Das ist gerade der Unterschied zwischen deiner Arbeit und der eines Fußballprofis. Da du so gut wie nie in einer direkten, offenen Konkurrenzsituation bist und letztlich deine Aufgaben "erledigen" musst, bist du (wie 99% der Arbeitnehmer in Deutschland) so gut wie nie in einer vergleichbaren Situation.
Dass du noch nie einen schlechten Tag bei deiner Arbeit hattest, glaube ich nicht. Und an diesem Tag hast du dann wahrscheinlich mit 90-95% des Einsatzes gearbeitet und hast vielleicht nicht alles so erledigt bekommen, wie es normalerweise der Fall wäre. Und du hast dir gesagt: "Gut, mache ich es morgen fertig."
Eine Fußballmannschaft in der Bundesliga, die mit 90-95% antritt, verliert dann halt mal 4:1, weil ein Unterschied von 10% eben auf einem so hohen Niveau extreme Auswirkungen hat. Das bedeutet aber nicht, dass tatsächlich die viel zitierte Arbeitsverweigerung stattgefunden hat. (Das habe ich wirklich klar erst einmal im Fußball gesehen und das war im "Abschiedsspiel" von Labbadia)
Also, schön sind solche Tage sicher nicht und einer gut ein- und zusammengestellten Mannschaft passiert so was seltener als wenn die Trainer / Manager dabei Fehler gemacht haben. Aber dieses Argument "ich mache meine Arbeit doch auch jeden Tag und würde gekündigt wenn ich so arbeiten/spielen würde" kann ich langsam nicht mehr lesen, es ist einfach Quatsch und entspricht nicht der Realität der Profis.