich oben aufgezählt habe. Man kann diesbezüglich nur abwarten und das Beste hoffen. Ob oder wie sich der Umbruch vollzieht, wird man erst in ca. 2-3 Jahren sehen können. Das Almeida übrigens beim Umbruch noch mit dabei sein wird, ist wohl überaus unwahrscheinlich.

Bis dahin wird man sich die nächsten 2-3 Jahre wohl vorüber gehend damit abfinden müssen, das kleinere Brötchen gebacken werden. Das wäre aber mit einem anderen Trainer auch erstmal nicht anders, es sei denn, der bringt 30 oder 40 Mill. € an frischen Sponsorgeldern mit. :D
 
U23 Spieler in den Kader zu berufen, nur damit Sie dabei sind, halte ich für falsch. Ich denke, dass das TS richtig macht, nur die Spieler in den jeweiligen Kader zu berufen, von denen er sich vorstellen kann, dass sie auch spielen. So wissen die nominierten Spieler auch, dass sie eine Chance haben zu spielen und nicht nur Lücken- / Bankfüller sind, denn das würde sie nur demotivieren.
Immer mal wieder mit trainieren ist sicher gut, aber hier und da mal "ein paar Minuten Einsatzzeit" bringt so einen jungen Spieler nicht wirklich weiter.
 
U23 Spieler in den Kader zu berufen, nur damit Sie dabei sind, halte ich für falsch. Ich denke, dass das TS richtig macht, nur die Spieler in den jeweiligen Kader zu berufen, von denen er sich vorstellen kann, dass sie auch spielen. So wissen die nominierten Spieler auch, dass sie eine Chance haben zu spielen und nicht nur Lücken- / Bankfüller sind, denn das würde sie nur demotivieren.
Immer mal wieder mit trainieren ist sicher gut, aber hier und da mal "ein paar Minuten Einsatzzeit" bringt so einen jungen Spieler nicht wirklich weiter.

Sorry, aber wenn das Deine ehrliche Meinung und Einschätzung zu diesem Sachverhalt ist, dann hast Du nie aktiv von klein auf den Mannschaftssport Fussball mit dem Leistungsgedanken gespielt.
Gerade die Einbindung und Berücksichtigung von unten nach oben -ob von U17 zur U19 oder der III. zur II. Mannschaft- sind das A und O für ein gesundes Mannschaftsgefüge gerade dann, wenn man ohne größere Sponsorengelder auskommen muss.;)
 
Gute Frage !

Die Antwort KÖNNTE lauten: Weil bei einem Umbruch sowieso viele neue Leute geholt werden müssen bzw. alte Spieler weg gehen und dann ein neuer Trainer eher die Gelegenheit hat, gleich die Spieler oder Spielertypen zu holen, die bezahlbar sind und mit denen er bei dem Budget am liebsten arbeitet. Das geht nicht oder nur mit kaum bezahlbaren Summen, wenn man noch sehr viele Spieler langfristig gebunden hat, die man dann evtl. nicht los bekommt (à la Vranjes) oder für zu wenig Geld transferieren muss.

Das ist weder ein Argument für noch gegen TS.

Ich habe übrigens nicht gesagt, das ich dafür bin, TS auszutauschen, sondern :

Richtiger Weise sollte man also die Entscheidung daran festmachen, ob man das Vertrauen darin hat, das die "alte" sportliche Leitung
*die Kraft und den Elan
*ein überzeugendes Konzept
*die nötige selbstkritische Reflexion über eigene Fehler und
*gute Gedanken über zukünftige Verbesserungen
besitzt.

Weiss ich.. :tnx:
so wollte ich es auch nicht darstellen.
Meine Frage war eben nur, ob ich das Risiko von einem Totalumbruch eingehen sollte, wenn ich nebenbei auch noch den Trainer austausche?! Einem Trainer, dem ich grundsätzlich vertraue, der mMn einer der besten in der Liga ist und der beste, der momentan "direkt zu haben" ist? Ich für meinen Teil denke, sollte die Saison nicht noch einen katastrophalen Verlauf nehmen, dann wäre die Entlassung von TS (in Abhängigkeit von einigen Voraussetzungen) das größere Risiko, gerade, wenn man im Anschluss einen Totalumbruch wagen möchte.

Ich bin überzeugt, das die Geschäftsführung mit TS auch über das Saisonende weiter machen wird und bei dem momentanen Aufwärtstrend gibt es daran nicht viel auszusetzen.

:tnx:

Ob sich auch die übrige Kritik erledigen wird oder welches Konzept TS für die Zukunft hat und ob es funktionieren wird, ist völlig im Dunkeln. Da kann man nur das Beste hoffen.

Das ist natürlich wieder was anderes. Auch TS muss sich immer hinterfragen und ggf. erneuern. Die Klärung, inwieweit dass für ihn möglich ist, sollte im Vordergrund für die Planung der neuen Saison stehen. (Das wäre Beispielweise eine sehr wichtige Voraussetzung)

Was aber wohl verkehrt ist, das ist pauschales Anti-TS Gemecker ebenso wie sklavisches "Pro-TS" Geschwafel. Werder ist nicht nur größer als jeder Spieler, sondern auch größer als TS. Was also zählt, ist das was ich oben aufgezählt habe. Man kann diesbezüglich nur abwarten und das Beste hoffen. Ob oder wie sich der Umbruch vollzieht, wird man erst in ca. 2-3 Jahren sehen können. Das Almeida übrigens beim Umbruch noch mit dabei sein wird, ist wohl überaus unwahrscheinlich.

Zu Almeida: Warten wir mal ab... ;)
Zum Rest: :tnx:

Bis dahin wird man sich die nächsten 2-3 Jahre wohl vorüber gehend damit abfinden müssen, das kleinere Brötchen gebacken werden. Das wäre aber mit einem anderen Trainer auch erstmal nicht anders, es sei denn, der bringt 30 oder 40 Mill. € an frischen Sponsorgeldern mit. :D

Ich denke, das hängt ganz vom Ausmaß des Umbruchs ab. Aber ich denke auch, dass im nächsten Jahr nicht der "ganz große Wurf" möglich sein wird. Was ich aber grundsätzlich nicht schlimm finde.
 
Ob man losgelöst von den Protagonisten einen Umbruch auch mit einer neuen sportlichen Leitung angeht, kann man pauschal nicht beantworten, sondern darf einer Einzelbeurteilung. Grundsätzlich stehe ich dieser Methode eher skeptisch gegenüber, denn wenn man zu viel auf einmal ändert, erhöht sich imho die Gefahr des Scheitern, so wie wir es ab 1995/96 schon einmal hatten: neuer Trainer, neue Spieler, neues Spielsystem, neue Aufgabenverteilungen im Trainerstab und selbst bei Trainer-/Ersatzbank hat es einen Platztausch gegeben.
 
Sorry, aber wenn das Deine ehrliche Meinung und Einschätzung zu diesem Sachverhalt ist, dann hast Du nie aktiv von klein auf den Mannschaftssport Fussball mit dem Leistungsgedanken gespielt.
Gerade die Einbindung und Berücksichtigung von unten nach oben -ob von U17 zur U19 oder der III. zur II. Mannschaft- sind das A und O für ein gesundes Mannschaftsgefüge gerade dann, wenn man ohne größere Sponsorengelder auskommen muss.;)

:tnx: völlig richtig und kurz auf den Punkt gebracht :beer:
 
Ob man losgelöst von den Protagonisten einen Umbruch auch mit einer neuen sportlichen Leitung angeht, kann man pauschal nicht beantworten, sondern darf einer Einzelbeurteilung. Grundsätzlich stehe ich dieser Methode eher skeptisch gegenüber, denn wenn man zu viel auf einmal ändert, erhöht sich imho die Gefahr des Scheitern, so wie wir es ab 1995/96 schon einmal hatten: neuer Trainer, neue Spieler, neues Spielsystem, neue Aufgabenverteilungen im Trainerstab und selbst bei Trainer-/Ersatzbank hat es einen Platztausch gegeben.

Auch wenn ich weiterhin pro Schaaf bin - aber so extrem würde es uns dieses Mal wohl nicht treffen.

Dass mit Schaaf der Trainerstab gehen würde, glaube ich bei Werder angesichts der eher stetigen Politik eher nicht, es sei denn ein neuer Trainer möchte unbedingt sein bewährtes Trainerteam dabei haben.

Und ein so heftiger Umbruch im Kader würde hier auch nicht anstehen, denn man darf nicht vergessen dass Otto Rehhagel seinerzeit einen Kader mit einem Durchschnittsalter von gut 29 Jahren hinterlassen hat. Also auch viele Spieler, die keine Transfererlöse mehr generieren konnten, die man in einen Neuaufbau hätte stecken können.

Davon können wir derzeit mit Sicherheit 4 Jahre abziehen. Und auch wenn einige Spieler den Sprung aus sportlicher Sicht nicht geschaft haben, oder einfach menschlich nicht ins Team passen - bei entsprechender Nachfrage bleibt immer noch etwas Geld hängen, sofern die Verträge nicht auslaufen.

Dennoch halte ich einen sukzessiven Umbruch mit dem bewährten Team für sinnvoller als einen radikalen Umbruch mit einem neuen Trainer und veränderter Philosophie. Warum, das habe ich denke ich schon häufig gesagt.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top