@ Mick-Werder
Bin völlig deiner Meinung. hauptsächlich auf der linken Seite hat man es nicht für nötig empfunden etwas zu tun. So hätte man Janzen bekommen können. Man hat sich nicht um ihn bemüht so ist er jetzt beim HSV gelandet
Wie gesagt man muss sich nun über die Runden retten, dass man nicht in den Abstiegsstrudel gerät. Denn die situation von Werder ist gefährlich, denn alle Ziele sind verfehlt und es bestehen kaum Hoffnung in die UEFA-cup Ränge zu kommen. Das bedeutet dass die spieler in ihren Köpfen leer sind und sich nicht mehr reinhängen und schwups spielt man um den Abstieg. Dies sind meine Bedenken.
Wenn Born aus dem Vorstand ausscheidet und dafür Allofs nachrückt kann man eine neue sportliche Leitung einsetzen die eine neue Mannschaft aufbaut. also einen neuen Anfang macht. Dies wäre sinnvoll. Auch würde ich gerne für Herrn Schaaf bei Werder einen neuen Anfang wünschen. Vielleicht als Manager für Allofs .
Wünschen würde ich mir als Manager aber ein Rune Bratseth , oder Marco Bode
Als Trainer wünsche ich mir einen Mirko Slomka oder ein Scolari (mal was anderes).
Aber Herr Schaaf sollte nach Ende der saison es sich nicht antun das was er geschaffen und aufgebaut hat selbst kaputtzumachen.
Was sollen Scolari oder Slomka hier besser machen?
Ich glaube, @kobold, Du hast nicht richtig verstanden, worauf ich hinauswollte. Ich meinte, dass sich der Verein von seinem Wesen her überlegen muss, ob es so weitergehen kann oder umdenken sollte.
Das beste Beispiel: Keiner der Spieler, die in den letzten 1 1/2 Jahren ihre Verträge verlängert haben, hat sich seither gesteigert. Viel mehr kamen eklatante Leistungstief`s (Fritz, Frings, Jensen) oder mehr durchwachsenes (Diego) als gewohnt. Das ist mE nicht die Schuld des Trainers. Ein Verein kann nicht Verträge von Spielern verlängern, obwohl es hier stets so war, dass die Spieler an der langen Leine geführt wurden, kaum Druck ausgesetzt waren, weder von der sportlichen Leitung, noch vom genügsamen Umfeld, dessen Naturell es ist, eben nicht viel Theater zu veranstalten. Deshalb waren die Wechsel einiger Protagonisten nach einer gewissen Zeit, die es früher regelmässig gab, gar nicht so schlecht, zudem bekamen andere ihre Chance - und nutzten sie.
Jetzt wurde den Spielern auch noch viel Geld in die Tasche gesteckt, aber nicht auf Leistungen reagiert und den Spielern somit signalisiert, dass schon alles so in Ordnung ist. Was passiert, sind alljährlich wiederkehrende Aussagen von KATS, die so langsam niemand mehr Ernst nimmt, weil keinerlei Substanz dahintersteckt. Fast nichts von diesen Ankündigungen geschieht.
Nun fehlt ausserdem das Geld für Verstärkungen.
Werder hat einen Weg eingeschlagen wie ein Spitzenklub - gut dotierte Verträge mit langen Laufzeiten - aber dann vergessen, wie ein Spitzenklub zu agieren. Bei Bayern, sogar bei Dortmund oder Schalke wissen die Spieler, die solche Verträge verlängern, dass sie sich trotzdem nie ausruhen dürfen und schnell auf der Kippe stehen, wenn nichts kommt. Dafür sorgen allein Umfeld und Fanbasis.
Dass hat nichts mit verfehlter Transferpolitik zu tun. Hier finde ich das, was Allofs & Co. da getan haben, durchaus schlüssig. Rosenberg, Boenisch, Özil, Prödl, Niemeyer,Andersen, Husejnovic passen allesamt vom Spielertyp her genau ins Anforderungsprofil der von Schaaf angedachten Spielweise. Bei den Einkäufen Almeida, Sanogo oder Carlos Alberto kann ich es mir nur so erklären, dass KATS hier mal was anderes probieren wollten. Was wiederrum auch Sinn macht, denn nur an der eigenen Ideologie festzuhalten, wäre der Anfang vom Ende. Zumindest hier erfolgte mal ein Umdenken.
Dass sich die geholten Spieler nicht so entwickelten wie gedacht, hat jeder Verein mal durch. Sonst könnte sich Werder das patentieren lassen. Unter dem Strich zeichnet aber KATS - auf das vergangene Jahrzehnt gesehen - eine sensationelle Transferpolitik aus.