Willi Lemke (Ehrenmitglied ✝)

Insofern istes eine geradezu abenteuerliche Vorgehensweise, dass eine Geschäftsführung, die mit den Vorgaben der Eigentümer, also des Vereins Werder Bremen und seiner Mitglieder, nicht zufrieden ist, den Aufsichtsrat wegmobt, der versucht, Werder auch in Zukunft finanziell gesund zu halten. Das ist ein einmaliger Vorgang und das halte ich gerade in einem schnelllebigen Geschäft wie dem Fußball für extrem bedenklich.

Das ist harter Tobak. Die Art, wie Fischer an die Öffentlichkeit gegangen ist, war sicher nicht das, was man bisher von Werder gewohnt war und was man an Werder mochte, aber deswegen gleich der ganzen GF vorzuwerfen, sie hätten den Aufsichtsrat weggemobbt, ist dann ja wohl doch mindestens drei Stufen übertrieben. Besonders wenn man sich anguckt, dass selbst nach dem Wechsel von Lemke auf Bode immer noch ein personell absolut gleich besetzter AR die Geschicke Werders leiten wird und bisher noch kein bisschen klar ist, ob ein AR-Vorsitzender Bode auf einmal für einen ganz anderen Kurs stehen wird als Lemke das tat. Zumal mMn die Macht eines AR-Vorsitzenden hier auch völlig überschätzt wird. Dieser hat genau so eine Stimme im AR, wie die fünf anderen Mitglieder auch. Sicher hat seine Meinung ein gewisses Gewicht und sein Gesicht wird nach außen den AR repräsentieren, aber über die Ausrichtung Werders entscheidet der gesamte AR und nicht sein Vorsitzender. Insofern ist eigentlich kaum etwas anderes geschehen, als dass ein anscheinend eh geplanter Wechsel an der Spitze des AR etwas vorgezogen wird. Wer daraus gleich einen kompletten Strategiewechsel bei Werder ableitet, wird sich mMn noch sehr wundern.

Und zu behaupten, Eichin und Filbry würde nichts an Werder liegen, nur weil sie von außen kämen und kein "Werder-Gen" in sich trügen, ist in meinen Augen kein bisschen besser als das ganze Geschrei um Lemke, der Werder angeblich kaputt sparen würde. Da können auch besser gewählte Worte nicht drüber hinweg täuschen. :crazy:

Klar muss man darüber diskutieren, ob es wirklich sinnvoll ist, jetzt mehr Geld zu investieren (und dafür evt. sogar Schulden zu machen) und ob man unbedingt einen Ruiz für das Geld verpflichten sollte. Auch ich habe da meine Zweifel, da ich immer noch der Meinung bin, dass der jetzige Kader gut genug für einen Mittelfeldplatz sein sollte, aber im Moment steht Werder eben auf Platz 18 und es ist gut, sich jetzt schon zu überlegen, ob und was man in der WP machen könnte, sollte bis dahin nicht tabellarisch die Kurve kriegen sollte. Egal wie man dazu inhaltlich steht, kann so eine Diskussion nur dann vernünftig geführt werden, wenn man in Eichin nicht irgendwas zwischen einem zweiten KA und dem Teufel persönlich sieht, sondern ihn und seine Arbeit sachlich und fair beurteilt und dabei auch die Rahmenbedingungen seiner Arbeit in Betracht zieht.
 
Nun will der Lemke wohl doch bleiben :unfassbar: der hat doch ne Macke :crazy::mad:

Er zieht sich heldenhaft zurück und steigert dadurch seine Chancen auch nach 2016 im AR vertreten zu sein. Tut mir leid aber ich halte es für absolut berechnend. Typisch machthungriger Politiker halt.

Er und einige andere gehören komplett weg und sollten endlich mal einsehen das eine Verjüngung des AR mit neuen frischen Ideen nötig ist.

Eine Chance auf Veränderung bei Werder sehe ich erst, wenn zB. ein WL komplett verschwunden ist.
 
Das ist harter Tobak. Die Art, wie Fischer an die Öffentlichkeit gegangen ist, war sicher nicht das, was man bisher von Werder gewohnt war und was man an Werder mochte, aber deswegen gleich der ganzen GF vorzuwerfen, sie hätten den Aufsichtsrat weggemobbt, ist dann ja wohl doch mindestens drei Stufen übertrieben. Besonders wenn man sich anguckt, dass selbst nach dem Wechsel von Lemke auf Bode immer noch ein personell absolut gleich besetzter AR die Geschicke Werders leiten wird und bisher noch kein bisschen klar ist, ob ein AR-Vorsitzender Bode auf einmal für einen ganz anderen Kurs stehen wird als Lemke das tat. Zumal mMn die Macht eines AR-Vorsitzenden hier auch völlig überschätzt wird. Dieser hat genau so eine Stimme im AR, wie die fünf anderen Mitglieder auch. Sicher hat seine Meinung ein gewisses Gewicht und sein Gesicht wird nach außen den AR repräsentieren, aber über die Ausrichtung Werders entscheidet der gesamte AR und nicht sein Vorsitzender. Insofern ist eigentlich kaum etwas anderes geschehen, als dass ein anscheinend eh geplanter Wechsel an der Spitze des AR etwas vorgezogen wird. Wer daraus gleich einen kompletten Strategiewechsel bei Werder ableitet, wird sich mMn noch sehr wundern.

Und zu behaupten, Eichin und Filbry würde nichts an Werder liegen, nur weil sie von außen kämen und kein "Werder-Gen" in sich trügen, ist in meinen Augen kein bisschen besser als das ganze Geschrei um Lemke, der Werder angeblich kaputt sparen würde. Da können auch besser gewählte Worte nicht drüber hinweg täuschen. :crazy:

Klar muss man darüber diskutieren, ob es wirklich sinnvoll ist, jetzt mehr Geld zu investieren (und dafür evt. sogar Schulden zu machen) und ob man unbedingt einen Ruiz für das Geld verpflichten sollte. Auch ich habe da meine Zweifel, da ich immer noch der Meinung bin, dass der jetzige Kader gut genug für einen Mittelfeldplatz sein sollte, aber im Moment steht Werder eben auf Platz 18 und es ist gut, sich jetzt schon zu überlegen, ob und was man in der WP machen könnte, sollte bis dahin nicht tabellarisch die Kurve kriegen sollte. Egal wie man dazu inhaltlich steht, kann so eine Diskussion nur dann vernünftig geführt werden, wenn man in Eichin nicht irgendwas zwischen einem zweiten KA und dem Teufel persönlich sieht, sondern ihn und seine Arbeit sachlich und fair beurteilt und dabei auch die Rahmenbedingungen seiner Arbeit in Betracht zieht.

Sehr richtig, :tnx::tnx::tnx:
Hier wird wieder an Dolchstoßlegenden vs TE gerade gestrickt.
Ich möchte nur zu bedenken geben, dass Dutt im Schnitt einen Punkt/Spiel holt und wir noch 10 Spiele haben. In denen sind so leichte Gegner wie Bayern, DO oder Gladbach warten.
Wenn es weiter so läuft, hat Werder am Ende der HR um die 14 Punkte und sicher einen gehörigen Abstand auf die Nichtabstiegsplätze.
Dann wird ein Bode vor richtungsweisenden Entscheidungen stehen. Nämlich investieren und hohes Risiko, um die Klasse versuchen zu halten, oder Geld horten und versuchen notfalls in Liga 2 zu bestehen?
 
Dann wird ein Bode vor richtungsweisenden Entscheidungen stehen. Nämlich investieren und hohes Risiko, um die Klasse versuchen zu halten, oder Geld horten und versuchen notfalls in Liga 2 zu bestehen?

Nochmal: Bode wird genau so wenig alleine vor diesen Entscheidungen stehen, wie es Lemke stand und steht. Es ist der gesamte AR (hoffentlich in Abstimmung mit der GF), der diese Entscheidungen zu treffen hat. Man sollte endlich mal von dieser Personenfixiertheit herunter kommen und davon ausgehen, dass bei Werder Entscheidungen normalerweise (und wie in jedem vernünftig geführten Betrieb) im Team getroffen werden und nicht per Dekret von Einzelpersonen. Allerdings ist es dann auch schwerer, einzelne Personen als die verantwortlichen Buhmänner hinzustellen und laut deren Ablösung zu fordern, damit alles besser wird :roll:

P.S.: letzteres ist nicht direkt an dich gerichtet, syker :beer:
 
Darauf kommt es aber nicht an. Es kommt darauf an, welches Konzept die Geschäftsführung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat. Die Verwerfungen im Verein, zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung, rühren aus der Ära Allofs: Damals wollte KA noch deutlich mehr Geld investieren und der Aufsichtsrat war dagegen.

Heute wissen wir: KA hat den Verein beinahe vor die Wand gefahren. Den absoluten Gewinner-Transfers wie Pizarro, Ismael, Klose, Diego, Özil und Sokratis standen viel zu viele und zunehmend immer mehr gegenüber, die sich niemals wieder amortisiert haben. Weitere "Investitionen" des Kalibers Arnautovic, Elia oder Ekici hätten uns das Genick gebrochen.

Richtig, nur wenn ein KA den Verein beinahe vor die Wand gefahren hat, warum hat der von WL geführte AR seiner Kontrollpflicht nicht ausreichend genüge getan und ihn vorher eingebremst?

Höchstwahrscheinlich ist diese fatale bzw. zu lange gehegte Zurückhaltung vom AR in dem begründet, was KDF im Kicker-Interview mit dem größten gemachten Fehler definierte, daß man sich bei Werder in den erfolgreichen Zeiten der Ansicht war, daß es so wie bisher weitergehen würde. Von dieser trügerischen Selbstsicherheit kann man niemanden freisprechen, auch einen WL nicht. Und es auch nur schwer vorstellbar, daß WL dahingehend der einsame Don Quichotte war, der gegen die Mühlen der anderen AR-Mitglieder angekämpfte, denn dafür hat(te) das Wort von WL aufgrund seiner Funktion als AR-Vorsitzender und vor allem aufgrund seines persönlichen Status bei Werder Bremen zu viel Gewicht.
 
Was imho bemerkenswert ist, ist, dass die Stadiongesellschaft offenbar den gleichen Fehlpanungen unterlegen ist wie Werder als KgaA, obwohl in Ersterer ja die Stadt Bremen gleichberechtigter Partner ist.

Es könnte(!) natürlich auch so gewesen sein, dass die ursprüngliche Finanzierung wirklich nur auf den sicheren Einnahmen aus 17 BL-Spielen pro Saison beruhte und erst als die Kosten wegen der Stahlpreise in die Höhe schossen, auf unsichere weitere Einnahmen ausgedehnt werden mussten. Letztendlich sind es die Banken, die entscheiden, ob ihnen der vorgelegte Finanzierungsplan sicher genug ist. Und da auf der einen Seite das Weserstadion als Sicherheit dagegen steht und auf der anderen Seite die Stadt Bremen beteiligt ist, wird man das Risiko wohl akzeptiert haben. Zumal das Risiko eher darin besteht, dass sich die Bedienung des Kredits länger hinzieht, als dass dieser wirklich komplett ausfallen könnte. Insofern sehe ich das Ganze erst Mal nicht so kritisch. Das in meinen Augen größere Problem ist aber, dass Werder wohl noch länger Einnahmen aus den Eintrittskarten nicht zu Verfügung stehen werden, als ursprünglich geplant.
 
Nochmal: Bode wird genau so wenig alleine vor diesen Entscheidungen stehen, wie es Lemke stand und steht. Es ist der gesamte AR (hoffentlich in Abstimmung mit der GF), der diese Entscheidungen zu treffen hat. Man sollte endlich mal von dieser Personenfixiertheit herunter kommen und davon ausgehen, dass bei Werder Entscheidungen normalerweise (und wie in jedem vernünftig geführten Betrieb) im Team getroffen werden und nicht per Dekret von Einzelpersonen. Allerdings ist es dann auch schwerer, einzelne Personen als die verantwortlichen Buhmänner hinzustellen und laut deren Ablösung zu fordern, damit alles besser wird :roll:

P.S.: letzteres ist nicht direkt an dich gerichtet, syker :beer:

Ich bin selber ein Verfechter von Teammodellen und Teambuildingmassnahmen. Aber! Am Ende muss bei Paritäten Einer sagen YES or NO.
Werder hat gerne nach Außen suggeriert, dass innerhalb der Werderfamilie Konsens bestünde. Wie man jetzt an den Aktionen von KDF und auch Anderen sieht, scheint es doch erhebliche Risse in dieser glücklichen Familie zu geben???
Ob nun Ruiz hier der Heilsbringer sein wird, mag zumindest angezweifelt werden. Viel bedenklicher finde ich Aussagen von zuletzt Di Santo, die sinngemäss sind, dass man nur den Schlüssel von der Wand nehmen muss, um die Tür zum Erfolg zu öffnen.
Werder steht nicht umsonst auf dem letzten Platz. Es liegt hier nicht alles in Schutt und Asche, aber die Probleme sind weitaus vielschichtiger.
 
Ich bin selber ein Verfechter von Teammodellen und Teambuildingmassnahmen. Aber! Am Ende muss bei Paritäten Einer sagen YES or NO.

Klar, nur wie oft kommen wirklich Paritäten vor? Meistens wird kontrovers diskutiert und dann eine gemeinsame Entscheidung getroffen, die halt nicht für alle diejenige ist, die sie sich zu Anfang gewünscht hätten.

Werder hat gerne nach Außen suggeriert, dass innerhalb der Werderfamilie Konsens bestünde. Wie man jetzt an den Aktionen von KDF und auch Anderen sieht, scheint es doch erhebliche Risse in dieser glücklichen Familie zu geben???

Ja, danach sieht es aus. Aber auch das scheint nach jetzigem Stand eher ein Riss zwischen AR und GF zu sein und weniger zwischen WL und AR/GF. Denn dann wäre WL schon viel länger faktisch entmachtet worden, da er im AR halt auch nur eine Stimme gegen fünf hat.

Ob nun Ruiz hier der Heilsbringer sein wird, mag zumindest angezweifelt werden. Viel bedenklicher finde ich Aussagen von zuletzt Di Santo, die sinngemäss sind, dass man nur den Schlüssel von der Wand nehmen muss, um die Tür zum Erfolg zu öffnen.
Werder steht nicht umsonst auf dem letzten Platz. Es liegt hier nicht alles in Schutt und Asche, aber die Probleme sind weitaus vielschichtiger.

Keine Frage, nur sollte man sinnvollerweise die verschiedenen Probleme für sich betrachten, auch wenn sie alle eine gemeinsame Ursache haben sollten.

Auf der einen Seite ist die aktuelle sportliche Situation, bei der halt die Frage ist, ob der Kader eigentlich stark genug ist und nur RD nicht in der Lage, daraus ein funktionierende und erfolgreiche Mannschaft zu fordern oder aber ob der Kader eben nicht stark genug ist und deswegen dringend in der WP nachgelegt werden muss.

Auf der anderen Seite steht die Frage nach der mittelfristigen finanziellen Ausrichtung und der Strategie, wie man mit dieser auf Dauer den sportlichen Erfolg bei Werder halten will (und Stand jetzt wäre wohl schon ein dauerhafter Verbleib in der 1. BL ein sportlicher Erfolg für Werder, so lange man nicht ungeahnte, neue Geldquellen erschließt).

Ersteres liegt im Aufgabenbereich der GF und des Trainerteams, zweiteres im Aufgabenbereich von AR und GF.
 
Nochmal: Bode wird genau so wenig alleine vor diesen Entscheidungen stehen, wie es Lemke stand und steht. Es ist der gesamte AR (hoffentlich in Abstimmung mit der GF), der diese Entscheidungen zu treffen hat. Man sollte endlich mal von dieser Personenfixiertheit herunter kommen und davon ausgehen, dass bei Werder Entscheidungen normalerweise (und wie in jedem vernünftig geführten Betrieb) im Team getroffen werden und nicht per Dekret von Einzelpersonen. Allerdings ist es dann auch schwerer, einzelne Personen als die verantwortlichen Buhmänner hinzustellen und laut deren Ablösung zu fordern, damit alles besser wird :roll:

P.S.: letzteres ist nicht direkt an dich gerichtet, syker :beer:

Du weist aber schon, dass 3+1 besser ist als 2+1. Ich meine hier natürlich die Aufsichtsratszusammensetzung. :applaus:
 
Ich bin selber ein Verfechter von Teammodellen und Teambuildingmassnahmen. Aber! Am Ende muss bei Paritäten Einer sagen YES or NO.
:tnx:

Aber dieser Einer ist dann auch derjenige, der dann ggf. den Kopf hinhalten muß.


Werder hat gerne nach Außen suggeriert, dass innerhalb der Werderfamilie Konsens bestünde. Wie man jetzt an den Aktionen von KDF und auch Anderen sieht, scheint es doch erhebliche Risse in dieser glücklichen Familie zu geben???

Die Außendarstellung von Werder Bremen wurde heute morgen auch auf Bremen 4 thematisiert. Dort war zu hören, daß Werders Außendarstellung bei neutralen Beobachtern dadurch gelitten hat, daß WL und auch KDF den Eindruck hinterließen, das es alternden Herren mehr um die eigenen Posten und weniger um Werder Bremen ging und sich daraus resultierend ein Widerspruch zu der nach Außen dargestellten heilen Werder-Familie ergab. Und dieses selbst gepflegte Image war wohl auch ein Grund dafür, daß bei Werder intern keiner die Courage hatte, im AR einen fälligen Generaltionswechsel in Gang zu bringen, so daß es wohl erst der Äußerung von Netzer bedufte, um einen solchen Stein ins Rollen zu bringen.

Abgesehen davon war/ist das Image der heilen Werder-Familie (ganz abgesgehen davon, daß es auch in heilen Familien Meinungsverschiedengheiten und ggf. auch mal ein reinigendes Gewitter gibt) schon seit einigen Jahren in Teilen Makulatur: Die (von einem Wirtschaftprüfer später als haltlos erwiesenen) Vorwürfe gegenüber Jürgen Born, die zu seinem Rücktritt führten, die Allofs'sche Ankündigung im Herbst 2010, wegen schlechter Leistungen die Gehälter zu kürzen, das öffentliche Wehklagen von Klaus Allofs, die 500.000 € Leihgebühr für Sokratis nicht zu bekommen und die Fragen-Sie-die-Spieler-Äußerung von Thomas Schaaf nach einer erneuten Niederlage und nun das Interview von Klaus-Dieter Fischer zeugen nicht gerade von dem suggerierten Heile-Welt-Image.
 
Klar, nur wie oft kommen wirklich Paritäten vor? Meistens wird kontrovers diskutiert und dann eine gemeinsame Entscheidung getroffen, die halt nicht für alle diejenige ist, die sie sich zu Anfang gewünscht hätten.

Die Anzahl der der Paritäten ist nicht das Entscheidende, sondern es kommt darauf an, daß jeder in einem solchem Gremium die Mehrheitsentscheidung unabhängig von dem Resultats ihres Ausgangs mittragen kann, auch wenn man bei der Abstimmung zu der unterlegenen Minderheit gehört.
 
...Einen Bryan Ruiz mit ner Stange Geld zu überzeugen, bei Werder aufzuschlagen, ist keine Kunst. Kunst wäre es, einen Davie Selke zu einem hervorragenden Bundesligastürmer zu formen. Das ist aber eben deutlich mühsamer...

:tnx:
So paradox es klingen mag: wenn Werder in der WP wieder einen dieser Heilsbringer kauft, sehe ich schwarz.

Ich behaupte jetzt mal einfach: Obraniak ist genauso gut oder schlecht wie Ruiz. Ruiz hat nur den Vorteil dass er noch nicht hier ist und man deshalb besser von ihm träumen kann.
 
Die Anzahl der der Paritäten ist nicht das Entscheidende, sondern es kommt darauf an, daß jeder in einem solchem Gremium die Mehrheitsentscheidung unabhängig von dem Resultats ihres Ausgangs mittragen kann, auch wenn man bei der Abstimmung zu der unterlegenen Minderheit gehört.

Deswegen schrieb ich ja auch: "gemeinsame Entscheidung". Für gewöhnlich gibt es Gremien sehr selten Kampfabstimmungen, sondern es wird vorher nach einem tragfähigen Kompromiss gesucht, mit dem alle Seiten leben können. Das wird bei Werder kaum anders sein.
 
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