Stimmung im Stadion

Brauchen wir ein neues speziell auf Werder zugeschnittenes Fankonzept?


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Der grosse Tisch ist die einzige Möglichkeit um auf einen Nenner zu kommen.
Diskusionen hier im Forum führen zu nichts. Jeder muss den anderen respektieren. Und wir müssen die Ultras ernst nehmen, genauso wie sie uns ernst nehmen müssen. :tnx:
 
es tut mir leid, aber die ultras sind gar nicht in der lage, auf eure forderungen einzugehen, weil sie aufgrund ihres alters gar nicht reflektieren können. sie wollen sich ausprobieren - und das ist auch gut so.

Dann hab ich diesen Satz also falsch verstanden?
Sicher muss auch die Gegenseite Kompromissbereitschaft zeigen, aber das Desinteresse am restlichen Stadionleben auf Seiten der Ultras wird ja schon immer recht deutlich demonstriert.
 
Ich hätte auch noch die weiteren Zeilen zitieren können, in denen du das Ganze sogar noch ausführst.

es geht mir um respekt und den wunsch, ernstgenommen zu werden.
natürlich kann man über seinen tellerrand schauen.
aber darum geht es mir nicht.
es geht darum, wie man mit den ultras umgeht und wie und ob man auf sie zugeht.
jugendliche haben ein problem. man nennt es pubertät.
während dieser und auch danach kommt es zu phänomenen, die man mit selbstfindung umschreiben könnte.
das ist eine phase, in der man ausserodentliche probleme damit hat, sich in der welt, die einen umgibt, zurechtzufinden.
und wenn man in dieser phase nur auf ablehnung trifft, dann reagiert man halt mit abgrenzung.
dan kann man als "erwachsener" jetzt hingehen und sagen: "selber schuld, mir doch egal" oder man zeigt verständnis und macht einen schritt auf die jungs zu.
aber so wie ich die diskussion hier verfolgt habe, kommt eh nur ersteres in frage.
mein beitrag sollte lediglich dazu dienen, diese position eventuell einmal zu überdenken.
aber das scheint ja nicht gewünscht zu sein, da reflektion ja nur von der "gegenseite" erwartet wird...
 
es geht mir um respekt und den wunsch, ernstgenommen zu werden.
natürlich kann man über seinen tellerrand schauen.
aber darum geht es mir nicht.
es geht darum, wie man mit den ultras umgeht und wie und ob man auf sie zugeht.
jugendliche haben ein problem. man nennt es pubertät.
während dieser und auch danach kommt es zu phänomenen, die man mit selbstfindung umschreiben könnte.
das ist eine phase, in der man ausserodentliche probleme damit hat, sich in der welt, die einen umgibt, zurechtzufinden.
und wenn man in dieser phase nur auf ablehnung trifft, dann reagiert man halt mit abgrenzung.
dan kann man als "erwachsener" jetzt hingehen und sagen: "selber schuld, mir doch egal" oder man zeigt verständnis und macht einen schritt auf die jungs zu.
aber so wie ich die diskussion hier verfolgt habe, kommt eh nur ersteres in frage.
mein beitrag sollte lediglich dazu dienen, diese position eventuell einmal zu überdenken.

Das kann ich schon eher nachvollziehen, danke für die Erläuterung :tnx:
Aber ist es richtig, die Ultras auf die U18-Generation zu beschränken? Die Beschreibung könnte wohl vielmehr sogar auf einen 14-Jährigen zutreffen. Und diese Jungs sind mit Sicherheit auch bereit, die Kulisse verstärkt auf Schlachtrufe auszulegen, sofern es von der Avantgarde so deklariert wird. Und die, also der Kern, ist wohl eher nicht dem jugendlichen Alter zuzuordnen.
 
Weltenbauer hat schon teilweise Recht...

Aber trotzdem haben wir 1. nun halt nicht (mehr) die Kurve wo Radau herscht und theater veranstaltet werden kann...

das mehr ist nicht auf Alter oder Generationen oder so bezogen, sondern Änderung des Publikums und der ganzen Aufmachung Richtung Fussballevent und Änderung n bissel der Gesellschaft (ganz blödes aber weit hergeholtes Beispiel (hab trotdem Lust zu dem Beispiel) vor 15 Jahren wurde sich noch n bissel gewehrt und demonstriert, jetzt wird lange gemeckert und eigentlich müsste man was machen aber na was bringt es). Schön gemütlich n Werder Spiel sehen, mit doller Stimmung, aber die sollen die anderen machen, ach so aber wenn mal kurz n knackiiger Anfeuerungsruf kommt mach ich mal mit....

Aber ganz ehrlich ich war Oberrang Ost hab auch oft über Gesang von unten geschimpft und dann halt selber was versucht, teilweise auch nicht schlecht :D

aber so viele wie manchmal meckern, alleine schon nur manchmal hier, würden die dann mal alle zusammen was anstimmen, boah wär das ne laute Kurve :eek:
 
Wo kommt eigentlich der allgemeine Kids-Tenor her?

Ich würde die U18-Jährigen bei den Ultras eher auf ca. 30% tippen.

ich glaube, dass das bedürfnis, teil einer jugendbewegung sein zu wollen, nicht mit 18 aufhört, sondern eher bis gut in die 20er reicht.
man sucht halt seine nische, wo man sich geborgen und aufgehoben fühlt.
manche finden das in der musik, manche in der politik und andere halt im fussball. und wie man an unseren ultras sieht, entdecken einige sogar einen mix von alledem.
aber ich denke, je jünger die person, desto größer der wunsch nach anerkennung.
im "alter" wird man da gelassener, denke ich.
manchmal beobachte ich mit einem schmunzeln, wie hart und erwachsen so mancher 16jährige gerne wäre.
man kann dem mit unverständnis und spott begegnen oder man besinnt sich auf seine eigene jugend und bringt ein wenig verständnis auf.

ausserdem schrieb ich schon des öfteren, dass ich die ultras nicht als homogene masse sehe. na klar sind da ältere und jüngere dabei.
meine beobachtungen stützen sich rein auf den aspekt der jugendbewegung.
dass sich einige darin nicht wiederfinden, ist selbstverständlich.
dennoch kann man feststellen, dass die bremer ultras im durchschnitt schon sehr jung sind.
das sagt nichts über sie aus, sollte im umgang mit ihnen aber berücksichtigt werden.
 
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