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Touch of Brilliance
Guest
Du ahnst gar nicht, wie sehr du mir aus der Seele sprichst.Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
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Du ahnst gar nicht, wie sehr du mir aus der Seele sprichst.

Scheinbar hast Du auf den letzten Seiten nicht mitgelesen, denn das verstehst Du völlig falsch.ABER: Wir hätten die Spiele gegen München, Nürnberg, Twente ohne weiteres gewinnen können. .... sondern weil die Torchancen dazu da waren. Die wurden erarbeitet mit dem System, das der Trainer vorgegeben hat. .... Ich würde die ganze Aufregung verstehen, wenn wir in den 3 Spielen keine Chance gehabt hätten und der Gegner jedes Mal überlegen gewesen wäre. Das war aber nicht der Fall.
Also wenn das Kleinigkeiten waren, weiss ich auch nicht.Es lag an Kleinigkeiten.
Ich bin davon überzeugt, dass es bald wieder anders laufen wird, aber wieso muss das Kind erst immer in den Brunnen fallen bzw. dort halb ersaufen, bis die nötigen taktischen Veränderungen erfolgen?

... Und gerade wenn der Gegner so schwach ist, muss man sich die berechtigte Frage stellen, wie der zu so viel Raum und so vielen Torchancen kommt.....

Eben, darum geht`s.Ich bin mir auch völlig sicher das wir die Chancen irgendwann wieder ins Tor bekommen aber damit ist das eigentliche Problem nicht abgeschafft.
@ Karlotto und Steinkogler
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:svw_applaus:Dafür haben wir zum wiederholten Mal die Quittung bekommen. Und gerade wenn der Gegner so schwach ist, muss man sich die berechtigte Frage stellen, wie der zu so viel Raum und so vielen Torchancen kommt.

mick_666 blüht förmlich auf. Nuja.
Scheinbar hast Du auf den letzten Seiten nicht mitgelesen, denn das verstehst Du völlig falsch.
Mit dem System wurde vor allem dem Gegner unendlich Platz und Raum gelassen. Womit wir wieder beim Stichpunkt sind - den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Wenn eine Mannschaft keine Sicherheit, keine Ordnung in den Mannschaftsteilen hat und dazu noch viele Stammkräfte fehlen, kann man nicht obendrein so eine vogelwilde Ausrichtung spielen und eine Partie mit solch einer Spielführung durchziehen.
Dafür haben wir zum wiederholten Mal die Quittung bekommen. Und gerade wenn der Gegner so schwach ist, muss man sich die berechtigte Frage stellen, wie der zu so viel Raum und so vielen Torchancen kommt. Besonders die letzten zwei Partien waren taktisch eklatant. Nur darum drehte sich die Aufregung.
Also wenn das Kleinigkeiten waren, weiss ich auch nicht.

Es ist doch mehr als auffällig, dass es bei Werder einige Spieler gibt, die mit Ihrem Stellungsspiel im Raum und zum Mann große Defizite haben.
Da gibt es reflexartige Reaktionen der Mannschaft, die in der Totalen betrachtet an das Verhalten einer -sorry-- Jugendmannschaft erinnern.
Mit drei, vier Spielern auf einen ballführenden Spieler zu laufen, um die zwei eigenen gegenerischen Spieler im Rücken derart zu vernachlässigen, dass diese mit 8-10 Metern vollkommen frei im Rücken der Abwehr auf das Zuspiel warten können. Das geht ja garnicht.
Schade , dass auch gestern noch beim Stande von 0:0 auf die totale Offensive umgestellt wird. Arnautovic rein war i.O, aber nicht zu Lasten eines defeniven MF-Spielers.
Naja, wenigsten waren An- und Abfahrt staufrei und in "Jürgens Bierhaus" der Werderteller wieder einmal ein Genuss.
@ Karlotto
Ich habe auch nicht alles in Frage gestellt, und schon gar nicht will ich an der gestrigen Partie aufhängen, denn vor allem vom Einsatz war Werders Auftritt gegen Enschede deutlich besser als die Minuten 30-90 gegen Nürnberg. Aber das, was TS Schaaf häufiger als die Mannschaft wurde nicht für den Aufwand belohnt äußert, mag ab und zu sicherlich zutreffen, aber wenn in dieser Häufigkeit artikuliert wird, kommt es einem wie eine abgedroschene Phrase für widerholtes Unvermögen / mangelnde Effizienz vor. Daß Spieler sich verletzten, man mal das Tor nicht trifft, oder Stellungsfehler oder Fehlpässe mal zu Gegentreffer führen, ist ohnehin nicht vermeidbar und wenn die gleichen Fehler oder andere Kleinigkeiten sich öfters summieren, dann kann es auch mal vorkommen, daß man einige Spiele erfolglos bleibt. Sowas hatten wir auch in erfolgreichen Jahren, das ist eben der Sport, damit kann oder sollte man umgehen können.
Nun ist es aber bei Werder aber so, daß diese bisher holprige Saison 2010/11 nicht durch eine überdurchschnittlich unglückliche Fehlerkette, Kleinigkeiten oder Pech entstanden ist, sondern weil die diese Fehler in einer wiederholt ungenügenden Berufsauffassung in Teilen der Mannschaft begründet sind. Und wenn man einmal Scheiße am Fuß hat, dann hat man Scheiße am Fuß, auch wenn man wie gestern gar nicht mal so schlecht agiert hat, aber (um bei der Metapher zu bleiben) hat Werder sich diese Exkremente an ihrem Arbeitsschuhwerk nicht gestern auf dem Platz geholt, sondern ist aufgrund der vorherigen Resultate durch eine unzureichende Berufsauffassung bereits damit aufgelaufen. Wenn diese Misere nur durch eine unglückliche Verkettung von irgendwelchen Umständen zustande gekommen wäre, dann wären die ganzen Beschwichtigungen, Hoffnungen auf das Gesetz der Serie einer Aufholjagd etc. auch nachvollziehbar gewesen, aber weil die derzeitge Lage in erster Linie durch eine nicht professionelle Einstellung zustande gekommen ist, klingen diese Beschwichtigungen usw. wie Schönrednerei, gerade weil die lachse Einstellung kein neues Phänomen ist, es kommt in dieser Saison nur häufiger vor als in den Jahren 2004-08 und sogar noch häufiger als in den beiden letzten Spielzeiten.
Meine Berurteilung eines Spiel ist auch nicht ergebnisfixiert, auch wenn man beim Fußball leider keinen Schönheitspreis gewinnen kann, weil sonst wäre Werder Bremen 03/04-07/08 zusammen mit Borussia Mönchengladbach in den 70er Jahren die einzigen gewesen, die fünfmal hinterheinander Deutscher Fußballmeister geworden wären. Für mich ist es wichtig, daß meine Mannschaft die richtige Einstellung hat und bis zum Umfallen kämpft, dann sehe ich ihr auch Fehler nach und kann auch damit leben, wenn einige Spiele in Folge in die Hose gehen. Aber wenn man versucht, durch mangelnde Berufsauffassung verursachte Mißerfolge damit zu begründen oder zu relativieren, daß diese Pleitenserie nur eine Verkettung von unglücklichen Umständen etc. ist und mit dem Federstrich es wird schon wieder beschwichtigt, dann ist es Schönreden, denn es kann nur wieder was werden, wann man sich das Glück (wie es der Volksmund sagt) erzwingt, sprich dafür kämpft. Nachdem dem ein Teil der Gehälter eingefroren wurde, schien es die Mannschaft wohl auch begriffen zu haben, aber die Minuten 30 90 gegen Nürnberg haben leider (hoffentlich vorübergehend) das Gegenteil bewiesen und deshalb ist es umso unverständlicher, wenn hiernach wieder in Betrachtung der Gesamtsituation wieder mit unglücklichen Umständen, Verletzungen, es wird schon wieder etc. schöngeredet wird.

Dass die Mannschaft in Anbetracht der Klasse dieses Gegners, des "unbedingt gewinnen müssens" und der eigenen Personallage, Chancen zulassen muss, war auch schon vor diesem Spiel klar. Chancen gab es im Übrigen hüben wie drüben - völlig normal in einem KO-Spiel, welches dieses war. Das Gebilde geriet nach der Hinausstellung von Frings und der kurz zuvor getätigten Auswechslung von Bargfrede in Schieflage. Das war Gift - aber konnte Schaaf ahnen, dass wir das Spiel zu Zehnt beenden?
Der Fehler lag in der mangelhaften Rückwärtsbewegung vor dem 0-1, wo Wesley ein unnötiges Dribbling ansetzte, liegen blieb, alle staunend dann vor dem gegnerischen Sechszehner verharrten und zuschauten, wie 5 oder 6 Holländer auf zweieinhalb Verteidiger plus Mielitz zuliefen - in der Hoffnung "wird schon gut gehen, wie bisher". Das sehe ich aber nicht als taktische Ausrichtung und ich sehe dieses Resultat keinesfalls als logische Folge der Schaafschen Vorgaben.