Whisk(e)y

Ich kenn von Loch Lomond nur den NAS. Und der ist wirklich schrecklich. Ich bin mal gespannt. Ich krieg demnächst ein paar Proben und weiß noch nicht, was. Könnte was tolles dabei sein.
 
@ opalo

NAS = No Age Statement bedeutet, daß immer mehr Hersteller dazu übergehen, Whiskys nur noch ohne Altersangabe auf den Markt zu bringen. Vorreiter hierfür war Macallan, die ihre Jahrgangsstufen zu Gunsten von Bezeichnungen wie Gold, Amber, Sienna und Ruby eingestellt haben. Beim Loch Lomond "Blue Label" ist diese Abkürzung NAS in der Bezeichnung hinzugefügt worden, weil er im Gegensatz zu vorherigen LL-Whiskies nun auch ohne Altersangabe ist.
 
Dass NAS in der offiziellen Bezeichnung eines Whiskys auftaucht, hab ich auch noch nicht gesehen, aber diese Abkürzung ist im Forum von whisky.de derart weit verbreitet, dass ich dachte, dass so ziemlich jeder Malthead und Whisky Fan sie kennt.
 
Dass NAS in der offiziellen Bezeichnung eines Whiskys auftaucht, hab ich auch noch nicht gesehen, aber diese Abkürzung ist im Forum von whisky.de derart weit verbreitet, dass ich dachte, dass so ziemlich jeder Malthead und Whisky Fan sie kennt.

Ich habe noch nie in einem Whisky-Forum gelesen.... Wir tasten mit Freunden oder waren direkt in Schottland, und da, wie gesagt, kam mir der Begriff noch nie unter..... ;)
 
Ich habe noch nie in einem Whisky-Forum gelesen.... Wir tasten mit Freunden oder waren direkt in Schottland, und da, wie gesagt, kam mir der Begriff noch nie unter..... ;)

Ist ja nicht schlimm. Aber ich finde auc, dass sich NAS einfach wesentlich schneller schreibt als "ohne Altersangabe". Und da ich wie gesagt von einem hohen Bekanntheitsgrad der Abkürzung ausgegangen war, verwende ich sie einfach weiter.

Allerdings bevorzuge ich schon eher Whiskys mit Altersangabe, es sei denn, ich komm mal günstig an ne Fassstärke ran.
 
Mich wundert das die die Johnnie Walker Produkte hier kaum anklang finden?? Das der Red Label nicht unbedingt zu den guten Whiskeys gehört, ok. Das aber die Gold, Green und vor allem der Blue Label hier kaum besprochen wird finde ich schon komisch. Sind die vielleicht zu kommerzig?
Es sind immer noch Blends. Das ist das Problem. Ein Blend wird unter den Maltheads (und das sind nunmal üblicherweise diejenigen, die sich über Whisky austauschen) nie den Anklang finden, den ein Single Malt findet. Egal, wie gut er ist.

Es trifft beides zu. Blended Whiskies sind bei Single-Malt-Puristen verpöhnt, was eine sehr engstirnige Sichtweise ist, denn es gibt zahlreiche hervorragende Blends, die sich hinter einem Singe Malt nicht verstecken müssen.

Trotzdem ist Johnnie Walker ist dennoch ein Marketing-Produkt, bei dem die Qualitäten gleichbleibend makelos sind. Wenn man aber seine Erfahrungen im Bereich Whisk(e)y jedoch erweitert, wird man schnell feststellen, daß das Genußserlebnis bei Johnnie Walker vergleichsweise schnell auf der Strecke bleibt. Ich habe vorletztes Jahr mal den Johnnie Walker Blue Label probiert und fand es in Punkto Genuß schon fast eine Frechheit, daß man für ein solches Produkt für >120 € auf den Ladentisch legen bzw. dem Onlinehändler überweisen muß. Für das Geld bekommt man 2, ggf. sogar 3 Blends, die ein deutlich höheres Genußerlebnis bieten.
 
Ich habe noch nie in einem Whisky-Forum gelesen.... Wir tasten mit Freunden oder waren direkt in Schottland, und da, wie gesagt, kam mir der Begriff noch nie unter..... ;)

Kann ich aus den Erfahrungen mit dem whisk(e)yaffinen Teil meines Umfelds bestätigen, hier spielt der Begriff NAS als solcher auch keine Rolle. Wahrscheinlich ist NAS auch eine Erfindung der tunnelblickenden Single-Malt-Puristen, damit sie etwas mehr zum Bashen haben.
:lol:

Wir persönlich ist es egal, ob meine Drams Blends, oder die Single Malts über eine Altersangabe verfügen oder Fuchs-du-hast-die-Gans-gestohlen heißen. Hauptsache, sie schmecken. Sláinte.
 
Tasting Notes:

Nase: zarter Rauch, vergleichbar mit einem Talisker 10. Lagerfeuer. daneben Früchte. Rosinen, vielleicht Kirschen oder schwarze Johannisbeere, immer begleitet vom Lagerfeuerrauch.

Geschmack: kräftiger, aber süßer Antritt. Fruchtigkeit, Rauch, ganz leichte Schärfe, sowohl pfeffrig als auch alkoholisch. Auf jeden Fall ein "satter" Geschmack. Man merkt die 46%, aber sie stören nicht.

Abgang: Für mein Gefühl würde ich ihn lang nennen. Dieser "dunkle" Geschmack und die Wärme, die er schon vorne verströmt, bleiben ne Weile.
 
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