Zlatko Junuzovic (Salzburger AK 1914)

Zitat von Rechtsaußen;2078794:
Kinderkacke

Wieviele Millionen Red Bull da reindrückt kann dir egal sein, das spürst du persönlich nicht. Ich schätze die Arbeit die dort gemacht wird und freue mich über jeden internationalen Erfolg. Das weiterkommen gegen PSG sehe ich als sportlichen Erfolg.

Ich bin kein RBS Fan aber mir gefällt, dass dort etwas entstanden ist.

Zum Vergleich: Die Millionen, die bei Rapid ins Budget fließen kommen zu einem großen Teil von der Stadt Wien (Wien Energie < Stadtwerke Wien < Stadt Wien), die zahlt also der Wiener Steuerzahler und indirekt auch jeder andere Steuerzahler aus Österreich. Dass dort sportlich nichts passiert stört mich als "Nicht-Rapid-Angehörigen" da schon eher.

Grün-Weiß in Deutschland :thumb: In Österreich :wall:

lass mich raten. niveaumäßig...du bist violetter?

zu den erfolgen von RBS. 0:4 vor ein paar tagen zu hause gegen metalist charkov abgesoffen.;)
 
Zitat von Rechtsaußen;2078794:
Kinderkacke

Wieviele Millionen Red Bull da reindrückt kann dir egal sein, das spürst du persönlich nicht. Ich schätze die Arbeit die dort gemacht wird und freue mich über jeden internationalen Erfolg. Das weiterkommen gegen PSG sehe ich als sportlichen Erfolg.

Ich bin kein RBS Fan aber mir gefällt, dass dort etwas entstanden ist.

Zum Vergleich: Die Millionen, die bei Rapid ins Budget fließen kommen zu einem großen Teil von der Stadt Wien (Wien Energie < Stadtwerke Wien < Stadt Wien), die zahlt also der Wiener Steuerzahler und indirekt auch jeder andere Steuerzahler aus Österreich. Dass dort sportlich nichts passiert stört mich als "Nicht-Rapid-Angehörigen" da schon eher.

Grün-Weiß in Deutschland :thumb: In Österreich :wall:

..am Ende zahlt doch immer der Steuerzahler!
 
Gut, dass Junuzovic nicht zu Redbull Salzburg, sondern zum Werder Bremen gegangen ist.

Nun generell zu RedBull im Fussball:

Ich verurteile keinen der zu RedBull Fussball gucken geht. Dennoch könnte nie Red Bull Fan sein, weil man dort (bewusst oder unbewusst) Teil einer großen Marketing-Strategie ist, in der es primär um mehr verkaufte Dosen geht und Fussball nur Mittel zum Zweck ist. Heißt: Weil man in Österreich nur eine Plattform von vielleicht 1 Mio., primär lokal ansässige, (Fernseh-)Zuseher hat, macht einen Klub in Deutschland, wo man mehrere hundert Mio. weltweit erreicht. Vermutlich will man damit potentielle Kunden in Märkten erreichen, die bisher noch nicht so erschlossen sind (Anm: Asien). Ob beim Einstieg in den Fussball auch die Ausweitung des Medienbusiness, in dem RedBull seit geraumer Zeit vermehrt investiert, eine Rolle spielt, weiß ich nicht.
Allerdings wage ich zu bezweifeln, ob die Marketing-Strategie über die Plattform Fussball mehr Dosen zu verkaufen wirklich aufgeht. Scheint mir eher von Leuten ausgedacht, die keine Ahnung vom Fussball haben (da gehört Herr Mateschitz auch dazu). Aber wir werden ja sehen.

Abgesehen davon, finde ich es nett, dass RedBull(-Trinker) - eine Dose kostet ja in der Herstellung nur 10 Cent - den Fussball quersubventionieren, wodurch mehr Geld in den Fussballnachwuchs fließt und viele zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Besser als das Geld in einen Hedgefonds zu stecken oder dergleichen.

Insgesamt sehe nicht die große Gefahr in RedBull, da klug agierende traditionelle Vereine wie beispielsweise Werder Bremen mMn wesentliche Vorteile gegenüber Unternehmen (die häufig von Oligarchen in diktatorischer Manier geführt werden) haben.

Die Gefahr besteht höchstens, wenn zu viele derartiger Konstrukte im Fussball eine Rolle spielen. Aber ich denke, wenn dies der Fall ist, wendet sich ein Großteil der Fans vom Fussball der Unternehmen ab und dann verliert die Liga insgesamt an Attraktivität gegenüber anderen Ligen (s. Primer League gegenüber der BL). Emotion und Fans kann man sich zum Glück nicht kaufen.
 
Gut, dass Junuzovic nicht zu Redbull Salzburg, sondern zum Werder Bremen gegangen ist.

Nun generell zu RedBull im Fussball:

Ich verurteile keinen der zu RedBull Fussball gucken geht. Dennoch könnte nie Red Bull Fan sein, weil man dort (bewusst oder unbewusst) Teil einer großen Marketing-Strategie ist, in der es primär um mehr verkaufte Dosen geht und Fussball nur Mittel zum Zweck ist. Heißt: Weil man in Österreich nur eine Plattform von vielleicht 1 Mio., primär lokal ansässige, (Fernseh-)Zuseher hat, macht einen Klub in Deutschland, wo man mehrere hundert Mio. weltweit erreicht. Vermutlich will man damit potentielle Kunden in Märkten erreichen, die bisher noch nicht so erschlossen sind (Anm: Asien). Ob beim Einstieg in den Fussball auch die Ausweitung des Medienbusiness, in dem RedBull seit geraumer Zeit vermehrt investiert, eine Rolle spielt, weiß ich nicht.
Allerdings wage ich zu bezweifeln, ob die Marketing-Strategie über die Plattform Fussball mehr Dosen zu verkaufen wirklich aufgeht. Scheint mir eher von Leuten ausgedacht, die keine Ahnung vom Fussball haben (da gehört Herr Mateschitz auch dazu). Aber wir werden ja sehen.

Abgesehen davon, finde ich es nett, dass RedBull(-Trinker) - eine Dose kostet ja in der Herstellung nur 10 Cent - den Fussball quersubventionieren, wodurch mehr Geld in den Fussballnachwuchs fließt und viele zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Besser als das Geld in einen Hedgefonds zu stecken oder dergleichen.

Insgesamt sehe nicht die große Gefahr in RedBull, da klug agierende traditionelle Vereine wie beispielsweise Werder Bremen mMn wesentliche Vorteile gegenüber Unternehmen (die häufig von Oligarchen in diktatorischer Manier geführt werden) haben.

Die Gefahr besteht höchstens, wenn zu viele derartiger Konstrukte im Fussball eine Rolle spielen. Aber ich denke, wenn dies der Fall ist, wendet sich ein Großteil der Fans vom Fussball der Unternehmen ab und dann verliert die Liga insgesamt an Attraktivität gegenüber anderen Ligen (s. Primer League gegenüber der BL). Emotion und Fans kann man sich zum Glück nicht kaufen.

Du hast wieder mal recht.

Natürlich geht es primär um den Verkauf von Dosen, was ja bereits ein "offenes Geheimnis" ist. Zufällig kenne ich jenen Menschen (Richard Krajhammer), der mit Mateschitz Red Bull aufgebaut hat, sowie einige andere der damaligen PR-Firma. Diese habe sich fast alle von Red Bull abewandt, weil der Grössenwahn dort leider Überhand genommen hat und sich diverse Subunternehmen mit Thematiken (z.b. Fussball) beschäftigen, von denen sie keine Ahnung haben (wie du treffend erwähnt hast) - das erklärt auch die hohen Fluktuationsraten diverser verantwortungsvoller Posten bei Red Bull.

Und natürlich geht es Mateschitz schon seit längerem um den medialen Einfluss, darum hat er auch seine eigene Medienfirma gegründet, was sehr viele seiner ehemaligen Weggefährten verurteilen - seine Erfolge diesbezüglich sind allerdings noch relativ bescheiden.

Ja, und leider sind diese Konstrukte, in denen Oligarchen (bestes Beispiel Russland wo derzeit von despotischen Superreichen Unsummen gezahlt werden) oder Ölmultis (Scheich Mohammed der 437.000ste) Fussballvereine wie ihre Spielzeuge benutzen stark im Trend.

Das wird zu einer rückläufigen Identifikation der Fans mit ihren Vereinen führen und dem ganzen noch mehr den Stempel des "Megabusiness" aufdrücken.

Höhere Gagen bedeuten höhere Eintrittsgelder!!

Gott sei Dank ist Werder da anders gepolt!
 
lass mich raten. niveaumäßig...du bist violetter?

zu den erfolgen von RBS. 0:4 vor ein paar tagen zu hause gegen metalist charkov abgesoffen.;)

Warum denkst du, dass du mein Niveau beurteilen kannst? Ich bin weder FAK noch SKR Fan, ich halte international für alle Vereine aus Österreich die Daumen (auch für den SKR) und bin national von der Arbeit der Rieder begeistert. RBS finde ich angenehm zu verfolgen, da die mediale Arbeit und der ganze Rahmen sehr hochwertig ist, Sturm ist meine alte Liebe aus der Kindheit und der Austria habe ich die letzte Saison gerne zugesehen, weil sie einfach guten Fußball gespielt hatten (Baumi, Junu und Barazite... ). Regional kann ich leider keine große Vereinszugehörigkeit entwickeln, da Kärnten sehr wenig bietet. Wobei mich die Leistung vom WAC unglaublich beeindruckt.

Jeder zweite Fußballfan aus Österreich kann die Welt nur in Violett und Grünweiß unterteilen - als gäbe es nichts anderes als Wien in Österreich - lächerlich.
 
Zitat von Rechtsaußen;2078934:
Warum denkst du, dass du mein Niveau beurteilen kannst? .

es war eine annahme die darauf fußt, wie du grün-weiß in österreich beurteilst, nämlich mit so einem smily :wall:
und das geht gar nicht.:D

ich freue mich über jeden internationalen erfolg einer österr. mannschaft. dies ist auch wichtig so in bezug fifa-ranking, cl-startplätze,topfeinteilungen etc. etc.

ich freue mich weiters über jeden österr. spieler der international was reisst.
daher freue ich mich sogar über ein ex-veilchen ;) hier bei werder.

wobei wir wieder beim thema wären. ich freue mich, dass juno sich bis dato so gut in die mannschaft integriert und schon ansprechende leistungen gezeigt hat.

da wir beide werder-fans sind, sollten wir uns gemeinsam für werder freuen und supporten.:beer:
 
es war eine annahme die darauf fußt, wie du grün-weiß in österreich beurteilst, nämlich mit so einem smily :wall:
und das geht gar nicht.:D

ich freue mich über jeden internationalen erfolg einer österr. mannschaft. dies ist auch wichtig so in bezug fifa-ranking, cl-startplätze,topfeinteilungen etc. etc.

ich freue mich weiters über jeden österr. spieler der international was reisst.
daher freue ich mich sogar über ein ex-veilchen ;) hier bei werder.

wobei wir wieder beim thema wären. ich freue mich, dass juno sich bis dato so gut in die mannschaft integriert und schon ansprechende leistungen gezeigt hat.

da wir beide werder-fans sind, sollten wir uns gemeinsam für werder freuen und supporten.:beer:

..und dem ist nichts mehr hinzuzufügen - gut formuliert.:dance:
 
Gut, dass Junuzovic nicht zu Redbull Salzburg, sondern zum Werder Bremen gegangen ist.

Nun generell zu RedBull im Fussball:

Ich verurteile keinen der zu RedBull Fussball gucken geht. Dennoch könnte nie Red Bull Fan sein, weil man dort (bewusst oder unbewusst) Teil einer großen Marketing-Strategie ist, in der es primär um mehr verkaufte Dosen geht und Fussball nur Mittel zum Zweck ist. Heißt: Weil man in Österreich nur eine Plattform von vielleicht 1 Mio., primär lokal ansässige, (Fernseh-)Zuseher hat, macht einen Klub in Deutschland, wo man mehrere hundert Mio. weltweit erreicht. Vermutlich will man damit potentielle Kunden in Märkten erreichen, die bisher noch nicht so erschlossen sind (Anm: Asien). Ob beim Einstieg in den Fussball auch die Ausweitung des Medienbusiness, in dem RedBull seit geraumer Zeit vermehrt investiert, eine Rolle spielt, weiß ich nicht.
Allerdings wage ich zu bezweifeln, ob die Marketing-Strategie über die Plattform Fussball mehr Dosen zu verkaufen wirklich aufgeht. Scheint mir eher von Leuten ausgedacht, die keine Ahnung vom Fussball haben (da gehört Herr Mateschitz auch dazu). Aber wir werden ja sehen.

Abgesehen davon, finde ich es nett, dass RedBull(-Trinker) - eine Dose kostet ja in der Herstellung nur 10 Cent - den Fussball quersubventionieren, wodurch mehr Geld in den Fussballnachwuchs fließt und viele zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Besser als das Geld in einen Hedgefonds zu stecken oder dergleichen.

Insgesamt sehe nicht die große Gefahr in RedBull, da klug agierende traditionelle Vereine wie beispielsweise Werder Bremen mMn wesentliche Vorteile gegenüber Unternehmen (die häufig von Oligarchen in diktatorischer Manier geführt werden) haben.

Die Gefahr besteht höchstens, wenn zu viele derartiger Konstrukte im Fussball eine Rolle spielen. Aber ich denke, wenn dies der Fall ist, wendet sich ein Großteil der Fans vom Fussball der Unternehmen ab und dann verliert die Liga insgesamt an Attraktivität gegenüber anderen Ligen (s. Primer League gegenüber der BL). Emotion und Fans kann man sich zum Glück nicht kaufen.

Sicher hat es auch was mit Marketing zu tun. Wobei ich denke, dass Österreich hier die falsche Plattform dafür bietet. Vor allem im Fußball.
Das hat auch Herr Mateschitz mitbekommen und ist jetzt auch mit Leipzig in Deutschland vertreten.

Was man über das große Budget haltet oder nicht, in Österreich dürfte viel Geld keine Wirkung erzielen.
Wenn es ums Geld geht, müsste Salzburg jedes Jahr den Titel holen.
Rapid, Austria etc. verfügen zwar ein größeres Budget, haushalten aber mit dem Geld ganz anders.
Die großen Namen bleiben bei den Vereinen aus.

Momentan wird wieder verstärkt in die eigene Jugend investiert und so wie es ausschaut, macht sich das schön langsam wieder bezahlt.
Ansonsten hätten wir momentan nicht so viel Legionäre wie wir sie jetzt haben.

Das ein Junuzovic sich bei Werder Bremen etabliert, ist für mich nichts überraschendes.
Er hat eine gute Übersicht und ist sehr Lauffreudig und reisst sich den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) für die Mannschaft auf.
Auf jeden Fall ein sehr sympathischer Spieler mit dem wir noch viel Freude haben werden :svw_applaus:.
 
Was hat dieses Geplärre um den österreichischen Fußball eigentlich mit dem Thread Junuzovic zu tun?
Das Gezanke hört ja gar nicht mehr auf.
Ätzend,macht einen eigenen Thread auf!!!!
 
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