Warum hat Mainz einen solchen Bombenstart hingelegt? Sie waren in toller Frühform und haben Stuttgart auf dem falschen Fuß erwischt. Danach starteten die Mainzer, von einer stetig wachsenden Welle der Euphorie getragen, eine bärenstarke Serie. Für Stuttgart ging es nach der Auftaktpleite in die andere Richtung.
Worauf will ich hinaus? Die psychologische Komponente ist im Fußball offenbar von großer Bedeutung. Wer gewinnt, der bekommt Selbstverstrauen, tritt souverän auf, die Aktionen gelingen, und auch wichtig: die Gegner haben Respekt. Für diejenigen, bei denen es nicht läuft, kann man eine gegenläufige Entwicklung annehmen. Das Selbstvertrauen geht verloren, die Aktionen mißlingen, die Gegner verlieren den Respekt.
Bei uns ist diese Entwicklung eingetreten. Es gab zwar immer wieder gute Ansätze, die aber nicht belohnt wurden. Das Spiel gegen Bayern war ein Zwischen-Knackpunkt. Besser gewesen, trotzdem verloren. Seitdem ging es stetig bergab. Die Besonderheit hier ist, dass wir im Moment zudem durch invidiuelle Schwachstellen verletzlich sind. Wer das ist, kann sich jeder selber ausmalen.
Diese Kombination aus Schwachstellen in der Mannschaft, fehlendem Selbstvertrauen und Respekt der Gegner ist eine brisante Mischung, die uns im Moment in diese Lage bringt. Mal ehrlich, jeder auf dem Papier noch so harmlose Gegner rechnet sich doch gegen uns Chancen auf Tore (Punkte) aus. Mit dem Wissen, dass wir anfällig und schlagbar sind, gehen die doch von vornherein mit einer ganz anderen Einstellung ins Spiel.
Das Einzige, was uns im Moment helfen kann, ist über den Kampf Spiele zu gewinnen. Es muss kein Zauberfußball sein, sondern Arbeitssiege reichen. Leider konnte man auch das heute nicht erkennen. Dass keine gelbe Karte gegeben wurde, dürfte wohl nicht dem Fairplay-Bestreben der Spieler geschuldet sein, sondern weist auf eine lasche Einstellung hin. Genau hier muss angesetzt werden, um die genannten Entwicklungen mittelfristig umkehren zu können.
Bis zur Winterpause sollte noch Schadensbegrenzung möglich sein. Dann müsste die Abwehr punktuell nachgebessert werden - dieser Schuss muss sitzen, Herr Allofs - und in der Rückrunde könnte dann die Aufholjagd beginnen. Wenn wir nur noch die Bundesliga vor der Brust haben, ist das definitiv ein Vorteil gegenüber den Mannschaften, die noch international und im Pokal vertreten sind.
Die Momentaufnahme ist desaströs, keine Frage, aber auf lange Sicht haben dürften wir uns sicher noch Hoffnungen auf internationalen Wettbewerb machen. Sollte es nicht gelingen, den Schalter umzulegen, muss man in dieser Verfassung leider auch den Abstieg einkalkulieren.
Worauf will ich hinaus? Die psychologische Komponente ist im Fußball offenbar von großer Bedeutung. Wer gewinnt, der bekommt Selbstverstrauen, tritt souverän auf, die Aktionen gelingen, und auch wichtig: die Gegner haben Respekt. Für diejenigen, bei denen es nicht läuft, kann man eine gegenläufige Entwicklung annehmen. Das Selbstvertrauen geht verloren, die Aktionen mißlingen, die Gegner verlieren den Respekt.
Bei uns ist diese Entwicklung eingetreten. Es gab zwar immer wieder gute Ansätze, die aber nicht belohnt wurden. Das Spiel gegen Bayern war ein Zwischen-Knackpunkt. Besser gewesen, trotzdem verloren. Seitdem ging es stetig bergab. Die Besonderheit hier ist, dass wir im Moment zudem durch invidiuelle Schwachstellen verletzlich sind. Wer das ist, kann sich jeder selber ausmalen.
Diese Kombination aus Schwachstellen in der Mannschaft, fehlendem Selbstvertrauen und Respekt der Gegner ist eine brisante Mischung, die uns im Moment in diese Lage bringt. Mal ehrlich, jeder auf dem Papier noch so harmlose Gegner rechnet sich doch gegen uns Chancen auf Tore (Punkte) aus. Mit dem Wissen, dass wir anfällig und schlagbar sind, gehen die doch von vornherein mit einer ganz anderen Einstellung ins Spiel.
Das Einzige, was uns im Moment helfen kann, ist über den Kampf Spiele zu gewinnen. Es muss kein Zauberfußball sein, sondern Arbeitssiege reichen. Leider konnte man auch das heute nicht erkennen. Dass keine gelbe Karte gegeben wurde, dürfte wohl nicht dem Fairplay-Bestreben der Spieler geschuldet sein, sondern weist auf eine lasche Einstellung hin. Genau hier muss angesetzt werden, um die genannten Entwicklungen mittelfristig umkehren zu können.
Bis zur Winterpause sollte noch Schadensbegrenzung möglich sein. Dann müsste die Abwehr punktuell nachgebessert werden - dieser Schuss muss sitzen, Herr Allofs - und in der Rückrunde könnte dann die Aufholjagd beginnen. Wenn wir nur noch die Bundesliga vor der Brust haben, ist das definitiv ein Vorteil gegenüber den Mannschaften, die noch international und im Pokal vertreten sind.
Die Momentaufnahme ist desaströs, keine Frage, aber auf lange Sicht haben dürften wir uns sicher noch Hoffnungen auf internationalen Wettbewerb machen. Sollte es nicht gelingen, den Schalter umzulegen, muss man in dieser Verfassung leider auch den Abstieg einkalkulieren.





