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Ich denke mit einer gewissen Gewöhnung an die Abläufe, die es auf einer bestimmten Position gibt, kommt auch eine automatische Verbesserung. Vielleicht gibt es auch Methoden, um das noch gezielter zu fördern. Der Mensch bzw. das Hirn ist doch eigentlich dazu konstruiert, sich auf Situationen einzulassen und diese dann zu meistern, wichtig ist halt, dass das auch gefordert wird. Und an Anlagen gerade im Bereich der Spielintelligenz mangelt es Junuzovic doch eigentlich nicht.Mal wieder ein klasse Beitrag
Ich hätte da auch nur einen Einwand. Bestimme Fähigkeiten lassen sich nur sehr schlecht bzw kaum trainieren. Dazu würde ich z.B Kreativität oder bedingt Antizipation zählen. Das sind dinge die Hauptsächlich in die Wiege gelegt werden. Einstudierte Laufwege, eingespieltes Handeln fördern das ganze zwar geben letztendlich jedoch nicht den Ausschlag. Wenn dem so wäre könnte mann ja sagen das jeder von uns das Zeug zum Profi hätte, was ich stark bezweifle![]()
War mir klar, dass es auch solche Meinungen zu dem Thema gibt. Ich sehe ja auch, warum. Aber die Anforderungen an einen Zehner werden halt immer komplexer, er muss kompletter werden. Junuzovic hat ein komplettes Anlagenprofil, keine Weltklasse aber alles mindestens ordentlich bis gut. Einen State-of-the-Art Zehner müssen wir entweder entwickeln, oder wir können ihn uns mit großer wahrscheinlichkeit nicht leisten.Junuzovic mag als 10er reichen, wenn das Saisonziel Klassenerhalt ausgegeben wird.
Lieber zu viele gute Spieler als zu wenige würde ich sagen. Hunt und Junuzovic spielen ja meistens eh mit großem Aktionsradius und das wäre auch bei einem solchen Ansatz weiterhin möglich. Hunt und Trybull haben gegen Schalke gezeigt, dass sie das bei ausreichender Konzentration auch zusammen können, wären also eine Option gegen schwache Gegner. Hunt bringt auch so viele gute Halbfeldflanken von rechts, dass er bei einem offensiven RV auch mal den RM versuchen könnte. Mit entsprechenden Rochaden mit Juno.@Touch of Brilliance
Schöner Beitrag zu Junuzovic. Die Frage, die sich mir stellt, ist jedoch, wo Hunt noch reinpasst, wenn Junuzovic der Zehner und Trybull einer der beiden 6er wäre. Für die offensive Außenposition ist er dann doch nicht dynamisch genug und als zweiter 6er neben Trybull bräuchte es schon einen zweikampfstarken Spieler.
Was heißt hier nicht handlungsschnell? Wenn er neben seiner Laufleistung eine andere außergewöhnlich gute Fähigkeit hat, ist das die Reaktionsschnelligkeit. Samstag hat er bestimmt ein halbes Dutzend mal unter Bedrängnis und mit wenig Zeit Bälle so an-, und mitgenommen oder gepasst, dass er Werder im Ballbesitz halten konnte. Diese für unser Spiel unglaublich wichtige Fähigkeit hat in der Ausprägung sonst nur Trybull konstant zeigen können. Ebenso ist es oft Junuzovic, der nach einer seiner vielen Interceptions mit einem Ballkontakt den Gegenangriff einleitet. One-Touch ist bei ihm auch ein gutes Stichwort für das Kombinationsspiel. Und bei Ballverlust schaltet er oft schnell ins Gegenpressing um. Wo da die Handlungsfähigkeit fehlt, müsstest du mir bitte erklären.
Generell gefällt mir die Idee von ihm als 10er neuer Prägung. Diese müssen ja immer mehr Defensivaufgaben übernehmen, wo Junuzovic durch seine Laufbereitschaft und die Erfahrungen aus dem halben Jahr 6er-Positionen auf jeden Fall schon mal punktet. Auch sind seine angesprochenen Fähigkeiten im schnellen Spiel auf engem Raum wichtig, um dem Druck der gegnerischen Sechser standhalten zu können. Nicht zuletzt läuft er oft klug die richtigen Räume an, um als Option anspielbereit zu sein und Mitspieler zu unterstützen.
Vielleicht wäre dies ja eine Option, sobald man hinter ihm zwei Strategen und neben ihm ebenfalls kreative Spieler einsetzt. Die spielgestalterischen Impulse kommen dann aus Räumen, zu denen der Gegner weniger Zugriff hat, und Junuzovic sorgt für die Verbindung, den reibungslosen Ablauf. Ekici könnte so eine Rolle nicht spielen.
Die Nachteile einer solchen Ausrichtung würden natürlich auf der Hand liegen. Er ist kein Özil im Passspiel und in der Übersicht, darüber hinaus hatte er gegen Düsseldorf in der Rolle auch einige wenige missglückte Ballannahmen, Laufwege und Ideen. Vielleicht kann er an diesen Schwächen aber auch arbeiten, sobald er die Position häufiger spielen würde.
Ob es realistisch ist? Schaaf hat immer am liebsten auf spektakuläre Spieler auf der Zehn gesetzt. Aber wenn er schon so weit gekommen ist, mit Trybull dauerhaft einen zweikampfschwächeren, aber passstarken Sechser einzusetzen und diesen dann sogar mit einem ähnlichen Spielertypen ersetzt, schließe ich auch Junuzovic auf der 10 als langfristige Lösung nicht aus.
Sicherlich ein (nicht nur für den Fußball) interessantes Thema, zu welchem mir allerdings der wissenschaftliche Hintergrund fehlt. Aber ich denke es müsste mit der richtigen Herangehensweise generell machbar sein, zumal Fußball ja auch eine gewisse Logik hat, wenn auch eine sehr komplexe. Die Frage ist: Wie sieht die Herangehensweise aus? Da habe ich wenig Ahnung, außer dass Übung nach wie vor den Meister macht. Und dein erheblicher Zeitaufwand könnte auch mit 5 Trainingstagen die Woche und mehr als 34 Spielen im Jahr eventuell erreicht sein.@ToB
Verbesserungen sind bestimmt machbar. Ich vermute jedoch das diese, ich nenn sie mal kognitiven, Fähigkeiten auch nur unter erheblichen Zeitaufwand zu verbessern wären. Wobei man sich dann fragen müsste in wieweit die Verbesserungen spürbar wären oder ob es nur Nuancen sind, und sich damit nicht lohnen würde, wo ich eher zu tendiere
Ja, ich habe seine Offensivaktionen begutachtet und ich komme zu einer anderen Schlussfolgerung. Er löst mehr als jeder andere Spieler in unserem Team die meisten Situationen schnell und oft mit nur einem Ballkontakt. Und das gilt auch für die Aktionen im letzten Spielfelddrittel. Wo ihm da die Handlungsschnelligkeit, einige misslungene Szenen mal ausgenommen, generell abgeht, sehe ich nicht.Was Handlungsschnell heißt? Hast du schonmal seine Offensivaktion begutachtet? Er ist nicht in der Lage das Tempo zu verschärfen, seine Grundschnelligkeit reicht nicht aus um Spielern einfach davon zu laufen oder sich im 1 gegen 1 durchzusetzen und das ist für einen 10er unabdingbar!
Sein Kombinationsspiel beschränkt sich auch nur auf den Spielaufbau, wo er wenig attackiert wird, wenn es brenzlich wird und eben "Handlungsschnelligkeit" gefragt ist, dauert es einfach zu lange bis er zu einer Lösung kommt!
Seine Fähigkeiten kommen in der defensive durchaus brauchbar zu Geltung, wenn er denn jemanden wie Bargfrede oder Fritz neben sich hat - für die offensive reichen seine Qualitäten für die Bundesliga nicht aus. Aus dem aktuellen Kader, ist de Bruyne da sehr gut geeignet - zukünftig klafft dort ne riesen Lücke, weil auch Hunt nicht der Spielgestalter ist.
Sicherlich ein (nicht nur für den Fußball) interessantes Thema, zu welchem mir allerdings der wissenschaftliche Hintergrund fehlt. Aber ich denke es müsste mit der richtigen Herangehensweise generell machbar sein, zumal Fußball ja auch eine gewisse Logik hat, wenn auch eine sehr komplexe. Die Frage ist: Wie sieht die Herangehensweise aus? Da habe ich wenig Ahnung, außer dass Übung nach wie vor den Meister macht. Und dein erheblicher Zeitaufwand könnte auch mit 5 Trainingstagen die Woche und mehr als 34 Spielen im Jahr eventuell erreicht sein.
Ja, ich habe seine Offensivaktionen begutachtet und ich komme zu einer anderen Schlussfolgerung. Er löst mehr als jeder andere Spieler in unserem Team die meisten Situationen schnell und oft mit nur einem Ballkontakt. Und das gilt auch für die Aktionen im letzten Spielfelddrittel. Wo ihm da die Handlungsschnelligkeit, einige misslungene Szenen mal ausgenommen, generell abgeht, sehe ich nicht.
Heute mit 4(!) Toren im Trainigsspiel.Endete 4:3 .:cool:
Heute mit 4(!) Toren im Trainigsspiel.Endete 4:3 .:cool:
für mich ist er so oder so eine der positiven überraschungen in den letzten monaten. verstehe nicht warum gerade er teilweise so kritisch gesehen wird.
kritisch gesehen wird er mMn nur, weil er eine rolle spielen musste, die ihm eigentlich nicht liegt. im offensiven ist er aber eine bereicherung.
DIE Chance leichtfertig vergeben. Das war einfach schlecht.
Er ist Chancentod, an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Von einem Profi - wenn auch nicht Stürmer - darf man bei solch einer 1:1 Situation etwas mehr erwarten dürfen. Ein guter Kämpfer, aber ein schwacher Fussballer.