Nun will der Lemke wohl doch bleiben :unfassbar: der hat doch ne Macke![]()
Aber doch nur als normales Mitglied und nicht mehr als Vorsitzender!

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Nun will der Lemke wohl doch bleiben :unfassbar: der hat doch ne Macke![]()

Ein Länderspiel wollte Bremen ja nicht haben.
doch, nur wollte die Stadt, völlig zu Recht, nicht alleine die Kosten tragen. Aber das ist ein anderes Thema....
Insofern istes eine geradezu abenteuerliche Vorgehensweise, dass eine Geschäftsführung, die mit den Vorgaben der Eigentümer, also des Vereins Werder Bremen und seiner Mitglieder, nicht zufrieden ist, den Aufsichtsrat wegmobt, der versucht, Werder auch in Zukunft finanziell gesund zu halten. Das ist ein einmaliger Vorgang und das halte ich gerade in einem schnelllebigen Geschäft wie dem Fußball für extrem bedenklich.

Nun will der Lemke wohl doch bleiben :unfassbar: der hat doch ne Macke![]()
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Nun will der Lemke wohl doch bleiben :unfassbar: der hat doch ne Macke![]()
Das ist harter Tobak. Die Art, wie Fischer an die Öffentlichkeit gegangen ist, war sicher nicht das, was man bisher von Werder gewohnt war und was man an Werder mochte, aber deswegen gleich der ganzen GF vorzuwerfen, sie hätten den Aufsichtsrat weggemobbt, ist dann ja wohl doch mindestens drei Stufen übertrieben. Besonders wenn man sich anguckt, dass selbst nach dem Wechsel von Lemke auf Bode immer noch ein personell absolut gleich besetzter AR die Geschicke Werders leiten wird und bisher noch kein bisschen klar ist, ob ein AR-Vorsitzender Bode auf einmal für einen ganz anderen Kurs stehen wird als Lemke das tat. Zumal mMn die Macht eines AR-Vorsitzenden hier auch völlig überschätzt wird. Dieser hat genau so eine Stimme im AR, wie die fünf anderen Mitglieder auch. Sicher hat seine Meinung ein gewisses Gewicht und sein Gesicht wird nach außen den AR repräsentieren, aber über die Ausrichtung Werders entscheidet der gesamte AR und nicht sein Vorsitzender. Insofern ist eigentlich kaum etwas anderes geschehen, als dass ein anscheinend eh geplanter Wechsel an der Spitze des AR etwas vorgezogen wird. Wer daraus gleich einen kompletten Strategiewechsel bei Werder ableitet, wird sich mMn noch sehr wundern.
Und zu behaupten, Eichin und Filbry würde nichts an Werder liegen, nur weil sie von außen kämen und kein "Werder-Gen" in sich trügen, ist in meinen Augen kein bisschen besser als das ganze Geschrei um Lemke, der Werder angeblich kaputt sparen würde. Da können auch besser gewählte Worte nicht drüber hinweg täuschen.
Klar muss man darüber diskutieren, ob es wirklich sinnvoll ist, jetzt mehr Geld zu investieren (und dafür evt. sogar Schulden zu machen) und ob man unbedingt einen Ruiz für das Geld verpflichten sollte. Auch ich habe da meine Zweifel, da ich immer noch der Meinung bin, dass der jetzige Kader gut genug für einen Mittelfeldplatz sein sollte, aber im Moment steht Werder eben auf Platz 18 und es ist gut, sich jetzt schon zu überlegen, ob und was man in der WP machen könnte, sollte bis dahin nicht tabellarisch die Kurve kriegen sollte. Egal wie man dazu inhaltlich steht, kann so eine Diskussion nur dann vernünftig geführt werden, wenn man in Eichin nicht irgendwas zwischen einem zweiten KA und dem Teufel persönlich sieht, sondern ihn und seine Arbeit sachlich und fair beurteilt und dabei auch die Rahmenbedingungen seiner Arbeit in Betracht zieht.



Er zieht sich heldenhaft zurück und steigert dadurch seine Chancen auch nach 2016 im AR vertreten zu sein. Tut mir leid aber ich halte es für absolut berechnend. Typisch machthungriger Politiker halt.
Dann wird ein Bode vor richtungsweisenden Entscheidungen stehen. Nämlich investieren und hohes Risiko, um die Klasse versuchen zu halten, oder Geld horten und versuchen notfalls in Liga 2 zu bestehen?


Darauf kommt es aber nicht an. Es kommt darauf an, welches Konzept die Geschäftsführung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat. Die Verwerfungen im Verein, zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung, rühren aus der Ära Allofs: Damals wollte KA noch deutlich mehr Geld investieren und der Aufsichtsrat war dagegen.
Heute wissen wir: KA hat den Verein beinahe vor die Wand gefahren. Den absoluten Gewinner-Transfers wie Pizarro, Ismael, Klose, Diego, Özil und Sokratis standen viel zu viele und zunehmend immer mehr gegenüber, die sich niemals wieder amortisiert haben. Weitere "Investitionen" des Kalibers Arnautovic, Elia oder Ekici hätten uns das Genick gebrochen.
In seiner Funktion als Aufsichtsrat ist Willi Lemke entweder vorgeworfen worden, dass er der Geschäftsführung zu viele Ausgaben durchgehen ließ oder zu wenig Ausgaben gestattete. Wie mans macht, wird Lemke denken. Ganz von der Hand zu weisen ist der Gedanke nicht.
Was imho bemerkenswert ist, ist, dass die Stadiongesellschaft offenbar den gleichen Fehlpanungen unterlegen ist wie Werder als KgaA, obwohl in Ersterer ja die Stadt Bremen gleichberechtigter Partner ist.
Nochmal: Bode wird genau so wenig alleine vor diesen Entscheidungen stehen, wie es Lemke stand und steht. Es ist der gesamte AR (hoffentlich in Abstimmung mit der GF), der diese Entscheidungen zu treffen hat. Man sollte endlich mal von dieser Personenfixiertheit herunter kommen und davon ausgehen, dass bei Werder Entscheidungen normalerweise (und wie in jedem vernünftig geführten Betrieb) im Team getroffen werden und nicht per Dekret von Einzelpersonen. Allerdings ist es dann auch schwerer, einzelne Personen als die verantwortlichen Buhmänner hinzustellen und laut deren Ablösung zu fordern, damit alles besser wird
P.S.: letzteres ist nicht direkt an dich gerichtet, syker![]()
Ich bin selber ein Verfechter von Teammodellen und Teambuildingmassnahmen. Aber! Am Ende muss bei Paritäten Einer sagen YES or NO.
Werder hat gerne nach Außen suggeriert, dass innerhalb der Werderfamilie Konsens bestünde. Wie man jetzt an den Aktionen von KDF und auch Anderen sieht, scheint es doch erhebliche Risse in dieser glücklichen Familie zu geben???
Ob nun Ruiz hier der Heilsbringer sein wird, mag zumindest angezweifelt werden. Viel bedenklicher finde ich Aussagen von zuletzt Di Santo, die sinngemäss sind, dass man nur den Schlüssel von der Wand nehmen muss, um die Tür zum Erfolg zu öffnen.
Werder steht nicht umsonst auf dem letzten Platz. Es liegt hier nicht alles in Schutt und Asche, aber die Probleme sind weitaus vielschichtiger.
Nochmal: Bode wird genau so wenig alleine vor diesen Entscheidungen stehen, wie es Lemke stand und steht. Es ist der gesamte AR (hoffentlich in Abstimmung mit der GF), der diese Entscheidungen zu treffen hat. Man sollte endlich mal von dieser Personenfixiertheit herunter kommen und davon ausgehen, dass bei Werder Entscheidungen normalerweise (und wie in jedem vernünftig geführten Betrieb) im Team getroffen werden und nicht per Dekret von Einzelpersonen. Allerdings ist es dann auch schwerer, einzelne Personen als die verantwortlichen Buhmänner hinzustellen und laut deren Ablösung zu fordern, damit alles besser wird
P.S.: letzteres ist nicht direkt an dich gerichtet, syker![]()
Du weist aber schon, dass 3+1 besser ist als 2+1. Ich meine hier natürlich die Aufsichtsratszusammensetzung. :applaus:

Ich bin selber ein Verfechter von Teammodellen und Teambuildingmassnahmen. Aber! Am Ende muss bei Paritäten Einer sagen YES or NO.

Werder hat gerne nach Außen suggeriert, dass innerhalb der Werderfamilie Konsens bestünde. Wie man jetzt an den Aktionen von KDF und auch Anderen sieht, scheint es doch erhebliche Risse in dieser glücklichen Familie zu geben???
Klar, nur wie oft kommen wirklich Paritäten vor? Meistens wird kontrovers diskutiert und dann eine gemeinsame Entscheidung getroffen, die halt nicht für alle diejenige ist, die sie sich zu Anfang gewünscht hätten.
...Einen Bryan Ruiz mit ner Stange Geld zu überzeugen, bei Werder aufzuschlagen, ist keine Kunst. Kunst wäre es, einen Davie Selke zu einem hervorragenden Bundesligastürmer zu formen. Das ist aber eben deutlich mühsamer...

Die Anzahl der der Paritäten ist nicht das Entscheidende, sondern es kommt darauf an, daß jeder in einem solchem Gremium die Mehrheitsentscheidung unabhängig von dem Resultats ihres Ausgangs mittragen kann, auch wenn man bei der Abstimmung zu der unterlegenen Minderheit gehört.