Bremen
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Teeling Small Batch - Rum Cask Finished - 46%vol.
Die erste Brennerei mit dem Namen Teeling wurde 1782 von in Dublin gegründet, für die die Prohibition in den USA der 1920er/1930er Jahre das Aus bedeutete. Ein Nachfahre des Gründers Walter Teeling, J.J. Teeling gründete 1987 die Cooley Distillery (s. auch hier), zu der durch Zukäufe u.a. die irischen Whiskeymarken Connemara, Locke's, Kilbeggan und Tyrconnell gesellten. 2011 verkaufte Teeling die Cooley Distillery für 95 Mio $ an den US-Konzern Jim Beam (der 2014 von dem japanischen Spirituosenkonzern Suntory geschluckt wurde). Mit dem Verlaufserlös ließ die Familie Teeling die alte Brennerei gleichen Namens wieder aufleben, dessen Ergebnis ich gestern porbierte:
Herstellung: Pot-Still-Whiskey, bestehend aus in First-Fill-Bourbon-Cask gereiften Grain- sowie und vergleichsweise viel Malt-Whiseky, nach dem Blend Finish für ca. 4 Monate in Fässern die Flor de Cana Rum (Nicaragua). Lt. Angabe auf der Flasche wurde der Inhalt im September 2014 abgefüllt und ist - erfreulicherweise - nicht kältegefiltert und ohne Farbsoff.
Aussehen: klares Strohgelb, leuchtend wie ein Sonnenstrahl, der sich beim Sonnenuntergang auf der Wasseroberfläche am Ring of Kerry widerspiegelt.
Aroma: Duft von frisch geschnittenem Gras, wie glücklich müssen die Kühe sein, die Milch für Irish Cheddar liefern dürfen, mit Vanille, Orange, Toffee und Omi's würziger Apfel-Brombeer-Kuchen ist auch drin.
Geschmack: Vanille, Karamell und Toffee als vollmundiger und cremiger Starter des Irish Rover, gefolgt von gelben Früchten, feinen Kräutern und etwas Zitrus, frisch mit leichter Süße. Die 46%vol prickeln auf der Zunge, sind dennoch sehr dezent.
Nachklang: Herb wie ein Sturm in der irschen See oder an den Cliffs of Moher, aber auch saftig mit weichen floralen Noten sowie karamellisierten Trockenobst. Lecker!
Fazit: Ein bekömmlicher, auch für Einsteiger leicht zugänglicher Irish Whiskey, der viel Spaß macht. Auch im Preis, denn er ist für < 30 zu haben.
Die erste Brennerei mit dem Namen Teeling wurde 1782 von in Dublin gegründet, für die die Prohibition in den USA der 1920er/1930er Jahre das Aus bedeutete. Ein Nachfahre des Gründers Walter Teeling, J.J. Teeling gründete 1987 die Cooley Distillery (s. auch hier), zu der durch Zukäufe u.a. die irischen Whiskeymarken Connemara, Locke's, Kilbeggan und Tyrconnell gesellten. 2011 verkaufte Teeling die Cooley Distillery für 95 Mio $ an den US-Konzern Jim Beam (der 2014 von dem japanischen Spirituosenkonzern Suntory geschluckt wurde). Mit dem Verlaufserlös ließ die Familie Teeling die alte Brennerei gleichen Namens wieder aufleben, dessen Ergebnis ich gestern porbierte:
Herstellung: Pot-Still-Whiskey, bestehend aus in First-Fill-Bourbon-Cask gereiften Grain- sowie und vergleichsweise viel Malt-Whiseky, nach dem Blend Finish für ca. 4 Monate in Fässern die Flor de Cana Rum (Nicaragua). Lt. Angabe auf der Flasche wurde der Inhalt im September 2014 abgefüllt und ist - erfreulicherweise - nicht kältegefiltert und ohne Farbsoff.
Aussehen: klares Strohgelb, leuchtend wie ein Sonnenstrahl, der sich beim Sonnenuntergang auf der Wasseroberfläche am Ring of Kerry widerspiegelt.
Aroma: Duft von frisch geschnittenem Gras, wie glücklich müssen die Kühe sein, die Milch für Irish Cheddar liefern dürfen, mit Vanille, Orange, Toffee und Omi's würziger Apfel-Brombeer-Kuchen ist auch drin.
Geschmack: Vanille, Karamell und Toffee als vollmundiger und cremiger Starter des Irish Rover, gefolgt von gelben Früchten, feinen Kräutern und etwas Zitrus, frisch mit leichter Süße. Die 46%vol prickeln auf der Zunge, sind dennoch sehr dezent.
Nachklang: Herb wie ein Sturm in der irschen See oder an den Cliffs of Moher, aber auch saftig mit weichen floralen Noten sowie karamellisierten Trockenobst. Lecker!
Fazit: Ein bekömmlicher, auch für Einsteiger leicht zugänglicher Irish Whiskey, der viel Spaß macht. Auch im Preis, denn er ist für < 30 zu haben.




