FC Schalke 04

Solche Beiträge wie z.B. von Spreewerder oder Hybrid können mich wirklich nicht beeindrucken, weil sie letztlich immer mit Beleidigungen und Verunglimpfungen garniert sind.

Nur weil ich hier im Werder-Forum poste, muss ich die einseitigen Postings gegen Schalke nicht teilen. Keine User hat hier bisher nachvollziehbare Fakten genannt.

Die Aussagen von Fleau sind sehr flach gehalten und ohne Substanz. Das Beispiel mit dem EK von 10 TEUR und den Verbindlichkeiten von 100 TEUR ist nichtssagend. Was soll das bringen? Wen willst du damit überzeugen?

Ob ich Verbindlichkeiten bedienen kann, hängt von der Ertragskraft ab.

Die Anspielung auf die verpfändeten Forderungen bringt auch nichts Wesentliches. Die Verbindlichkeiten müssen eh getilgt werden. Ist doch klar, dass dies aus den Erlösen, mithin den Forderungen erfolgen muss. Da macht es keinen großen Unterschied, ob die Forderungen als Sicherheit dienen oder nicht.

Zu Bayern, die du anspielst, habe ich einen Link gestern eingespielt. Wenn die Bayern mal nicht CL spielen, werden sie auch nicht lachen. Weißt du über haupt, wie hoch die Verbindlichkeiten der Bayern sind?


Das ist von der Substanz her absolut nichtssagend. Wen willst DU hier eigentlich überzeugen. Mich hast du schon, denn du bringst auch keine Fakten, sondern forderst sie immer nur und kommst dann mit Beiträgen wie : "Ich schmeiss mir noch ein paar Chips rein...".

Das Lesen ist dir auch nicht gegeben, denn ansonsten hättest du Mr. Ed´s Beitrag auch verstanden.

Die Substanz deiner Beiträge ist wie dein Verein: Manchmal hart, meistens weich, und manchmal auch mit viel Wasser durchsetzt.
 
Du prangerst die provozierenden Beiträge an und schießt dann mit gleicher Münze zurück. Muss doch auch nicht sein, oder?

Es gibt halt viele Fans (wohlgemerkt auf beiden Seiten), die mit "gefährlichem (bestenfalls) Halbwissen" hier irgendwelche Behauptungen aufstellen oder einfach nur sinnfrei ihre Hassparolen rausposaunen. Diese User merkt man sich irgendwie automatisch und ignoriert sie am besten, weil sie i.d.R. gar nicht auf eine sachliche Diskussion aus sind.

Ich glaube, dass kein S04-Fan bestreiten wird, dass der S04 ein relativ hohes Risiko geht.
Dass der S04 finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, weiß jeder. Dass der S04 noch Spieler verpflichten würde, war auch klar. Die Auftaktniederlagen haben den Druck ja nochmals erhöht.

ABER: Solange der S04 nicht gegen Lizenzvorschriften, -auflagen o.ä. verstoßen hat, kann man sich über die Unternehmenspolitik unterhalten, nicht aber darüber, dass diesem Verein die Lizenz entzogen werden muss.

My home is my castle!

Nichts läge mir ferner, als zu behaupten, dass alle Werderaner Finanzbeamte sind die völlige Akteneinsicht bei Schalke haben, ebenso wenig wird kein Schalker, der in irgendwelchen Foren postet ein solches Wissen besitzen.

Natürlich muss man beide Seiten betrachten, ihr kommt hier in unserer Forum und einer von euch pisst uns ans Bein, weil er warum auch immer der Meinung ist alles was Magath macht toll und schön ist. Das geht so nicht. Es gibt Leute, so wie dich, die sich zu benehmen wissen. Wie man in den Wald reinruft zu schallt es auch zurück und ich würde gerne wissen, wie die Reaktionen auf solche Postings im Schalkerforum wären, ich denke ähnlich abwertend.

Ich meine ich habe eigentlich nichts gegen Fussballfans von anderen Vereinen, aber User wie der feine Kerl der unter dir postet, sorgen dafür das Antipathie entsteht.

Ich denke sofern man nicht auf den Kopf gefallen ist sollte man wissen, dass man als Werderaner nicht gut auf Magath zu sprechen ist, das ganze gepaart mit Größenwahn einiger Anhänger ergibt eine gefährliche Mischung.

Das man kritsch hinterfragt woher die Gelder kommen, die Magath da ausgibt sollte gestattet sein, vor nicht mal einem Jahr stand Schalke kurz vor der Insolvenz und jetzt werden Stars verpflichtet und Geld ausgegeben, natürlich wächst da der Unmut.

Mag daran liegen, dass Werder nicht diese Mittel hat so dermaßen auf dem Transfermarkt einzukaufen, mich persönlich störrt das weniger. Jeder Fussballinteressierte sollte sehen, was KATS mit ihren Mittel jedes Jahr auf die Beine stellen.

Erfolg gibt es nicht auf dem Wühltisch bei C&A, das wird Magath hoffentlich bald einsehen, wobei ihm das wahrscheinlich eh Egal ist. Magath ist dann bei Red Bull Leipzig und Schalke ein Schritt zu weit über Abgrund und auf dem Weg nach unten.
 
Also ersten, waren mein Beiträge sachlich und fachlich korrekt.

Zweitens habe ich das hohe Risiko nicht abgestritten, im Gegenteil.

Ob Deine Beiträge sachlich waren oder gar fachlich korrekt, also, ich setz mich jetzt nicht hin und wusel mich durch BWL oder Ähnliches. Nur so viel: wer mit Fachwörtern hantiert, hat nicht automatisch Recht.

Genauso habe ich keine Lust, seitenlange Argumentationsketten darnieder zuschreiben - daher mag mein Beitrag Dir etwas "flach" erschienen sein. Was genau die Finanzsituation auf Schalke ist: das wissen nur die dort Arbeitenden, der Rest kann nur mit dem argumentieren, was die Geschäftsführung rausrückt.

Übrigens: wenn ich irgendwo Schulden habe- und sei es 100 Euro - dann sind das so lange Schulden/ Verbindlichkeiten, bis ich sie beglichen habe. Egal, was ich wann und wie viel verdiene. Dem Kind einen anderen Namen zu geben ändert nichts an der Tatsache an sich. Ist auch schnuppe, mit welchen Geldmengen man jongliert.

Und ab jetzt werde ich Dich mal gepflegt auf meine Ignore Liste setzen.
 
zu 1). Finanzielle Bedrängnis definiere ich mal als Liquiditätsproblem. Wenn du was anderes meinst, definiere den Begriff bitte.

Liquide scheint Schalke derzeit zu sein. Auch rechne ich, sofern es bei den aktuellen Planungen bleibt nicht mit kurzfristigen Engpässen. Zumal wir z.B. nicht wissen, in welchen Raten denn die Ablösesummen für die Neuverpflichtungen gezahlt werden müssen.
Allerdings drückt Schalke eine immense Last an Zahlungsverpflichtungen, die den Handlungsrahmen erheblich einschränken, da man aus den Einnahmen einen erheblichen Teilen für Zinsen und Tilgungen aufwenden muss.

Entscheidend ist alleine, ob Schalke in Zukunft seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann. Und zur Beantwortung dieser Fragen hast du keine Fakten vorgetragen.

Schalke selbst sagt doch, dass wegen der hohen Schuldenlast es ein Problem darstellen könnte, an Kredite zu gelangen, wenn man kurzfristig Geldmittel benötigen sollte. So war es ja offensichtlich im Oktober 2009, als dann die GEW einsprang. Dafür hat man aber einen weiteren Teil des Vermögens, nämlich Anteile an der Stadiongesellschaft, verkauft.


zu 2). Es ist richtig, dass die aufgeführten Punkte wie z.B. möglicher Zuschauerrückgang, möglicher Wegfall von Fernsehgeldern oder ausbleibender sportlicher Erfolg erhebliche Risiken in sich bergen. Aber das gilt definitiv nicht nur für Schalke. Die Textpassagen sind sehr allgemein gehalten. Darauf hinzuweisen ist Pflicht! Aber wer weiß schon, wie sich diese Dinge entwickeln.

Natürlich ist kein Verein vor solchen Entwicklungen gefeit. Aber andere Vereine könnten z.B. noch künftige Einnahmen verpfänden, was bei Schalke schon geschehen ist. Werder z.B. könnte noch den Stadionnamen verkaufen, was bei Schalke ebenfalls schon geschehen ist.

Die Schlüsse, die du daraus ziehst, sind aber sehr einseitig und nicht zutreffend. Du willst ja auch nur Schlechtes sehen, klar...

Es ist keineswegs meine Absicht, nur schlechtes aus den Zahlen abzuleiten. Wenn Du mir Zahlen zeigst, die eine bessere Prognose zulassen als "es könnte mittel- bis langfristig sehr eng werden", nehme ich diese gerne zur Kenntnis.


ABER: Solange der S04 nicht gegen Lizenzvorschriften, -auflagen o.ä. verstoßen hat, kann man sich über die Unternehmenspolitik unterhalten, nicht aber darüber, dass diesem Verein die Lizenz entzogen werden muss.

Das sehe ich ähnlich. Schalke hat den Statuten entsprochen und dementsprechend die Lizenz bekommen - unter der Voraussetzung, gewisse Auflagen zu erfüllen. Wie der Mehrheit der Bundesligisten.
Man kann sich natürlich darüber streiten, ob diese Statuten nicht zu lasch sind; ob man etwa einem Verein mit hohem Schuldenstand nicht verpflichten müsste, höchstens so viele Transferausgaben zu machen wie man erlöst.
Aber momentan gibt es solche Vorschriften nicht, also nimmt Schalke zu Recht am Spielbetrieb teil.

Verstehen kann ich allerdings den Unmut darüber, dass so manchem kleinen Verein mit deutlich geringerem Schuldenstand keine Lizenz erteilt worden ist. Beim SSV Reutlingen lag es daran, dass man den Vertrag über den Verkauf des Mannschaftsbusses nicht akzeptiert hat, während z.B. Eintracht Frabkfurt meines Wissens nach eine geforderte bedingungslose Bankbürgschaft erst nach Ablauf der Frist vorgelegt hat. Allerdings hat dies nichts mit Schalke zu tun, sondern mit einem allgemeinen Unbehagen gegen das Lizensierungsverfahren an sich.
 
Also ersten, waren mein Beiträge sachlich und fachlich korrekt.

Deine Beiträge bestehen leider zu 99% aus einem stumpfen "Nein das ist Blödsinn" oder "so ein Schwachsinn", was natürlich wahnsinnig viel zu einer vernünftigen Diskussion beiträgt...

Das bedeutet ja nicht das du kritischen Meinungen zu Schalke 04 hier zustimmen musst. Wenn ich aber Beiträge wie die von Bremerland lese, so muss man doch sagen das diese sehr wohl sachlich vorgetragen sind.
Inwieweit sie dann fachlich korrekt sind, darüber kann man ja streiten. Wenn du also anderer Meinung bist, dann steht es dir doch frei dies argumentativ zu widerlegen. Das machst bzw. versuchst du aber scheinbar erst frühstens nach der 10. Nachfrage.
Wohlgemerkt, ich rede hier NICHT von Beiträgen die inhaltlich auf ein "Scheiß Schalke, der Pleitenclub" runterzubrechen sind!

Da brauchst du dich daher nicht wundern wenn hier der Eindruck ensteht als wärst du nur zum Trollen hier...

Mit den anderen Schalker-Usern hier klappt das, trotz sehr vieler sehr kritischer Beiträge doch auch sehr gut. Dafür übrigens meinen Respekt, das macht das lesen hier durchaus angenehm und interessant.
:tnx:
 
Bremerland:

1. Inwiefern schmälert ein Eigenkapital von 30 Mio (was rund 17 Mio weniger sind als im Vorjahr) den Eindruck, dass ein Schuldenstand von 135 Mio auf arge finanzielle Bedrängnis hinweist?


Manuel_Neurer_Nr._1:

zu 1). Finanzielle Bedrängnis definiere ich mal als Liquiditätsproblem. Wenn du was anderes meinst, definiere den Begriff bitte.

EK und Schuldenstand haben erst mal gar nichts mit finanzieller Bedrängnis zutun. Es kommt vielmehr darauf an, welche Fristigkeiten die Verbindlichkeiten haben, und ob die fälligen Zahlungen bedient werden können. Entscheidend dafür wird sein, ob entsprechende Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden können, oder ob ggf. Finanzmittel aus der Finanzierungstätigkeit generiert werden können.

Entscheidend ist alleine, ob Schalke in Zukunft seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann. Und zur Beantwortung dieser Fragen hast du keine Fakten vorgetragen.


Bremerland:

Liquide scheint Schalke derzeit zu sein. Auch rechne ich, sofern es bei den aktuellen Planungen bleibt nicht mit kurzfristigen Engpässen. Zumal wir z.B. nicht wissen, in welchen Raten denn die Ablösesummen für die Neuverpflichtungen gezahlt werden müssen.
Allerdings drückt Schalke eine immense Last an Zahlungsverpflichtungen, die den Handlungsrahmen erheblich einschränken, da man aus den Einnahmen einen erheblichen Teilen für Zinsen und Tilgungen aufwenden muss.



So funktioniert hier die Diskussion? Ausgelöst durch die obige Behauptung/Frage durch Bremerland! Sorry, erst was von EK/Schuldnestand erzählen, der auf finanzielle Bedrängnis hinweisen soll, und dann sind wir wieder liquide? Muss man nicht verstehen.

Mit gutem Gewissen kann ich sagen, dass meine Ausführungensowohl sachlich als auch richtig sind. Wenn wir aus dem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit oder aus Desinvestitionen in Zukunft unsere Verpflichtungen bedienen können, ist alles im Lot.
 
So funktioniert hier die Diskussion? Ausgelöst durch die obige Behauptung/Frage durch Bremerland! Sorry, erst was von EK/Schuldnestand erzählen, der auf finanzielle Bedrängnis hinweisen soll, und dann sind wir wieder liquide? Muss man nicht verstehen.

Mit gutem Gewissen kann ich sagen, dass meine Ausführungensowohl sachlich als auch richtig sind. Wenn wir aus dem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit oder aus Desinvestitionen in Zukunft unsere Verpflichtungen bedienen können, ist alles im Lot.

Und wo sind die Ausführungen von Bremerland unsachlich? Das das Finanzmodell Schalke sehr undurchsichtig und weitverzweigt ist, ist soweit bekannt. Wenn er auf Grund dessen anmerkt das Schalke Liquiditätsprobleme bekommen könnte, ist das doch nicht unsachlich. Sondern durchaus im Rahmen des möglichen. Und das es diese Probleme Ende letzten Jahres gegeben hat, kannst du nicht abstreiten. Also sonderlich zuverlässig scheint das Finanzkonstrukt Schalke nicht zu sein!
 
So funktioniert hier die Diskussion? Ausgelöst durch die obige Behauptung/Frage durch Bremerland! Sorry, erst was von EK/Schuldnestand erzählen, der auf finanzielle Bedrängnis hinweisen soll, und dann sind wir wieder liquide? Muss man nicht verstehen.

Und wo ist jetzt der Widerspruch?
Ich schreibe - nach diversen längeren, von Dir immer wieder ignorierten Beiträgen - dass ich von einer "finanziellen Bedrängnis" ausgehe. Du unterstellst mir, ich würde damit akute Liquiditätsengpässe meinen. Daraufhin schreibe ich, dass ich dies keineswegs so meine, sondern auf den eingeschränkten Handlungssspielraum hinweisen wollte, den man u.a. aus Schuldenstand und (vermindertem) Eigenkapital erkennen kann. Und stimme Dir darüber hinaus zu, dass Schalke derzeit dennoch sehr wohl liquide ist. (Allerdings bestehen unter Umständen Probleme, die Liquidität erforderlichenfalls durch Kredite sicherzustellen, falls gravierende, ungeplante Ereignisse eintreten.)

Dass Du das nicht verstehst glaube ich Dir ja, aber die Schuld dafür sehe ich irgendwie nicht bei mir.

Ich hingegen finde es nach wie vor unverständlich, dass Du mir vorgeworfen hast, keine Fakten zu nennen, was ich getan habe.

Wenn wir aus dem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit oder aus Desinvestitionen in Zukunft unsere Verpflichtungen bedienen können, ist alles im Lot.

Das habe ich meiner Meinung nach auch nie abgestritten. Zumindest nicht, wenn man "nur" den Anspruch der Liquidität hat. Ich hingegen bin froh, dass mein Verein durch seine Rücklagen im Fall der Fälle noch großen Handlungsspielraum hat.
 
Also ersten, waren mein Beiträge sachlich und fachlich korrekt.

Zweitens habe ich das hohe Risiko nicht abgestritten, im Gegenteil.

Ob deine Beiträge provozierend oder sachlich und fachlich korrekt sind, musst du schon der Wahrnehmung der Leser hier überlassen. In meinen Augen provozierst du schon ein wenig, auch wenn ich deinen Unmut über die vielen Behauptungen hier im Forum verstehen kann. Im Forum eines Vereins, der eine völlig konträre Einkaufspolitik betreibt, ist Gegenwind vorprogrammiert. Leider haben sich hier aber einige auf ein sehr flaches Niveau begeben. Aber auch das wird wieder, da bin ich mir sicher.

Dass du das hohe Risiko vom S04 abgestritten hättest, habe ich niemals behauptet. Ich habe ja geschrieben, dass der Großteil der Fans (du inklusive) das nicht abstreiten wird bzw. abstreiten kann.

Die Finanzpolitik vom S04 ist sicherlich nicht unbedingt mein Ding, auch wenn heute ein gewisser Zwang entstanden ist, diesen Weg zu gehen. Ich bin selbständig und hege ganz andere Geschäftsgebahren. Wobei man mein Unternehmen eigentlich gar nicht mit einem Proficlub vergleichen kann.

Ich muss nicht automatisch alles gut finden, nur weil es S04 betrifft. Ich bin mit vielen Entscheidungen auch nicht einverstanden gewesen. Das ist allerdings nur die "nüchterne" Seite der Medaille. Die "heißblütige Liebe" zu meinem Verein steht da auf einem ganz anderen Blatt. Ich werde die Metzelders, Jurados und wie sie alle heißen, anfeuern, weil sie jetzt zur Schalker Familie gehören. Ich weiß allerdings auch, dass viele S04-Fans anders denken und sich im Stadion auch anders verhalten.
 
hatten wir das schon ?

Wenn man Investitionen für die 14 Neuzugänge und die Einnahmen und Gehaltseinsparungen durch die 15 abgegebenen Profis gegeneinander aufrechne, stehe unter dem Strich einen gute Transferbilanz. Man habe «ziemlich genau nur die zehn Millionen Euro investiert, die der Aufsichtsrat am Anfang genehmigen wollte».
[...]
Die Reduzierung der Gehaltskosten um etwa zehn Millionen Euro erkläre sich vor allem durch die Abgabe von diversen Spielern, «die nicht zu den Top-Verdienern zählten, aber immer noch sehr gut verdienten», erläuterte Magath.

wer bitte soll das glauben ?
 
hatten wir schon ;)

ob du es glaubst oder nicht liegt an dir. im kicker begründet magath es ja so:

die neuen spitzenverdiener verdienen genausoviel wie die alten spitzenverdiener (unterm strich), aber der "finanzielle mittelstand" verdient deutlich weniger. das kann man schon nachvollziehen, wenn man bedenkt was leute wie großmüller, ze roberto, asamoah, halil, sanchez verdient haben und man sich anschaut, welche leute die ersetzt haben.
 
Die Finanzpolitik vom S04 ist sicherlich nicht unbedingt mein Ding, auch wenn heute ein gewisser Zwang entstanden ist, diesen Weg zu gehen.

Den müsste man mir mal etwas genauer erklären, diesen Zwang. Schalke ist letzte Saison Zweiter gworden (wenn Werder nicht gewesen wäre, hättet ihr bis zum letzten Spieltag um die Schale mitgespielt :D). Magath ist dafür gelobt worden, dass er einen jungen Spieler nach dem anderen aus dem Hut zaubert - und dann holt er Metzelder und Raul. Mit Verlaub :stirn: Bei den beiden dürfte man bei Real drei Kreuze geschlagen haben, dass man sie von der Gehaltsliste hat. Dass Raul leistungsmäßig kein Van Nistelrooy mehr ist, hat nun wirklich jeder gewusst, und zwar seit zwei Jahren. Und Metzelder ist zu seiner besten Zeit nicht so gut gewesen wie Bordon noch in der letzten Saison. Und warum verleiht ihr Holtby (der zwei Superspiele bei Mainz gemacht hat) ohne Not nach Mainz. Klar, so etwas schafft dann natürlich den Zwang zu Notkäufen. Ich weiß nicht viel über Jurado, aber besonders schwer scheint man sich bei Athletico nicht von ihm getrennt zu haben.
 
hatten wir schon ;)

ob du es glaubst oder nicht liegt an dir. im kicker begründet magath es ja so:

die neuen spitzenverdiener verdienen genausoviel wie die alten spitzenverdiener (unterm strich), aber der "finanzielle mittelstand" verdient deutlich weniger. das kann man schon nachvollziehen, wenn man bedenkt was leute wie großmüller, ze roberto, asamoah, halil, sanchez verdient haben und man sich anschaut, welche leute die ersetzt haben.
jo gerade gesehen waren doch paar seiten zum lesen:

naja

Raul
Huntelaar
Metzelder
Jurado


werden nicht viel weniger kosten als

westermann
rafinha
kuranyi
bordon
(engelaar)

deswegen bezweifel ich doch das

escudero
uchida
plestan
hoogland
sarpei
jendrisek
papadopulos
daec
kluge
edu

10 millionen weniger verdienen als

altintop
asamoah
ze roberto
großmüller
sanchez
kobiaschvili

den rest kann man wohl vernachlässigen

naja wer es glaubt...

edit: sehe gerade das die werte nur vom sommer sind, also edu, kluge, altintop und kobiaschvili garnicht rein zählen naja.....
 
So ins Detail kann man als Außenstehender kaum gehen.

Fest steht für mich, dass Schalke die CL erreichen muss ODER in der aktuellen CL Saison mind. ins VF kommt bei gleichzeitiger EL Qualifikation.
Nicht zuletzt um die Marktwerte von Höwedes/Hunteler/Jurado hoch zu halten, die dann das tafelsilber wären, was man verkaufen kann (Neuer aus finanziellen Gründen verkaufen zu müssen wäre sicherlich nicht der Schritt, den die Fans gerne sehen würden).

Schön ist doch, dass uns Nicht-Schalkern für diese Saison ein Verein geschenkt wurde, der was erreichen muss und zwar auf "Teufel komm raus". Da kann man sich, sofern man diesem Verein abgeneigt ist, über jede Niederlage gleich doppelt freuen (oder dreifach, wenn man wie ich den Magath nicht riechen kann).
 
@Illic
Durch die Politik des vergangenen Jahrzehntes (Stadionbau und gleichzeitig bereitstellung eines kaders der im europäischen Wettbewerb dauerhaft bestehen kann) müßte - wenn ich das richtig interpretiere - die Begründung für die aktuelle Finanzpolitik sein. Das Ruder kann wohl nicht zurückgedreht werden, weil man dann auf einnahmen aus dem sportlichen Wettbewerb verzichtet, die dann gringere Einnahmen aus den nichtsportlichen Sektoren nachziehen könnten.

Anders als Dortmund scheint Schalke keine Schwierigkeiten zu haben mit dem generieren von neuen einnahmequellen und dem Umschulden von kurzfristigen Verbindlichekiten. Die zwischenzeitlich von Schnusenberg gewährten Darlehen, die Komplettauszahlung der Veltins Gelder für den Stadionnamen weisen daraufhin, daß vor zwei drei jahren liquide engüässe bestnden - diese wurden dann entsprechend gelöst. Auch hat man vom Gazprom Hauptsponsor einen Teil der Gesamtsumme schon vorab bekommen.
(alles aus der damals erschienenen Postillen entnommen und auch schon im Schalke thread im alten Forum diskutiert).

Angesichts des Verhältnis 30 Mio EK zu 138 Mio Verbindlichkeiten kann konstatiert wrden, das gemäß InsO ein Insolvenzgrund vorliegt (Überschuldung) der andere (Zahlungsunfähigkeit) liegt wohl nicht vor. Diese Aussage muß man anhand der von Schalke veröffentlichten Zahlen so treffen.

Wie sich das die Bilanz im Einzelnen zusammensetzt würde mich auch brennend interessieren. (Zumal einmal wohl ein gerichtlich anhängiger Fall von Insolvenzverschleppung abgelehnt wurde. Dieser entstand im Zusammenhang mit der Bewertung des Parkstadions. Rein objektiv kann man die damalige Buchung des Parkstadions mit 16 Mio (?) als Verstoß gegen die goldene Bilanzregel betrachten (Unterbewertung von Aktiva, Überbewertung von Passiva). Einen anrüchigen Geschmack hat diese allein schon deshalb weil man es zum symbolischen Wert von €1 von der Stadt kaufte.

Was ich schon einmal dem guten Manuel schrub ist, daß die Schalker auf gute Finanzakrobaten angewiesen sind und auch gute Männer zur Einnahmenmehrung brauchen - siehe Absatz oben. Ansonsten - das dürfte selbst Manuel Neuer Nr 1 klar sein, fliegt Schalke "der Laden" um die Ohren.
 
Zitat von [Sportfreund];1248472:
http://www.schalke04.de/aktuell/new...nleihen-fuer-6-millionen-euro-gezeichnet.html

Hat Schalke den Verstand verloren?

6 Millionen Euro, 6 Jahre mit 5,5% Zinsen... da müssen sie später 8,2 Millionen Euro zurückzahlen! Oder gehen sie davo aus, dann längst insolvent zu sein?

Den Verstand haben die schon lange verloren...

Auf dem Kapitalmarkt kriegen sie keine Kredite mehr, deshalb diese "Aktion" mit der Fan-Anleihe und dem in der heutigen Zinsphase extrem hohen Zins. Der ist deshalb so hoch, weil auch das Risiko so hoch ist.
Vergleichbar mit griechischen Staatsanleihen...denen würde ich genausowenig mein Geld in den Rachen schieben wie S04, das Risiko ist einfach vieeeel zu hoch...am Ende leer auszugehen!

Gruß vom
Werder-Oldie
 
@Illic
...

Angesichts des Verhältnis 30 Mio EK zu 138 Mio Verbindlichkeiten kann konstatiert wrden, das gemäß InsO ein Insolvenzgrund vorliegt (Überschuldung) der andere (Zahlungsunfähigkeit) liegt wohl nicht vor. Diese Aussage muß man anhand der von Schalke veröffentlichten Zahlen so treffen.
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Sorry, aber das ist falsch. Eine Überschuldung liegt vor, wenn kein EK vorliegen würde. Wenn die Schulden also das Vermögen übersteigen würde.

Bei Schalke übersteigt das Vermögen aber die Schulden um 30 Mio. Euro.
 
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