F
FBremer1
Guest
Nur weil man viel Wert auf Support legt, heißt das nicht direkt, dass es das wichtigste ist. Denk mal drüber nach.
Ich bin selbst über Jahre zu jedem Spiel gefahren, habe die Schule geschwänzt um zu jobben, damit ich genug Kohle für Karten und touren hatte und uns wars halt damals nicht wichtig, ob wir lauter waren als der Gegener, sondern ob wir auf dem Platz besser waren. Der Rest passte halt immer! Wenn man hier heute nach einem Spiel ins Forum schaut wird hauptsächlich darüber diskutiert, wann es wie laut war. So verschieben sich Schwerpunkte...Ich habe immer alles für Werder gegeben, weil das der absolute Mittelpunkt in meinem Leben war und heute noch viel zu oft ist. Ihr tut das sicherlich auch, ich würde mich hüten, das jemandem abzusprechen, aber die Tatsache, das der Wettbewerb auf der Tribüne so hoch gehangen wir, irritiert mich, um das vorsichtig zu formulieren...
In Hamburg oder Köln singt auch niemand "Auf gehts Werder schießt ein Tor" oder "Voran SV Werder Brem'". Merkste selber ne?
Und das es früher besser war, behauptest du jetzt. Da habe ich allerdings auch schon einige gegenteilige Meinungen gehört. Selber beurteilen kann ich es ja leider nicht.
Okay. Dann Wiederholen sich ALLE Schlachtrufe und Gesänge irgendwo. Und deswegen machts die Ultra Lieder nicht besser als die Schlachtrufe und einfachsten Lieder. Die kennt wenigstens jeder spätestens nach einem mal singen. Die Lied-Texte WIRD niemand auf den Tribünen lernen, BASTA. Das könnt ihr denen vorwerfen und bockig rumtrotzen, oder ihr könnt versuchen die LEute auf andere Weise ins Boot zu holen, so einfach ist das.
Und Edit: Aus der Akkustik, die das Stadion damals mit 2 offenen Kurven hatte und den Zuschauerzahlen, hat man seinerzeit mehr gemacht, soweit würde ich immer gehen. Aber nochmal: Mir gehts gar nicht darum, das ich die Ultras teeren, federn und fortjagen möchte. Wir brauchen in der Kurve jeden einzelnen. Nur muss die Gruppe Ultras meiner MEinung nach akzeptieren, das man viel mehr auf alle anderen, speziell die lang dazugehörenden zugehen muss, bevor man erwartet, das auf sie zugegangen wird.


