ich glaube das wird eine recht schwierige saison für werder - jetzt auch noch ohne Özil (auch wenn es richtig war, ihn abzugeben). Das Problem von werder ist nunmal, dass sie nicht das geld haben, ständig ablösesummen in 8-stelligen Bereich zu stemmen. Wolfsburg wird ja gerade mit geld zugepumpt ohne ende, da wird mir echt schlecht. HSV hat ebenfalls aufgerüstet. Für werder wird es nicht einfach, aber ich hoffe das beste ! Werder ist mir allemal lieber als vereine wie der HSV oder ganz besonders VW
Werder war mit weniger Geld, schon immer...let´s say "fast immer" besser, als alle Klubs der Liga außer den Bauern und hat sich als zweite Kraft über die letzten 8 Jahre etabliert. Ich mache mir da keine Sorgen für die kommende Saison. Auch vor der abgelaufenen Saison, wurden Vereine, wie Leverkusen, HSV, Dortmund, Schalke, Wolfsburg usw. deutlich vor Werder gesehen. Deutlich vor Werder war am Ende wieder nur ein Verein.
Darüber hinaus muss man einfach mal abwarten, wie die Neuzugänge bei uns einschlagen und bei den Anderen ebenfalls. Es entstehen angesichts klangvoller Namen, häufig überzogene Erwartungen, die dann am Ende nicht erfüllt werden. Werder ist in seiner Personalpolitik ebenso, wie in der spielerischen Anlage ein konzeptionell geführter Verein. Dieses Konzept wurde über viele Jahre erarbeitet und wird nicht anhand von ein oder zwei Abgängene, völlig über den Haufen geworfen. Andere Vereine fangen in fast jedem Jahr mit einem neuen Trainer, einem völlig veränderten Kader und damit auch einer komplett neu ausgerichteten Spielausrichtung von Neuem an. Nicht so hier, hier wird das System verbessert, weiter ausgebaut und Positionen gerade in der Breite des Kaders, qualitativ aufgewertet. Das alles hat sich bewährt und der Erfolg der Kontinuität spricht für uns und ganz besonders für Thomas Schaaf, mit dem all diese Ziele verwirklicht wurden.
Ich mache mir eher Sorgen um ganz andere Klubs, die vielmehr für deren Fans eine Wundertüte sind: WOB, Dortmund, Schalke, Stuttgart. D.h. natürlich: Ich mache mir keine Sorgen, dass wir dort nicht mithalten werden.