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So wie du zitiert hast, trifft es meiner Meinung nicht den Kern dessen, was die Aussage ausmacht. Ich interpretiere es nicht so, als dass er sich aus Schadefreude freut, dass andere nun einen reingewürgt bekommen, sondern weil es der Entwicklung, aus seiner Sicht, langfrisitg besser tut. Ich sehe hier keinen Ansatzpunt, dass man ihm hier vorwerfen kann, ein "schlechter" Fan zu sein. Zwar ist die Einstellung sich über Niederlagne zu freuen etwas ungewöhnlich, aber dient sie nach seinem Zitat, und natürlich aus seiner Sicht, dem Wohl des Vereins.
Und das finde ich ist eine legitime Meinung, die hier nicht genug gewürdigt wird, oder dessen Aspekt ich schlicht überlese. In der bisherigen Diskussion klingt es für mich nur so, als ob ihm vorgeworfen wird, er freue sich über Niederlagen und daher könne er kein Werder-Fan sein. Der Grund ist doch aber das Entscheidende, und das kann man bei ihm mM auch nachlesen.
Er macht es aus meiner Sicht nicht, weil er hier dann einen Abledern kann, so wie ihm ja vorgeworfen wurde, sondern weil es seine legitime Meinung ist, die sich um die Entwicklung des Vereins dreht.
Ja, aberHmn - wenn ich diese - pointierte - Zusammenstellung anschaue, dann mag ich kaum glauben, dass sie von dkbs kommt - aber ok., wenn das wirklich deine Gedanken sind, sollst du sie auch zum Besten geben. Du solltest dir dabei nur darüber im Klaren sein, dass du der erste ernstzunehmende User bist, der sich in dieser momentanen - ja noch eher kurzfristigen - "Krise" ernsthaft Gedanken über einen Trainerwechsel macht.
Jein. Was die allgemeine Tendenz angeht, m.E. nicht, da ich die erwähnten Probleme schon seit ungefähr zwei drei Jahren beobachte und eben der Zeitpunkt kommen kann, wo sie sich auch nachhaltig auf die Ergebnisse auswirken.Erstmal hast du recht, ich führe diese Diskussion emotional und wenn es darum geht Thomas Schaaf jetzt und heute in Frage zu stellen, dann beziehe ich durchaus eine Extremposition, wobei ich das für mich nicht als Extremposition empfinde, sondern als die einzig vertretbare.
Natürlich argumentierst du, wie immer, gut und schlüssig und sicher kann ich nachvollziehen was du meinst, aber was mir dann doch etwas sauer aufstösst, mensch Daniel, es ist der 10. Spieltag. Bist du dir sicher, dass du mit dem Post nicht etwas zu früh dran bist?
Es geht darum, dass ich seit einiger Zeit die Tendenz sehe, dass Werder immer wieder "unnötig" Spiele verliert, weil es der Mannschaft und mit ihr natürlich dem Trainer nicht gelingt, sich auf die Einstellung und die Spielweise bestimmter Gegner einzustellen. Das geht so lange (mehr oder weniger) gut, wie es tatsächlich so ist, dass Werder mehr oder weniger zwingend spielt, die Aeintrainierten Abläufe klappen usw. Wenn sich dann aber selbst so eine Einstellung einschleicht, dass man mit halber Kraft gewinnen will, dass man allein mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kommen will, dass man Defensive nicht nötig hat, dann wird es bedenklich. Das war schon immer so ein bisschen das Problem, die Anfälligkeit Werders, aber ín dieser Saison grundsätzlicher als vorher. Ich mache das erstmal ganz doof an dem schon erwähnten Verhältnis zwischen den Spielen fest, die diesbezüglich "gut" sind und denen, die "schlecht" sind. Und da habe ich nur zwei gute gesehen (und einige eher positive (Inter, Hoffenheim, Schalke), aber diverse (mindestens zwei bis drei) richtig schlechte und diverse, in denen es zumindest sehr bedenkliche Schwächen gab. Zum Beispiel Bielefeld, Dortmund, Leverkusen, Athen, Famagusta.Du empfindest unsere Entwicklung als nicht positiv. Von welchem Zeitraum sprechen wir da? Würdest du sagen, dass die Entwicklung schon in den letzten Jahren nicht positiv ist oder geht es jetzt wirklich um diese Saison??
Nichts (oder zumindest kaum was) anderes wollte ich ausdrücken. Wobei es wiederum sein kann, dass ich da ebenfalls etwas sehr pointiert habe, weil ich spontan etwas verwundert war über die Nibelungentreue in manchen Posts gegenüber Schaaf. Für mich ist er als Person und als Trainer der letzten Jahr unantastbar. Aber für die Zukunft kann das nicht per se gelten.Dass Schaaf keine unfehlbare Instanz ist und dass deshalb selbstverständlich kontrovers über ihn diskutiert werden kann, versteht sich von selbst.
Auch wenn mein letzter Post etwas arg romantisch () ausgefallen ist, habe ich auch da schon angedeutet, dass es Kritikpunkte gibt und dass durchaus Fehler unserer sportlichen Leitung, inklusive Schaaf und Allofs, erkennbar sind.
Schaaf kann man z.B. sicherlich unsere nur mehr ärgerlichen Standards vorwerfen, dass das nämlich durchaus trainierbar ist, hat man über die Jahre immer wieder an Mannschaften gesehen, die Peter Neururer ins Rennen schickte.
Natürlich kann man die Frage ob TS grösser als Werder ist kategorisch mit Nein beantworten. Mir geht es auch gar nicht wirklich um die Person Schaaf, es geht mir drum, dass ein derart verdienter Trainer keinesfalls nach 10 Spieltagen in Frage gestellt werden kann. Klar könnte ich mir Bruno Labbadia oder Ralf Rangnick auch sehr gut auf der Werder Bank vorstellen und ich bin durchaus dafür, dass man sich Ende dieser Saison mal zusammensetzt, sollte das tatsächlich in die Hose gehen und mal beratschlagt, ob Thomas Schaaf auch weiterhin der richtige Mann ist und ob er Werder auf die nächste Stufe führen kann. Kommt man da zu dem Schluss, dass dem nicht so ist und dass es gut für Werder wäre, wenn frischer Wind reinkommt, dann habe ich nichts dagegen, wenn zur nächsten Saison ein neuer Mann auf der Bank sitzt.
Mir gehts nur auf die Nerven, wenn so früh in der Saison schon der Kopf des Trainers gefordert wird, was in diesem Forum durchaus passiert und wenn Schaaf als praktisch Alleinschuldiger an diesem Dilemma hingestellt wird.
Deswegen empfinde ich meine Frage nach einer konkreten Alternative auch keinesfalls als Totschlagargument, sondern sehe sie als legitim an.
Ich finde wenn man hier herumschreit, dass Schaaf die Mannschaft nicht erreicht und ersetzt werden müsste, dann muss man sich auch bewusst machen, was das für Konsequenzen hat. Die Konsequenz ist ein Feuerwehrmann (der im Endeffekt überhaupt nicht weiterhilft) da ja gar nichts anderes auf dem Markt ist. Die Frage war also sicher nicht als Totschlagargument gemeint und auch nicht rhetorisch, sondern entsprang aus ehrlichem Interesse, was man sich denn so vorstellt, wenn man Schaaf jetzt oder in 3 Wochen feuert..
Die Frage ist aus deiner Sicht allein, ob man Schaaf zutrauen kann wieder erfolgreich zu sein.
Niemand kann das wirklich beantworten, einzig und allein die Zeit wird das zeigen und die Zeit sollte er haben. Schaaf spricht ja gern davon, dass man sich beweisen muss. Jetzt muss er sich beweisen und dafür sollte man ihm auf jeden Fall die ganze Saison geben.
Danach kann man über den Trainerposten reden, aber noch nicht jetzt.
Ausserdem wird die Welt heute um 17:20 Uhr schon wieder etwas freundlicher aussehen, wenn wir die Hertha geschlagen haben.![]()
Was mir zudem wichtig ist, ist die Betonung, dass es auch Schaaf ist, der sich jetzt bweisen muss. Es kann nicht sein, dass immer alles auf die Spieler, ihre Jugend, ihre Formkrisen und ihre individuellen Fehler geschoben wird, so vorhanden das alles auch ist. 
FAZ.NET heute:
TS "Eine Ansprache ist heutzutage gleich eine Wutrede" ................
(Link bekomme ich irgendwie nicht hin)
Was du schreibst klingt nachvollziehbar. Allerdings, wie war es mit Rehhagels EM-Gewinn? Das Team bestand nicht gerade aus übermäßig talentiereten Spielern oder Überfliegern. Trotzdem war auch dort diese große taktische Disziplin zu beobachten (Betonwerke O.Rehhagel und Konsorten).
Zitat von hbmännchen;145941:Hat TS eigentlich auch Vertrag für die 2. Liga?:o