Ich habe es schon eben im KA-Thred geschrieben, daß auch wenn grundsätzlich die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen sollten, so ist es in der Wirtschaft obligatorisch, daß zum Erhalt der Konkurrenzfähigkeit gewisse Investitionen über Kredite finanziert werden müssen.
Werder Bremen ist genau an diesem Punkt angelangt. Die liquiden Mittel sind erschöpft und gleichzeitig sieht man sich (sprich KATS) nicht so gut aufgestellt, um die selbstgesteckten Ziele, die einen Beitrag zum Erhalt der Konkurrenzfähigkeit beitragen sollen (internationaler Wettbewerb) erreichen zu können. Eine Gewährleistung, daß diese kreditfinanzierten Investitionen den gewünschten Ertrag bringen, hat man selbstverständlich nicht, aber das gehört zum unternehmerischen Risiko, welches auch die Mitbewerber tragen müssen - und dieses Risiko einzugehen ist jedenfalls sinnvoller, als durch Nullinvestitionen seinen Wettbewerbsnachteil zu vergrößern und sich damit letztenendes kaputtzusparen.