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Die Spieler mögen problematisch sein.
Aber das Hauptproblem heißt JOGI LÖW!
Der Mann muss auch lernen, dass Kasernenton nicht in die NM gehört.
Er fordert Respekt, dann soll er ihn aber auch gewähren.
Kommt mir vor wie: Kleiner Mann ganz GROß!
welchen kasernenton?????:stirn:
das mag vielleicht (teilweise) auf taktik- und kompetenz-ebene stimmen, aber was das menschliche angeht und den umgang mit individuen, hat er riesige probleme! die spieler, die jetzt in den medien den mund aufmachen, werden mit sicherheit auf die eine oder andere weise versucht haben, dies mit löw zu klären, aber so wie man ihn bisher in solchen situationen erlebt hat, geht er darüber einfach diktatorisch hinweg! und dann hat ein kapitän mit dem format eine michael ballack sehr wohl das recht, seinen mund aufzumachen! wie ein herr löw jetzt darauf reagiert (nämlich ganz übel), sieht man ja.... :stirn:
Wo und in welchem Situationen hast DU Jogi diktatorisch erlebt?
Wo hast DU ihn im Umfang mit Individuen erlebt und gesehen, daß er im menschlichen Bereich riesige Probleme hat?
Wo ist Löws Reaktion ganz übel?
Woran erkennst Du, daß ein Ballack Format hat (nicht als Spieler, sondern als Mensch)?
Ich vermute, das alles erkennt man gut von warmen Fernsehsessel aus. Meine Hochachtung, soweit bin ich noch nicht (und werde es auch hoffentlich nie sein)
der bundestrainer stellt sein team nach dem jetzigen leistungsniveau auf! wenn das einem frings nicht passt, dann muss er halt fernbleiben!
es saßen schon spieler von einem ganz anderen format auf der bank! man erinnere sich nur an netzer bei der wm 74!
wo kommen wir denn hin das sich der bundestrainer für jede personalentscheidung rechtfertigen muss?!
das gab es doch sonst nur bei den bayern!
.der bundestrainer stellt sein team nach dem jetzigen leistungsniveau auf! wenn das einem frings nicht passt, dann muss er halt fernbleiben!
das war unter vogts oder völler nicht anders.Ende des Hurra-Konzepts
Beleidigt, geflüchtet, ausgeschieden. Die Stimmung der Spieler der Fußball-Nationalmannschaft ist mies. Nicht nur Einzelinteressen treffen aufeinander, sondern auch "Philosophien".
So ändern sich die Zeiten. Als 2006 in Deutschland eine sogenannte Fußballweltmeisterschaft der Männer stattfand, bekam Fußball eine sogenannte Philosophie verpasst, ausgetüftelt von Jürgen Klinsmann als Trainer der deutschen Mannschaft und Oliver Bierhoff, Teammanager und Klinsmanns Mann fürs Wirtschaftsvokabular. Gut, auch Klinsmanns Vorgänger Rudi Völler hatte schon eine Philosophie gehabt - sie lautete: "Brasilianische Spielweise einfordern mit Füßen aus Malta, das geht eben nicht." Aber Klinsmann und Bierhoff entwickelten das erste von A bis Z durchgestylte Gesellschaftskonzept. Ziel: alles positiv, gute Laune, hurra Deutschland.
Das Konzept - Schaffung eines neuen nationalen Befindens mit Methoden der modernen Wirtschaft und dabei gut Asche machen - stellte die Unterhaltungsfunktion des Fußballs in den Mittelpunkt. Es beinhaltete ein gewisses Risiko, zu scheitern. Es war neu. Lothar Matthäus hatte nichts zu sagen. Kurz, es hatte viel Gutes. Doch nun, 2008, ist Stunk. Nach den Streitigkeiten zwischen den Spielern Torsten Frings und Michael Ballack sowie den Verantwortlichen Joachim Löw (Trainer) und Bierhoff muss man festhalten: An "Alles positiv, gute Laune", muss wieder gefeilt werden. Zur Erinnerung Bierhoffs und Klinsmanns Zehn-Punkte-Plan für die WM 2006:
1. Verkrustete Strukturen aufbrechen. 2. Tschüssi, Sepp Maier! 3. 5:4 besser als 1:0. 4. Nur noch US-Bier in den Stadien verkaufen. 5. Alte Teamhierarchie kippen: Kahn ("Druck", Weibergeschichten) raus, Bierhoffs alten Buddy Jens Lehmann rein. 6. Ganz wichtig: Anarchie verhindern. Mannschaftsintern Strukturen schaffen. Ziel: Geschlossenheit. Zudem: Trainer first. Dafür "Respekt, Professionalität und Benehmen" (Bierhoff) etablieren. Also auch Gefügigkeit. 7. Raus aus der Pampa, ab nach Berlin wegen Volksnähe. 8. Gegen den Costa-Ricaner gewinnen und dann den Polen durch die Wand hauen. 9. Jubel und schön bunt überall. Deutschland ist wieder wer, entspannt und alles. Sönke Wortmann filmt. 10. Fertich
Tja. So geil war das damals. Was aber ging nun schief? Nach dem verlorenen Finale der EM 2008 musste selbst der hastige Nachrichtenkonsument die Unstimmigkeiten bemerken, die bereits in Wortmanns Film "Sommermärchen" angedeutet waren: Stritt sich da tatsächlich Kapitän Ballack mit Manager Bierhoff? In diesem Moment, spätestens, war das 2006er-Konzept, für alle offensichtlich, in Punkt sechs (Respekt, Professionalität, Benehmen) erneuerungsbedürftig.
Mittlerweile ist Banksitzer Kevin Kuranyi beleidigt ausgeschieden. Torsten Frings, 2006 ein enorm wichtiger Spieler, hat sich massiv beschwert. Ballack sprang seinem Kumpel Frings bei und kritisierte Trainer Löw, der sich das wiederum nicht gefallen lassen will.
Ein Streit zwischen Personen mit Einzelinteressen? Auch, aber nicht nur. Sondern ein Streit zwischen zwei "Philosophien": der Old-School-Variante, die der langhaarige Frings vertritt: "Was zählt, ist aufm Platz, lasst mich gefälligst spielen!", und der Neo-Fußball-Variante, die Bierhoff verkörpert, der 2002 sein BWL-Diplom erlangte und dessen Banklehrlingsfrisur selbst nach Kopfballtoren immer aussah wie mit der Mörtelkelle gezimmert.
Es geht nun um die Verschränkung der Ansätze: Bierhoff muss die von ihm mit einer "neuen Identität" (Bierhoff) versehene Marke Nationalelf verteidigen. Das hängt aber auch vom sportlichen Erfolg ab, für den Trainer Löw zuständig ist und der dafür Leute wie Michael Ballack braucht, der sich allerdings klar positioniert hat, indem er zuletzt etwa kritisierte, Oliver Kahn hätte in dem lange schwelenden und als Konkurrenzkampf getarnten Showduell um den Platz im Tor gegen Bierhoffs Kumpel Jens Lehmann nie eine Chance gehabt. Was also tun? Da ist guter Rat teuer.
Andererseits, war da nicht mal was? Gab es nicht immer wieder einmal Querelen in der Nationalmannschaft? Paul Breitner, Toni Schumacher, Stefan Effenberg - tatsächlich, es hat immer Spieler gegeben, die den Mund aufmachten. Nichts ist neu daran, nichts strukturell schlimm. Gescheitert ist nur der immer Schnapsidee gewesene Gedanke, Fußballspieler könnten, wenn sie erst einmal persönliche Medienberater haben, integrierbare Segmente mit Funktionsknopf werden. Sonst nichts. 2010 ist Weltmeisterschaft, und alle reden wieder, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das wird geil.
Dann sollen sie aber auch Leistung zeigen und nicht rumsabbeln.
Es weiß ja keiner von uns wirklich, was da intern bei denen abläuft, wie ein Jogi derartige Entscheidungen seinen Jungs beipult (wurde ja schon mehrfach drauf eingegangen), aber rein sportlich hat er im Moment aus meiner Sicht recht, wenn Frings keinen automatischen Stammplatz hat und er auch mal die anderen zum Zuge kommen lässt. Wenn Lutscher dann gleich beleidigt spielen muß, tut er mir leid.
Jetzt laßt Jogi und Michi bloß möglichst fix dieses ominöse Gespräch führen, damit da Ruhe reinkommt in die Sache. Bevor noch zwölf weitere Ex-Nationalspieler ihren Senf dazu gegeben haben, als Paradebeispiel sei hier Olaf Thon genannt ("Schweinchen der eigentliche Käptn", ohne Worte). Von mir aus sollen die dann auch Lutscher und evtl. Flick dazu holen. Hauptsache, das Thema kommt vernünftig vom Tisch. Ob einer wie unser Klaus nicht derzeit andere Sorgen haben müßte, kann man sich am Rande auch fragen.
frings hat momentan nun mal eine starke formkrise!hier geht es darum einen platz bei der wm 2010 zu ergattern! ich hätte ihn auch auf der bank schmoren lassen! nach den letzten äußerungen im tv sollte er meiner meinung mal beim engladspiel pausieren!
Frings hat selber betont das er NICHT beleidigt ist, bzw. es nicht darum ginge das er MAL auf die Bank musste. Sondern die Art und Weise wie es wohl intern gelaufen ist.
Desweiteren, wenn man schon das Leistungsprinzip nennt, wo ist den ein Hitzlsperger im Moment besser als FringS?

Klose, Podolski ... deine Ansichten teile ich zum großen Teil, aber hier hast du eindeutig Unrecht!