von SpoBi-online:
Liebe Leser!
Wieder einmal war es Tim Borowski, der die Bayern mit seinem Tor rettete, diesmal in Florenz. Ausgerechnet Tim Borowski.
Im Sommer zum Nulltarif aus Bremen gekommen, in der Nationalmannschaft schon lange kein Thema mehr. Keine Träne hatte man ihm bei Werder nachgeweint. Oft hatte er verletzt gefehlt. Spielte er doch einmal, blieb er zumeist den Beweis seiner einstigen Klasse schuldig.
Sein Wechsel zu Bayern – eine kleine Sensation. Ob man in München tatsächlich von den Qualitäten des schlaksigen Mittelfeldspielers überzeugt war oder dem Konkurrenten aus Bremen wieder nur einmal eins auswischen wollte – Nebensache. Fakt ist: Borowski ist ein Glücksgriff für die Bayern.
Obwohl nur selten in der Startelf, ist kein Mann wichtiger, weil effektiver für die Münchner. Jedes Tor von ihm ist Gold wert für die Bayern. Sein Tor zum 1:1 in Florenz krönt sein bislang erstaunliches Auftreten beim Rekordmeister.
Sechs Tore hat er in den Pflichtspielen dieser Saison für Bayern schon geschossen. Solch Bilanz lässt selbst einen Luca Toni blass werden.
Spötter tadeln den langen Blonden gelegentlich als steif, bewegungsresistent, einen Spieler mit überschaubarer Technik. Borowski hat andere Qualitäten. Tordrang, unbändigen Willen, Ehrgeiz. Eigenschaften, die man bei vielen Spielern Werders derzeit schmerzlich vermisst, die die Bayern aber wieder zu einem Siegerteam machen.
Bayern wird noch viel Freude an Tim Borowski haben. Und seinen Trainer Klinsmann wird der effektive Borowski bestimmt noch einige Male retten.
Alfred Hermsdörfer
Die für mich lustigsten Passagen hab ich mal kursiv hervorgehoben. Ein fast schon humoristisches Werk des Spobi-Trolls über den Stehgeiger der Nation...

Unbändigen Willen.....Ehrgeiz.....ich kann nicht mehr.