Stimmung im Stadion

Brauchen wir ein neues speziell auf Werder zugeschnittenes Fankonzept?


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Jo klar darfste fragen du kannst aber auch direkt hingehen

Klaus Alofs und einige der Spieler haben sich geäussert ebenso wie ornder usw usw

Ach ja Dieter jetzt leugne im Suff mal nicht deine Identität :lol::lol::beer:


Oh Dieter Zeiffer trink doch nicht mehr soviel :beer:

Edit:

Ach menno was wir du und ich er sie es alle WOLLEN ist geile Stimmung das muss dohc zu machen sein wie wärs mit zwei drei vorsängenr in der kurve verteieln dann würds klappen garantiert


:lol::lol: haben wir das etwa nicht????
 
Die Vorschläge hier bzgl. der einfacheren Anfeuerungsrufe kann ich nur uneingeschränkt unterstützen. In München z.B. saßen um mich herum nur Leute, die entsprechend ihres Akzents gar nicht aus HB oder Umgebung kamen (mein Kumpel aus Hannover mal ausgenommen ;) ). Die gehen vermutlich nur ein mal pro Jahr ins Stadion, wenn überhaupt. Die kennen die Texte der Ultras mit Sicherheit nicht. Einfachere Sachen hingegen wurden durchaus mitgemacht, wenngleich das auch deutlich ausbaufähig war.

Im Weser-Stadion ist das teilweise nicht so ganz anders. Leute auf der Nord, West oder Süd wissen wirklich oft nicht, was da in der Ost gesungen wird. Man merkt ja auch, dass die einfachen Sachen dort offensichtlich deutlich besser angenommen werden. Mit einfacheren Sachen könnte man dort die Supportwilligen sicherlich eher zum Mitmachen animieren. Der andere Rest würde teilweise sowieso nichts mitmachen.

Was mir allerdings Sorge macht, ist wie man die Leute in der Ost (darüber hinaus) erst einmal zum mitmachen bekommt. Denn mein Eindruck ist, dass sich dort jede Menge "Stimmungskonsumenten" angesammelt haben, die scheinbar gar nichts mitmachen, egal ob kompliziert oder einfach. Das ist jedenfalls mein Eindruck aus diversen Besuchen, der sich beim Köln-Spiel noch mal deutlich erhärtet hat.
 
:tnx: :tnx: :tnx:

Da standen wir auch noch wie die Ölsardinen in der Ost, sowohl bei miesestem Regen, als auch bei 30° Grad in der knallenden Sonne (letztes Saisonheimspiel gegen Bochum nach dem Wiederaufstieg). Damals hatten wir eine funktionierende Fankultur (mit Feuertröten), die uns zuhause fast unbesiegbar machte.
Heute unterscheiden wir uns in dieser "Kultur" nicht mehr von allen anderen beliebigen Plätzen in Europa. Gleichschaltung durch abkupfern... Einfach nur traurig, das...

Schöne Beiträge die mir aus dem Herzen sprechen. Leider kann man dieses Thema hier nicht diskutieren da in diesem Forum die meisten Leute noch gar nicht geboren waren als Bremen eine kleine aber durchaus feine Fankultur besaß aus der wir alten Säcke unsere positiven Erinnerungen ziehen.

Damals waren Dinge im Stadion möglich an die man heute gar nicht mehr zu denken wagt > Flachmänner für den Schluck zwischendurch, Feuerwerk ohne das ganz große übertriebene Szenario heute, Konfetti in großen Müllsäcken, keine Frauen die während des Spiels mit dem Handy telefonieren, Meckerpötte ausschließlich auf der Süd (Trainertribüne , heute überall im Stadion verteilte Nörgler / Schnauze auf aber wehe es geht ums anfeuern); Stimmung je nach Emotion, kein Dauergejaule - wenn Scheiß Spiel dann Ruhe im Puff, wenn gute Leistung dann ging die Post ab und zwar von allen die da waren, sogar die Opas auf der Süd fuchtelten mit ihren Spazierstöcken rum.

Einzig das Brommy und die Erinnerungen an die Zeit bis ca. 1999 halten mich und viele meiner Jungs noch im Stadion. Danach ging es Stück für Stück bergab und der Verein muss aufpassen das er mit seiner gefühlten Extrem- Kommerzialisierung nicht überdreht. Viele sind schon gegangen und was nachkommt sind zum großen Teil keine Fans die den Fussball leben und lieben. Die Ultras sind für mich nur Selbstdarsteller und viele der "Neu-Fans" laufen zwar in grün-weiss auf, mit Emotionen im Stadion umgehen können viele aber nicht ("Hinsetzen, ich sehe nichts" / "ist ja gut, wir habens ja gehört" "kannst du mal nicht so laut brüllen" etc. etc. etc.).

Tolle Aussichten und ich gehe jede Wette ein, in spätestens 3-5 Jahren wird es den Fussball den viele von uns leben und lieben endgültig nicht mehr geben - der ist dann vollends zum Spaß-Event verkommen mit Tschingderassa Bumm und noch lauteren Werbeeinblendungen beim Foul (dieses Foul, Aua, präsentierte Ihnen Scheiße & Co.).

Gute Nacht allerseits
 
Die Vorschläge hier bzgl. der einfacheren Anfeuerungsrufe kann ich nur uneingeschränkt unterstützen. In München z.B. saßen um mich herum nur Leute, die entsprechend ihres Akzents gar nicht aus HB oder Umgebung kamen (mein Kumpel aus Hannover mal ausgenommen ;) ). Die gehen vermutlich nur ein mal pro Jahr ins Stadion, wenn überhaupt. Die kennen die Texte der Ultras mit Sicherheit nicht. Einfachere Sachen hingegen wurden durchaus mitgemacht, wenngleich das auch deutlich ausbaufähig war.

Im Weser-Stadion ist das teilweise nicht so ganz anders. Leute auf der Nord, West oder Süd wissen wirklich oft nicht, was da in der Ost gesungen wird. Man merkt ja auch, dass die einfachen Sachen dort offensichtlich deutlich besser angenommen werden. Mit einfacheren Sachen könnte man dort die Supportwilligen sicherlich eher zum Mitmachen animieren. Der andere Rest würde teilweise sowieso nichts mitmachen.

Was mir allerdings Sorge macht, ist wie man die Leute in der Ost (darüber hinaus) erst einmal zum mitmachen bekommt. Denn mein Eindruck ist, dass sich dort jede Menge "Stimmungskonsumenten" angesammelt haben, die scheinbar gar nichts mitmachen, egal ob kompliziert oder einfach. Das ist jedenfalls mein Eindruck aus diversen Besuchen, der sich beim Köln-Spiel noch mal deutlich erhärtet hat.

Schön gesagt!!!!

Klar gibt es die Stimmungkonsumenten, was glaube ich alle ärgert aber ich glaube, dass es nicht die Masse ist oder diese nicht überwiegen.

Wenn man deinen Ansatz aufnimmt und dazu wirkliche Trommeln oder Pauken nimmt und man die Vorsänger gesamt verteilt so das man das auch oben im Block mal richtig mitbekommt würde das mMn schon ne menge bewirken.
 
Schöne Beiträge die mir aus dem Herzen sprechen. Leider kann man dieses Thema hier nicht diskutieren da in diesem Forum die meisten Leute noch gar nicht geboren waren als Bremen eine kleine aber durchaus feine Fankultur besaß aus der wir alten Säcke unsere positiven Erinnerungen ziehen.

Damals waren Dinge im Stadion möglich an die man heute gar nicht mehr zu denken wagt > Flachmänner für den Schluck zwischendurch, Feuerwerk ohne das ganz große übertriebene Szenario heute, Konfetti in großen Müllsäcken, keine Frauen die während des Spiels mit dem Handy telefonieren, Meckerpötte ausschließlich auf der Süd (Trainertribüne , heute überall im Stadion verteilte Nörgler / Schnauze auf aber wehe es geht ums anfeuern); Stimmung je nach Emotion, kein Dauergejaule - wenn Scheiß Spiel dann Ruhe im Puff, wenn gute Leistung dann ging die Post ab und zwar von allen die da waren, sogar die Opas auf der Süd fuchtelten mit ihren Spazierstöcken rum.

Einzig das Brommy und die Erinnerungen an die Zeit bis ca. 1999 halten mich und viele meiner Jungs noch im Stadion. Danach ging es Stück für Stück bergab und der Verein muss aufpassen das er mit seiner gefühlten Extrem- Kommerzialisierung nicht überdreht. Viele sind schon gegangen und was nachkommt sind zum großen Teil keine Fans die den Fussball leben und lieben. Die Ultras sind für mich nur Selbstdarsteller und viele der "Neu-Fans" laufen zwar in grün-weiss auf, mit Emotionen im Stadion umgehen können viele aber nicht ("Hinsetzen, ich sehe nichts" / "ist ja gut, wir habens ja gehört" "kannst du mal nicht so laut brüllen" etc. etc. etc.).

Tolle Aussichten und ich gehe jede Wette ein, in spätestens 3-5 Jahren wird es den Fussball den viele von uns leben und lieben endgültig nicht mehr geben - der ist dann vollends zum Spaß-Event verkommen mit Tschingderassa Bumm und noch lauteren Werbeeinblendungen beim Foul (dieses Foul, Aua, präsentierte Ihnen Scheiße & Co.).

Gute Nacht allerseits

Aber anscheind nimmst du das ja alles so hin ohne was dagegen zu tun oder sehe ich das falsch?
 
Stimmung ist ähnlich wie die Integrationspolitik... man hat Jahre lang was verpennt und alle meckern, dass es sich von heute auf morgen ändern soll.

Das geht leider nicht. Aber es sind ja auch kleien Dinge die was ausmachen.

Dauergesänge mal jetzt außen vor.

Es würde auch schon helfen, wenn die ganez Kurve mal geschlossen hüpft, springt und klatscht (der Andree Wiedener mal ausgeschlossen). Erstens ist der Eindruck der Gemeinschaft in der Ost dann höher und zweitens... die Leute die auch vorm party machen 4 Stunden vorsaufen (soll kein angriff sein, amch ich auch :P) müssen, werden bisschen warm :D
 
die tottenham-fans haben es schön auf den punkt gebracht..
" Your support is fucking shit! ".. ich weiss das singen engländer ganz gerne, nur hat es perfekt gepasst.. von der stimmung her das schlechteste 20`45-Spiel i`ve ever seen... :rolleyes:

Haben die nicht gesungen "No support is fucking shit!"? Als Reaktion auf die Grabesstimmung im Stadion? Sehr vielsagend war auch das aus tausenden Kehlen angestimmte "Shall we sing a song for you?"

Oh dear, das war wirklich die schlechteste Stimmung im Weserstadion, die ich je live miterlebt habe. Und das lag sicher nicht nur an der Baustelle Ostkurve und dem unangenehmen Nieselregen.
 
Schöne Beiträge die mir aus dem Herzen sprechen. Leider kann man dieses Thema hier nicht diskutieren da in diesem Forum die meisten Leute noch gar nicht geboren waren als Bremen eine kleine aber durchaus feine Fankultur besaß aus der wir alten Säcke unsere positiven Erinnerungen ziehen.

Damals waren Dinge im Stadion möglich an die man heute gar nicht mehr zu denken wagt > Flachmänner für den Schluck zwischendurch, Feuerwerk ohne das ganz große übertriebene Szenario heute, Konfetti in großen Müllsäcken, keine Frauen die während des Spiels mit dem Handy telefonieren, Meckerpötte ausschließlich auf der Süd (Trainertribüne , heute überall im Stadion verteilte Nörgler / Schnauze auf aber wehe es geht ums anfeuern); Stimmung je nach Emotion, kein Dauergejaule - wenn Scheiß Spiel dann Ruhe im Puff, wenn gute Leistung dann ging die Post ab und zwar von allen die da waren, sogar die Opas auf der Süd fuchtelten mit ihren Spazierstöcken rum.

Einzig das Brommy und die Erinnerungen an die Zeit bis ca. 1999 halten mich und viele meiner Jungs noch im Stadion. Danach ging es Stück für Stück bergab und der Verein muss aufpassen das er mit seiner gefühlten Extrem- Kommerzialisierung nicht überdreht. Viele sind schon gegangen und was nachkommt sind zum großen Teil keine Fans die den Fussball leben und lieben. Die Ultras sind für mich nur Selbstdarsteller und viele der "Neu-Fans" laufen zwar in grün-weiss auf, mit Emotionen im Stadion umgehen können viele aber nicht ("Hinsetzen, ich sehe nichts" / "ist ja gut, wir habens ja gehört" "kannst du mal nicht so laut brüllen" etc. etc. etc.).

Tolle Aussichten und ich gehe jede Wette ein, in spätestens 3-5 Jahren wird es den Fussball den viele von uns leben und lieben endgültig nicht mehr geben - der ist dann vollends zum Spaß-Event verkommen mit Tschingderassa Bumm und noch lauteren Werbeeinblendungen beim Foul (dieses Foul, Aua, präsentierte Ihnen Scheiße & Co.).

Gute Nacht allerseits


:tnx:

Mein 1. Spiel war 1993 im Stadion.. Das waren noch echt geile Jahre die da folgten... Alle aber echt alle haben mitgefiebert,und die Mannschaft unterstützt! Das waren Herzblutfans in der Ostkurve! Ordner mit Handschlag begrüßt, und mit Namen angesprochen... Wenn ich heute in der Ost stehe,denk ich oft an die Zeit zurück... Denn das waren wundervolle Jahre im Stadion,auch wenn es teilweise gegen Abstieg ging..
 
... In München z.B. saßen um mich herum nur Leute, die entsprechend ihres Akzents gar nicht aus HB oder Umgebung kamen (mein Kumpel aus Hannover mal ausgenommen ;) ). Die gehen vermutlich nur ein mal pro Jahr ins Stadion, wenn überhaupt. Die kennen die Texte der Ultras mit Sicherheit nicht. Einfachere Sachen hingegen wurden durchaus mitgemacht, wenngleich das auch deutlich ausbaufähig war...

nun ich hab eher nen ostdeutschen akzent, nehme nun aber seit 2008 75 % der spiele mit, muss also wirklich garnix heißen. noch dazu werden viele sicherlich keine Karten für das spiel in Muenchen bekommen, wenn sie nur ein spiel pro saison mitnehmen:18:
 
Schöne Beiträge die mir aus dem Herzen sprechen. Leider kann man dieses Thema hier nicht diskutieren da in diesem Forum die meisten Leute noch gar nicht geboren waren als Bremen eine kleine aber durchaus feine Fankultur besaß aus der wir alten Säcke unsere positiven Erinnerungen ziehen.

Damals waren Dinge im Stadion möglich an die man heute gar nicht mehr zu denken wagt > Flachmänner für den Schluck zwischendurch, Feuerwerk ohne das ganz große übertriebene Szenario heute, Konfetti in großen Müllsäcken, keine Frauen die während des Spiels mit dem Handy telefonieren, Meckerpötte ausschließlich auf der Süd (Trainertribüne , heute überall im Stadion verteilte Nörgler / Schnauze auf aber wehe es geht ums anfeuern); Stimmung je nach Emotion, kein Dauergejaule - wenn Scheiß Spiel dann Ruhe im Puff, wenn gute Leistung dann ging die Post ab und zwar von allen die da waren, sogar die Opas auf der Süd fuchtelten mit ihren Spazierstöcken rum.

Einzig das Brommy und die Erinnerungen an die Zeit bis ca. 1999 halten mich und viele meiner Jungs noch im Stadion. Danach ging es Stück für Stück bergab und der Verein muss aufpassen das er mit seiner gefühlten Extrem- Kommerzialisierung nicht überdreht. Viele sind schon gegangen und was nachkommt sind zum großen Teil keine Fans die den Fussball leben und lieben. Die Ultras sind für mich nur Selbstdarsteller und viele der "Neu-Fans" laufen zwar in grün-weiss auf, mit Emotionen im Stadion umgehen können viele aber nicht ("Hinsetzen, ich sehe nichts" / "ist ja gut, wir habens ja gehört" "kannst du mal nicht so laut brüllen" etc. etc. etc.).

Tolle Aussichten und ich gehe jede Wette ein, in spätestens 3-5 Jahren wird es den Fussball den viele von uns leben und lieben endgültig nicht mehr geben - der ist dann vollends zum Spaß-Event verkommen mit Tschingderassa Bumm und noch lauteren Werbeeinblendungen beim Foul (dieses Foul, Aua, präsentierte Ihnen Scheiße & Co.).

Gute Nacht allerseits

Auch ich kann da nur in allem zustimmen! Und das Problem ist, dass wir die alten Zeiten nicht zurück bekommen werden. Egal, welche Maßnahmen ergriffen werden, die Schraube ist nicht zurück zu drehen. Und viele aus dem damaligen Kreis sind heute längst nicht mehr im Stadion. Das heutige Publikum ist so wie es ist... leider. Alleine, wenn man die Diskussionen hier verfolgt... es geht fast nur um die Ost oder Ultras etc. Fußball-Atmosphäre kommt aber nicht von einer Tribüne allein.

Es ist so schade, wie emotionslos das mittlerweile im Weserstadion abläuft. Allerdings nicht erst seit kurzem, sondern bereits seit einiger Zeit. Normal verlange ich so wie Tim Wiese es sagt, dass schon beim Herauskommen der Mannschaft zum Warmlaufen deutlich zu hören ist, dass was abgeht. Aber in Bremen herrscht längst ein reines Operetten-Publikum vor.

Seit einigen Monaten merke ich bei mir immer mehr, dass die Lust auf emotionale Stadionbesuche nachläßt.
So sehr Fan man auch ist. Da gönne ich mir eher weiterhin viele Auswärtsspiele, die mitunter noch Spaß machen.

Meine letzte Hoffnung ist die endgültige Fertigstellung des Stadions. Wenn die heutige Generation bzw. Struktur der Stadionbesucher, Dauerkartenbesitzer etc. in Bremen dann nicht endlich wieder Bock auf einen Hexenkessel hat, ist die Stimmung für lange Zeit nicht mehr zu retten.
 
Morrbrandaustreter, auch ich find mich in deinen Text wieder, auch wenn ich erst seit 87 regelmässig ins Stadion gehe...

Aber ich denke trotzdem dass man zur Not ein bisschen für "seinen" Fussball kämpfen muss...

Ich warte darauf , dass ich das erste mal rausgeschmissen werde, weil ich singe oder oft im Spiel aufstehe...

Fussball ohne Emotionen...

Aber diese Fans die du beschrieben hattest sehe ich leider zu häufig.
Ja voll mit Fanutensilien (nichts negatives, aber das reicht halt nicht) aber wieviele von denen gegen Spurs in der Ost standen und selbst wo es spannend war und emotional den Mund nicht aufgemacht haben und bitte hinsetzen gerufen haben... Hallo die waren max mitte 20 und sassen da abgestumpft rum...

Für mich ist ein Merkmal dass es seit Jahren in unserer SZene nicht stimmt...
Einfach immer wieder fehlende solidarität...

Egal ob ich den BVB Boxkott auf Schalke gut finde...
und es gab bestimmt auch genug bei den 90 Fan Clubs die mitgemacht haben, die sich die Karten locker hätten leisten können. Aber es herscht mehr Solidarität!
Hier hätten sich nur viele Gemeldet mit "cool sind mehr Karten für uns und wer sich die Karten nicht leisten kann, der kann ja wegbleiben!" Da muss ich kotzen...
Oder vielleicht doch wegbleiben, weil ich vonb Werder und Werderfans etwas anderes kenne...

Leidenschaft, zusammenhalt, gemeinsam leiden und gemeinsam feiern! Gemeinsam singen und nicht
das da unten ist blöd!

Mitsingen (bis zu nen Punkt wenn einen der Gesang zu langgezogen ist) und danach (mit mehreren) was anderes anstimmen!!!:svw_schal:
 
Aber anscheind nimmst du das ja alles so hin ohne was dagegen zu tun oder sehe ich das falsch?

Das siehst du falsch. Wir werden aufgrund unserer lautstarken Unterstützung (sitzen Nordgerade) fast jedes Spiel angemacht.

Ich habe Bekannte bei Werder die ich schon auf die Mißstände mehrfach aufmerksam gemacht habe, in den oberen Etagen dort scheint das nicht wirklich zu interessieren.

Werder muss aufpassen, wie eigentlich der gesamte Fussball!
 
Auch ich kann da nur in allem zustimmen! Und das Problem ist, dass wir die alten Zeiten nicht zurück bekommen werden. Egal, welche Maßnahmen ergriffen werden, die Schraube ist nicht zurück zu drehen. Und viele aus dem damaligen Kreis sind heute längst nicht mehr im Stadion. Das heutige Publikum ist so wie es ist... leider. Alleine, wenn man die Diskussionen hier verfolgt... es geht fast nur um die Ost oder Ultras etc. Fußball-Atmosphäre kommt aber nicht von einer Tribüne allein.

Es ist so schade, wie emotionslos das mittlerweile im Weserstadion abläuft. Allerdings nicht erst seit kurzem, sondern bereits seit einiger Zeit. Normal verlange ich so wie Tim Wiese es sagt, dass schon beim Herauskommen der Mannschaft zum Warmlaufen deutlich zu hören ist, dass was abgeht. Aber in Bremen herrscht längst ein reines Operetten-Publikum vor.

Seit einigen Monaten merke ich bei mir immer mehr, dass die Lust auf emotionale Stadionbesuche nachläßt.
So sehr Fan man auch ist. Da gönne ich mir eher weiterhin viele Auswärtsspiele, die mitunter noch Spaß machen.

Meine letzte Hoffnung ist die endgültige Fertigstellung des Stadions. Wenn die heutige Generation bzw. Struktur der Stadionbesucher, Dauerkartenbesitzer etc. in Bremen dann nicht endlich wieder Bock auf einen Hexenkessel hat, ist die Stimmung für lange Zeit nicht mehr zu retten.


Früher hat man als junger Mann immer über die Älteren gelächelt wenn die sagten "früher war vieles besser" - heute sagt man das selber.
Die Zeiten ändern sich halt immer wieder, das werden wir nicht ändern.

Fragt sich nur ob der Fussball das überlebt - ich habe da meine Zweifel!
 
Ich kann diese Ausreden: fehlender Dach, Umbau, schlechtes Wetter und sonst was, nicht mehr hören. Gestern Lviv vs. BVB geschaut? Eine Salatschüssel ohne Dach und mit gefühlten 25 m. Abstand von den Hintertortribünen. 27000 Menschen machen eine Wahnsinnsstimmung. Und in Bremen!? Einfach nur lächerlich.
Bin bald das erste Mal seit Jahren wieder im Weserstadion (damals 0:2 gegen Sch***04 vor etwa 4 Jahren) und zwar gegen HSV. Ganz ehrlich; obwohl ich die Karte zum Bday bekommen habe, habe ich wenig bis gar keine Lust ins Stadion, weil ich jetzt schon das Szenario kenne. 37000 im Stadion davon 4000 aus HH. Diese HH werden uns in Grund und Boden singen. Ich kann mich an letztes Jahr an Spiele wie gegen Hoffenheim erinnern, wo knapp 700 Hoff. Bessere Stimmung gemacht haben als die Werderfans. Das hörte man sehr gut, auch ohne das Dacht in der West.
 
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