Klaus Allofs

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Die Aussendarstellung Werders gefällt mir auch nicht!!
Wir sind der einzige Club, der Bayern den letzten 3Jahrzehnten das Wasser reichen konnte! Wir haben Titel geholt und mit wenigen Ausnahmen immer international gespielt. Werder ist ein Synonym für Bremen! Spreche mit einem Engländer oder Schweden über Bremen und es kommt postwendend die Antwort: WERDER ...
Wer stellte denn neben Bayern die meisten Nationalspieler?
Und Allofs redet Wolfsburg, Hamburg und Schalke (die fast garnix rissen die letzten Jahre außer Trainerverschleiß) größer und stärker als sie sind!

Keiner erwartet Sprüche a la Uli Hoeneß, Beckenbauer oder Rummenigge! Aber Werder ist eine Größe! Eine Marke im Deutschen Fußball!!!! Hier wird kontinuierlich gearbeit, keine Anleihen aufgenommen oder sonst in Saus und Braus gelebt! Hier wird nicht Geld verpulvert!

Werder sollte selbstbewusster auftreten.
 
Die Aussendarstellung Werders gefällt mir auch nicht!!
Wir sind der einzige Club, der Bayern den letzten 3Jahrzehnten das Wasser reichen konnte! Wir haben Titel geholt und mit wenigen Ausnahmen immer international gespielt. Werder ist ein Synonym für Bremen! Spreche mit einem Engländer oder Schweden über Bremen und es kommt postwendend die Antwort: WERDER ...
Wer stellte denn neben Bayern die meisten Nationalspieler?
Und Allofs redet Wolfsburg, Hamburg und Schalke (die fast garnix rissen die letzten Jahre außer Trainerverschleiß) größer und stärker als sie sind!

Keiner erwartet Sprüche a la Uli Hoeneß, Beckenbauer oder Rummenigge! Aber Werder ist eine Größe! Eine Marke im Deutschen Fußball!!!! Hier wird kontinuierlich gearbeit, keine Anleihen aufgenommen oder sonst in Saus und Braus gelebt! Hier wird nicht Geld verpulvert!

Werder sollte selbstbewusster auftreten.

Ich denke, hier muss man das sportliche Standing und die finanziellen Möglichkeiten trennen. KA spricht in seinen Statements immer nur von den finanziellen Möglichkeiten....und da sind die genannten Vereine uns eben voraus, das hat nichts mit Kleinreden zu tun...

Dennoch gebe ich Dir recht, dass die grundsätzliche Außendarstellung gerade bei Transfers (in beide Richtungen) nirgends so schlecht "vermarktet" wird, als bei Werder.
Seit Jahren gibt es immer wieder diese öffentlich ausgetragenen Transfer-Hickhacks und Schlingerkurse. Andere Vereine habe ihre Kader meist früher zusammen als Werder.
 
Diese "Hickhacks und Schlingerkurse" hängen nicht nur, aber auch mit der Einnahmesituation zusammen, d.h. wenn die CL nicht erreicht wird, fällt auch eine (weitere) Neuverpflichtung aus.
 
Wir haben 3 Neuzugänge, bzw. eigentlich 2, aber Kroos scheint ja besser zu sein als erwartet. Dazu steht der Wesley-Transfer bevor. Zählen sollte man schon können. Die einzige unterbesetzte Position ist die des LV und das ist nichts Neues.

Habe ich was verpasst? Wie kommst du auf drei Neuzugänge? Ich sehe nur einen und zwar Arnautovic. Kroos zähle ich als Neuzugang der zweiten Mannschaft.
 
das sehe ich etwas anders, da ich durchaus der meinung wäre, durch etwas mehr risiko auf den transfermarkt den rückstand zu verkürzen.

Sicherlich wünsche ich mir auf gewissen Problempositionen mehr Mut zur Lücke, doch ist das nicht unsere Strategie.

Um sich den Bayern zu anzunähern, mit Ihnen mithalten zu können, müssen wir viel mehr Einnahmen im Marketing und Sponsoring generieren. Weiterhin wäre es für mich Pflicht gewesen, das Weserstadion auf mindestens 52.000 Plätze auszubauen.

Wie schon einer schrieb ist Werder mitlerweile Bremen und das Europaweit. Es hat sich sicherlich zu den 80/90 einiges geändert, doch denke ich das noch viel mehr möglich wäre und das alleine schon im Bremer Umfeld.
KA ist sicherlich ein guter Manager im Bereich Fussball, im wirtschaftlichen ist er leider nicht auf der Höhe.
 
Ich würde noch differenzieren, ob vermeintliche fertige Spieler für mehrer Millionen die Erwartungen nicht erfüllen oder ob dies günstige Perspektivspieler sind. Erstere kann man durchaus als Flop bezeichnen wenn sie sich trotz hoher Ablöse, hohem Gehalt und dementsprechender Erwartungshaltung nicht durchsetzen.
Im Bereich Perspektivspieler geht es immer auch ein Stückweit um Experimente mit geringem finanziellen Risiko. Dass man dabei einen 20-jährigen nicht nach einem halben Jahr wieder abschießt sondern eine gewisse Entwicklungszeit zugesteht, liegt für mich in der Natur der Sache.
Ich denke, da hast Du mich vielleicht ein wenig mißverstanden. Es ging mir weniger um höhe Ablösen oder darum, keine Perspektivspieler zu verpflichten. Sondern um die Art und Weise, wie die Auswahl der zugekauften Akteure und für welche Bereiche getroffen wird.
Einzig den späten taktischen Umstellungen in der vergangenen Saison könnte ich noch zustimmen. Wobei man sich hier auch die Frage stellen muss was besser ist: jedes Mal die Mannschaft umkrempeln wenn 2 Mal nicht gewonnen wird, oder doch versuchen die Kontinuität und eine eingespielte Mannschaft zu erhalten? Hier muss festgestellt werden, ob einige entscheidende Spieler einfach nur im Formtief sind oder ob es ein grundsätzliches Problem in der Ausrichtung der Mannschaft gibt. Dieses Urteil kann ich mir in vielen Fällen nicht anmaßen.
Das ist eben die entscheidende Frage, die mich übrigens seit Jahren beschäftigt. Mein Eindruck ist, dass das lange Festhalten an Systemen oder an der Mannschaft, auch wenn es noch so offensichtlich (nicht mehr) funktioniert, immer wieder zu Niederlagen- oder Sieglos-Serien führt. Gleichzeitig glaube ich, dass umgekehrt dieses lange Festhalten zu den Serien führt, die uns bereits mehrfach zu guten Wiehnachtsplatzierungen und letztlich auch im Saison-Schluss-Spurt vor andere, besser dotierte Vereine platziert haben. Ist es möglich, die eine Serie zu verhindern, indem zumindest nuancenhaft an den Defiziten gearbeitet, also rechtzeitig umgestellt wird, ohne dass dies die andere Serie beeinflußt?

Ich glaube, ohne anmassend sein zu wollen, dass es weniger Formtiefs von Spielern als vielmehr die generelle Spielausrichtung ist. Denn dass so viele unterschiedliche Akteure in unterschiedlich zusammengestellten Mannschaften seit ca. 11 Jahren nahezu im gleichen Jahreszeitraster, wo wir in Hin- und Rückrundenstarts stottern, sich in einem Formtief befinden, halte ich für ein bisschen zu viel Aneinanderreihung von Zufällen.
 
@32_Kugelblitz
Manchen Deiner Aussagen kann ich ja zustimmen und auch verstehen, dass Frust mit reinspielt, aber mit einigen Punkten kann ich mich ganz und gar nicht anfreunden.

Zum einen sehe ich keine "Blauäugigkeit" darin, dass Werder "nur junge, marktwerttechnisch entwickelbare Spieler, für die Werder nur ne Durchgangsstation ist bzw. ehemalige Bremer" zurückholt. Besser kann doch eine gesunde Mischung aus Talent und Erfahrung nicht zusammengestellt werden, oder? Neben grossen Talenten eben genau die "Alten" zu holen, die aller Voraussicht nach weniger Eingewöhnungszeit brauchen. Davon abgesehen hat Werder in den letzten zwei, drei Jahren aus genau diesen Gründen auch versucht, erfahrenere Spieler mit nachgewiesener Qualität nach Bremen zu lotsen, nur war es, zumeist gehaltstechnisch, eben nicht machbar. Ich bin froh, dass Werder sich nicht auf Experimente a`la van Nistelroy oder Raul einlässt. Klar kann es auch gut gehen, siehe Hypiää. Aber dass Werder grundsätzlich nicht vom Weg seriöser Planung abweicht, finde ich gut und richtig.
Darüber hinaus wäre zu bedenken, dass bei der Kaderqualität der letzten fünf Jahre eben äußerst fraglich wäre, ob heute noch Zugänge wie Julio Cesar, Verlaat oder der von Dir ins Spiel gebrachte Davala grundsätzlich weiterhelfen könnten, so wie es damals der Fall war.

In diesem Zusammenhang sehe ich auch nicht, dass "KA nicht mehr so hartnäckig wie früher an Wuschspielern dranbleibt". Gerade zur Zeit bei Wesley gut zu beobachten. Nur musst Du auch bedenken, dass Werder`s Status und Renomme anders als noch 2003 ist und demzufolge mit anderen Spielern als damals verhandelt werden kann, aber infolge dessen eben auch Gehaltsfragen und Ablösen nicht mehr mit damals vergleichbare Dimensionen darstellen. Und das, obwohl die Mehreinnahmen Werder`s im Vergleich zu anderen BL-Vereinen auf Augenhöhe weiterhin überschaubarer Natur sind.

Zum anderen finde ich, dass Werder und KA nicht wie von Dir behauptet sich nur kleinreden, sondern öffentlich durchaus mit hohem Selbstbewusstsein auftreten. Schon gar nicht ist das vergleichbar mit Willi Lemke`s "gallisches Dorf"-Phrasen von Mitte der Achtziger bis in die Frühneunziger. Natürlich wird Werder nie wie Bayern München öffentlich auftreten, weil das nicht authentisch wäre.
Wenn es in dieser Hinsicht etwas zu bemängeln gibt, dann höchstens, dass diese gezeigte Selbstbewusstsein hin und wieder nicht wirklich gelebt und umgesetzt wird.

Sowohl in der Ansicht zur Niemeyer-Leihe, als auch in dem Punkt, dass gewisse Schwachstellen im Kader seit Jahren möglicherweise bessere Positionen kosten, stimme ich Dir dagegen zu.
 
Wenn der Wesley-Transfer platzen sollte, macht Allofs irgendwas falsch.
Erst wird Mendzukic von WOB verpflichtet, um den sich Bremen schon seit Jahren bemüht, jetzt hat Benfica auf einmal die besseren Karten.....
 
Schon.
Aber schonmal darüber nachgedacht, wenn Bremen dauerhaft weiterhin oben mitspielen will, müssen mehr/andere Geldquellen aufgemacht werden? Es kann nicht sein, dass andere Vereine Bremen alle interessanten Spieler wegschnappt und für Bremen bleibt nur der Rest (etwas überspitzt gesagt).

Man kann eben nur innerhalb seiner Möglichkeiten arbeiten. Werder kann es natürlich auch so wie Schalke machen oder der BVB früher. Wenn dir das lieber ist.
Mir gefällt es so wie es läuft insgesamt gut. Natürlich ärgern mich auch mal Sachen, aber das Gesamtergebnis ist gut.

Das markierte ist mMn nicht nur etwas sondern sehr überspitzt!
 
Schon.
Aber schonmal darüber nachgedacht, wenn Bremen dauerhaft weiterhin oben mitspielen will, müssen mehr/andere Geldquellen aufgemacht werden? Es kann nicht sein, dass andere Vereine Bremen alle interessanten Spieler wegschnappt und für Bremen bleibt nur der Rest (etwas überspitzt gesagt).

Ich gehöre ja zu der Fraktion, die das Handeln von KATS nicht durch die grün-weiße Brille sehen und wie hier nachzulesen entsprechend auch Kritik äußern, aber wenn KA solche Quellen gefunden hätte, die auch in das wirtschaftliche Konzept passen (Einnahmen- statt Fremdfinanzierung), dann hätte er sie bestimmt aufgemacht. Das Geld liegt nun einmal nicht auf der Straße.
 
Kritik ist m.E nur deshalb angebracht, weil Monaco-Klaus es seit Jahren nicht schaftt, die durchschnittlich bis schwach besetzten AV-Positionen überdurchschnittlich zu besetzen.
 
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